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Akupunktur verstehen: Was sie kann, was sie nicht kann – und wie du eine gute Praxis findest

Akupunktur klingt nach Nadeln, Ruhe und „mal schauen, ob’s hilft“. In diesem Guide bekommst du den Überblick: Wie Akupunktur wirkt, wofür sie sinnvoll ist, wie eine Sitzung abläuft, was es kostet – und woran du seriöse Anbieter erkennst. Weiterlesen

Aktuelle Bewertung für Akupunktur

5,0 Sterne

von Franziska W.

Sehr kompetent

Unkomplizierte Terminvergabe, sehr gute Betreuung und ausgezeichnete und umfassende Behandlung. Die Behandlungsmethoden gegen meine Beschwerden wurden genau ...

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Neueste Bewertungen für Akupunktur

5,0 Sterne

von Franziska W.

Integrative Osteopathie • Wiesbaden

Sehr kompetent

Unkomplizierte Terminvergabe, sehr gute Betreuung und ausgezeichnete und umfassende Behandlung. Die Behandlungsmethoden gegen meine Beschwerden wurden genau ...

1,0 Stern

von Hanne C.

Dr. med. Kaleth

Sehr lange Wartezeiten

Bin ich sehr enttäuscht von der Praxis für Schmerztherapie. 1) Mit einem Termin drei Stunden Wartezeit. 2) auf eine Ausstellung von Rezept bsw. Überweis...

5,0 Sterne

von Jan V., Sankt Augustin

Naturheilpraxis für Tradionelle Chinesische Medizin

Ein kleines Wunder

Herr Wang und Frau Zuo haben mir so sehr geholfen! Ich leide seit über 25 Jahren an diversen chronischen Krankheiten, die immer schlimmer wurden. Wer sowas a...

4,0 Sterne

von M. A., Ingolstadt 85051

Osteophatische Schmerztherapie - Ihr Osteopath

Migräneattacken, Spannungskopfschmerz.

Ich habe jahrelang mit Migräneattacken zu tun, so schlimm, daß ich teilweise 3 Tage im Bett lag. Nun habe ich es mit osteopath. Behandlung versucht. Habe 4 ...

5,0 Sterne

von Ba. M., Bonn

Akupunktur Praxis für Chinessiche Medizin

Alle sehr nett, super kompetent und super Behandlung

Die Praxis passt sehr gut zu TCM. Hr. Guo und nimmt ausreichende Zeit für mich trotz er viel zu tun hat. Er hat mir sehr gut geholfen.

4,0 Sterne

von Sigrid M., Salzgitter

Akademie für Akupunktmassage und Wirbelsäulen-Basis-Ausgleich

Das Beste, was ich je erfahren habe!

Ich bin so froh, das ich das Schwingkissen benutzen kann und die WBA Ausbildung gemacht habe. Ich weiß gar nicht, wie ich vorher ohne Kissen gearbeitet habe?...

4,0 Sterne

von G. S., Bielefeld 33605

wellnessbielefeld.de

Ein super Masseur !!!

Ein super Maseur !!!

Akupunktur verstehen: Was sie kann, was sie nicht kann – und wie du eine gute Praxis findest

Inhaltsverzeichnis

Was ist Akupunktur eigentlich – und warum schwören so viele drauf?

Akupunktur ist im Kern ziemlich unspektakulär: sehr feine Nadeln werden an bestimmten Punkten in die Haut gesetzt. Und trotzdem passiert bei vielen Menschen etwas, das man schwer in einen Satz packt: Der Körper „schaltet runter“, Schmerzen werden leiser, der Kopf wird klarer. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird das oft über Leitbahnen (Meridiane) und den Fluss von Qi erklärt. Westlich gedacht spricht man eher über Nervenreize, Botenstoffe und Muskelspannung. Beides klingt unterschiedlich – und landet im Alltag doch oft bei derselben Frage: „Hilft’s mir?“

Wichtig, bevor du loslegst

  • Akupunktur ist ein Verfahren aus der TCM; in Europa wird sie oft mit moderner Schmerzmedizin kombiniert.
  • Die Nadeln sind meist dünner als eine Blutabnahme-Kanüle; viele spüren eher ein Ziehen oder Wärme.
  • Typische Ziele: Schmerzen lindern, Stressregulation unterstützen, funktionelle Beschwerden beruhigen.
  • Hier findest du später Kriterien, woran du seriöse Praxen erkennst.

Weißt du was? Viele kommen zur Akupunktur nicht, weil sie „an Meridiane glauben“, sondern weil sie schon einiges probiert haben. Physiotherapie, Wärmepflaster, Tabletten, vielleicht sogar eine Odyssee durch Wartezimmer. Und dann ist da diese Hoffnung: Bitte, einmal ein bisschen Erleichterung. Das ist menschlich. Und es erklärt auch, warum Akupunktur oft in Übergangsphasen auftaucht – nach einem Bandscheiben-Drama, in stressigen Jobmonaten oder wenn Migräne sich wie ein ungebetener Mitbewohner anfühlt.

Typische Einstiegsgründe (die ich ständig höre)

  • „Ich will was ausprobieren, das nicht nur Symptome zudeckt.“
  • „Ich vertrage Medikamente nicht gut“ (oder will weniger davon nehmen).
  • „Ich brauche einen Reset für mein Nervensystem.“
  • „Ich will’s kombinieren“ – Akupunktur plus Physio, Training, Schlafhygiene.

Wie wirkt das? Zwischen TCM, Nerven und „Aha-Moment“

Ich hole jetzt einfach mal aus: In der TCM wird Akupunktur genutzt, um den Energiefluss zu regulieren – zu viel, zu wenig, irgendwo „staut’s“. Das klingt für westliche Ohren manchmal wie Poesie. Gleichzeitig gibt es plausible Erklärungen aus der Physiologie: Nadelreize aktivieren bestimmte Nervenfasern, beeinflussen die Schmerzverarbeitung im Rückenmark und im Gehirn und können die Ausschüttung von körpereigenen Botenstoffen (z. B. Endorphine) unterstützen. Dazu kommt etwas, das gern unterschätzt wird: das vegetative Nervensystem. Viele merken nach ein paar Minuten auf der Liege, wie die Schultern sinken und der Atem tiefer wird. Nicht magisch – eher wie ein Schalter von „Alarm“ auf „Regeneration“.

So wird Wirkung oft erklärt – ohne Fachchinesisch

  • Nadelreiz → Nervenimpuls → veränderte Schmerzverarbeitung (Gate-Control-Mechanismen werden diskutiert).
  • Freisetzung von Endorphinen & anderen Neurotransmittern kann zur Schmerzlinderung beitragen.
  • Muskeltonus kann sinken; Triggerpunkte reagieren manchmal überraschend schnell.
  • Parasympathikus („Ruhe-Nerv“) wird eher aktiviert – viele werden angenehm müde.

Und dann gibt’s noch den Punkt, über den man ungern spricht, weil er sofort nach „Einbildung“ klingt: Erwartung, Kontext, Vertrauen. Offen gesprochen: Ja, das spielt mit rein – wie bei jeder Behandlung. Aber das ist kein „Fake“. Es ist ein Teil davon, wie unser Gehirn Schmerzen, Sicherheit und Heilung organisiert. Gute Therapeut:innen nutzen diesen Effekt nicht als Trick, sondern als Rahmen: klare Aufklärung, saubere Technik, realistische Ziele. Genau das macht den Unterschied zwischen „nett, aber bringt nix“ und „okay, das war relevant“.

Realistische Erwartung = bessere Erfahrung

  • Akupunktur ist selten ein One-and-done; häufig braucht’s mehrere Sitzungen.
  • Bei chronischen Themen geht’s oft um Reduktion (Intensität, Häufigkeit), nicht um Wunder über Nacht.
  • Eine gute Praxis erklärt Grenzen – und verkauft dir keine Heilsversprechen.
  • Weiter unten ordnen wir typische Anwendungsfelder ein.

So läuft eine Akupunktur-Sitzung ab (ohne Drama)

Die meisten Sitzungen starten mit einem Gespräch. Manchmal kurz und pragmatisch („Wo tut’s weh, seit wann, was verschlimmert’s?“), manchmal TCM-typisch ausführlicher mit Schlaf, Verdauung, Zyklus, Stresslevel. Danach geht’s auf die Liege. Nadeln werden gesetzt – je nach Methode am Rücken, an Armen/Beinen, am Kopf oder am Ohr. Dann: Ruhe. 15 bis 30 Minuten liegen viele einfach da. Einige dösen weg, andere spüren ein dumpfes Ziehen, Wärme oder ein leichtes Kribbeln. Und ja: Manche spüren fast nichts. Auch das kann normal sein.

Mini-Fahrplan für deine erste Sitzung

  • Anamnese: Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, Ziele.
  • Behandlung: Nadeln setzen, ggf. Moxibustion (Wärme) oder Elektroakupunktur.
  • Ruhephase: 15–30 Minuten; Bewegung vermeiden, atmen lassen.
  • Nachbesprechung: Reaktion, nächste Schritte, ggf. Hausaufgaben.

Unter uns: Zieh was Bequemes an. Nicht, weil’s „spirituell“ ist, sondern weil niemand Lust hat, sich in Skinny Jeans an den Kniepunkten herumzuwinden. Und iss vorher eine Kleinigkeit. Mit leerem Magen werden manche schneller schummrig. Nach der Sitzung lohnt es sich oft, den Tag ein bisschen weicher zu planen – nicht zwingend, aber es ist wie nach einer guten Massage: Der Körper arbeitet nach.

Praktische Vorbereitung, die wirklich hilft

  • Vorher snacken: Banane, Joghurt, Brot – irgendwas Kleines reicht.
  • Keine Hektik direkt davor; 10 Minuten Puffer sind Gold wert.
  • Nachher: Wasser trinken, extreme Belastung am selben Abend eher meiden.
  • Wenn du Blutverdünner nimmst: unbedingt vorher ansprechen (siehe Sicherheit).

Wobei Akupunktur oft gefragt ist – und wo sie Grenzen hat

Akupunktur wird in Deutschland besonders oft bei Schmerzen nachgefragt: Rücken, Knie, Nacken, Spannungskopfschmerz, Migräne. Auch bei funktionellen Beschwerden wie Reizdarm-ähnlichen Symptomen, Schlafproblemen oder Stressfolgen taucht sie häufig auf – manchmal begleitend, manchmal als Hauptversuch. Wichtig ist: Nicht alles ist gleich gut belegt, und nicht jedes Symptom passt automatisch. Bei akuten Notfällen (starke Brustschmerzen, Lähmungserscheinungen, plötzliche Atemnot) gehört man nicht auf eine Akupunkturliege, sondern in die Notaufnahme. Klingt hart, muss aber gesagt werden.

Typische Einsatzfelder (und ein paar Stoppschilder)

  • Häufig: chronische Rückenschmerzen, Kniearthrose, Nackenverspannung, Kopfschmerz/Migräne.
  • Manchmal begleitend: Übelkeit, Stresssymptome, Schlafstörungen, funktionelle Beschwerden.
  • Grenzen: akute neurologische Ausfälle, Infektionen mit hohem Fieber, unklare starke Schmerzen.
  • Bei „Red Flags“ erst ärztlich abklären, dann ergänzend behandeln.

Jetzt die kleine, scheinbare Widersprüchlichkeit: Akupunktur kann sich super „sanft“ anfühlen – und trotzdem ziemlich handfest sein. Gerade bei myofaszialen Schmerzen (Triggerpunkte, verhärtete Muskelstränge) kann ein gezielter Nadelreiz wie ein Reset wirken. Gleichzeitig gilt: Wenn die Ursache strukturell ist (z. B. schwere Arthrose, fortgeschrittener Bandscheibenvorfall), dann ist Akupunktur eher Teamplayer als Solo-Star. Sie kann lindern, aber sie ersetzt nicht automatisch Training, Physio oder medizinische Maßnahmen.

Wann Akupunktur eher Ergänzung als Ersatz ist

  • Bei deutlichen strukturellen Schäden: Ziel = Symptome senken, Beweglichkeit ermöglichen.
  • Bei Stress-/Schmerzspiralen: Ziel = Nervensystem beruhigen, Schlaf verbessern, Aktivität erleichtern.
  • Kombi-Idee: Akupunktur + gezieltes Krafttraining (z. B. Rücken/Beine) wirkt oft stärker als eins allein.
  • Dokumentiere Veränderungen (Schmerzskala, Schlaf, Medikamente) – so wird’s messbar.

Ohrakupunktur & Triggerpunkte: kleine Fläche, großes Thema

Ohrakupunktur wirkt auf den ersten Blick fast zu simpel: ein paar Punkte am Ohr, manchmal mit Dauernadeln oder kleinen Kügelchen/Seeds, die man drücken kann. Das Ohr wird dabei wie eine Art Landkarte gesehen. Manche Praxen nutzen das für Schmerz, Stress, Heißhunger oder Suchtbegleitung. Und ja, das klingt schnell nach „Wunderohr“. In der Praxis ist es oft pragmatisch: gut erreichbar, schnell zu kombinieren, manchmal erstaunlich effektiv – besonders, wenn man auf Reizregulation und Schmerzdämpfung zielt.

Was an der Ohrakupunktur praktisch ist

  • Gute Ergänzung, wenn Körperpunkte schwer zugänglich sind (z. B. im Büroalltag).
  • Dauernadeln/Seeds können über Tage sanft stimulieren (Pflegehinweise beachten).
  • Viele spüren sehr schnell „Runterfahren“ – andere merken eher subtil etwas.
  • Wenn du empfindlich reagierst: lieber mit wenigen Punkten starten.

Triggerpunkt-Akupunktur (manchmal auch Dry Needling, je nach Ausbildung und rechtlichem Rahmen) ist nochmal eine andere Baustelle: Hier geht’s weniger um Meridiane, mehr um Muskeln, Faszien, lokale Schmerzmuster. Der Nadelreiz kann einen sogenannten Local Twitch Response auslösen – ein kurzes Zucken, das viele als „da war was fest, jetzt lässt es los“ beschreiben. Nicht jeder mag das, aber bei hartnäckigen Verspannungen kann es eine echte Abkürzung sein. Folgendes ist wichtig: Frag nach Qualifikation und Methode. Nicht jede Akupunktur-Ausbildung deckt Triggerpunkte gleich ab.

Dry Needling vs. klassische Akupunktur – worauf du achten kannst

  • Klassisch: Punktwahl nach TCM/Segmenten; Triggerpunkt: gezielt in verhärtete Muskelareale.
  • Gefühl: Triggerpunkt-Nadeln werden öfter als intensiver wahrgenommen.
  • Qualifikation: nach Fortbildungen, Hygiene und Erfahrung bei Muskelbeschwerden fragen.
  • Wenn du zu Hämatomen neigst: vorher ansprechen (siehe Sicherheit).

Sicherheit, Nebenwirkungen, Kontraindikationen: kurz mal ehrlich

Die meisten Nebenwirkungen sind mild: kleine Blutergüsse, ein bisschen Muskelkatergefühl, Müdigkeit, selten Kreislaufreaktionen. Ernsthafte Komplikationen sind bei fachgerechter Durchführung selten, aber nicht unmöglich. Deshalb ist Hygiene kein „Nice-to-have“, sondern Pflicht: sterile Einmalnadeln, saubere Abläufe, klare Aufklärung. Und dann gibt’s Kontraindikationen bzw. Situationen, in denen man besonders vorsichtig sein muss – etwa bei starken Blutgerinnungshemmern, bestimmten Hautinfektionen oder wenn jemand eine ausgeprägte Nadelphobie hat (ja, auch das ist ein Thema, und man kann damit respektvoll umgehen).

Sicherheits-Check: das solltest du wissen

  • Häufig: kleine Hämatome, Müdigkeit, kurzfristige Symptomverschiebung („Erstreaktion“).
  • Selten: Kreislaufprobleme – sag sofort Bescheid, wenn dir schwindelig wird.
  • Hygiene: Einmalnadeln, Desinfektion, Handschuhe je nach Setting.
  • Sprich Medikamente (v. a. Blutverdünner) und Schwangerschaft immer vorab an.

Ehrlich gesagt: Ein gutes Aufklärungsgespräch ist ein Qualitätsmerkmal. Wenn jemand deine Fragen abbügelt („Das ist alles harmlos“) oder dir ein schlechtes Gewissen macht, weil du skeptisch bist, wäre ich vorsichtig. Seriöse Behandler:innen können beides: beruhigen und präzise bleiben. Und sie sagen auch mal: „Das gehört abgeklärt“ oder „Da bin ich nicht die richtige Adresse.“ Das ist kein Verlust, das ist Professionalität.

Red Flags, bei denen du ruhig kritisch sein darfst

  • Heilsversprechen („garantiert“, „für alles“, „ohne Ausnahme“).
  • Keine saubere Anamnese, keine Fragen zu Vorerkrankungen/Medikamenten.
  • Unklare Hygiene, wiederverwendete Nadeln (No-Go).
  • Druck zu teuren Paketen ohne nachvollziehbaren Plan (siehe Kosten).

Kosten & Krankenkasse: Wer zahlt was – und warum?

Kommen wir zum Teil, den man gern verdrängt, bis man an der Rezeption steht: die Kosten. Bei gesetzlich Versicherten kann Akupunktur in bestimmten Fällen übernommen werden (klassisch genannt werden häufig chronische Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und Kniearthrose; Details hängen von Richtlinien und Kasse ab). Viele andere Anwendungen sind Selbstzahlerleistungen. Private Kassen und Beihilfe haben wieder eigene Regeln. Auf den Punkt gebracht heißt das: Frag vorher nach dem Preis pro Sitzung, nach der empfohlenen Anzahl und nach der Abrechnung (GOÄ/Heilpraktiker-Gebührenordnung, je nach Anbieter).

So vermeidest du Kosten-Überraschungen

  • Vorab klären: Preis pro Sitzung, Dauer, Zusatzverfahren (Moxa, Elektro, Schröpfen).
  • Bei GKV: direkt bei deiner Kasse nachfragen, welche Indikationen erstattet werden.
  • Bei PKV/Beihilfe: Tarif prüfen, ggf. Kostenvoranschlag einreichen.
  • Seriöse Praxen geben dir eine klare Empfehlung statt „wir sehen mal“.

Weil Zahlen greifbar sind, findest du weiter unten eine Kostentabelle. Und ja, das sind Durchschnittswerte, keine Naturgesetze. In München kann’s anders aussehen als im Erzgebirge; bei erfahrenen Ärzt:innen anders als in einer kleinen Heilpraktikerpraxis. Trotzdem hilft ein Richtwert, damit du ein Gefühl bekommst, ob ein Angebot fair wirkt oder eher nach „Luxus-Wellness mit Nadeln“ klingt.

Preisgefühl entwickeln (ohne Taschenrechner-Panik)

  • Einzelsitzungen sind oft teurer als Paketpreise – aber Pakete sollten begründet sein.
  • Zusatzverfahren erhöhen den Preis; frag, ob sie wirklich nötig sind.
  • Wichtig ist nicht nur der Betrag, sondern auch: Was ist enthalten (Anamnese, Ruhezeit, Nachgespräch)?
  • Wenn du vergleichen willst: Notiere 3 Angebote und prüfe Leistung statt nur Zahl.

Gute Akupunktur in der Nähe finden: worauf du wirklich achten solltest

Die Suche beginnt oft bei Google Maps, endet aber idealerweise nicht dort. Bewertungen sind hilfreich, klar – aber lies sie wie ein Mensch, nicht wie ein Algorithmus: Schreiben mehrere Leute konkret über Aufklärung, Hygiene, Zeit, Wirkung? Oder sind es nur „super nett“-Sätze ohne Inhalt? Achte auch auf Qualifikation: Ärztliche Akupunktur (Zusatzbezeichnung/Weiterbildung) oder Heilpraktiker:in mit solider TCM-Ausbildung. Und dann gibt’s den Soft-Faktor: Fühlst du dich ernst genommen? Dürfen Zweifel existieren? Eine gute Praxis hat Struktur, aber auch Wärme.

Checkliste: So erkennst du eine gute Praxis

  • Klare Qualifikation & Spezialisierung (Schmerz, Orthopädie, Frauenheilkunde etc.).
  • Transparente Preise und nachvollziehbarer Behandlungsplan.
  • Saubere Hygiene-Standards, sterile Einmalnadeln, ordentliche Räume.
  • Bewertungen, die Details nennen (Kommunikation, Wirkung, Ablauf) – nicht nur Sterne.

Und noch was, das viele vergessen: Erreichbarkeit und Terminlogik. Akupunktur wirkt bei manchen Themen besser als Serie (z. B. 1–2× pro Woche am Anfang). Wenn du jedes Mal drei Stunden pendeln musst, wird’s zäh. Such lieber eine gute, solide Praxis in deiner Nähe, statt der „berühmten“ Adresse am anderen Ende der Stadt. Der beste Therapieplan ist der, den du auch durchhältst.

Pragmatische Standort-Fragen, die du dir stellen kannst

  • Kann ich Termine zu Zeiten bekommen, die mein Alltag zulässt?
  • Wie gut ist die Praxis erreichbar (ÖPNV, Parken, Barrierefreiheit)?
  • Gibt’s eine klare Regelung für Ausfälle/Absagen?
  • Wenn Serie empfohlen wird: Passt das in Budget und Kalender? (siehe Kosten)

Alltagstipps: So holst du mehr aus der Behandlung raus

Akupunktur ist kein isoliertes Ereignis, eher ein Impuls. Wenn du danach wieder in denselben Stresskreisel springst, ist das ein bisschen wie Zähneputzen und dann direkt Karamell kauen. Nicht verboten – nur schade. Kleine Dinge machen oft mehr aus als man denkt: ausreichend trinken, am Behandlungstag nicht komplett überziehen, Wärme bei Verspannungen, und (ja, ich sag’s) regelmäßige Bewegung. Nicht als Leistungssport, sondern als „Gelenke schmieren, Nervensystem beruhigen“.

Mini-Routine für die 24 Stunden nach der Sitzung

  • Trinken: Wasser oder Tee, damit Kreislauf und Gewebe gut versorgt sind.
  • Bewegung: Spaziergang statt HIIT – sanft ist oft smarter.
  • Wärme: Wärmflasche/Bad, wenn du zu Kälte/Verspannung neigst (außer bei akuter Entzündung).
  • Notieren: Schmerz, Schlaf, Stimmung – kurz, stichpunktartig.

Wenn du’s richtig nerdig willst (im besten Sinne): Tracke Muster. Viele merken nicht sofort „Schmerz weg“, sondern „Ich schlafe tiefer“ oder „Ich brauche weniger Ibuprofen“ oder „Die Migräne kommt später“. Das sind echte Marker. Apps wie Apple Health, Google Fit oder auch ein simples Notizbuch reichen. Und wenn du mit Ärzt:innen oder Therapeut:innen sprichst, ist so ein Verlauf Gold wert. Plötzlich wird aus „mal besser, mal schlechter“ eine Geschichte mit Kurve.

So machst du Fortschritt sichtbar

  • Skala 0–10 für Schmerz/Stress täglich oder 2–3× pro Woche.
  • Schlaf: Einschlafzeit, Aufwachen, Erholung (ein Wort reicht: „okay“, „gut“, „mies“).
  • Trigger notieren: langes Sitzen, Wetter, Zyklus, Arbeitsdruck.
  • Erfolge klein feiern: weniger Häufigkeit ist auch Erfolg, nicht nur „weg“.

Fazit

Akupunktur ist weder Zauberei noch bloßes Wohlfühlritual: Sie kann Schmerzen und Stressreaktionen spürbar beeinflussen, braucht aber oft einen Plan, ein paar Sitzungen und eine Praxis, der du vertraust. Wenn du Anbieter vergleichst, helfen dir echte Kundenbewertungen und Empfehlungen dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen – denn Online-Reputation ist ein ziemlich guter Filter für Seriosität und Umgang. Für die Suche nach einer guten Beratung zum Thema Akupunktur in deiner Nähe kann sich ein Blick auf KennstDuEinen lohnen, weil du dort Erfahrungen anderer Menschen gebündelt findest.

Kostenübersicht Akupunktur (Richtwerte)
Kategorie Kosten / Preis
Erstgespräch/Anamnese 85 €
Akupunktur (Körper), pro Sitzung 90 €
Elektroakupunktur (Zuschlag) 130 €
Ohrakupunktur (pro Sitzung) 75 €
Triggerpunkt-Akupunktur/Dry Needling 80 €
Moxibustion (Zuschlag) 50 €
10er-Behandlungsserie (Paketpreis) 200 €
Kinesio-Taping (Zuschlag) 30 €

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Akupunktur in Deutschland

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