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Schnell zum Leihwagen – Diese Dinge sollten Sie bei einer Fahrzeugmiete unbedingt beachten

Mietwagen sind nicht nur im Urlaub eine praktische und preisgünstige Möglichkeit, um mobil zu sein. Damit keine Probleme mit dem Vermieter auftreten, sollten Sie jedoch einige Tipps beachten.

So finden Sie einen günstigen Mietwagen

Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Vergleichsportale, die Ihnen dabei helfen, einen günstigen Mietwagen zu finden. Ob deutsche Großstadt oder spanische Ferieninsel, egal, wo Sie auf einen Mietwagen zurückgreifen möchten, mithilfe eines Vergleichsportals finden Sie verschiedene Anbieter in der gewünschten Region. Dabei haben Sie nicht nur die Möglichkeit, die Preise der einzelnen Anbieter zu vergleichen, sondern auch die verschiedenen Leistungspakete. So können Sie das für Sie optimale Paket buchen und müssen für nichts bezahlen, das Sie ohnehin nicht in Anspruch nehmen.

Buchen – auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Je früher Sie Ihren Mietwagen buchen, desto günstiger wird er auch. Für Urlaubsorte gilt: In der Nebensaison fallen die Preise und sind daher deutlich attraktiver als in der Hauptsaison. Darüber hinaus empfiehlt es sich auch, im Voraus zu buchen. Dies können Sie sowohl online als auch über Reisebüros oder Automobilclubs erledigen. Auf diese Weise können Sie aus verschiedenen Pauschalangeboten wählen, die nicht nur umfangreiche Leistungen wie einen hohen Versicherungsschutz enthalten, sondern überdies auch transparent sind.

Auch wenn das Angebot vor Ort vielleicht mit einem deutlich niedrigeren Preis lockt, sollten Sie dennoch bedenken, dass derartige Angebote beim Leistungsumfang meist zu wünschen übrig lassen. Und dies kann im Endeffekt besonders in Hinsicht auf fehlenden oder zu niedrigen Versicherungsschutz nicht nur ärgerliche, sondern auch überaus unangenehme juristische und finanzielle Konsequenzen haben.

Diese grundsätzlichen Punkte sollten Sie beachten

Der Mietvertrag sollte unbedingt leicht verständlich und klar formuliert sein. Lesen Sie den Vertrag genau durch und fragen Sie beim Vermieter nach, wenn Ihnen etwas unklar sein sollte. Kreuzen Sie keinesfalls etwas an, das Ihnen nicht bekannt ist, und prüfen Sie den Vertrag auf Kleingedrucktes und zusätzliche Klauseln, bevor Sie ihn unterschreiben. Achten Sie auch darauf, dass es sich beim angeführten Mietpreis um den Gesamtmietpreis handelt und keine zusätzlichen Kosten auf Sie zukommen.

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Auf die richtige Versicherung kommt es an

Die richtige Versicherung kann Sie im Ernstfall vor großen Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten bewahren. Gerade, wenn Sie im Ausland einen Wagen mieten, sollten Sie vorher einen genauen Blick auf die gesetzlichen Bestimmungen werfen. Der ADAC empfiehlt bei der Haftpflichtversicherung eine Mindestdeckungssumme von einer Million Euro. In einigen Ländern liegen die möglichen Deckungssummen bei einigen Tausend Euro. Diese Summen sind im Ernstfall schnell überschritten und Sie müssen den Rest des Schadens aus Ihrer eigenen Tasche bezahlen. Achten Sie daher unbedingt auf eine ausreichend hohe Deckungssumme, sodass Sie im Schadenfall gut abgesichert sind. Darüber hinaus rät der Automobilclub auch zum Abschluss einer Vollkaskoversicherung. Diese deckt Schäden am Mietwagen ab. Auch hier sollten Sie genau prüfen, ob bestimmte Schäden wie etwa Steinschläge und Reifenschäden von der Haftung ausgenommen sind. Dies ist mitunter nämlich häufig der Fall. Während eine gute Haftpflichtversicherung mit einer großzügigen Deckungssumme sowie eine Vollkaskoversicherung sehr wichtig sind, gibt es auch zahlreiche andere Versicherungen, die schnell ins Geld gehen, dabei aber nicht wirklich nötig sind. Überprüfen Sie daher Ihren Vertrag genau, bevor Sie irgendwelche unnötigen Zusatzversicherungen ankreuzen und Ihre Unterschrift darunter setzen.

So vermeiden Sie Ärger – Mängeldokumentation und Rückgabebedingungen

Bevor Sie mit dem Mietauto losfahren, sollten Sie es einem grundlegenden Check unterziehen und am besten eine Art Übergabeprotokoll anfertigen. Überprüfen Sie dabei folgende Bauteile des Fahrzeugs auf ihre Funktion:

– Die Karosserie: Sind Dellen oder Kratzer vorhanden?
– Die Verglasung: Gibt es Steinschläge in den Scheiben?
– Die Beleuchtungsanlage: Funktionieren alle Scheinwerfer, Leuchten und Blinker? Gibt es irgendwelche Beschädigungen, Sprünge oder Wassereintritt?
– Die Reifen: Sind die Reifen unbeschädigt und haben sie ausreichend Profil? Sind die passenden Reifen- und Felgengrößen montiert?
– Die Bremsen: Sprechen diese gut an? Bietet das Bremspedal genügend Widerstand? Funktioniert die Handbremse?
– Die Sicherheitsgurte: Sind alle Sicherheitsgurte vorhanden und funktionstüchtig?
– Die Schlösser: Lassen sich alle Türen einwandfrei versperren? Funktioniert die Zentralverriegelung?
– Motor und Motorraum: Stimmt der Motorölstand? Ist ausreichend Kühlflüssigkeit vorhanden? Sind alle Leitungen und Schläuche in Ordnung? Sieht der Motorraum im Allgemeinen sauber und ordentlich aus?
– Innenraum: Funktionieren alle Ausstattungskomponenten wie Klimaanlage, Heckscheibenheizung, Scheibenwischanlage, Radio und Navigationssystem?

Außerdem sollten Sie auch auf die Tankanzeige achten, denn deren einwandfreie Funktion ist wichtig für die Abrechnung des Treibstoffverbrauchs. Halten Sie anschließend den Zustand des Fahrzeugs bei der Übernahme schriftlich fest und protokollieren Sie eventuell vorhandene Mängel wie Steinschläge und Kratzer. Lassen Sie sich dieses Übergabeprotokoll vom Vermieter schriftlich bestätigen. Auf diese Weise verhindern Sie, dass Ihnen später bei der Rückgabe des Mietwagens Mängel untergeschoben werden, für die Sie nicht verantwortlich sind.

Darüber hinaus können Sie so auch typische Ursachen für Pannen wie etwa zu alte Reifen oder einen zu niedrigen Kühlflüssigkeitsstand ausschließen. Um sich zusätzlich abzusichern, können Sie das Protokoll auch um Fotos des Mietwagens ergänzen. So gehen Sie auf Nummer sicher. Falls Sie beim Fahrzeugcheck schwere Mängel entdecken, sollten Sie das Fahrzeug überhaupt nicht mieten und am besten auch gleich einen anderen Vermieter aufsuchen.

Rückgabebedingungen – Tanken, Reinigung und Bußgelder

Üblicherweise erhalten Sie den Mietwagen bei der Übergabe mit vollem Tank und müssen ihn auch wieder so zurückbringen. Dies sollte eindeutig im Mietvertrag festgelegt sein, sodass es bei der Fahrzeugrückgabe nicht zu Unstimmigkeiten kommt. Einige Vermieter bieten optional auch die Möglichkeit an, das Auto unbetankt zurückzubringen. In diesem Fall wird stattdessen eine Tankpauschale berechnet, die Ihnen zwar den Weg zur Tankstelle erspart, umgerechnet jedoch meist teurer ist als die herkömmliche Tankregelung. Neben einem aufgefüllten Tank fordern die meisten Vermieter auch ein gereinigtes Fahrzeug bei der Rückgabe. Die Reinigung wird üblicherweise gegen eine zusätzliche Gebühr vom Vermieter übernommen. Sollten Sie mit dem Mietwagen außerdem Geschwindigkeitsübertretungen begangen oder ihre Parkgebühren nicht bezahlt haben, buchen zahlreiche Vermieter die dafür fälligen Geldstrafen im Nachhinein von Ihrer Kreditkarte ab. Häufig kommen zusätzlich noch Verwaltungsgebühren des Vermieters dazu.

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Fazit

Mietwagen sind eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit, um unabhängig mobil zu sein. Ob zu Hause oder im Urlaub, mit einem Mietwagen sind Sie nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen und können selbstständig unterwegs sein. Wenn Sie dabei auf wichtige Punkte wie die Wahl eines seriösen Vermieters, übersichtliche Mietverträge, detaillierte Übergabeprotokolle und einen ausreichend hohen Versicherungsschutz achten, kann kaum etwas schiefgehen.

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