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So fliegen Sie entspannt mit Ihrem Baby oder Kleinkind in den Urlaub!

Sie planen eine Flugreise mit einem kleinen Kind? Babys und Kleinkinder dürfen grundsätzlich fliegen, dennoch sollten Sie einige wichtige Dinge beachten, damit alles glatt läuft.

Ab wann darf ein Kind fliegen?

Für ein gesundes Kind stellt eine Flugreise überhaupt kein Problem dar, ab dem achten Lebenstag kann es losgehen. Wenn Ihr Kind noch kein halbes Jahr alt ist oder eine spezielle gesundheitliche Gefährdung vorliegt, sollten Sie allerdings zuvor einen Kinderarzt kontaktieren. Bei einem Flug mit einem Neugeborenen können Sie alles Notwendige auch mit der Nachsorgehebamme besprechen. Bei Langstreckenflügen ist aber Vorsicht geboten: Ein langer Flug kann für Kleinkinder – und Eltern – ziemlich anstrengend werden. Dies ist vor allem auf die fehlende Bewegungsfreiheit zurückzuführen, die über mehrere Stunden zu deutlichem Stress führen kann. Babys, die tagsüber noch viel schlafen, stecken einen solchen Flug besser weg als Kleinkinder.

Buggy und Kindersitz: Kostet die Mitnahme extra?

Erkundigen Sie sich bei Ihrer Fluggesellschaft, wie die Mitnahme von Kinderwagen und Kindersitz funktioniert. Mit an Bord dürfen Sie ausschließlich einen flugzeugtauglichen Kindersitz nehmen, der bei der jeweiligen Airline erlaubt ist und auf dem das Kind dann tatsächlich sitzt. Wenn Sie einen Autositz für Ihr Kind als Gepäck mitnehmen, um ihn später in einem Mietwagen zu verwenden, müssen Sie wahrscheinlich eine Extra-Gebühr zahlen. Sie geben den Sitz dann zusammen mit Ihrem Gepäck als Sperrgut auf. Auch ein Kinderwagen oder Buggy gehört natürlich in die Gepäckaufgabe, allerdings nehmen viele Airlines diese beiden wichtigen Utensilien kostenlos mit.

Flugsicherheit für Babys

Kinder unter zwei Jahren benötigen im Flugzeug nicht unbedingt einen Sitzplatz, in der Regel dürfen Sie Ihr Baby kostenlos auf dem Schoß mitnehmen. Bei Turbulenzen kann es allerdings in diesem Fall zu mehr oder minder schweren Unfällen kommen, denn das Kind fliegt entweder ungesichert oder es ist mit einem Loopbelt befestigt. Der Loopbelt ist mit dem Anschnallgurt des Erwachsenen verknüpft, im Ernstfall wird das Kind vom Körper des Erwachsenen eingequetscht. Diese „Sicherung“ ist in deutschen Maschinen verboten, doch ausländische Flieger bieten sie immer wieder an. Nutzen Sie den Loopbelt besser nicht! Besonders sicher fliegt Ihr Baby in einer Babyschale, wie sie auch im Auto verwendet wird – dafür benötigt es allerdings einen eigenen Sitz, den Sie bezahlen müssen. Fragen Sie bei Ihrer Airline nach, ob Sie Ihre Babyschale zum Flug mitbringen dürfen oder ob die Fluggesellschaft eigene Babysitze anbietet.

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Die Zeit im Wartebereich und während des Fluges vertreiben

Für ein Kleinkind kann die Wartezeit am Gate arg lang werden, doch immerhin hat es am Flughafen noch die Möglichkeit, sich frei zu bewegen. Nehmen Sie auf jeden Fall mindestens ein Lieblingsspielzeug Ihres Kindes mit ins Flugzeug, damit es etwas Vertrautes dabei hat, womit es sich die Zeit vertreiben kann. Packen Sie auch ein schönes Bilderbuch für Ihr Kleinkind ein, vielleicht sogar eines zum Thema Flugzeuge. Für das Baby gehören je nach Alter Handpüppchen, Rassel und Beißring mit ins Handgepäck. Etwas ältere Kinder vertreiben sich gern die Zeit mit speziellen Reisespielen oder mit Malen. Zusätzlich ist es für jede Altersgruppe empfehlenswert, ein neues Spielzeug zu besorgen, das den persönlichen Vorlieben des Kindes entspricht: Neue Sachen ziehen Kinder zumeist länger in ihren Bann und schon vergeht die Zeit nicht nur sprichwörtlich wie im Flug!

Darf ich Babynahrung mit an Bord nehmen?

Fläschchennahrung und Babybrei können im Handgepäck mit an Bord gebracht werden, da die meisten Fluglinien über keine Extraversorgung für Babys verfügen. Zeigen Sie die Sachen einfach bei der Gepäckkontrolle vor: Solange es sich um kleine Mengen für unterwegs handelt, werden Sie wahrscheinlich durchgewunken, denn die verschärften Sicherheitsregeln gelten nicht für diese Produkte. Denken Sie auch daran, einen kleinen Löffel und ein Lätzchen griffbereit zu halten, wenn Sie das Kleinkind im Flugzeug füttern möchten. Für das Babyfläschchen können Sie normalerweise heißes Wasser an Bord bekommen. Für größere Kinder sollten Sie auch ein paar Kekse für zwischendurch einpacken, um die Zeiten zwischen den Mahlzeiten zu überbrücken.

Im Flieger sollen die Kleinen viel trinken!

Kaufen Sie nach der Handgepäckkontrolle im Duty-Free-Bereich ausreichend Wasser für unterwegs ein, damit Sie stets etwas zu Trinken für Ihr Kind in Reichweite haben. Die Kabinenluft im Flieger ist sehr trocken und gerade kleine Kinder benötigen deshalb eine verstärkte Flüssigkeitszufuhr. Besonders praktisch für unterwegs sind spezielle Trinkflaschen für Kleinkinder, die sich immer wieder nachfüllen lassen.

So vermeiden Sie Ohrenschmerzen

Der sich rasant verändernde Luftdruck während Start und Landung kann bei Ihrem Kind eventuell Ohrenschmerzen verursachen. Eine gute Vorsorge ist die Verabreichung von für Kinder geeigneten Nasentropfen, die zu einem Druckausgleich führen. Nutzen Sie die Tropfen einige Minuten, bevor der Pilot das jeweilige Manöver startet. Geben Sie Ihrem Kind zusätzlich etwas zum Lutschen, Saugen oder Kauen, damit es durch häufiges Schlucken einen allmählichen Druckausgleich herstellt. Ein Baby können Sie zum Beispiel während Start und Landung stillen oder mit dem Fläschchen füttern. Hat es keinen Hunger, genügt auch der Schnuller oder ein nasser Lappen zum Nuckeln. Ein größeres Kind kann eventuell ein Bonbon lutschen oder ein Kaugummi kauen.

Was gehört noch ins Handgepäck?

Wenn Ihr Baby oder Kleinkind regelmäßig Medikamente benötigt, dann dürfen Sie natürlich nicht vergessen, diese im Handgepäck zu verstauen. Die oben bereits erwähnten Nasentropfen sollten für einen leichteren Druckausgleich auf jeden Fall dabei sein. Wenn Ihr Kind noch Windeln trägt, dürfen Sie auch die Wickelutensilien nicht vergessen: Dazu gehören ein paar Windeln und ein kleines Päckchen Feuchttücher sowie eine Plastiktüte zum Verstauen der gebrauchten Windeln. Vergessen Sie auch nicht den Schnuller und das geliebte Schmusetuch, falls Ihr Kind diese Dinge von daheim gewohnt ist. Auch ein Ersatzschnuller sollte nicht fehlen. Des Weiteren sollten Sie auch Ersatzkleidung für das Kind im Handgepäck bereit halten. Weil es im Flugzeug ziemlich kühl werden kann, sollten Sie auch im Sommer daran denken, eine Jacke oder einen Pullover zum spontanen Überziehen dabei zu haben. Auch dicke Socken und eine Mütze haben sich bereits als sinnvolle Reisebegleiter erwiesen. Wenn Ihre Reise Sie in ein sonniges Land führt, dann sollten Sie auch eine Tube Kindersonnencreme im Handgepäck verstauen. So können Sie Ihr Kind am Zielort gleich eincremen, ohne dafür umständlich in den Koffern suchen zu müssen. Der Sonnenhut gehört bei Babys und Kleinkindern auf jeden Fall zum perfekten Sonnenschutz dazu.

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Fazit: Liste machen und locker bleiben

Zwei Dinge sollten Sie in keinem Fall vergessen, wenn Sie eine Flugreise mit einem Baby oder Kleinkind planen:
1. Fertigen Sie sich eine Liste aller Dinge an, die Sie ins Handgepäck oder in den Koffer packen möchten. Nehmen Sie dafür diesen Ratgeber zu Hilfe.
2. Bleiben Sie entspannt! Das Fliegen mit einem kleinen Kind ist gar nicht so anstrengend, wie es scheint. Wenn Sie wirklich alle notwendigen Gegenstände dabei haben, kann es sogar richtig schön werden und Sie und Ihr Kind werden den Flug genießen.

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