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Nachhaltiger Textildruck: Die umwelt- und hautfreundlichsten Methoden

Willst du deiner Kleidung mit Textildruck eine individuelle Note verleihen, soll die Qualität dabei so hoch wie möglich ausfallen. Gleichzeitig sind aber auch Nachhaltigkeit, Umwelt und Hautfreundlichkeit ein Thema. Lässt sich all das optimal vereinen?

Die Herausforderungen beim Textildruck

Der Textildruck ist ein deutlich komplexeres Feld als der einfache Druck auf Papier. Für unterschiedliche Materialien wie Baumwolle oder Polyester bedarf es auch jeweils passender Farben. Diese müssen mit verschiedenen Farben harmonieren und möglichst lange halten. Da es Textilien mit unzähligen verschiedenen Materialien gibt, haben sich auch viele Arten des Textildrucks etabliert.

Besonders hochwertige Ergebnisse ermöglicht der Flockdruck. Schriften, Logos und Muster kommen hier ohne sichtbare Farbverläufe auf ein Textil. Die Aufdrucke heben sich leicht von der Kleidung ab. Das hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Das Gewebe eines Kleidungsstücks wird nur wenig beeinflusst. Das sorgt für einen besonders hohen Tragekomfort und eine gute Hautverträglichkeit. Dem gegenüber steht aber eine nicht besondere Langlebigkeit. Drucke im Flockdruck können mit der Zeit vom Stoff abblättern. Ob und wie schnell das passiert, hängt von der Qualität eines Drucks ab.

Ähnlich hochwertig ist der Flexdruck. Hier werden Aufdrucke mit Hilfe einer Folie unter sehr heißen Temperaturen mit einem Textil verschmolzen. Das Ergebnis ist ähnlich farbenfroh wie beim Flockdruck, allerdings befindet sich die Farbe direkt im Gewebe. Das kann bei empfindlicher Haut zu allergischen Reaktionen führen. Dafür sind solche Drucke nahezu unverwüstlich und behalten ihre Qualität auch nach häufigem Tragen bei.

Als derzeit modernstes Verfahren gilt der digitale Direktdruck. Hier kommt ein Motiv oder ein Schriftzug direkt per Ink-Jet-Verfahren auf ein Textil. Das Verfahren funktioniert selbst auf Baumwolle und mit vielen verschiedenen Farben. Der größte Vorteil liegt aber darin, dass ein solcher Druck mit wenig Aufwand möglich ist. Im kleinen Rahmen ist sogar zu Hause ein digitaler Direktdruck möglich.

Die Ergebnisse bei einem Experten lassen sich auf diese Weise aber nicht nachstellen. Der Druck erfolgt direkt auf dem Textil und ist damit sehr langlebig. Es kommen keine Folien oder giftige Stoffe zum Einsatz. Ein fertig bedrucktes Textil ist damit sehr hautverträglich. Nachteile gibt es aber bei der Ökobilanz. Dies sind nur einige wenige Beispiele, es gibt noch viel mehr Arten des Textildrucks. Perfekt ist leider keine Variante. Welche Druckart die passende ist, hängt also vom Einzelfall ab.

Welche Qualität brauche ich?

Welcher Textildruck für dich geeignet ist, hängt in erste Linie von deinen Ansprüchen ab. Grundsätzlich ist ein Druck auch nur mit einer Kartoffel und etwas Farbe zu Hause möglich. Diese Variante ist natürlich enorm ressourcenschonend und dazu auch noch günstig. Allerdings können die Ergebnisse mit professionellen Aufdrucken nicht mithalten. Du musst schon sehr talentiert sein, um auf diese Weise ansehnliche Muster zu produzieren.

Besser ist es daher, sich auf einen Textildruck von Profis zu verlassen. Diese bieten einen Druck meistens in verschiedenen Varianten an. Liegt dir die Umwelt am Herzen, entscheidest du dich für eine Stickerei. Hier findet kein Druck statt, sondern es werden Motive mit einer automatischen Nähmaschine auf einem Textil verewigt. Auf diese Weise sind zwar nicht alle Motive zu realisieren, dafür sind die Ergebnisse langlebig und gut zur Haut.

Wer ein Foto auf einem T-Shirt oder einem Pullover haben möchte, kommt um einen Druck mit künstlichen Farben nicht herum. In der Massenproduktion kommen dafür vor allem Flockdruck und Flexdruck zum Einsatz. Die Ergebnisse verfügen über eine hervorragende Qualität, belasten aber die Umwelt durch hohen Energiebedarf und chemische Abfälle. Schonender ist da der digitale Direktdruck. Gerade bei Einzelanfertigungen ist diese Variante deutlich schonender zur Haut und zur Umwelt. Grundsätzlich sind solche komplexen Varianten aber nur dann zu wählen, wenn es für ein Motiv unbedingt notwendig ist. Bei einfachen Mustern oder Schriftzügen ist das meist nicht der Fall.

Die Farbe macht den Unterschied

Nicht nur die Druckvariante selbst hat einen Einfluss auf Nachhaltigkeit und Gesundheit beim Textildruck. Einen großen Einfluss nehmen auch die verwendeten Ausgangsstoffe. In billigen Produktionen kommen nicht selten chemische Farben zum Einsatz, die Umwelt und Mensch stark belasten. Viele Druckereien setzen deshalb auf Färbemittel, die in dieser Hinsicht besser abschneiden.

Du erkennst nachhaltige Farben an der Zertifizierung nach dem OEKO-TEX Standard 100. Dieser garantiert, dass Farben frei von Phtalaten sowie Formaldehyd und Lösungsmitteln sind. Achte außerdem darauf, dass eine Druckerei möglichst schadstoffarme und biologisch abbaubare Reinigungsmittel verwendet. Wer auf diese Dinge ein Auge wirft, erhält Textildrucke ohne die Umwelt zu sehr zu belasten oder sich Gedanken um die Verträglichkeit machen zu müssen.

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Textildruck zu fairen Konditionen

Beim Thema Nachhaltigkeit geht es nicht nur um die Umwelt. Auch der Mensch darf an dieser Stelle nicht vergessen werden. Gerade bei Textilien stammen Ausgangsstoffe oftmals aus ausbeuterischen Produktionsstätten. In Entwicklungsländern werden Mitarbeiter regelrecht missbraucht, um einen möglichst geringen Preis zu erzielen.

Willst du derartige Machenschaften nicht unterstützen, achte auf Textilien, die aus fairem Handel stammen. Diese lassen sich zum Beispiel am „Fair Trade““-Logo erkennen. Liegt dir das Wohlergehen der Menschen in der gesamten Produktionskette am Herzen, achtest du auch bei einer Druckerei darauf, woher die verwendeten Textilien kommen.

Textildruck zu Hause?

Es gibt erstaunlich viele Varianten, um auch zu Hause Textilien mit einfachen Mitteln zu bedrucken. Du kannst zum Beispiel mit Federn ein Kleidungsstück bedrucken oder dafür bestimmte Obst und Gemüsesorten verwenden. Auch mit Bändern und Bordüren sowie einer Portion Fantasie ist einiges möglich. Erwarte dabei aber nicht, an die Ergebnisse professioneller Druckereien heranzukommen.

Solche Arten des Textildrucks haben oft mit einem echten Druck nicht viel gemein. Es handelt sich mehr um Basteleien. Daran ist natürlich nichts Schlechtes und es ist auch gut für die Umwelt. Das Ganze kann auch viel Spaß machen und ist eine abwechslungsreiche Beschäftigung. Es liegt aber in der Natur der Sache, dass die Möglichkeiten begrenzt sind. Fotos bekommst du auf diese Weise nicht auf ein T-Shirt. Stattdessen sind nur einige Muster möglich. Wie gut diese werden, hängt vom eigenen Talent ab. Mit einigen alten Kleidungsstücken kannst du dich ruhig zu Hause austoben und die Möglichkeiten für dich selbst entdecken. Hast du aber ein ganz bestimmtes Design im Kopf oder willst ein Foto auf deiner Kleidung verewigen, verlässt du dich lieber auf einen Experten.

Welche Textilien lassen sich bedrucken?

Dank der modernen Technik gibt es heute kaum noch Grenzen beim Textildruck. Du bist längst nicht mehr nur auf T-Shirts oder Pullover beschränkt. Wer möchte, kann auch Hosen, Jacken, Röcke und sogar Wäsche mit beliebigen Motiven bedrucken lassen. Einschränkungen gibt es nur bei speziellen Stoffarten wie Jeans oder Kunststoff. So lässt sich zum Beispiel auch auf Leggings ein Foto auftragen. Da der Stoff sich beim Tragen jedoch dehnt, können die Ergebnisse oft nicht überzeugen. Achte deshalb darauf, je nach Art und Material eines Kleidungsstücks passende Motive zu wählen.
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Fazit

Textildruck muss nicht automatisch die Umwelt belasten. Auch bei hoher Qualität sind Drucke möglich, bei denen in der gesamten Produktionskette auf die Nachhaltigkeit geachtet wird. Die Verwendung hochwertiger Materialien hat dabei gleichzeitig den Vorteil, dass auch die Haut nicht angegriffen wird. Achte lediglich darauf, richtige Materialien und die richtige Druckform im Einzelfall zu wählen. Da der Textildruck ein komplexes Thema ist, fällt die Auswahl nicht immer leicht. Wer sich unsicher ist, findet aber schnell einen Experten mit dem nötigen Fachwissen. Auf diese Weise muss niemand auf ein Kleidungsstück mit individuellem Druck verzichten.



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