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So wirst du lästige Haare los – Möglichkeiten zur Haarentfernung

Glatte, haarlose Haut galt schon in der Antike als Schönheitsideal. Welche Wege geht man heute? Hier findest du eine Übersicht der gängigen Methoden.

Körperpflege mit Tradition

Was alt ist, muss deswegen nicht schlecht sein. Gerade bei der Haarentfernung findet man eine Mischung aus traditionellen und neuen Methoden. Für welchen Weg man sich entscheidet, ist oft Geschmackssache. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Epilation und Depilation. Depilation bedeutet, dass nur der sichtbare Teil der Haare entfernt wird. Bei der Epilation werden auch die nicht sichtbaren Teile entfernt. Der Vorteil daran ist, dass es länger dauert, bis wieder Haare zu sehen sind.

Haarentfernung mittels Rasur

Dies ist die wohl am häufigsten angewandte Methode. Beim Rasieren werden die Haare mit einer Klinge abgeschnitten. Dabei werden nur die Bestandteile auf der Hautoberfläche erfasst. Die Vorteile: Eine Rasur benötigt nicht viel Zeit. Man kann sie selbst vornehmen und die Kosten sind sehr gering. Ein Nachteil ist, dass die Haare sehr schnell wieder nachwachsen. Jedoch ist die Behauptung, dass häufiges Rasieren den Haarwuchs fördert, mittlerweile als Irrtum entlarvt worden.

Der Einsatz von Enthaarungscremes

Hier sorgen chemische Stoffe für die Haarentfernung. Im Gegensatz zur Rasur dauert es mehrere Tage, bis wieder eine sichtbare Behaarung vorhanden ist. Allerdings hat diese Methode auch einen Haken: Die verwendeten Stoffe werden nicht von jedem vertragen. In vielen Fällen kommt es zu Reizungen der Haut. Abgesehen davon entwickeln die Cremes oft einen beißenden Geruch.

Haarentfernung mittels Sandpapier

Bei dieser Methode verwendet man einen speziellen Handschuh. Dessen Oberfläche besteht aus sehr feinem Schleifpapier. Durch reibende Bewegungen im Gesicht werden die Haare „abgeschliffen“. Auch diese Methode fällt unter die Depilation: Es wird also nur eine oberflächliche Wirkung erzielt und nach ein paar Tagen sind die Haare wieder da. Außerdem wirkt sie nur bei feiner Behaarung wie zum Beispiel im Gesichtsbereich.

Das Auszupfen

Das Auszupfen ist eine Methode, die oft an den Augenbrauen angewandt wird. Man erfasst die einzelnen Haare mit einer Pinzette und reißt sie dann ruckartig aus. Die Wirkung hält hier deutlich länger an, allerdings kann die Methode am Anfang etwas schmerzhaft sein. Durch einwachsende Härchen kann es außerdem zu Entzündungen kommen.

Die Haarentfernung mithilfe von Wachs

Diese Methode ist weit verbreitet. Man verwendet dabei entweder warmes oder kaltes Spezialwachs. Einmal auf die Haut aufgetragen werden die Haare vom Wachs umschlossen. Durch das Abreißen werden, im Gegensatz zum Zupfen, viele Haare gleichzeitig entfernt. Das Wachsen wird gerne an den Beinen oder der Bikinizone angewandt. Es ist eine sehr effektive Methode, deren Resultate lange anhalten. Leider ist auch diese Praktik oft schmerzhaft. Daneben können, ähnlich wie beim Zupfen, Entzündungen entstehen. Möchtest du sichergehen, gerade beim ersten Mal alles richtig zu machen, empfiehlt es sich, ein professionelles Wachsstudio aufzusuchen.

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Die Verwendung von Enzymen

Hier werden nach der eigentlichen Haarentfernung Präparate aufgetragen, die Enzyme enthalten. Diese üben eine abbauende Wirkung auf die Proteine in den Haarbildungszellen aus und hemmen so den Haarwuchs. Es handelt sich hier nicht um eine eigenständige Methode, sondern um eine Ergänzung zur Haarentfernung, die meist in Kombination mit Wachs angewandt wird.

Der Einsatz von Ultraschall

Auch hierbei handelt es sich um eine ergänzende Methode. Bei der Ultraschallbehandlung werden Wirkstoffe in die Haut eingeschleust, die zu einer Ablösung der Haare führen. Als Resultat lassen sich diese leichter entfernen. Die Ultraschallmethode wird gerne in Kombination mit Wachsen oder Zupfen verwendet.

Haarentfernung mit Hilfe von Fäden

Dies ist eine der ältesten Methoden und der Ursprung dieser Technik liegt im Orient. Man nimmt die Fäden zwischen die Hände und führt sie mit schnellen Drehungen über die Haut. Hervorstehende Haare verfangen sich dabei in den Fäden und werden ausgerissen. Diese Methode wirkt auf den ersten Blick kompliziert – tatsächlich gibt es jedoch in Friseursalons zahlreiche Frauen und Männer, die diese Technik mit großem Geschick anwenden. Mit etwas Geduld und Übung kann man hier sehr gute Ergebnisse erzielen.

Der Einsatz von elektrischen Epiliergeräten

Im Prinzip handelt es sich hierbei um eine komplexere Variante des Zupfens: Im Epiliergerät sind Walzen vorhanden, die sich drehen. Daran sind feine Pinzetten angebracht. Führt man dieses Gerät über die Haut, werden die Haare einzeln ausgezupft, was schneller geht als per Hand. Allerdings können hier die gleichen Nachteile auftreten: entzündete Haut und verstärkter Haarwuchs nach der Behandlung.

Lasergeräte, IPL-System und Blitzlampen

Hierbei handelt es sich um eine sehr junge Methode, die den Haarwuchs mittels Laserlicht verlangsamen soll. Das langfristige Ziel ist es, die Bildung neuer Haare komplett zu unterbinden. Was die Reduzierung der Wuchsgeschwindigkeit betrifft, liegen mittlerweile positive Ergebnisse vor. Eine dauerhafte Enthaarung ist jedoch bisher nicht möglich.

Elektro-Epilation

Diese Methode geht deutlich über die klassische Haarentfernung hinaus. Sie wurde erstmals 1875 von Dr. Charles E. Michel zum Einsatz gebracht. Elektro- oder Nadelepilation zählt zur apparativen Kosmetik. Hier werden galvanische beziehungsweise hochfrequente Ströme verwendet, um die Haarbildungszellen zu zerstören. Diese Methode ist aktuell die einzige Möglichkeit, Haarwuchs für immer zu unterbinden. Du solltest dir also im Vorfeld überlegen, ob du dies wirklich willst. Eine Umkehrung des Effektes ist nicht möglich. Die Elektro-Epilation ist vergleichsweise zeitaufwendig. Ein beliebter Einsatzbereich ist das Entfernen von Haaren auf Tattoos.

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Fazit

Bei der Haarentfernung trifft man auf eine Vielzahl von Methoden. Dabei gehen traditionelle Techniken Hand in Hand mit modernen Errungenschaften. Manche Vorgehensweisen wirken für kurze Zeit, andere halten länger an. Für welche Methode man sich entscheidet, hängt stark vom eigentlichen Ziel sowie der Schmerzempfindlichkeit ab.

Eine dauerhafte Haarentfernung ist bislang nur mit der Elektro-Epilation möglich. Diese ist effektiv, aber auch zeitaufwendig. Allerdings ist der Effekt nicht umkehrbar. Von daher sollte man sich gut überlegen, ob man diesen Schritt gehen möchte. Ansonsten stellen bewährte Methoden wie Wachsen oder Zupfen noch immer einen guten Mittelweg dar.

Die Verwendung von Fäden erscheint auf den ersten Blick exotisch. Allerdings gibt es zahlreiche Menschen, die darauf schwören – es in einem professionellen Salon auszuprobieren, kann also nicht schaden. Die Verwendung von chemischen Substanzen ist zwar effektiv, birgt aber auch Risiken.

Auch Laser und Co. sind mittlerweile probate Mittel, um für längere Zeit seine Ruhe zu haben. Ultraschall und der Einsatz von Enzymen können hilfreiche Ergänzungen zum Wachsen oder Zupfen sein. Sie sorgen für eine zeitliche Verlängerung des Effekts.

Die wohl beliebteste Methode der Haarentfernung ist das vergleichsweise kostengünstige und schonende Rasieren. Ob man dafür in Kauf nehmen möchte, dass der Effekt nur kurze Zeit anhält, ist eine Frage der persönlichen Einstellung. Falls du noch keine Erfahrung mit anderen Methoden der Haarentfernung gesammelt hast, spricht nichts dagegen, einen Experten aufzusuchen. Von ihm kannst du dich professionell beraten lassen, bevor du dich an den Selbstversuch wagst.

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