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Teak, Bambus, Plastik? Die beste Materialwahl für Ihre Gartenmöbel

Wenn Sie neue Gartenmöbel benötigen, haben Sie die Wahl zwischen vielen Materialien. Hier ein kleiner Überblick über die einzelnen Werkstoffe und ihre Vor- und Nachteile.

Praktisch und pflegeleicht: Gartenmöbel aus Kunststoffen und Kunststoffgeflechten

Bei Gartenmöbeln kommen vor allem natürliche Materialien wie Holz oder Bambus, Metalle und Kunststoffe zum Einsatz. Kunststoffe haben den großen Vorteil, dass sie sich leicht einfärben lassen. Im Bereich der Kunststoffmöbel finden Sie daher auch Exemplare in Farben wie Blau oder Grün, mit denen Sie den Balkon oder die Terrasse attraktiv gestalten. Besonders farbenfroh sind die Gartenmöbel speziell für Kinder.

Zu dieser Rubrik gehören Tische, Stühle, Sessel und viele weitere Möbelstücke in kindgerechten Größen. Kunststoffmöbel können eine glatte Oberfläche besitzen oder aus einem Geflecht bestehen. Letztere sind vor allem unter der Bezeichnung Polyrattanmöbel oder kurz Rattanmöbel bekannt. Sie erinnern an Möbel aus Rattan, bestehen jedoch aus einer Kunststofffaser, die sehr witterungsbeständig ist.

Aus dieser Faser werden die unterschiedlichsten Möbel hergestellt, denn sie lässt sich auf jedem beliebigen Gestell befestigen. Selbst geschwungene Formen sind kein Problem, sodass diese Faser sich auch für ergonomisch geformte Sonnenliegen eignet. Polyrattan wird außerdem für bequeme Outdoor-Lounges genutzt, die durch ihre dicken Kissen ähnlich gemütlich wie eine Wohnzimmergarnitur sind. Bei dieser Art von Gartenmöbeln haben Sie oft die Möglichkeit, sich Ihre Lounge aus einzelnen Elementen selbst zusammenzustellen.

Die Vor- und Nachteile von Kunststoffen

Kunststoffe sind pflegeleicht. Gartenmöbel aus Kunststoff brauchen Sie daher nicht zu streichen oder zu ölen, um sie vor Feuchtigkeit und anderen Witterungseinflüssen zu schützen. Sie können auch dauerhaft mitten im Garten stehen, wo sie Wind und Wetter ausgesetzt sind. Etwas empfindlich reagieren viele Kunststoffmöbel jedoch auf die starken UV-Strahlen der Sonne.

Sind sie dauerhaft der Sonne ausgesetzt, können sie ausbleichen. Eine starke Sonneneinstrahlung kann außerdem dazu führen, dass der Kunststoff porös und brüchig wird. Viele Hersteller versehen ihre Gartenmöbel deshalb inzwischen mit einem UV-Schutz. Ein großer Vorteil von Kunststoffmöbeln ist jedoch die Tatsache, dass sie sich leicht reinigen lassen. Sie säubern sie einfach mit Wasser und einem Reinigungsmittel oder bei größeren Verschmutzungen mit dem Gartenschlauch. Dies ist vor allem für Haushalte mit kleinen Kindern von Vorteil, die gerne mal kleckern.

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Sehr gemütlich: Sitzgruppen und andere Gartenmöbel aus Holz

Gartenmöbel aus Holz wirken gemütlich und harmonisch, denn sie bestehen aus einem nicht künstlichen Rohstoff. Wenn Sie eine natürliche Optik bevorzugen, sind diese Art Möbel deshalb eine gute Wahl. Holzmöbel für den Garten werden unterschiedlichen Holzarten hergestellt und lassen sich in tropische und heimische Hölzer unterteilen. Tropenhölzer wie Teakholz und Eukalyptusholz sind recht unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen, denn sie sind in ihrer Heimat ständig einer hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt.

Gartenmöbel aus diesen Holzarten benötigen deshalb in der Regel keinen besonderen Schutz. Sie können sie jedoch regelmäßig ölen, damit der warme braune Farbton erhalten bleibt. Das Öl verleiht den Möbeln außerdem eine samtig weiche Oberfläche. Gartenmöbel aus heimischen Holzarten benötigen im Außenbereich dagegen meist einen Schutz beispielsweise in Form einer Lasur. Er muss in regelmäßigen Abständen erneuert werden.

Daher sind Gartenmöbel aus heimischen Hölzern etwas pflegeintensiver als Möbel aus Tropenhölzern. Eine Ausnahme bilden Stühle und Tische aus den recht witterungsbeständigen heimischen Holzarten Lärche, Douglasie und Robinie. Sie sind daher eine gute Alternative, wenn Sie aus Gründen des Umweltschutzes auf Tropenhölzer verzichten möchten.

Ebenso natürlich: Gartenmöbel aus Bambus und Rattan

Auch aus anderen Naturwerkstoffen lassen sich schöne Gartenmöbel herstellen. So entstehen beispielsweise Sessel, Sofas und Tische aus Bambus in einer natürlichen Optik. Einige wirken sogar ein wenig exotisch und machen es dadurch leicht, sich auf der Terrasse wie im Urlaub zu fühlen. Dieses Gefühl können Sie durch geeignete Pflanzen wie Palmen nochmals verstärken.

Bambusmöbel passen außerdem gut in Gärten mit asiatischem Stil. Sie werden häufig aus dicken Bambusstämmen gefertigt. Trotz ihres großen Durchmessers haben sie ein relativ geringes Gewicht, sind stabil und fest, aber dennoch flexibel. Möbel aus diesem Material zeichnen sich daher durch eine lange Lebensdauer aus. Im Laufe der Zeit können sich zwar kleine Risse bilden, sie haben aber in der Regel keinen Einfluss auf die Stabilität. Bambusmöbel benötigen allerdings oft mehr Platz als Gartenmöbel aus anderen Materialien.

Sie eignen sich deshalb vor allem für geräumige Balkone und Terrassen. Ein weiterer natürlicher Werkstoff ist Rattan oder Peddigrohr, das Sie nicht mit dem Polyrattan verwechseln sollten. Es lässt sich gut flechten und zu Sitzflächen und Rückenlehnen verarbeiten. Echtes Rattan ist jedoch nur begrenzt witterungsbeständig, denn es reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit. Rattanmöbel kommen deshalb eher im Wintergarten und an anderen geschützten Stellen zum Einsatz.

Für den modernen Garten: Möbel mit Gestellen aus Aluminium oder Edelstahl

Auch viele Metalle werden für Gartenmöbel genutzt. Im Handel finden Sie unter anderem Gartenstühle mit Gestellen aus Edelstahl oder Aluminium. Diese beiden Metalle rosten nicht und sind dadurch für den Außenbereich gut geeignet. Aluminium hat darüber hinaus den Vorteil, dass es recht leicht ist. Stühle und Tische mit Aluminiumgestellen lassen sich daher ohne Probleme an eine andere Stelle versetzen.

Sowohl bei den Gartenmöbeln aus Edelstahl wie auch bei den Modellen aus Aluminium werden die Sitz- und Rückenflächen meist aus einem anderen Material hergestellt. Das kann beispielsweise Textilgewebe sein. Diese Art Möbel können Sie somit auch ohne Auflagen verwenden, während Kunststoff- und Holzmöbel erst durch Kissen gemütlich werden.

Möchten Sie Ihre Metallmöbel trotzdem mit Auflagen ausstatten, reichen Exemplare mit einer Dicke von wenigen Zentimetern vollkommen aus. Holz- und Kunststoffmöbel statten Sie dagegen am besten mit fünf bis sechs Zentimeter dicken Auflagen aus. Durch sie sind die Stühle auch über einen längeren Zeitraum bequem.

Für Romantiker: Schmiedeeiserne Möbel mit Ornamenten

In der Rubrik der Gartenmöbel aus Metall finden Sie außerdem Stühle, Tische, Bänke und andere Möbelstücke aus Schmiedeeisen. Sie sind oft kunstvoll verziert und verbreiten dadurch ein nostalgisches bis romantisches Flair. Wenn Ihr Garten ein wenig märchenhaft aussehen soll, können Sie diese Möbel mit einem Rosenbogen und schmiedeeisernen Accessoires für den Garten kombinieren.

Weitere Varianten aus dem Bereich der schmiedeeisernen Möbel sind die Bistrotische und -stühle. Mit ihnen richten Sie sich eine kleine Sitzecke wie in einem Café ein. Bistromöbel eignen sich aufgrund ihrer geringen Größe außerdem sehr gut für einen kleinen Balkon. Besonders dekorativ sind Mosaiktische, deren Tischplatten aus vielen kleinen Steinen in unterschiedlichen Farben bestehen. Diese können beliebig angeordnet sein oder auch ein schönes Muster ergeben.

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Fazit

Wie Sie sehen, haben Sie beim Kauf von Gartenmöbeln zahlreiche Möglichkeiten – und alle Materialien haben ihre Vor- und Nachteile. Daher lautet der verlässlichste Rat: Entscheiden Sie am besten nach Ihrem eigenen Geschmack. Wer seine Möbel über Jahre behalten möchte, lässt ihnen eine entsprechende Pflege oder auch einen neuen Anstrich zukommen. Solch eine Arbeit ist ein guter Start in die Sommersaison und steigert schon im Frühjahr die Vorfreude auf sonnige Tage im Garten.



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