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Regelmäßige Vorsorge ist wichtig – verstopfte Dachrinnen verhindern

Verstopfte Regenrinnen verhindern den Abfluss von Regenwasser und können sogar die Fassade des Hauses beschädigen. Erfahren Sie, wie Sie blockierte Dachrinnen verhindern.

Verstopfte Dachrinnen – kleine Ursache, große Wirkung

Dachrinnen sorgen eigentlich dafür, dass Regenwasser vom Dach in die Kanalisation abgeführt werden kann. Starke Regenfälle lösen Verschmutzungen auf dem Dach ab, so dass Unrat in der Dachrinne landet. Stürme können ebenfalls dazu führen, dass sich Sand, Schmutz und Dreck in der Regenrinne ansammeln. Schlimmer als normaler Unrat sind Blätter, die in die Dachrinne geweht werden. Durch das größere Volumen sorgen sie für eine schnellere Verstopfung.

Ist die Regenrinne verstopft, kann das Wasser von den Dachflächen nicht mehr richtig abfließen und bei starken Regenfällen läuft die Regenrinne über. Auf Dauer wird so die Fassade des Hauses beschädigt, weil ständig Nässe im Mauerwerk vorhanden ist. Bei Holzhäusern altert das Holz schneller und Schutzanstriche müssen schneller erfolgen.

Wenn Sie regelmäßig die Dachrinne reinigen und entstehende Verstopfungen schnell beseitigen, müssen Sie nicht befürchten, dass Ihre Immobilie Schaden nimmt. Schäden, die durch überlaufende Regenrinnen entstehen, sind nicht in der Wohngebäudeversicherung versichert, Sie tragen einen entstehenden Schaden also immer selbst.

Regelmäßige Reinigung ist wichtig

Die Reinigung von Dachrinnen ist gar nicht so aufwendig, wenn die Rinnen in einer normalen Höhe angebracht sind. Zur Entfernung von Unrat und Blättern eignen sich kleine Gartenschaufeln besonders gut. Sie können aber auch aus mehreren Lagen Pappe eine genau an die Rinnenform angepasste Spezialschaufel selbst bauen.

Bei der Reinigung arbeiten Sie immer vom Fallrohr weg, nie auf das Fallrohr zu, damit kein weiterer Unrat in das Fallrohr gelangen kann. Kleinere Schmutzreste werden beim nächsten stärkeren Regen durch das ablaufende Wasser in die Kanalisation gespült. Im Idealfall reinigen Sie Ihre Dachrinnen alle sechs Monate, damit Verstopfungen keine Chance haben.

Wenn Bäume in der Nähe der Immobilie stehen, ist oft eine häufigere Reinigung notwendig, insbesondere im Herbst, wenn die meisten Bäume ihre Blätter verlieren. Neben der Reinigung selbst sollten Sie auch regelmäßig überprüfen, ob die Regenrinne irgendwo durchhängt. Dort sammelt sich zum einen sehr viel Unrat und zum anderen bleibt dort immer ein Rest Wasser stehen, der nicht abfließt.

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Laub in der Dachrinne – technische Hilfsmittel

Im Herbst ist es für Immobilienbesitzer schwierig, die Dachrinne sauber zu halten, wenn es viele Bäume in der näheren Umgebung gibt. Abhilfe schaffen spezielle Laubschutzsysteme, die auf der Regenrinne montiert werden. Sie lassen ähnlich viel Wasser durch, halten aber Blätter und gröberen Schmutz aus der Rinne fern. Die Systeme werden für viele verschiedene Dachtypen und von diversen Herstellern angeboten.

Die richtige Montage eines solchen Systems kann auch durch versierte Heimhandwerker erledigt werden, professionelle Handwerkerbetriebe erledigen diese Arbeit aber deutlich schneller und beraten Sie bei der Auswahl des bestens Systems. Bei Schutzgittern, die einfach nur eingelegt werden, gibt es bei stärkerem Wind oder Schnee oft Probleme, da sich die Gitter umdrehen können und der Schutz damit nicht mehr gewährleistet ist. Besser ist also eine feste Montage, die in der Regel mit Klammern erfolgt.

Verstopfte Dachrinnen durch Eis

Neben der Verschmutzung durch Unrat und Laub gibt es im Winter noch ein weiteres Problem, dass bei Dachrinnen entstehen kann. Wenn das Regenwasser ohnehin nicht richtig ablaufen kann, friert die Regenrinne bei Frost zu. Dadurch kommt es auch zu Eiszapfenbildung an den Regenrinnen, die bei einem Absturz auch Passanten gefährden können.

Aber selbst bei richtiger Vorsorge und regelmäßiger Reinigung können Verstopfungen durch Eis entstehen, wenn über einen langen Zeitraum immer nur wenig Tauwasser in die Regenrinne gelangt und dadurch überfriert. Von dem Problem betroffen sind vor allem Häuser, bei denen Regenrinnen in großer Höhe montiert sind.

Wenn Sie regelmäßig Probleme mit gefrorenen Dachrinnen haben, ist die Installation einer Regenrinnenheizung unter Umständen eine Lösung. Dabei wird ein wärmeleitendes Band direkt in der Regenrinne und den Fallrohren angebracht und verhindert so ein Gefrieren der Rohre. Das System wird elektronisch betrieben und kann daher in der Regel nicht von einem Heimhandwerker angebracht werden. Es ist aber auch nur dann sinnvoll, wenn die Rohre in großer Höhe montiert oder direkt über einem Fußgängerweg angebracht sind.

Verstopfte Fallrohre bei Dachrinnen

Wenn die Dachrinne selbst frei ist, das Wasser aber trotzdem nicht abfließt, kann auch eine Verstopfung des Fallrohres vorliegen. Im Vergleich zu einer Dachrinne ist die Reinigung dort aufwendiger und in der Regel nur mit technischen Hilfsmitteln möglich.

Wenn das Fallrohr über eine Klappe verfügt, durch die Regentonnen befüllt werden können, kann der Reinigungsversuch von unten erfolgen. Sie benötigen dafür nur einen Gartenschlauch oder etwas Ähnliches. Führen Sie den Gartenschlauch durch die Klappe und versuchen Sie, die Verstopfung zu durchstoßen. Gibt es keine Klappe, können Sie die Verschmutzung mit einer Rohrspirale von oben beseitigen. Alternativ gibt es auch spezielle Aufsätze für Hochdruckreiniger, mit denen die Verstopfung beseitigt werden kann.

Verstopfungen in Fallrohren entstehen meist durch Unrat, der durch die Dachrinne in das Fallrohr gespült wird. Wenn Sie Ihre Dachrinnen regelmäßig reinigen, lassen sich diese Verstopfungen meist verhindern. Wenn sich die Verstopfung des Fallrohrs gar nicht beheben lässt, kommen Sie um die Beauftragung einer Fachfirma nicht herum. Diese beseitigen Fallrohrverstopfungen mit professionellem Equipment und können Ihnen Tipps zur zukünftigen Vermeidung geben.

Dachrinnen selbst reinigen oder professionellen Betrieb beauftragen?

Die Reinigung von Dachrinnen ist keine schwierige Tätigkeit, die erweiterte Kenntnisse im Handwerksbereich erfordert. Mit einer Schaufel und einer Leiter können Sie Standarddachrinnen problemlos selbst reinigen. Bei Dachrinnen in großer Höhe ist die Selbstreinigung oft schwierig, da bereits die Leiter für die richtige Arbeitshöhe fehlt.

Bei einem bereits installierten Laubschutzsystem ist die Reinigung in den meisten Fällen problemlos möglich und auch nur noch einmal jährlich notwendig, weil sich Schmutz und Blätter gar nicht mehr in der Dachrinne sammeln, sondern nur noch auf dem Schutzgitter liegen bleiben und bei starkem Wind oft weggeweht werden.

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Selbst reinigen lohnt sich – Fachbetriebe arbeiten schneller

Die regelmäßige Reinigung von Dachrinnen kann problemlos von Ihnen durchgeführt werden, sie erfordert aber je nach der Länge der vorhandenen Regenrinnen eine Menge Zeit. Insbesondere im Herbst können Laub und Unrat innerhalb von wenigen Tagen zu einer Verstopfung der Dachrinne führen, obwohl sie regelmäßig gereinigt wird.

In der Nähe von Wäldern ist ein Laubschutzsystem sinnvoll, das am besten durch einen Fachbetrieb angebracht wird, die Montage ist aber auch für Laien möglich. Fachbetriebe erledigen die notwendigen Arbeiten in kurzer Zeit und Sie gewinnen zusätzliche Zeit für andere Aktivitäten. Letztendlich ist es egal, ob Sie die Dachrinnenreinigung selbst durchführen oder einen Fachbetrieb beauftragen. Wichtig ist nur, dass sie regelmäßig durchgeführt wird, damit es gar nicht erst zu Verstopfungen der Regenrinnen und Fallrohre kommt.

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