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Die besten Hausmittel gegen Erkältung

Erkältungen gehen meist schnell vorbei, fühlen sich aber nicht gut an. Wie Hausmittel dabei helfen, die Symptome zu lindern, lesen Sie in diesem Artikel.

Erkältungen sind ganz normal

Mehr als 200-mal erkälten wir uns im Laufe unseres Lebens. In der Regel wird unser Immunsystem auch ohne medizinische Behandlung mit einer einfachen Erkältung fertig. Meist dauert es etwa eine Woche, bis die Symptome bei ansonsten gesunden Menschen nachlassen. Nach zwei Wochen sollte die Infektion dann ganz überstanden sein. Doch Husten, Schnupfen und Halsschmerzen als typische Symptome einer Erkältung können das Allgemeinbefinden stark beeinträchtigen. Oft können mit der Anwendung von ganz einfachen Hausmitteln die Beschwerden gelindert werden.

Eine Infektion der oberen Atemwege

Bei einer einfachen Erkältung handelt es sich um eine Infektionskrankheit der oberen Atemwege, die meist durch Viren, seltener durch Bakterien ausgelöst werden kann. Vor allem in der kalten Jahreszeit treten die Infekte gehäuft auf. Doch kann es auch im Sommer, vor allem durch kalte Zugluft in Räumen oder im Auto, zu Erkältungen kommen. Während Erwachsene über das Jahr hinweg durchschnittlich zwei bis vier Atemwegsinfekte auskurieren müssen, werden Kinder sehr viel häufiger von Erkältungssymptomen geplagt. In der Umgangssprache wird eine Erkältung oft als grippaler Infekt bezeichnet. Dieser hat jedoch nichts mit der echten Grippe zu tun, die durch Viren ausgelöst wird und eine schwerwiegende Erkrankung ist.
Erwachsene und Kinder können bei einer einfachen Erkältung sehr gut mit Hausmitteln behandelt werden. Sollten jedoch Komplikationen wie hohes Fieber, ausgeprägte Gliederschmerzen und Atemnot auftreten, muss ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn die Beschwerden einer Erkältung nach zwei Wochen sich immer noch nicht gebessert haben, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Dies gilt vor allem für Menschen, deren Immunsystem vorgeschädigt ist, zum Beispiel durch chronische Krankheiten.

Die Wirkung von Hausmitteln

Es gibt eine große Anzahl von altbewährten Hausmitteln, die als natürliche Arznei zur Linderung der lästigen Beschwerden einer Erkältung genutzt werden können. Für die sanfte Medizin kann man oft in die Küche statt in die Apotheke gehen. Denn Quark, Kartoffeln und Essig sind in den meisten Haushalten immer vorhanden. In der Hausapotheke sollten einige Kräuter bevorratet werden, die, als Tee getrunken, Husten lindern und Schleim lösen können. Die Hausmittel unterstützen die Abwehrkräfte des Organismus auf natürliche Weise. Durch die empfohlenen Maßnahmen soll die Entzündung der Atemwege gelindert und die Durchblutung angeregt werden, damit das Immunsystem die Erreger schneller überwinden kann.

Allgemeine Empfehlungen

Wer erkältet ist, fühlt sich oft schlapp und müde. Deshalb sollte dem persönlichen Verlangen nach Ruhe nachgegeben werden. Ausreichender Schlaf ist wichtig, damit sich der Körper gut erholen kann. Außerdem ist es empfehlenswert, während der Zeit der Erkältung die tägliche Trinkmenge zu erhöhen. Durch ausreichendes Trinken kann sich das zähe Sekret in den Atemwegen verflüssigen und dadurch besser abtransportiert werden.
Forschungen haben ergeben, dass der Genuss einer selbst gekochten Hühnersuppe bei Erkältung sehr wirkungsvoll ist. Wenn man ein Suppenhuhn mit Lauch, Sellerie, Karotten und Petersilienwurzel eineinhalb bis zwei Stunden sanft auf dem Herd köcheln lässt, lösen sich aus den Zutaten antibiotische Stoffe. Das Löffeln der heißen Suppe erhöht zusätzlich die Körpertemperatur des Kranken. Bei einem banalen Erkältungsinfekt sollte der Patient zweimal täglich einen Teller Hühnersuppe essen.

Hausmittel bei Fieber

Das Immunsystem reagiert auf eine Infektion durch Erkältungsviren und Bakterien oft mit einer Erhöhung der Körpertemperatur. Der Stoffwechsel und die Immunabwehr im Organismus laufen auf Hochtouren. Fieber tötet die Erreger ab, deshalb sollte es nicht unterdrückt werden. Bei Fieber über 38 Grad sollte der Betroffene jedoch Bettruhe einhalten, da sonst der Kreislauf überfordert wird. Feuchte Wickel sind ein bewährtes Hausmittel, um die Hitze bei hochfiebernden Patienten aus dem Körper abzuleiten. Für einen Wadenwickel wird lauwarmes – niemals eiskaltes! – Wasser mit einem Schuss Essig versetzt. In die Lösung werden zwei Geschirrtücher eingetaucht und wieder ausgewrungen und jeweils eines um eine Wade gewickelt. Zum Abdecken wird noch ein trockenes Frotteehandtuch über das nasse Geschirrtuch geschlagen. Die Wickel sollten spätestens nach 20 Minuten erneuert werden. Nach drei Wickeln sollte das Fieber niedriger geworden sein. Steigt es wieder an, können die Wadenwickel wiederholt werden.
Um die Entwicklung von Fieber zu unterstützen, kann man auch eine Schwitzkur machen. Ein Tee aus Lindenblüten oder Holunderblüten hat eine schweißtreibende Wirkung. Durch die Anregung zum Schwitzen erhöht sich die Körpertemperatur. Das hilft dem Immunsystem, die Krankheitserreger zu überwinden. Für eine große Tasse Tee sollte ein gehäufter Teelöffel der Blüten mit kochendem Wasser übergossen werden. Der Sud muss zehn Minuten abgedeckt ziehen. Anschließend kann er abgegossen werden. Am besten liegt der Erkältete warm eingepackt im Bett und wird durch das Trinken von warmem Tee zum Schwitzen gebracht.

Hausmittel bei schmerzenden Gliedern

Wer als Begleitsymptom zu einer Erkältung starke Gliederschmerzen hat, kann durch ein warmes Bad die verkrampften Muskeln lockern. Badezusätze, die ätherisches Thymian-Öl enthalten, lindern die Muskelschmerzen und lösen durch das Einatmen des warmen Wasserdampfes gleichzeitig das Sekret in den oberen Atemwegen.
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Hausmittel bei Halsschmerzen

Wenn das Schlucken im Hals brennt und schmerzt, haben die Krankheitserreger eine Entzündung in der Luftröhre oder sogar im Kehlkopf verursacht. Kühlende Umschläge um den Hals mit ganz normalem Speisequark lindern die Beschwerden. Auf ein dünnes Tuch wird eine fingerdicke Schicht Quark aufgestrichen. Das Tuch wird um den Hals gelegt, sodass der Quark direkt an der Haut aufliegt. Der Wickel wird mit einem zweiten Tuch befestigt und abgedeckt. Der Wickel sollte solange angelegt bleiben, bis der Quark trocken und krümelig wird.
Bei der Auswahl der Hausmittel sollte immer das Befinden des Patienten berücksichtigt werden. Manche Menschen empfinden den kühlenden Umschlag als angenehm. Andere haben eher ein Kältegefühl im ganzen Körper. Dann sollte statt dem kühlenden ein warmer Wickel bei einer Entzündung des Halses angewendet werden. Gekochten Kartoffeln wird in der Volksmedizin nachgesagt, dass sie die Entzündung aus dem Körper herausziehen. Für einen Kartoffelwickel sollten einige der Erdknollen weich gekocht werden. Anschließend müssen sie so auskühlen, dass sie bedenkenlos auf die Haut aufgelegt werden können. Auf ein ausgebreitetes Geschirrtuch wird eine Lage Küchenpapier gelegt, auf der die Kartoffeln zerdrückt werden. Nun das Geschirrtuch so einschlagen, dass es um den Hals gelegt werden kann. Der Wickel kann mit einem zweiten Tuch oder einem Schal fixiert werden. Wird die Kartoffelmasse in einem Tuch auf die Brust aufgelegt, lindert der Wickel auch Husten und eine Entzündung der Bronchien.

Hausmittel bei Husten

Neben dem Kartoffelwickel gibt es eine Reihe von weiteren Hausmitteln, um quälenden Husten zu lindern. Gegen den Husten helfen bewährte Heilkräuter. Vor allem ein Tee, der aus Eibischwurzel oder aus Isländischem Moos aufgebrüht wurde, ist hier wirksam. Die Schleimstoffe, die aus den Teekräutern herausgelöst werden, schützen und beruhigen die entzündeten Schleimhäute der Atemwege. Den Auswurf von zähem Sekret fördern Tees, die aus Huflattich, der Wollblume oder aus Süßholz zubereitet werden. Besonders wirkungsvoll ist es, aus den drei hustenstillenden Pflanzen eine Teemischung zu gleichen Teilen zu verwenden. Für die genannten Tees pro Tasse einen gehäuften Teelöffel der Teekräuter mit kochendem Wasser aufgießen und abgedeckt zehn Minuten ziehen lassen. Nach dem Abgießen so warm wie möglich in kleinen Schlucken trinken.

Hausmittel bei Schnupfen

Wenn die Nase läuft, der Kopf brummt und häufig geniest werden muss, kann ein Fußbad Hilfe bringen. Die Temperatur bei einem Fußbad gegen Schnupfen sollte nach und nach durch die Zugabe von warmem Wasser erhöht werden. Das Fußbad regt die Durchblutung der Atemwege an und leitet die Krankheit vom Kopf ab. Nach zwanzig Minuten sollten die Füße gut abgetrocknet und in warme Strümpfe gesteckt werden. Anschließend muss mindestens eine halbe Stunde Nachtruhe eingehalten werden. Durch die Zugabe von drei gehäuften Esslöffeln Salz zum Fußbad wird die ableitende Wirkung erhöht. Noch intensiver wirkt die Zugabe von zwei Esslöffeln Senfmehl. Wer bereits frühzeitig bei den ersten Anzeichen einer Erkältung ein Fußbad mit Senfmehl nimmt, kann in vielen Fällen einen vollen Ausbruch der Krankheit verhindern.

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Fazit

Einfache Erkältungen heilen auch ohne jede Behandlung wieder ab. Hausmittel bei Erkältung sind jedoch bewährte Möglichkeiten, den Körper im Kampf gegen die Krankheitserreger in den oberen Atemwegen zu unterstützen. Erkältungskrankheiten werden in den meisten Fällen durch Viren ausgelöst. Deshalb ist es nicht sinnvoll, sie mit der Gabe von Antibiotika zu behandeln.

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