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Weiche Haut und kalte Temperaturen – Mit diesen Beautytipps überstehen Sie den Winter

Die Haut besitzt als größtes Organ des Menschen eine Oberfläche von fast zwei Quadratmetern. Sie ist in ihrer Funktion nicht nur von großer Bedeutung für den Stoffwechsel, sondern fungiert auch als wichtiger Wärmeregulator. Daher muss sie vor der oftmals schädigenden Außenwelt geschützt werden.

Gewebeschichten der Haut

Die Haut besteht im Großen und Ganzen aus drei Gewebeschichten. Das sind die Oberhaut, auch Epidermis genannt, die Lederhaut und die Unterhaut. In der Oberhaut werden regelmäßig neue Zellen gebildet. Die Lederhaut enthält viele Gefäße und Nervenzellen und ist für das Erscheinungsbild der Haut verantwortlich. So lässt sich anhand der Lederhaut die Elastizität und Glätte der Haut erkennen. Die Unterhaut besteht aus lockerem Bindegewebe und enthält Fettzellen. Diese sind sehr hilfreich und schützen bei Kälte und Druck von außen.

Die verschiedenen Hauttypen

Keine Haut gleicht der anderen – und entsprechend sollte sie auch behandelt werden. Je nach Hautbeschaffenheit und Hauttyp muss die Haut anders gepflegt werden. Man unterscheidet vier verschiedenartige Hauttypen: die normale, die trockene, die fettige und die Mischhaut.

Normale Haut ist rosig glatt und von mattem Glanz. Trockene Haut fühlt sich generell sehr trocken an. Oft bemerkt man ein Spannungsgefühl auf der Hautoberfläche. Fettige Haut dagegen zeigt sich durch eine großporige Beschaffenheit und glänzt recht schnell. Sie neigt häufig zu Unreinheiten wie Pickel und Mitesser. Die Mischhaut vereint mehrere Hauttypen. So ist die Mischhaut im Wangenbereich recht trocken oder auch normal, jedoch im Bereich der Stirn, der Nase und des Kinns sehr fettig.

Hautpflege nach Hautbeschaffenheit

Jede Haut sollte täglich zweimal gereinigt werden. Wasser allein reicht für die Reinigung der Haut selten aus, denn Schweiß und Talg sowie Schmutz, Bakterien, Umweltgifte und Kosmetik können mit reinem Wasser nicht beseitigt werden. Deshalb ist die Anwendung von zusätzlichen Reinigungshilfen notwendig. Bevor die eigentliche Reinigung der Haut beginnt, sollten Kosmetikprodukte entfernt werden.

Da normale Haut recht unempfindlich ist, kann man normale Seife oder Syndets verwenden. Für trockene Haut greift man am besten zu milden Reinigungslotionen. Diese trocknen die Haut nicht weiter aus und greifen die Hautoberfläche nicht an. Fettige Haut reinigt man am besten mit klärenden Reinigungslösungen oder -cremes. Empfehlenswert ist nach der Reinigung der fettigen Haut die Anwendung eines Gesichtswassers, welches mit einem Reinigungs- oder Wattepad aufgetragen wird. Für die Reinigung von Mischhaut empfehlen sich Reinigungsmilch und -lotionen, die Kamille oder Hamamelis enthalten. Somit können Entzündungsherde gehemmt beziehungsweise beseitigt werden. Nach der Reinigung ist die Haut entsprechend des Hauttyps zu pflegen.

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Normale Haut pflegt man einfach mit einer Feuchtigkeitscreme, die für normale Haut geeignet ist. Bei trockener Haut trägt man eine reichhaltigere Pflegecreme auf, die fetthaltige Emulsionen enthält. Diese sind wegen der verminderten Talgproduktion bei trockener Haut notwendig. Bei fettiger Haut und Mischhaut sind Cremes und Salben empfehlenswert, die die Poren nicht zu sehr verstopfen und nicht zu fetthaltig sind. Mit Make-up und ähnlichen Produkten ist bei fettiger Haut vorsichtig umzugehen, da diese das Hautbild noch verschlechtern können. Die Haut sollte in jedem Fall die Möglichkeit haben zu atmen.

Weiche Haut auch im Winter

Jeder wünscht sich eine schöne, weiche, gepflegte und gesund aussehende Haut. Nicht nur im Sommer sondern auch bei kaltem Wetter und niedrigen Temperaturen möchte man sich wohl in seiner Haut fühlen – deshalb ist es gerade im Winter wichtig, der Haut eine besondere Pflege zu gönnen. Die Gründe sind sehr vielfältig. Ganz besonders zu erwähnen sind hier die Temperaturschwankungen, der die Haut im Winter oder bei niedrigen Temperaturen ausgesetzt ist.

Beim Aufenthalt im Freien ist die Haut zudem durch Kälte, Nässe, Wind und Schnee einer großen Belastung ausgesetzt. Deshalb ist es wichtig, die Haut mit reichlich aufgetragener Tagescreme zu schützen. Damit die Haut nicht austrocknet und es zu Rötungen kommt, sollte die Tagescreme auf jeden Fall einen Lichtschutzfaktor haben. Empfehlenswert bei niedrigen Temperaturen ist auch die Verwendung einer Nachtcreme, die unter der Tagescreme aufgetragen wird. Die Nachtcreme sorgt für reichlich Feuchtigkeit und bietet somit einen wirksamen Schutz vor Kälte und Wind. Bei fettiger Haut ist hier allerdings Vorsicht geboten, da zu reichlich aufgetragene Nachtcreme zu Hautunreinheiten führen kann.

Nach dem Aufenthalt im Freien muss die Haut vor allem im Winter und in den kälteren Monaten die trockene Heizungsluft verkraften. Die trockene Wärme in der Wohnung führt zu einer raschen Erhitzung und weiteren Austrocknung der Haut. Dies stellt eine zusätzliche Belastung dar. Deshalb ist es ganz wichtig, auch im Winter viel und regelmäßig zu trinken. Dadurch erhält die Haut auch von innen reichlich Flüssigkeit und einen gewissen Schutz.

Bürstenmassagen am ganzen Körper, Wechselduschen und Saunagänge regen die Durchblutung an und sorgen für eine straffe Haut. Anschließend verteilt man großzügig reichhaltige Körperlotion am ganzen Körper, die besonders nach den Saunagängen tief in die Haut eindringt.

Empfehlenswert ist im Winter die Anwendung von Pflegemasken, welche die starke Beanspruchung der Haut ausgleichen. Die Masken sind als Einzelanwendungen erhältlich und werden auf die abgeschminkte und gut gereinigte Haut aufgetragen. Die Pflegemasken sollten mindestens ein- bis zweimal in der Woche angewendet werden. Die Augen- und Mundpartie wird dabei ausgelassen.

Am effektivsten sind Pflegemasken mit Wirkstoffen wie Q10, Mandelmilch, Akazienhonig, Hyaluronsäure, Sheabutter und Mineralien. Die Pflegemaske verbleibt 10 bis 15 Minuten auf der Haut und wird in den meisten Fällen nicht wieder abgewaschen. Reste der Maske entfernt man mit einem sauberen und trockenen Tuch. Gerade Masken mit Milch und Honig sowie Sheabutter pflegen die Haut sehr intensiv und sorgen für eine glatte, weiche Haut.

Honig als Naturprodukt eignet sich auch zur Anwendung auf spröden Lippen und hilft dabei, kleine Rötungen und Wunden zu heilen. Den Händen sollte in den Wintermonaten auch besondere Beachtung geschenkt werden. Diese freuen sich über eine reichhaltige Handcreme, die vor dem Schlafengehen aufgetragen wird. Darüber zieht man möglichst Baumwollhandschuhe, damit die Pflegeprodukte nachts über gut einwirken können. Am Morgen fühlen sich die Hände schön weich und geschmeidig an.

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Fazit

Wenn man all diese Hinweise in der kalten Jahreszeit beachtet und anwendet, bleibt die Haut wunderschön weich und dankt es mit einem frischen und gesunden Aussehen. Zusätzlich sollte man sich täglich viel Obst und Gemüse essen und mindestens 1,5 Liter Mineralwasser trinken. Dann stellt sich rasch ein angenehmes Körpergefühl ein – und es gibt nichts Schöneres, als sich in seiner Haut richtig wohlzufühlen.

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