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Das kulinarische Multitalent: Was man mit Eiern alles machen kann

Eier sind für viele nicht aus ihrem Speiseplan wegzudenken. Ob süß oder pikant, mit Eiern lassen sich unzählige leckere Gerichte für Groß und Klein zubereiten.

Wissenswertes über Eier

Eier zählen schon seit Menschengedenken zu einem der wichtigsten Lebensmittel. Heute werden alleine in Deutschland über 10 Milliarden Hühnereier jährlich produziert. Kein Wunder, zählen Eier doch nicht nur zu den wichtigsten Zutaten zahlreicher Speisen, für viele dürfen sie auch nicht auf dem Frühstückstisch fehlen.


Dabei schmecken Eier nicht nur lecker, sondern sie sind auch noch richtig gesund, enthalten sie doch sehr viele Vitamine. Eier von Hühnern, deren Ernährung neben Samen und Körnern auch Insekten, Schnecken und frische Pflanzen umfasst, sind dabei jedoch deutlich nährstoffreicher als die Eier von Hühnern, die ausschließlich von Körnern ernährt werden. Besonders interessant ist die Tatsache, dass das Vitamin Biotin nur in gekochten Eiern enthalten ist. Es ist unter anderem wichtig für kräftiges Haar, starke Nägel und schöne Haut.


Anders als oftmals behauptet, hängt es nicht vom Futter des Huhns ab, ob dieses braune oder weiße Eier legt. Vielmehr gibt es hier Unterschiede zwischen den verschiedenen Hühnerrassen. Hühner mit weißen Ohrlappen legen eher weiße Eier, wohingegen jene mit roten Ohrlappen eher braune Eier legen. Die Farbe des Dotters wird hingegen sehr wohl vom Futter beeinflusst. Je mehr Carotinoide das Futter enthält, desto dunkler ist auch der Dotter. In der industriellen Eiproduktion wird die Farbe des Dotters durch Futterzusätze beeinflusst, sodass diese leider kaum Rückschlüsse über die Haltung des Huhns zulässt. Anders sieht es jedoch bei Bio-Eiern aus. Da in diesem Fall die Zugabe von Farbstoffen zum Hühnerfutter verboten ist, sind die Dotter von Bio-Eiern generell heller als jene von Eiern aus konventioneller Haltung.

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So werden Eier gekennzeichnet

In den Ländern der Europäischen Union werden Eier mit einem Buchstaben-Zahlen-Code gekennzeichnet, der über die Art der Haltung (0 für Biohaltung, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung, 3 für Haltung in Kleingruppen), das Herkunftsland sowie die genaue Herkunft Auskunft gibt. Neben dieser gesetzlich vorgeschriebenen Deklaration werden Eier auch in Qualitätsstufen eingeteilt. Sowohl Eier der Güteklasse A als auch jene der Güteklasse B sind für den Verzehr als Lebensmittel geeignet. Darüber hinaus werden Eier ihrer Größe nach in die Kategorien S bis XL eingestuft.


Bei sachgerechter Lagerung bleiben Eier zwischen drei und vier Wochen verzehrfähig. Die ersten 18 Tage nach dem Legen kann ein Hühnerei auch ungekühlt gelagert werden, da das Ei sowohl außen als auch innen über eine spezielle Enzymschicht verfügt, die es sozusagen konserviert. Durch Waschen, Kühlen oder auch starke Temperaturschwankungen wird diese Schicht zerstört und das Ei ist nur mehr gekühlt haltbar.

Eier in der Küche

Eier gehören für viele Menschen zu den wichtigsten Lebensmitteln und sind unverzichtbare Zutaten zahlreicher pikanter sowie süßer Speisen. Beim Umgang mit Eiern in der Küche kommt es vor allem auf die Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen an. Rohe Eier sind äußerst sensible Lebensmittel und ein idealer Nährboden für Bakterien. Besonders die Übertragung von Salmonellen stellt ein großes Gesundheitsrisiko dar. Aus diesem Grund sind beim Umgang mit rohen Eiern stets die Hände sowie sämtliche Arbeitsgeräte und -flächen gründlich zu reinigen. Darüber hinaus sollte auch unbedingt der Kontakt von rohen Eiern mit anderen Lebensmitteln vermieden werden.


Besonders gefährdet für eine Verunreinigung mit Bakterien sind Speisen wie Mayonnaise, Eischnee und diverse Desserts, die mit rohen Eiern zubereitet werden. Einerseits können bei der Zubereitung Bakterien von den Händen in die Speisen gelangen, andererseits kann dies auch beim Aufschlagen der Eier von deren Oberfläche aus passieren. In den Speisen können sich diese Bakterien dann rasch vermehren, sodass bereits nach kurzer Zeit das Risiko einer Lebensmittelvergiftung besteht. Daher ist es empfehlenswert, die Eier vor dem Aufschlagen kurz in kochendes Wasser zu tauchen, um die auf der Schale befindlichen Bakterien abzutöten. Mit rohen Eiern zubereitete Speisen sollten außerdem noch am selben Tag verzehrt werden.

Die verschiedenen Zubereitungsarten

Eier spielen als wichtige Zutat unzähliger Gerichte eine große Rolle in der Küche. Sie geben Kuchen eine appetitlich gelbe Farbe und binden den Teig verschiedener Speisen. Darüber hinaus sind sie auch solo der Star zahlreicher Gerichte.

Im Kochtopf

Eier können sowohl als Ganzes gekocht als auch aufgeschlagen zubereitet werden. Die Garzeit ganzer Eier unterscheidet sich nach dem gewünschten Härtegrad. So benötigt ein weiches Ei je nach Größe drei bis vier Minuten, während die Kochdauer für ein hartgekochtes Ei bei bis zu zehn Minuten liegt. Beim Kochen ganzer Eier gibt man am besten etwas Salz sowie einen Schuss Essig in das Wasser. Dies verhindert einerseits die Denaturierung des Eiklars und löst andererseits den Kalk aus der Schale. Durch das Punktieren der Unterseite des Eis kann übrigens das Aufspringen der Schale während des Kochens verhindert werden.


Darüber hinaus können Eier auch ohne Schale gekocht werden. Für pochierte Eier wird ein Ei aufgeschlagen und vorsichtig in auf 75 Grad erhitztes Wasser gegeben. Dann wird mit zwei Löffeln eine Art Päckchen geformt. Nach etwa vier Minuten kann das Ei aus dem Wasser genommen und zum Beispiel zu Toast oder Speckstreifen serviert werden.

In der Pfanne

Spiegeleier und Rühreier sind die Klassiker aus der Pfanne. Hierfür werden einfach Eier in der gewünschten Stückzahl aufgeschlagen und in eine Pfanne mit erhitztem Öl gegeben. Während die Eier für Rührei verschlagen werden, werden Eiklar und Dotter für Spiegeleier nicht verrührt. Rühreier und auch Spiegeleier können nach Belieben mit Kräutern, Gemüse sowie anderen Zutaten verfeinert werden.


Zu den weiteren Klassikern unter den Gerichten mit Ei zählen Omeletts. Grundsätzlich ähneln sich Omelette und Rührei, im Gegensatz zum Rührei wird das Omelett jedoch nicht in der Pfanne gewendet oder zerstückelt. Omeletts lassen sich mit unzähligen Zutaten verfeinern und verändern. Ob die spanische Variante mit Kartoffeln oder die italienische mit Käse, Omeletts sind überaus vielseitig und noch dazu schnell und unkompliziert zubereitet.


Ebenso beliebt und unkompliziert wie Omeletts sind Pfannkuchen. Diese Eierkuchen, die unter anderem auch unter den Namen Pancakes, Crêpes und Palatschinken bekannt sind, erfreuen sich bei Groß und Klein gleicher Beliebtheit und punkten mit ihrem ebenso simplen wie genialen Rezept. Somit sind Pfannkuchen auch ideal für Einsteiger und alle, die nicht gerne viel Zeit in der Küche verbringen. Alles, was die Basisversion benötigt, sind Eier, Mehl, Milch sowie eine Prise Salz.


Alle Zutaten werden verrührt, bis ein nicht zu dickflüssiger Teig entsteht. Dieser wird dünn in eine Pfanne mit erhitztem Öl gegeben, wo er einige Minuten lang beidseitig ausgebacken wird. Im Anschluss kann der Pfannkuchen nach Belieben mit süßen oder pikanten Zutaten gefüllt werden. Eine österreichische Variante des Pfannkuchens ist der Kaiserschmarrn. Hierfür wird der Pfannkuchenteig etwas dicker in die Pfanne gegossen und nach dem beidseitigem Backen in der Pfanne in kleine Stückchen zerrissen. Diese werden mit Puderzucker bestäubt serviert.

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Fazit: Eier sind aus der Küche nicht wegzudenken

Ob in Aufläufen, in Kuchen, als Rührei oder gekocht im Salat, kaum ein anderes Lebensmittel spielt in so vielen verschiedenen Speisen eine ausschlaggebende Rolle wie Eier. Bei der Zubereitung von Gerichten mit Eiern kommt es vor allem auf den richtigen Umgang mit diesen an, da Eier zu den sensiblen Lebensmitteln zählen und rohe Eier schnell mit Bakterien verunreinigt werden. Werden die wichtigsten Grundregeln der hygienischen Zubereitung eingehalten, lassen sich mit Eiern zahlreiche schmackhafte und oft auch einfache süße sowie pikante Gerichte zaubern.



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