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Endstation Glatze: Ein vermeidbares Schicksal

Die Haarpracht wird lichter und erste kahle Stellen machen sich am Hinterkopf bemerkbar. Doch mit der richtigen Pflege können Sie einer Glatze vorbeugen.

Wenn selbst bei vorsichtigem Bürsten ein Büschel Haare ausfällt, ist es an der Zeit, endlich zu handeln. Nur wenige Menschen können der gepflegten Glatze etwas abgewinnen. Volles Haar wirkt dagegen jugendlich und attraktiv. Kontinuierlicher Haarverlust kann vor allem in jungen Jahren zu einem Problem werden. Die beginnende Glatze schränkt das Selbstbewusstsein ein und führt im schlimmsten Fall zu psychischen Beeinträchtigungen. Doch herkömmliche Shampoos und Haarwuchsmittel zeigen leider meist nur eine begrenzte Wirksamkeit. Deshalb müssen Männer und Frauen mit übermäßigem Haarverlust zu anderen Mitteln greifen.

So erkennen Sie Haarausfall

Je nach Haarfarbe und -beschaffenheit hat ein Mensch zwischen 80.000 und 150.000 Haare auf dem Kopf. Tag für Tag verliert man rund 150 davon. Jede Haarwäsche kostet bis zu 300 Haare. Ein Haarverlust in dieser Menge ist normal. Hier spricht man noch nicht von einem Haarausfall. Bedenklich wird es aber, wenn Ihnen über einen längeren Zeitraum deutlich größere Mengen ausfallen. Dann ist es an der Zeit, der Sache nachzugehen. Dies gilt für Männer und Frauen gleichermaßen.

Unabhängig von der spezifischen Form des Haarausfalls gilt stets, dass Sie ihn ernstnehmen sollten. Rechtzeitig festgestellt ist eine Behandlung häufig noch möglich. Im Idealfall beobachten Sie Ihre Haarpracht regelmäßig. Sie können Ihren Frisör darum bitten, bei jedem Besuch auf Veränderungen zu achten. Alternativ können Sie selbst einmal monatlich einen genauen Blick in den Spiegel werfen und dabei auch die obere und die hintere Kopfpartie betrachten. Vielleicht machen Sie mit dem Handy regelmäßig Fotos von der Frisur. So dürften Sie recht schnell feststellen, ob sich erste kahle Stellen zeigen. Ist das der Fall, sind im nächsten Schritt die Ursachen herauszufinden. So unterschiedlich die Gründe für den Haarausfall sind, so variantenreich sind auch die Möglichkeiten der Behandlung.

Viele Ursachen, eine Wirkung

An der Dichte Ihrer Haare können Sie nur wenig verändern. Diese Eigenschaft ist genetisch bedingt und von außen nur schwer zu beeinflussen. Allerdings gibt es äußere Faktoren, die sich positiv oder negativ auf Ihre Haarstruktur auswirken können. So ist es möglich, dass einige Krankheiten wie chronischer Stress oder Diabetes die Beschaffenheit Ihrer Haare verändern. Daher sollten Sie die Hilfe eines Arztes in Anspruch nehmen, um die Ursachen für einen beginnenden Haarausfall zu erforschen. Er allein wird herausfinden, ob es sich um einen hormonell bedingten Haarausfall handelt oder ob Sie durch Ihre Ernährung oder Lebensweise noch etwas am Haarverlust ändern können. Im besten Fall wenden Sie sich an einen Hautarzt. Er ist der kompetente Ansprechpartner bei beginnendem Haarausfall.

Zu unterscheiden sind der hormonell bedingte, der kreisrunde und der diffuse Haarausfall. Hinzu kommt der lokale Haarausfall, der oftmals nur an der Stirn, den Wirbeln und dem Scheitel auftritt. Von dieser Form sind vor allem Männer betroffen. Frauen leiden dagegen häufiger unter einem Haarausfall, der sich nicht auf einzelne Stellen beschränkt. Der hormonell oder erblich bedingte Haarausfall bei Männern macht sich meist durch die gefürchteten Geheimratsecken bemerkbar. Sie treten manchmal schon ab dem 18. Lebensjahr auf. Bis zum 50. Lebensjahr leiden rund 50 Prozent der Männer unter Geheimratsecken. Hinzu kommen kahle Stellen am Scheitel und am Hinterkopf. Zuerst wird der Haarkranz dünner. Daraufhin laufen die kahlen Stellen später zusammen. So entsteht der bekannte hufeisenförmige oder gar runde Haarkranz. Bei Frauen kann diese Form des erblich bedingten Haarausfalls ebenso auftreten. Hier macht er sich am Scheitel bemerkbar, wo das Haar zunehmend dünner wird. Die Ursache des hormonell-erblich bedingten Haarausfalls liegt in einer Überempfindlichkeitsreaktion der Haarfollikel auf das männliche Hormon Testosteron. Die natürliche Wachstumsphase des Haares verkürzt sich dann bei Männern sehr stark. Frauen müssen neben einer langsam ausdünnenden Haarpracht am Scheitel mit einer Zunahme der Behaarung an der Oberlippe, am Kinn und am Bauchnabel rechnen.

Der diffuse Haarausfall tritt bei Frauen häufiger als bei Männern auf. Er macht sich durch einen recht gleichmäßigen Ausfall des Kopfhaares bemerkbar. Die Ursachen sind hier sehr vielfältig. Sie reichen von einer einseitigen Diät über Medikamente zur Krebsbehandlung oder zur Blutverdünnung bis hin zu entzündlichen Erkrankungen der Kopfhaut durch eine Schuppenflechte oder eine Pilzinfektionen. Alle Ursachen gehen darauf zurück, dass die Haarwurzeln nicht ausreichend mit Eiweiß versorgt und deshalb geschädigt werden. Die Folge ist ein schwächeres Wachstum der Haare und ein übermäßiger Haarverlust. Auch Flechtfrisuren, die Verwendung von Lockenwicklern, Kolorationen oder Dauerwellen können auf Dauer zu Haarausfall führen. Allerdings können Sie diese Ursachen durch Ihr Verhalten beeinflussen. Bei erblich bedingtem Haarausfall müssen Sie dagegen zu anderen Mitteln greifen.

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So wird Haarausfall behandelt

Haarausfall kann nur zielgerichtet behandelt werden, wenn die Ursachen identifiziert sind. Deshalb ist ein Gespräch mit einem Hautarzt wichtig. Eine eigenmächtige Therapie mit Hausmitteln oder haarwuchsfördernden Shampoos kann Sie wertvolle Zeit kosten. Ihr Hautarzt wird herausfinden, ob schon eine vernünftige Ernährung zur Verbesserung des Haarwuchses beitragen kann. Eine Mangelernährung ist nicht selten der Grund für verstärkten Haarausfall. Mit einer ausgewogenen Ernährung leisten Sie Ihrer Haarpracht dann schon gute Dienste. Nahrungsergänzungsmittel können helfen, den Haarwuchs wieder anzustoßen. So soll Kieselerde zur Stärkung der Haarstruktur beitragen. Bei regelmäßiger Einnahme sollten Sie erste Wirkungen nach rund drei Monaten sehen und spüren. Auch Biotin kann das Wachstum beeinflussen. Gleiches gilt für Zink und Bockshornklee. Sie optimieren die Versorgung der Haarwurzel mit allen nötigen Nährstoffen. Die Meeresalge Spirulina enthält die wichtigen Vitamine der B-Gruppe sowie Zink und Eisen. Diese Inhaltsstoffe beeinflussen den Haarwuchs positiv. Außerdem enthalten Algen sogenannte Antioxidantien, die als Anti-Aging-Mittel wirken. Die Präparate erhalten Sie in Form von Tabletten in Bioqualität in jeder guten Apotheke.

Hilft eine gesunde Ernährung nicht weiter, wird ein guter Arzt hochwirksame Medikamente empfehlen. Kreisrunder Haarausfall kann mit Cremes behandelt werden, die Cortison oder Vitamin-A-Säure enthalten. Auch eine Therapie mit UV-Licht kann helfen. Bei genetisch oder hormonell bedingtem Haarausfall reichen solche Schritte nicht mehr aus. Häufig werden dann die Medikamente Minoxidil oder Finasterid verordnet. Minoxidil soll zweimal am Tag angewandt werden. Das Mittel fördert die Durchblutung der Kopfhaut. Bei Patienten zwischen 20 und 30 Jahren wurden gute Ergebnisse beobachtet. Bei rund 90 Prozent der Behandelten konnte der Haarausfall gestoppt werden. 25 Prozent der Patienten freuten sich nach einer mehrmonatigen Anwendung sogar über einen erneuten Haarwuchs. Finasterid wird als rezeptpflichtige Tablette verordnet. Es wirkt auf den Hormonhaushalt ein und konnte deshalb in 86 Prozent der Fälle den Haarausfall stoppen. Wie bei allen Hormonen sind aber Nebenwirkungen bei der Einnahme kaum zu vermeiden. Helfen alle Medikamente nicht mehr weiter, ist eine Haartransplantation vielleicht das Mittel der Wahl. Hier wird gesundes Haar aus dem Bereich des Nackens oder des Hinterkopfs an den kahlen Stellen eingepflanzt. Diese Methode ist besonders im vorderen Bereich des Kopfs wirksam. Allen Behandlungsmethoden ist allerdings gemein, dass die im Handel erhältlichen Haarwuchsshampoos und Haarwasser allenfalls begleitend eingesetzt werden sollten. Als alleiniges Mittel sind sie aufgrund der geringen Konzentration von hochwirksamen Stoffen wenig hilfreich.

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Mit ärztlicher Hilfe den Haarausfall bekämpfen

Bei frühzeitiger Behandlung können Sie beginnenden Haarausfall wirksam bekämpfen. Allerdings müssen Sie die Ursachen durch einen Facharzt möglichst genau eingrenzen lassen. Nur dann können Sie gezielt gegen den Verlust der Haarpracht vorgehen und dauerhafte Erfolge erzielen. Eine regelmäßige Überprüfung der kahlen Stellen und eine zielgerichtete Pflege erhöhen die Chancen, sich lange an einer dichten Haarpracht zu erfreuen.

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