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Umzug ins Ausland: Auf was man achten muss

Ein Umzug bedeutet immer jede Menge Stress – umso mehr, wenn es ins Ausland geht. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, alles reibungslos über die Bühne zu bringen.

Der Auslandsumzug – auf die richtige Planung kommt es an

Ein Umzug ist immer Stress pur: Eine neue Wohnung muss gefunden und die alte Wohnung gekündigt werden, alle Formalitäten wie etwa die Ummeldung des Wohnsitzes müssen erledigt werden und selbstverständlich muss auch der Hausrat von A nach B transportiert werden. Somit ist ein Umzug mit Mühe, Stress und auch Kosten verbunden, was sowohl an den Nerven als auch am Geldbeutel zehrt. Noch schlimmer wird das Unterfangen, wenn der neue Wohnsitz im Ausland liegt. Hier lauern nämlich ungleich mehr potenzielle Stolpersteine, die den Umzug zu einer wahren Tour de Force machen können. Umso wichtiger ist es daher, dass Sie sich im Vorfeld genau über alle wichtigen und beachtenswerten Punkte informieren, und darüber hinaus vor allem beim Transport Ihres Hab und Guts auf das Know-how von Profis vertrauen. Mit der richtigen Planung und einer durchdachten Vorgehensweise lässt sich nämlich auch ein Umzug in ein fernes Land ohne Komplikationen bewerkstelligen.

1. Beginnen Sie rechtzeitig mit der Planung

Wenn ein Umzug ins Ausland bevorsteht, sollten Sie sich stets darüber im Klaren sein, dass dieser weitaus mehr Planung erfordert als ein Umzug innerhalb des Heimatlandes. Daher sollten Sie auch unbedingt frühzeitig mit den nötigen Recherchen und Vorbereitungen beginnen, sodass Ihnen ausreichend Zeit für die Erledigung aller Aufgaben bleibt. Setzen Sie Ihren Zeitrahmen zu eng, kann Sie dies rasch ins Straucheln und den gesamten Ablauf des Umzugs gehörig durcheinanderbringen. Zudem dürfen Sie auch nicht vergessen, dass Sie für zahlreiche Formalitäten bestimmte Fristen einhalten müssen. Auch hier kann es zu terminlichen Schwierigkeiten kommen, wenn Sie nicht an diese denken. Grundsätzlich gilt, dass Sie spätestens sechs Monate vor dem anvisierten Umzugsdatum mit den Vorbereitungen beginnen sollten. Bedenken Sie auch, dass für bestimmte Länder erforderliche Impfungen wie etwa Hepatitis B in mehreren Terminen in einem Zeitraum von bis zu sechs Monaten verabreicht werden müssen, damit ein Impfschutz gewährleistet ist. Planen Sie also lieber zu viel als zu wenig Zeit ein und vermeiden Sie so unnötigen zusätzlichen Stress. Dieser ist bei einem Umzug ins Ausland ohnehin groß genug.

2. Informieren Sie sich gründlich über Ihr Zielland

Andere Länder, andere Sitten – und auch andere gesetzliche Bestimmungen. Aus diesem Grund sollten Sie sich gründlich über Ihr Zielland informieren, bevor Sie mit Ihrem Umzug loslegen. Wichtig sind vor allem arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtliche Regelungen sowie Einreise-, Aufenthalts- und Zollbestimmungen und die Höhe der Lebenshaltungskosten. Informieren Sie sich genau darüber, ob und welche gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen wie etwa bestimmte Impfungen Sie vor einer Einreise in Ihr Zielland treffen müssen. Möchten Sie Haustiere oder Pflanzen mitnehmen, müssen Sie sich auch über die diesbezüglichen Bestimmungen Ihres neuen Heimatlandes informieren. So gelten in den meisten Ländern strenge Quarantänevorschriften und Haustiere wie Hunde und Katzen müssen nachweislich gegen bestimmte Krankheiten immunisiert sein, bevor sie einreisen dürfen.

Der Informationsdienst des Bundesverwaltungsamtes (BVA) ist die erste Anlaufstelle für alle, die einen Umzug ins Ausland planen. In den von ihm herausgegebenen allgemeinen Informationsschriften finden Sie alle für Auswanderer relevanten Themen, während die Länderinformationsschriften Einreise-, Aufenthalts- sowie Zollbestimmungen der einzelnen Länder enthalten. Diese Publikationen sind somit eine echte Pflichtlektüre, wenn ein Umzug in ein anderes Land bevorsteht.

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3. Bereiten Sie alle wichtigen Dokumente vor

Bevor es in ein neues Land geht, sollten Sie unbedingt die Gültigkeit Ihrer Papiere überprüfen. Dazu zählen in erster Linie Personalausweis und Reisepass. Kümmern Sie sich rechtzeitig um eine Verlängerung dieser wichtigen Dokumente, um sie später sofort griffbereit zu haben. Darüber hinaus sollten Sie – falls vorhanden – auch rechtzeitig einen internationalen Führerschein und einen internationalen Studentenausweis beantragen, damit sie diese wichtigen Dokumente auch im Ausland nutzen können.

Dokumente wie Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Zeugnisse und auch Krankenberichte sollten Sie unbedingt bereits in Ihrem Heimatland in die Sprache Ihres Ziellandes übersetzen und auch beglaubigen lassen. So haben Sie in Ihrer neuen Heimat bereits alle Dokumente fix und fertig griffbereit, wenn Sie sie brauchen.

Auf keinen Fall sollten Sie auch darauf vergessen, je nach Zielland rechtzeitig eine Aufenthaltsgenehmigung oder ein Visum sowie eine Arbeitserlaubnis zu beantragen.

4. Überprüfen Sie Ihren Versicherungsschutz

Einige Versicherungen gelten nur im Inland, während andere auch im Ausland die volle Deckung bieten. In manchen Fällen gewährt der Versicherungsanbieter im Ausland auch einen eingeschränkten Versicherungsschutz. Hier ist ein genauer Blick in Ihre Versicherungspolicen ratsam, denn dort finden Sie alle Informationen zum Deckungsbereich Ihrer Versicherungen. Grundsätzlich gilt: Haftpflichtversicherungen gelten meist weltweit, während Krankenversicherungen im Ausland – wenn überhaupt – Kosten nur in sehr eingeschränktem Ausmaß übernehmen. Gerade Unfälle und Krankheiten können Sie daher im Ausland teuer zu stehen kommen, wenn Sie nicht über einen speziellen Versicherungsschutz verfügen. Informieren Sie sich daher rechtzeitig über Ihren momentanen Versicherungsschutz und eventuell benötigte Änderungen und Anpassungen sowie Neuversicherungen.

5. Machen Sie einen Gesundheitscheck

Selbstverständlich wollen Sie voller Elan und Energie in Ihr neues Leben in einem fremden Land starten. Das Letzte, was Sie dabei gebrauchen können, ist eine Krankheit, die Ihren Einstieg in den neuen Alltag vereitelt. Rechtzeitig entdeckt verlaufen Krankheiten oft nicht nur wesentlich harmloser, sondern können in vielen Fällen sogar verhindert werden. Daher sollten Sie unbedingt einen Gesundheitscheck beim Arzt durchführen lassen, bevor Sie Ihren Umzug ins Ausland antreten. Dabei sollten Sie auch keinesfalls den Besuch beim Zahnarzt vergessen, denn auch hier können zu lange ignorierte Kleinigkeiten gerade im ungünstigsten Zeitpunkt zu echten Problemen werden.

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6. Kündigen Sie alle Verträge, Abonnements und Mitgliedschaften rechtzeitig

Ob Bankkonto, Handyvertrag oder Autoversicherung, vieles, was hier zu den essenziellen Dingen des Alltags gehört, müssen Sie in Ihrem Zielland neu abschließen. Vergessen Sie daher keinesfalls, Verträge rechtzeitig zu kündigen, sodass Ihnen am Ende keine doppelten Kosten entstehen. Informieren Sie sich in den einzelnen Verträgen über die jeweiligen Kündigungsfristen und bedenken Sie, dass diese bis zu drei Monate betragen können. Kümmern Sie sich gleichzeitig auch um entsprechende Angebote in Ihrem Zielland, um dort vor Ort bereits optimal vorbereitet zu sein. Das Gleiche wie für Verträge gilt auch für Abonnements und Mitgliedschaften in Vereinen: Steigen Sie rechtzeitig aus Verträgen aus, um so von unnötigen Kosten oder vielleicht sogar Pflichten befreit zu sein.

7. Finden Sie eine professionelle Möbelspedition

Gerade bei einem Umzug ins Ausland können Sie keinesfalls auf die Hilfe eines Profis verzichten. Eine renommierte und in ihrem Fachbereich versierte Möbelspedition weiß nicht nur, wie Ihr Hausrat am einfachsten von A nach B kommt, sondern sorgt auch dafür, dass Ihre Möbel sicher an Ihrem neuen Wohnsitz ankommen. Einige Möbelspeditionen haben sich auf Auslandsumzüge spezialisiert und sind daher die erste Adresse, wenn es darum geht, ganze Hausstände in ein anderes Land zu transportieren. Eine solche Spedition weiß genau, wie Sie Ihr Hab und Gut ins Ausland transportiert, und kennt darüber hinaus auch alle gesetzlichen Bestimmungen, die dabei eingehalten werden müssen.

Die Vorteile für Sie liegen dabei klar auf der Hand: Sie erteilen den Auftrag an ein Speditionsunternehmen Ihrer Wahl und dieses kümmert sich um alles Weitere, sodass Sie sich auf andere wichtige Umzugsvorbereitungen konzentrieren können. Sie müssen weder recherchieren, welche Art des Transportes optimal ist, noch welche Bestimmungen des Ziellandes dabei eingehalten werden müssen. Das alles übernimmt der Spediteur für Sie. Besonders gut zu wissen: Sollten Sie berufsbedingt umziehen, besteht die Möglichkeit, dass Ihr zukünftiger Arbeitgeber die Kosten für Ihren Umzug übernimmt. Fragen Sie diesbezüglich unbedingt nach.

Fazit

Ein Umzug ins Ausland will gut geplant und vorbereitet sein. Fangen Sie rechtzeitig einige Monate vor dem Umzugstermin mit den Vorbereitungen an und gehen Sie dabei am besten anhand einer Checkliste vor. So laufen Sie nicht Gefahr, wichtige Punkte wie etwa das Beantragen von Aufenthaltsgenehmigung oder Visum sowie das Verlängern von Ausweisen zu versäumen. Was den Transport Ihrer Möbel betrifft, sollten Sie sich unbedingt in die Hände einer professionellen Möbelspedition begeben. Diese weiß nämlich ganz genau, wie Ihr Hausstand sicher und schnell an Ihrem neuen Zuhause ankommt.

Linktipps zum Thema:

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