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Die perfekte Geschäftsidee umsetzen – In diesen Punkten ist ein Unternehmensberater von großem Vorteil

Von der Geschäftsidee bis zum funktionierenden Unternehmen ist es ein weiter Weg. Damit alles glatt läuft und keine teuren Fehlentscheidungen getroffen werden, gibt es professionelle Hilfe beim Unternehmensberater.

Von der Geschäftsidee zum Businessplan

Zunächst einmal sollte ein Businessplan sauber und ordentlich aussehen und natürlich vollständig sein. Eigentlich ist das selbstverständlich, aber leider gilt dies nicht für jeden Existenzgründer. Fehlt das Deckblatt oder ist der Businessplan mit Fettflecken und Eselsohren verziert, dann macht er keinen seriösen Eindruck und verleitet kaum zum Weiterlesen. Da kann die Geschäftsidee noch so brillant sein: Unbeachtet wird sie sich nur schwer realisieren lassen.

Die einzelnen Bestandteile eines Businessplanes sind:

– das Deckblatt
– Ihre Geschäftsidee auf ein bis zwei Seiten zusammengefasst
– Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung, einschließlich Ihres Alleinstellungsmerkmals
– Ihr Geschäftsmodell (Firmenname, Rechtsform, Personal und Organisation)
– Ihr Vertriebskonzept und das Marketing
– der Markt und der Wettbewerb (Zielgruppe, Konkurrenten, Absatz- und Umsatzvolumen)
– Chancen und Risiken Ihrer Geschäftsidee, einschließlich Ihrer eigenen Stärken und Schwächen
– Ihre Finanzplanung (Investitions-, Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung für die ersten drei bis fünf Jahre)
– der Anhang mit Lebenslauf, Qualifikationen, Lizenzen, Grundbucheintragungen und anderen wichtigen Dokumenten

Beginnen Sie Ihren Businessplan am besten mit der detaillierten Beschreibung Ihres Produkts beziehungsweise Ihrer Dienstleistung. Was machen Sie neu, anders oder besser als Ihre Konkurrenz? Warum sollten die Kunden in Zukunft bei Ihnen kaufen? Beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell, die gewählte Rechtsform, Ihren Firmennamen. Beenden Sie diesen Punkt damit, mit wem und wie Sie arbeiten werden. Wie sieht Ihr Vertriebskonzept aus und welche Marketingmaßnahmen haben Sie geplant? Bis zu diesem Punkt scheint die Erstellung eines Businessplanes für viele Existenzgründer noch recht einfach zu sein, denn diese Dinge sind leicht vorstellbar und erfordern nicht besonders viel Fantasie oder Recherche.

Aber nun kommen die schwierigen Fragen auf Sie zu. Können Sie diese nicht zufriedenstellend beantworten, werden Sie kaum eine Bank finden, die Sie bei Ihrer Existenzgründung unterstützt. Darum sollten Sie sich für die nächsten Punkte ausreichend Zeit nehmen und gegebenenfalls professionelle Hilfe bei einem Unternehmensberater suchen. Denn nun geht es um die Tragfähigkeit Ihrer Geschäftsidee. Wie sieht der Markt für diese Idee aus? wer und wo ist Ihre Zielgruppe? Wer sind Ihre direkten Konkurrenten?

Stellen Sie einen Finanzierungsplan auf. Vielleicht müssen ja nicht alle Investitionen im ersten Geschäftsjahr getätigt werden, dann vergessen Sie aber nicht, sie in den Folgejahren einzutragen. Schätzen Sie möglichst realistisch Ihr Absatz- und Umsatzvolumen ein, nicht nur für das erste Geschäftsjahr, sondern für drei bis fünf Jahre. Wann haben Sie den Punkt erreicht, an dem Ihre Einnahmen die Ausgaben übersteigen? Kalkulieren Sie auch umsatzschwache Phasen ein. Diese sind je nach Branche zu verschiedenen Zeiten zu erwarten. Suchen Sie nach passenden Strategien, wie Sie dagegen steuern können, aber planen Sie trotzdem ausreichende Liquiditätsreserven ein.

Nun fehlt noch die realistische Einschätzung der Chancen und Risiken Ihrer Geschäftsidee. Vergessen Sie dabei nicht Ihre persönlichen Stärken und Schwächen. Schließlich sind Sie es, der oder die diese Geschäftsidee in die Tat umsetzen will. Last but not least schreiben Sie die Zusammenfassung Ihres Geschäftsmodells. Sie sollte nicht mehr als eine, maximal zwei Seiten umfassen und den Kern Ihrer Idee ausdrücken.

Selbst wenn Sie für Ihre Existenzgründung keinen Bankkredit benötigen und keine Fördermittel beantragen wollen, stellen Sie trotzdem einen Businessplan auf. Er sollte mindestens folgende Punkte enthalten: Geschäftsidee, potentielle Kunden, Preisgestaltung, Marketing, Planrechnung, Finanzierung. Damit verschaffen Sie sich einen Überblick. Immerhin sollte Ihnen Ihre Zukunft mindestens ebenso viel Planung wert sein, wie Ihr nächster Urlaub. Denn Sie steigen ja auch nicht mit dem Koffer in der Hand in das nächste Flugzeug und warten ab, wo Sie landen werden. Schon der entschlackte Businessplan zeigt Ihnen, ob Ihre Geschäftsidee überhaupt Potential besitzt und realisiert werden kann.

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Wie und wo kann der Unternehmensberater helfen?

Schon bei der Erstellung Ihres Businessplanes und der Ermittlung Ihres Kapitalbedarfs kann Ihnen ein Unternehmensberater wertvolle Hilfe leisten. Zum einen sieht er Ihre Geschäftsidee als Unbeteiligter von außen. So hat er einen ganz anderen Blick darauf. Vielleicht fällt ihm der eine oder andere Schwachpunkt sofort auf, den Sie noch gar nicht bedacht haben. Zum anderen kennt er die formalen Anforderungen an einen Businessplan viel besser als Sie und weiß genau, welche Daten und Fakten die Bank oder ein anderer Geldgeber gern lesen möchte. Die Markt- und Risikoanalyse sind für einen Existenzgründer ebenso Neuland, wie die Bewertung der Tragfähigkeit des geplanten Projekts. Für einen Unternehmensberater, der sich auf die Beratung von Existenzgründern spezialisiert hat, gehört dies zur täglichen Arbeit.

Kennen Sie den Markt, auf dem Sie in Zukunft tätig sein wollen, Ihre potentiellen Kunden, Ihre Konkurrenten und deren Angebote? Natürlich sollte Ihnen dies alles nicht ganz fremd sein. Ein Unternehmensberater hat täglich damit zu tun und kennt sich entsprechend gut aus. Idealerweise ist er gut vernetzt und bekommt alle nötigen Informationen innerhalb kürzester Zeit aus erster Hand. Er kennt die wichtigsten Anlaufstellen und kann Ihnen manchen Weg, viele Telefonate und Recherchen ersparen. Sicher wird er dafür ein Honorar verlangen. Aber das Geld ist gut angelegt, wenn er seine Arbeit gut erledigt. Vielleicht kann er Ihnen schon interessante Kontakte vermitteln, bevor Sie mit Ihrer Selbständigkeit beginnen und Ihnen so den Start erleichtern.

Auch was die Finanzierung Ihrer Geschäftsgründung angeht, kann Ihnen ein Unternehmensberater behilflich sein. Zwar wird er nicht als Geschäftspartner in Ihre neue Firma einsteigen, aber er weiß, welche Fördermittel Ihnen möglicherweise zur Verfügung stehen. Können Sie vielleicht einen Gründungszuschuss beantragen? Stellen Ihr Bundesland oder die Kommune einen günstigen Existenzgründerkredit zur Verfügung? Welche Bedingungen sind dafür zu erfüllen? All diese Fragen kann Ihnen ein guter Unternehmensberater beantworten. Er wird Ihnen bei der Zusammenstellung der erforderlichen Unterlagen ebenso zur Seite stehen, wie bei der Beantragung der Mittel. Auf diese Weise können Sie eventuell Kosten sparen, die das Honorar des Unternehmensberaters sogar übersteigen. Denn nicht selten scheitert die Beantragung von Fördermitteln an einem verpassten Termin oder anderen Formalitäten, die einem Existenzgründer nun einmal nicht geläufig sind.

Fazit

Nobody is perfect – auch Sie müssen nicht alles selbst wissen. Persönliche Kompetenzen für die Führung eines Unternehmens und fachliche Kenntnisse müssen Sie sich natürlich aneignen, denn Sie wollen Ihre Firma über viele Jahre hinweg leiten. Aber gründen wollen Sie vermutlich nur einmal, da können Sie getrost auf die professionelle Hilfe eines Unternehmensberaters zurückgreifen. Er wird Ihnen nicht die ganze Arbeit abnehmen, aber dafür sorgen, dass Sie keinen wichtigen Punkt in Ihrer Planung übersehen. Im Idealfall wird er auch in den ersten Monaten Ihrer Geschäftstätigkeit beratend unterstützen. Je nach Bedarf kann er Ihnen auch bei der Erstellung des Businessplanes oder der Finanzierung helfen.

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