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Todesfall in der Familie – so organisieren Sie eine Beisetzung ohne große Mehrbelastung

Ein Todesfall, ganz gleich ob nach langer Krankheit oder plötzlich nach einem Unfall, geschieht immer unerwartet. Scheuen Sie sich nicht, sich professionelle Hilfe zu holen.

Es gibt viel zu erledigen

Jeder Sterbefall in der Familie ist eine einschneidende Erfahrung. Er berührt Sie emotional und reißt Sie aus Ihrem gewohnten Alltag heraus. Während Sie noch versuchen, den Verlust persönlich zu verarbeiten und innerlich Abschied zu nehmen, werden Sie bereits mit den ersten Anforderungen konfrontiert. Je nachdem, ob das Familienmitglied zu Hause im Kreise seiner Angehörigen, allein in seiner Wohnung oder im Krankenhaus bzw. Pflegeheim verstorben ist, werden unterschiedliche Aufgaben auf Sie zukommen.

Wenn der Verwandte zu Hause verstorben ist, müssen Sie einen Arzt rufen, der den Totenschein ausstellt. Falls ein Unfall, ein Sturz beispielsweise, die Ursache des Todes war, kann es sogar notwendig sein, die Polizei zu informieren. Im Krankenhaus oder im Pflegeheim werden diese Formalitäten von der Verwaltung übernommen. Ihnen bleibt es überlassen, weitere Angehörige zu benachrichtigen. Sie werden vielleicht gefragt, ob Sie eine Aufbahrung wünschen, um den Trauernden einen individuellen Abschied zu ermöglichen. Eine offene oder geschlossene Aufbahrung ist auch für 24 bis 48 Stunden in der eigenen Wohnung erlaubt.

So holen Sie sich Unterstützung

Die meisten Hinterbliebenen sind nicht auf die zu erledigenden Aufgaben vorbereitet, die zusammen mit der Trauer dem Todesfall folgen. Auch wenn die vielfältigen Anforderungen dem Tag erst einmal Struktur geben und von Verlust und Trauer ablenken können, fühlt sich ein Einzelner schnell überfordert. Als Berufstätiger hat die betroffene Person einen Anspruch auf freie Tage. Wenn Sie weitere Personen einbinden, einzelne Aufgabengebiete klar definieren und so die Belastung auf mehrere Schultern verteilen, erfolgt eine Entlastung aller. Natürlich können Sie auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

So holen Sie sich professionelle Unterstützung

Ein besonders wichtiger Ansprechpartner ist der Bestatter. Mit seinem fachlichen Rat und seiner Erfahrung ist er eine wichtige Stütze bei der Erledigung sämtlicher Aufgaben. Oft ist nicht bekannt, dass Bestattungsinstitute, auf Wunsch der Angehörigen, die meisten Formalien abwickeln können. Sie besorgen die Sterbeurkunden, informieren die Kranken- und Rentenversicherung und kümmern sich um Unterlagen für die Beisetzung. Außerdem können Sie stellvertretend Aufträge für Fremdleistungen erteilen. Beispielsweise beschaffen die Institute den Blumenschmuck, beauftragen einen Orgelmusiker und reservieren die entsprechenden Räumlichkeiten für die Räumlichkeiten. Dabei übernimmt der Bestatter zunächst alle anfallenden Kosten und Sie erhalten am Schluss nur eine aufgeschlüsselte Gesamtrechnung, die sie begleichen müssen. Auch die Kommunikation mit der Friedhofsverwaltung, die Organisation der Trauerfeier und die Bestellung von Karten und Traueranzeigen können Sie in die Hände des Bestatters legen. Dieser weiß auch, wie religiöse Vorschriften oder Traditionen am besten umgesetzt werden.

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Bestattungsunternehmen sind meistens rund um die Uhr erreichbar, auch an Sonn- und Feiertagen. Wenn Sie sich möglichst schnell mit einem Bestatter in Verbindung setzen, wird dieser Ihnen zunächst einmal erläutern, was alles erledigt werden muss, und nach Ihren Wünschen oder nach Wünschen des Verstorbenen fragen. Eventuell fertigt er gleich eine vorläufige Aufstellung der Leistungen mit den zu erwartenden Kosten an. Dann können Sie nach und nach entscheiden, welche Aufgaben Sie in die Hände des Bestatters legen wollen und was Sie selbst organisieren. Von einem seriösen Unternehmen können Sie erwarten, dass es transparent mit der Kostenfrage umgeht und diese auch von selbst anspricht.

Eventuell hat der Verstorbene selbst vorgesorgt und eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen. Diese deckt die Kosten rund um die Beerdigung ab. Oft hat er dann auch gleichzeitig einen Vorsorgevertrag mit einem Bestattungsinstitut abgeschlossen. In diesem Fall wird die Versicherungssumme direkt an das Unternehmen ausgezahlt. Dieses ist meistens auch darüber informiert, welche Bestattungsform, zum Beispiel Erd- oder Feuerbestattung, der Verstorbene gewünscht hat und wie die Grabstätte angelegt werden soll.

Unterstützung bei der Ausgestaltung der Trauerfeier

Wenn der Verstorbene bereits Wünsche bezüglich der Trauerfeier hinterlassen und dafür finanziell vorgesorgt hat, befreit Sie das von der Notwendigkeit, selbst verschiedene Alternativen abzuwägen oder die Details mit der Verwandtschaft abstimmen zu müssen. Wie aufwändig die Feier letztendlich ausfällt, ist eine Frage der Kosten und des Engagements der Beteiligten. Sicherlich können Sie bei der Gestaltung mit Unterstützung von Vereinen, Organisationen und Personen rechnen, die sich dem Verstorbenen verbunden fühlten. Sie sollten sich außerdem überlegen, ob sie eher im kleinen Kreise Abschied nehmen wollen oder alle einladen, die den Toten kannten. Manchmal finden die Trauerfeier und die Bestattung auch getrennt voneinander statt. Im Anschluss an die Feierlichkeit kann auch ein sogenannter Leichenschmaus stattfinden.

Wenn der Verstorbene Mitglied einer christlichen Kirche war, sollten Sie selbst oder das Bestattungsunternehmen mit dem zuständigen Pfarrer Verbindung aufnehmen. Der Pfarrer wird Sie im Trauergespräch über die verschiedenen Formen einer christlichen Beisetzungszeremonie beraten. Er erläutert den allgemeinen Ablauf der Andacht und erkundigt sich nach Ihren Wünschen und den Wünschen und Vorlieben sowie dem Lebenslauf des Verstorbenen. So erhält er wichtige Informationen, die er in seine Traueransprache einfließen lassen kann.

Bei nicht-religiösen Trauerfeiern hält ein professioneller Trauerredner die Ansprache oder ein Verwandter, Freund oder Bekannter, der sich dazu berufen fühlt. Arbeits- und Vereinskollegen möchten vielleicht ebenfalls die Möglichkeit wahrnehmen, dem Verstorbenen mit einem Nachruf die letzte Ehre zu erweisen. Der Gesangverein, die Bläsergruppe sowie Instrumentalisten oder Sänger aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis können die Trauerfeier ebenfalls mitgestalten. Die Koordination dieser Beiträge stimmen Sie oder das Bestattungsinstitut mit allen Beteiligten ab.

Wenn Kinder zu den Angehörigen des Verstorbenen gehören, sollten Sie überlegen, ob diese bei der Trauerfeier anwesend sein sollen. Sehr kleine Kinder können die Tatsache, dass Oma oder Opa nicht mehr da sind, noch gar nicht verstehen. Größere Kinder trauern eventuell so sehr, dass Sie sie der Belastung einer Trauerfeier nicht aussetzen sollten. In diesen Fällen ist es sinnvoll eine Kinderbetreuung zu organisieren, die die Kinder ablenkt.

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Fazit

Bei einem Todesfall in der Familie kommt eine fast unübersichtliche Fülle von Aufgaben auf Sie zu. Wenn Sie diese Schritt für Schritt entsprechend der zeitlichen Prioritäten abarbeiten, bringen Sie eine Struktur in die Anforderungen und behalten den Überblick. Auf jeden Fall sollten die Pflichten auf mehrere Schultern verteilt werden. Professionelle Berater vom Bestattungsinstitut und der Pfarrer können Sie durch den Trauer- und Bestattungsprozess führen und Ihnen, wenn Sie es wünschen, viele Aufgaben abnehmen.

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