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Strike – mit diesen 11 Tricks werden Sie zum Bowling-Star

Bowling ist eine beliebte Fun-Sportart und erfreut sich gerade im Familien- und Freundeskreist großer Beliebtheit. Mit unseren Tricks gelingt Ihnen beim nächsten Bowling der ganz große Wurf.

Bowling – ein Einblick in die Geschichte

Einwanderer brachten die Sportart Kegeln nach Amerika. Aufgrund diverser Spielverbote von Behörden wandelten die Amerikaner das Spiel ab und nannten es fortan Bowling. Bowling unterscheidet sich aber nicht nur durch eine andere Bezeichnung vom Kegeln, sondern auch durch andere Spielgeräte, ein abweichendes Spielfeld und eine andere Berechnung der Punkte. Das Spielziel ist es, mit der Bowling-Kugel möglichst viele Pins (Kegel) treffen. Dazu stehen dem Spieler zwei Würfe pro Durchgang zur Verfügung. Diese beiden Würfe werden als Frame bezeichnet. Ein ganzes Spiel (genannt Game) besteht aus zehn Frames.

Strike – alle 10

Werden beim ersten Schuss (Frame) alle zehn Pins erfolgreich zu Fall gebracht, so gilt dies als Strike. Benötigt der Spieler dafür zwei Schüsse, so wird dies als Spare bezeichnet.

Die perfekte Bowlingbahn

Die Bowlingbahn besteht aus lackiertem Holz oder Kunststoff und ist in ihren Abmessungen etwas kürzer und schmaler als die Kegelbahn. Die ersten zwei Drittel der Bahn werden mit einem speziellen Öl überzogen; das letzte Drittel bleibt unbehandelt. Dies dient dazu, dass der Ball am Anfang dahingleitet und erst kurz vor den aufgestellten Pins mit dem gewünschten Drall und der perfekten Geschwindigkeit auf diese zurollt. Würde der Ball von Anfang an rollen, ginge ein Teil der Energie in an die Rotationsbewegung verloren und würde so dem Ball die Geschwindigkeit nehmen. Viele Bahnen zeigen die Ballgeschwindigkeit an; die optimale Endgeschwindigkeit – kurz vor den Pins – beträgt circa 27 Kilometer/Stunde.

Bowling-Schuhe sind keine Sportschuhe

Im Bowling-Center erhalten Sie Leih-Schuhe, die mit einer besonderen Sohle versehen sind: Diese wird aus Teflon oder Leder hergestellt und sorgt für das richtige Gleiten des Spielers. Regelmäßige Bowler und Sportbowler besitzen in der Regel ihre eigenen Bowling-Schuhe. Diese haben eine auswechselbare Sohle, welche – je nach Anforderung – gewechselt werden kann. Mit einem Klettverschluss sind die unterschiedlichen Sohlen einfach zu befestigen. Ein Schuh sorgt bei Profis für das gewünschte Gleiten, während ein anderer den nötigen Halt bietet. Sechs verschiedene Sohlen und vier unterschiedliche Absätze sind so variabel austausch- und einsetzbar.

Unterschied von Spareball und Strikeball

Bowlingbälle sind in den verschiedensten Ausführungen (Gewicht, Bohrungen und Farben) erhältlich. Der Spareball, auch bekannt als Hausball, wird in jedem Bowling-Center den Spielern zur Verfügung gestellt. Diese Kugeln werden aus Polyester gefertigt. Jede Farbe steht für ein bestimmtes Gewicht zwischen 2,724 und 7,264 Kilogramm.
Dieses Gewicht gilt auch für den Strikeball (auch Anwurfball oder Hakenball). Er ist aus Kunststoff, besitzt einen individuell geformten Kern und dazwischen befindet sich das Füllmaterial. Wichtig: Der Ball läuft nicht gerade, sondern in einem Bogen. Die unterschiedlich gefertigten Kerne sorgen jeweils für eine andere Rotation. Des Weiteren sind bei einem Strikeball bis zu zwölf Bohrungen erlaubt. Drei Bohrungen (Löcher) dienen als Grifföffnungen für Daumen, Ring- und Zeigefinger. Die restlichen Bohrungen dienen zur Entlüftung oder sorgen für den nötigen Ausgleich.

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Trick 1 – bleiben Sie locker

Je mehr sich ein Bowling-Anfänger unter Druck setzt, desto weniger gelingt ihm meist. Also: Keinen unnötigen Druck aufbauen und ein paar technische Tricks und Kniffe ausprobieren. Dazu noch ein wenig Übung und dann steht einem Strike nichts mehr im Wege.

Trick 2 – räumen Sie alle Pins ab

Zielen Sie, um möglichst alle Pins mit einem Wurf abzuräumen, nicht genau auf die Mitte, sondern ein kleines bisschen daneben. Rollen Sie den Ball möglichst genau zwischen dem ersten und dritten Pin in den Pulk. Bei einer technisch korrekten Ausführung werden Sie durch die Kettenreaktion auch alle anderen Pins mit umwerfen.

Trick 3 – auf die Foullinie achten

Die schwarze Linie (Foullinie) ist mit einer Lichtschranke gesichert. Das heißt: Im Falle eines Übertretens wertet der Computer den Wurf als einen Fehlwurf (Foul). In einem solchen Fall gibt es keine Punkte, egal wie viele Pins umgefallen sind.

Trick 4 – die richtige Anlauftechnik

Probieren Sie die bekannte Vier-Schritte-Technik: Gehen Sie von der Foullinie viereinhalb Schritte zurück. Rechtshänder beginnen mit dem rechten Fuß und machen einen kleinen Schritt nach vorne. Dann kommen zwei schwungvolle Schritte mit dem linken und dem rechten Fuß, bevor die Ferse des linken Fußes aufgesetzt und zum Gleiten genutzt wird. Hier gilt das Learning-by-doing-Prinzip. Probieren Sie unterschiedliche Anlauftechniken aus und finden so das zu Ihnen optimal passende Anlaufverhalten heraus.

Trick 5 – wählen Sie den richtigen Ball im Bowling-Center aus

Heben Sie die verschiedenen Bowling-Bälle in die Höhe. Sie können sich nicht entscheiden? Dann probieren Sie diese Übung: Nehmen Sie den ausgesuchten Ball und versuchen Sie, diesen zehn Sekunden am gestreckten Arm zu halten. Wird er bereits nach ein paar Sekunden zu schwer? Dann sollten Sie sich ein leichteres Modell aussuchen. Umgekehrt: Die zehn Sekunden sind kein Problem? Ruhig einen schweren Ball wählen!

Trick 6 – den Bowling-Ball richtig aufsetzen

Ob Spareball oder Strikeball – in jedem Fall sollen möglichst viele Pins zu Fall gebracht werden. Wichtig dazu sind der richtige Schwung und das perfekte Aufsetzen des Bowling-Balls. Kraft ist Nebensache. Bei den vier Schritten schwingt die Hand mit dem Bowling-Ball so mit, dass sich der Ball beim dritten Schritt weit und hoch hinter dem Körper befindet. Beim Gleitschritt kommt die Hand mit Schwung nach vorne. Dabei befindet sich die Hand unter dem Ball, sodass es so aussieht als würde die Kugel in der Handfläche liegen.

Nun sollte Sie so stehen, dass Ihre linke Fußspitze vor der Foullinie steht, der linke Fuß dabei in einem rechten Winkel gebeugt ist und Sie eine gute Standposition haben. Den Ball setzen Sie auf dem Punkt auf, den Sie von Anfang an fokussiert haben. Die Pfeile im ersten Drittel der Bowling-Bahn sind dabei sehr hilfreich. Besser Sie orientieren sich an diesen, als auf die Pins am Ende der Bahn. Als Rechtshänder sollten Sie also nicht genau auf den mittleren Pfeil zielen, sondern leicht rechts davon. Auch hier gilt: Mit ein bisschen Übung wird das Zielen immer einfacher.

Trick 7 – auf den richtigen Griff achten

Ist der Daumen beim Ballhalten zu dominant, bekommt der Bowling-Ball einen ungewollten Drall in die falsche Richtung. Auch die Fingernägel sollten nicht zu lang sein, da sie erstens leicht brechen können und zweitens bei der Handhabung des Balls stören.

Trick 8 – verwenden Sie am Anfang eine Handgelenkstütze

Wenn der Ball auf die Bowlingbahn aufgesetzt wird, ist Ihr Handrücken gerade. Dies ist – gerade für Anfänger – nicht leicht umsetzbar: Handgelenkstützen (Wrist Support) gleichen fehlende Kraft aus und korrigieren sanft die Handhaltung.

Trick 9 – probieren Sie unterschiedliche Spielvarianten

Gerade wenn Profis auf Neulinge treffen, macht es Sinn, auch einmal eine andere Spielvariante zu wählen. Zum Beispiel vereinbaren Sie einen Punkte-Vorsprung für Frischlinge. Oder Bowling einmal umgekehrt: Hier ist es das Ziel, so wenig Pins wie möglich zu treffen.

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Trick 10 – so wird es kein Pudel

Rollt der Ball in eine der beiden seitlichen Rinnen neben der Bowlingbahn, dann spricht man von einem Pudel. Dies passiert dem Spieler meist dann, wenn nur noch seitliche Pins stehen und diese erfolgreich umgeworfen werden möchten. Also gilt besondere Vorsicht, wenn Sie auf den ganz äußeren Pfeil der Bowlingbahn zielen.

Trick 11 – Bowling soll Spaß machen

Technische Kniffe und Tricks sorgen dafür, dass der Ball nicht ständig macht, was er will. Doch Bowling ist ein Freizeitsport und da steht der Spaß im Vordergrund. Jede Menge Abwechslung und tolle Erlebnisse bieten die diversen Bowling-Center ihren Kunden zusätzlich. Unter anderem sorgen individuelle Party-Packages bei Firmen-Events, Kindergeburtstags-Angebote oder Disco-Bowling für gute Laune unter den Besuchern.



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