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Der richtige Kinderwagen: Individuelle Anforderungen berücksichtigen

Wenn es um das Thema Kinderausstattung geht, darf der Kinderwagen natürlich nicht fehlen. Erfahren Sie hier, worauf es beim Kinderwagenkauf ankommt und wie Sie genau das Modell finden, das optimal zu Ihren Bedürfnissen passt.

Für jedes Alter den passenden Kinderwagen finden

Bei der Auswahl eines Kinderwagens kommt es vor allem auf Alter und Gewicht Ihres Sprösslings an. Die Altersempfehlungen des Herstellers sind auf jeden Fall zu berücksichtigen, es gilt jedoch: Auch dann, wenn ein Kinderwagen laut Hersteller „von 0 bis 3“ geeignet ist, sollten Sie für Säuglinge ein Modell bevorzugen, in dem das Kind bequem liegen kann.

Buggys kommen hingegen frühestens ab einem Alter von sechs Monaten infrage, nämlich dann, wenn das Kind in der Lage ist, aufrecht zu sitzen. Vor allem bei Buggys finden Sie in den Produktbeschreibungen zudem Hinweise auf das zulässige Maximalgewicht. Dieses liegt meist zwischen 15 und 17 Kilogramm, was in etwa dem Gewicht eines dreijährigen Kindes entspricht.

Verschiedene Kinderwagentypen im Überblick

1. Der Erstlingswagen

Im Fachhandel finden Sie ein großes Angebot an verschiedenen Kinderwagentypen, sodass die Auswahl nicht leichtfällt. In einem klassischen Kinderwagen für Neugeborene und Babys – dem sogenannten Erstlingswagen – liegt das Baby fast so bequem wie in einem richtigen Bett. Auch dann, wenn die Eltern einen ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft machen oder ihr Kind zum Einkaufen mitnehmen möchten, kann das Baby also tief und fest schlafen.

Erstlingswagen zeichnen sich zudem durch ein hohes Maß an Stabilität sowie durch eine gute Federung aus. Damit die Wirbelsäule des Säuglings optimal geschützt ist, sind sie in der Regel mit Luftreifen ausgestattet. Ein wesentlicher Nachteil dieses Kinderwagentyps liegt in seiner Größe, die das Manövrieren in engen Gassen zur Herausforderung werden lässt. Sobald das Kind sitzen kann, muss der Kinderwagen zudem gegen einen Buggy oder Sportwagen ausgetauscht werden.

2. Der Buggy

Der Buggy eignet sich hervorragend für Kinder ab einem Alter von sechs Monaten. Vor allem dann, wenn das Kind bereits laufen, aber noch keine längeren Strecken bewältigen kann, ist der Buggy das ideale Gefährt für den Alltag. Er ist zudem so schmal und wendig, dass er problemlos auch durch schmale Gänge passt, weshalb er häufig beim Einkaufen zum Einsatz kommt.

Zu diesem Zweck statten viele Hersteller ihre Buggys mit praktischen Einkaufsnetzen oder Einkaufskörben aus. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Buggy zusammengeklappt auch in den Kofferraum passt. Allerdings kann das Kind selbst in Modellen mit verstellbarer Rückenlehne keine liegende Position einnehmen. Außerdem ist zu bedenken, dass der Buggy aufgrund seiner kleinen Räder nicht für unbefestigte Wege geeignet ist.

3. Der Sportwagen

Hier kommt der sogenannte Sportwagen ins Spiel: Er verfügt über einen ähnlichen Aufbau wie der Buggy, ist jedoch wesentlich größer und stabiler. Die Sitzfläche bietet mehr Platz und ist so bequem, dass auch längere Ausflüge möglich sind. Allerdings ist der Platzbedarf des Sportwagens auch größer als der des Buggys.

4. Der Jogger

Sehr sportliche Eltern, die mit dem Kinderwagen Joggingrunden drehen oder zum Skaten gehen möchten, treffen mit einem Jogger die richtige Wahl. Hierbei handelt es sich um einen speziellen Kinderwagen mit nur drei Rädern und nach unten verlagertem Schwerpunkt. Die Luftreifen sind im Vergleich zu denen anderer Kinderwagen recht groß, um eine gute Federung zu gewährleisten.

Für den Fall, dass die Mutter oder der Vater stürzt, sind Jogger zudem häufig mit einer Fangleine ausgestattet, die sicherstellt, dass der Kinderwagen im Notfall zum Stoppen gebracht werden kann. Wenn Sie sich für diese Variante des Kinderwagens entscheiden, legen Sie gesteigerten Wert auf Qualität, damit Ihr Sprössling auch bei schneller Fahrt und auf unebenen Wegen optimal geschützt ist.

5. Der Kombikinderwagen

Der Kombikinderwagen bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber den anderen Kinderwagentypen: Sie können ihn mit wenigen Handgriffen umbauen und ihn somit sowohl für Ihren Säugling als auch für Ihr Kleinkind nutzen. Darüber hinaus ist die Babywanne meist auch als praktische Transportwanne verwendbar. Kombikinderwagen sind teurer als andere Modelle – im Vergleich zum Kauf von zwei Wagen sparen Sie jedoch bares Geld. Werfen Sie aber unbedingt einen genauen Blick in die Produktbeschreibung und stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass alle nötigen Adapter und Aufsätze bereits im Lieferumfang enthalten sind, um teure Nachkäufe zu vermeiden.

Wichtige Kaufkriterien

Neben der Art des Kinderwagens sind beim Kinderwagenkauf viele weitere Kriterien zu berücksichtigen. Achten Sie vor allem auf die Art der Bereifung. Die meisten Modelle sind mit gummierten Luftreifen ausgestattet, die sich durch sehr gute Fahreigenschaften auszeichnen. Des Weiteren finden Sie im Handel Kinderwagen mit gummierten Schaumstoffrädern, die besonders pannensicher sind. Der Rahmen besteht hingegen fast immer aus Aluminium und Kunststoff. Diese Kombination ist nicht nur sehr stabil, sondern auch ausgesprochen leicht.

Ebenfalls sehr wichtig ist die Sitzrichtung. Möchten Sie, dass Ihr Kind während der Fahrt nach vorne guckt, oder soll es in Ihre Richtung blicken? Entscheiden Sie sich für Ersteres, ist ein Sichtfenster im Verdeck sinnvoll, damit Sie Ihren Sprössling stets im Auge haben.

All jene, die den Kinderwagen häufig zum Einkaufen nutzen möchten, treffen mit einem Modell mit geräumigem Einkaufskorb die richtige Wahl. Ebenfalls sehr praktisch sind Features wie ein Getränkehalter oder ein Sicherheitsfach für Geldbörse, Handy und Co.

Damit das Schieben des Kinderwagens möglichst leicht von der Hand geht, sollte der Kinderwagen über ein geringes Eigengewicht verfügen. Auch Stufen lassen sich so leichter bewältigen. Schwenkbare Räder sind ebenfalls nützlich, um die Manövrierfähigkeit des Kinderwagens zu erhöhen. Vor allem dann, wenn Sie über 1,80 m groß sind, achten Sie beim Kauf auf einen verstellbaren Schiebegriff. Ansonsten könnte das Schieben des Kinderwagens auf Dauer zu Rückenschmerzen führen.

Soll der Kinderwagen einen Stellplatz im Hausflur bekommen, werfen Sie vor dem Kauf einen Blick auf die Maße. Im Zweifel greifen Sie ganz einfach zu einem Modell, das bei Bedarf schnell und unkompliziert zusammenklappbar ist.

Besondere Kinderwagenvarianten

Neben den bereits genannten Kinderwagentypen finden Sie im Handel und in Onlineshops ganz besondere Ausführungen. Dazu zählt beispielsweise der Mehrlingskinderwagen, der je nach Bauweise für Zwillinge oder auch für zwei Kinder verschiedenen Alters geeignet ist. Diese Form des Kinderwagens wird daher häufig auch als Geschwisterwagen bezeichnet. Die Kinder sitzen hier entweder nebeneinander oder hintereinander. Ist Letzteres der Fall, handelt es sich um einen sogenannten Tandemkinderwagen, der dank seiner geringen Breite wesentlich leichter zu handhaben ist.

Negativ zu beurteilen ist lediglich, dass sich die Kinder während der Fahrt nicht miteinander beschäftigen können. Darüber hinaus bieten Fachgeschäfte sogenannte Krippenwagen an, die Platz für kleine Kindergruppen bieten. Diese sehr speziellen Kinderwagen kommen jedoch vorrangig in Kindergärten und Kindertagesstätten zum Einsatz.

Fazit

Es lohnt sich, beim Kauf eines Kinderwagens sorgfältig vorzugehen und die eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse in die Kaufentscheidung mit einfließen zu lassen. So stellen Sie sicher, dass der Kinderwagen Ihnen im Alltag eine wertvolle Hilfe ist und sich auch Ihr Sprössling in seinem Gefährt rundherum wohlfühlt.



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