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Intelligente Beleuchtung: Die neuesten Trends im Lichtdesign

Die aktuellen Trends beim Thema Beleuchtung verbinden Energieeffizienz und emotionale Lichtwirkung. Neue Technologien befreien von baulichen Zwängen und ermöglichen eine individuelle Steuerung des Lichts.

Die Lichtbranche erlebt seit einigen Jahren durch LED und OLED einen grundlegenden Wandel. Die Energieeffizienz der neuen Leuchtmittel stand zunächst im Fokus des Interesses. Inzwischen entwickeln die Hersteller die Technologien in eine Richtung weiter, welche die gestalterischen Qualitäten der Lichtquellen optimiert und zudem emotionale Komponenten berücksichtigt. Neben der Lichtfärbung spielen hier Fragen der Lichtstreuung eine Rolle. Da LED eine punktuelle Lichtquelle ist, arbeiten die Lichtdesigner bei dieser Technologie mit optischen Systemen, um individuell gestaltbare Ergebnisse zu erzielen. Optimal nutzen können Sie die neuen Möglichkeiten der Lichtgestaltung mithilfe intelligenter Steuerungssysteme.

Digitalisiertes Licht

Ein vielversprechender Trend, der in der Lichtbranche derzeit für viel Aufmerksamkeit sorgt, ist die Verbindung des Lichts mit IT-basierten Technologien. Digitalisierte Lichtmanagementsysteme sorgen für eine weitgehend individualisierte Beleuchtung. Über Sensoren und mithilfe von Software können die Benutzer Farbe und Intensität des Lichts steuern. So ist eine Gestaltung per Smartphone oder Computer problemlos möglich. Die Hersteller bieten inzwischen verschiedene Möglichkeiten an, die Lichtsteuerung im eigenen Haus zu installieren.

Für den privaten Bereich bieten sich Funklösungen an. Dafür werden Funkaktoren in eine Unterputzdose eingebaut. Über eine zentrale Station können Sie nun Ihr System programmieren. Sie können dann Ihre Beleuchtung über Zeitschaltuhren oder mithilfe von Bewegungssensoren gestalten. Fernbedienungen oder Smartphone-Apps eignen sich ebenso als Steuerungsmittel. Wer über keine Internet-Verbindung verfügt, kann sich eine unabhängige Basisstation kaufen, die per GPRS ein eigenes Netzwerk ermöglicht.

Licht für den Biorhythmus

Die Hersteller von intelligenter Licht-IT haben bereits Beleuchtungssysteme für unterschiedliche Bereiche wie das private und öffentliche Leben und das Arbeitsumfeld entwickelt. Bei dieser Entwicklung geht es nicht nur um ästhetische Qualitäten, sondern um einen ganzheitlicheren Einsatz von Lichtquellen. So sollen die neu entwickelten „Human Centric Lighting“-Produkte für positive Auswirkungen auf das menschliche Nervensystem und die Leistungsfähigkeit sorgen. Die LED-Systeme simulieren beispielsweise im Laufe eines Tages natürliche Lichtverhältnisse und beeinflussen damit den Biorhythmus. Damit eignen sie sich besonders für lichtarme Räume. In vielen Bürogebäuden wird diese Technik bereits eingesetzt, um den Belastungen des modernen Arbeitslebens entgegenzuwirken.

In Ihrem privaten Wohnbereich können Sie die intelligente Beleuchtung zum Energiesparen, für die Atmosphäre und sogar zur Einbruchsicherung einsetzen. Die neuen Steuerungssysteme reagieren über Sensoren auf die äußere Umgebung. Programmieren Sie Ihr elektrisches Licht beispielsweise so, dass es stets für gleichbleibende Beleuchtung im Raum sorgt. So brauchen Sie bei schlechtem Wetter nur gedimmte Lampen, die dadurch weniger Strom verbrauchen. Eine weitere Maßnahme wäre, das Licht automatisch an- und abzuschalten, wenn Sie das Zimmer betreten oder verlassen.

Mit der neuesten LED-Technik auf IT-Basis ist es Ihnen möglich, Ihre häusliche Beleuchtung stark zu variieren. Entscheiden Sie, ob Sie einen Raum ausgeleuchtet haben möchten oder nur ein bestimmter Bereich erhellt werden soll. Mit Stimmungslicht erzeugen Sie wiederum eine individuelle Atmosphäre. In einem vernetzten Zuhause lassen sich diese Gestaltungsmöglichkeiten jederzeit zentral beeinflussen oder für einen längeren Zeitraum vorprogrammieren. Ebenso können Sie dank intelligenter Beleuchtung Ihre Anwesenheit während des Urlaubs simulieren, so dass potenzielle Einbrecher womöglich abgeschreckt werden.

Besonders interessant sind neue Wohndesigns, welche die Grenze zwischen Innen- und Außenbereich verwischen. Mit organischen Formen und sanften Farbtönen lässt sich dieser Effekt auch Lichttechnisch unterstützen. Die intelligente Beleuchtung kann hier die Brücke zur Natur schlagen, indem Terrasse und Garten in die Lichtinszenierung einbezogen werden. Stimmen Sie in dem Fall beide Bereiche aufeinander ab und schaffen Sie somit eine optische Verbindung. Wie Sie das Lichtdesign Ihres Zuhauses letztendlich gestalten, hängt auch von den baulichen Gegebenheiten und dem Einrichtungsstil Ihrer Wohnung ab. Die Trends in der Leuchtmittel-Technologie haben sich dagegen weitgehend von technischen Einschränkungen gelöst.

LED – nahezu grenzenlos einsetzbar

LEDs sind hocheffiziente Lichtquellen, die seit einigen Jahren die Branche dominieren. Da die Leuchtdioden Energie weitgehend in Licht umsetzen, sind sie nicht nur sparsamer, sondern erzeugen gleichzeitig weniger Wärme. So konnten sich die Lichtdesigner beim Einsatz der LEDs von vielen baulichen Beschränkungen befreien. Die Frage, ob bestimmte Materialien, wie beispielsweise Holz oder Kunststoff, der Hitze, die herkömmliche Lichtquellen erzeugten, standhalten würden, hat sich mit den neuen Technologien erledigt.

Ein weiterer Vorteil der Leuchtdioden gegenüber traditionellen Glühbirnen ist, dass sie von den technischen Erfordernissen früherer Leuchten unabhängig sind. Beim LED können Lichtquelle und Leuchte eins sein und auf den traditionellen Aufbau mit Gehäuse, Fassung und Reflektor verzichten. So lassen sich die LEDs in nahezu jedem Material und jeder räumlichen Gegebenheit im Innen- und Außenbereich integrieren. Das hat zu völlig neuen Lichtkonzepten geführt, die Farben und Lichtstärken berücksichtigen. Die kabellosen Leuchtdioden eignen sich zudem hervorragend für eine Internet-basierte Steuerung via Smartphone oder Computer.

OLED – die nächste Revolution?

Bisher entfalten sich die neuartigen Möglichkeiten der OLED-Technologie hauptsächlich im Bereich von Bildschirmen. OLEDs sind organische Leuchtdioden. Sie bestehen aus organischen halbleitenden Materialien und können in der Dünnschichttechnik kostengünstiger hergestellt werden als LEDs. Der entscheidende Unterschied zu bisher gängigen Leuchtmitteln ist, dass OLEDs keine punktuellen Lichtquellen sind wie Glühbirnen oder LEDs. Die organischen Leuchtdioden erzeugen leuchtende Flächen, die sogar im Druckverfahren aufgetragen werden können. Der Aufbau eines solchen Leuchtmittels besteht aus drei Schichten: Die sehr flache Leuchtschicht wird auf eine positiv geladene Elektrode aufgetragen. Darüber wird eine negative Elektrode gelegt. Die Schichten werden anschließend auf einem Trägerstoff platziert. Die Träger sind meist transparent, können aber auch farbig gestaltet sein und so bunte Lichteffekte erzeugen.

In Zukunft könnten mithilfe der OLEDs Fensterscheiben, Tapeten oder Vorhänge zu großflächigen Lichtquellen werden. In Verbindung mit der bereits im LED-Bereich eingesetzten IT-Technik ist es vorstellbar, Fenster zu entwickeln, die unabhängig von den äußeren Wetterverhältnissen stets optimales Tageslicht im Innenraum erzeugen. So können Lichtquellen als eigenständige Gestaltungselemente verarbeitet werden. Bis die neue Technik im großen Maßstab von der Architektur genutzt wird, werden noch einige Verbesserungen erfolgen müssen. Bisher sind die OLEDs noch nicht so langlebig wie herkömmliche Leuchtmittel. Das Trägermaterial der Leuchtdioden glänzt zudem in ausgeschaltetem Zustand. Hier arbeiten die Entwickler an transparenten Materialien, die sich dann überall optisch anpassen.

Fazit

Mit der Verbindung von emotionaler Beleuchtung und intelligenten Steuerungssystemen können Sie Licht als eine dynamische Komponente der Wohnraumgestaltung einsetzen. Neben den ästhetischen Elementen wirkt sich intelligente Beleuchtung zudem bei Fragen der Energieeffizienz und des eigenen Wohlbefindens aus. Um die optimale Lösung für Ihre Wohnung zu finden, sollten Sie sich von einem Fachmann über die individuellen Möglichkeiten eines Licht-Steuerungssystems beraten lassen.

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