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Rauchtrend Shisha Bar – Sind Wasserpfeifen weniger schädlich als Zigaretten?

Shisha-Bars liegen im Trend. Besonders Jugendliche entdecken die exotischen Lokale als Treffpunkte. Ist das Rauchen einer Wasserpfeife tatsächlich „gesünder“ als Zigarettenkonsum, wie viele behaupten?

Wasserpfeifen erobern die Lifestyle-Szene

Shisha-Rauchen zählt in seinem arabischen Herkunftsgebiet seit Jahrhunderten zur kulturellen Tradition. Hierzulande gilt das relativ neue Vergnügen in erster Linie als hip und viele nutzen es als Möglichkeit für neue Erfahrungen. Besonders Shisha-Bars sind beliebt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenden. Hier rauchst du mit Freunden in gemütlichem Ambiente Wasserpfeife und genießt aromatischen Tabak sowie Gesellschaft. Das Rauchen von Tabak auf diese Weise fördert aber nicht nur soziale Kontakte. Aufgrund der indirekten Aufnahme des Rauchs durch die „Bowl“ der Shisha behaupten viele immer wieder, das Konsumieren von Tabak per Wasserpfeife wäre gesünder als Zigaretten. Was du dabei besser beachtest, liest du im nachfolgenden Überblick.

Zigaretten und das Gift im Glimmstängel

Vom Statussymbol über das Kennzeichen eines lässigen Lifestyles entwickelte sich die Zigarette zum verpönten Genussmittel. Sie steht in dem Verruf, ein wahrer Sargnagel zu sein. Wie viele Fälle zeigen, besitzt das Genussmittel ein hohes Gesundheitsrisiko. Die gesetzlich vorgeschriebenen, drastischen Hinweise auf Zigarettenpackungen sprechen eine deutliche Sprache. Tabak ist in körperverträglichen Mengen kaum schädlich. Als Naturprodukt verwendeten ihn native Völker seit alters her bei Ritualen, für medizinische Zwecke oder zur Geselligkeit.

Was Zigaretten hingegen schädlich macht, sind die Zusatzstoffe. In aufbereiteter Form enthält der Zigarettentabak Beimischungen, die der Organismus nur schwer abbaut. Mit einer Zigarette inhalierst du knapp 5.000 verschiedene Chemikalien, die im Tabak enthalten sind. Nachweislich sind davon 250 giftig und 90 sogar krebserregend. Sie belasten gerade die Lunge extrem. Auf der einen Seite liefern die Chemikalien im Tabak ein großes Schädigungspotenzial. Andererseits kommt das Nikotin hinzu, das bei übermäßigem Konsum ein großes Suchtpotenzial entfaltet. Der Wirkstoff stimuliert die Nervenzellen, die daraufhin ein Wohlgefühl erzeugen. Davon möchte der Körper mehr. So verlangt der Organismus nicht nur einfach nach Wiederholung, er vermehrt als Folge des Genusses auch die Rezeptoren für Nikotin.

Dadurch wächst das Verlangen, wodurch der Konsum möglicherweise steigt. Die Aufnahme an schädlichen Substanzen wächst natürlich mit. Beachte, in was für einen Teufelskreis dich das führt. Im extremen Fall ist der Körper mit immer mehr Zigaretten immer weniger zufrieden zu stellen. Studien besagen, dass der Konsum einer Schachtel Zigaretten pro Tag einer Lungenbelastung entspricht wie bei 40-mal röntgen im Jahr. Ist die Shisha dazu eine sinnvolle oder sogar „gesunde“ Alternative?

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Ist Shisha-Tabak leicht, bekömmlich und – ungefährlich?

Im Gegensatz dazu weist Shisha-Tabak vergleichsweise wenige Inhaltsstoffe auf. Außerdem filtert die Konstruktion der Wasserpfeife ihn, während du rauchst. Ein Teil der Schadstoffe fängt das Wasser sozusagen ab und bindet sie. Diese Menge ist aber bei Weitem nicht so hoch, wie eingefleischte Vertreter des Shisha-Rauchens gerne glauben machen.

Damit gehört die Wasserpfeife auf den ersten Blick zwar zu den unbedenklicheren Formen des Tabakkonsums, hält einer tiefgründigen Betrachtung jedoch nicht stand. Durch das Filtern mithilfe des Wassers kühlt der Rauch ab und du nimmst ihn somit erheblich leichter auf als bei Zigaretten. Die großen Mengen steigern damit den prozentualen Anteil von Schadstoffen, der in die Lunge gelangt. Eindeutig bedeutet der Konsum von Tabak per Wasserpfeife dadurch ein ähnliches Suchtrisiko wie Zigarettenrauchen.

Genussmittel oder Droge?

Eine hohe Qualität des Wasserpfeifentabaks ist Voraussetzung für optimalen Genuss. Der Herstellungsprozess unterliegt strengen Regeln, die für bekömmliche und unbedenkliche Produkte sorgen. Regelmäßige Shisha-Raucher bestätigen dir natürlich, wie sehr sie es genießen. Dieses Gefühl entsteht aus dem beinahe ritualisierten Vorgang einer Wasserpfeifen-Sitzung und aus dem Geschmack des Tabaks. Eine Vielzahl von Varianten ist im Angebot.

Je nach Vorliebe hast du die Möglichkeit, mit Fruchtgeschmack oder exotischen Gewürzen angereicherten Tabak zu rauchen. Ist Shisha-Rauch deswegen ein pures, unbedenkliches Genussmittel? Das kommt auf die Gewohnheiten an. Übertreiben führt auch hier unter Umständen zur Sucht. Denn die Inhaltsstoffe wirken auf das Nervensystem ebenso wie bei anderen Varianten des Tabakverzehrs. Also Achtung, wie viel du dir davon zugestehst. Bei Bedenken empfiehlt sich eher der Verzicht, als ein langwieriges gesundheitliches Risiko einzugehen.

Junge Menschen und Shisha-Rauchen


Offene Experimentierfreude
ist eine in jeder Generation wiederkehrende Eigenschaft Jugendlicher und junger Erwachsener. Das Austesten neuer Eindrücke und Freiheiten dient der eigenen Positionsbestimmung. So entdeckt sich der entwickelnde Mensch durch seine Neugierde schließlich selbst. Das bringt immer wieder Risiken mit sich.

Zum einen schätzt du mögliche Gefahren noch nicht richtig ein, zum anderen sind Körper, die noch nicht vollständig ausgereift sind, einer größeren Gesundheitsgefahr ausgesetzt. Darüber bist du dir besser im Klaren, wenn du vorhast, Shisha zu rauchen. Einmal ist kein Mal, wie es so schön heißt. Die Gefahr liegt in der Gewohnheit. Unsicherheiten oder Unklarheiten besprichst du besser im Vorfeld mit erfahrenen Erwachsenen, um diese auszuräumen.

Für einen Vergleich braucht es Fakten

Wo Menschen diskutieren, mischen sich immer auch Mainstream, Gerüchte und Fehldarstellungen ein. Der Segen der Informationsgesellschaft ist zugleich ein Fluch. Unberufene fühlen sich berechtigt, Meinungen zu äußern und diese als Tatsachen darzustellen. Die Risiken von Zigaretten sind seit Jahrzehnten bekannt, darauf reagieren viele entsprechend. Was es über das Rauchen von Shishas an Aussagen gibt, basiert nicht immer auf korrekten Informationen.

Eine Untersuchung der WHO kam zu dem Schluss, dass das Rauchen einer Wasserpfeife dem Verbrauch von 100 Zigaretten entspricht. Angesichts dieses Fakts lässt du besser die Finger von einer Shisha. Bei genauerem Hinsehen bezog sich die Information jedoch nicht auf den Schadstoffanteil im Shisha-Tabak. Sie wies daraufhin, dass beim Inhalieren von nur einer Wasserpfeife die gleiche Menge an Rauch in die Lungen gelangt wie bei 100 Zigaretten. Um dieselben schädlichen Chemikalien handelte es sich allein deshalb nicht, weil viele im Zigarettentabak enthaltene Stoffe bei der Shisha nicht vorkommen. Daraus nun zu schließen, dass Shisha-Rauchen vollkommen ungefährlich sei, ist ebenso falsch. Benutze immer deinen gesunden Menschenverstand, wenn du das Für und Wider beurteilst.

Schwieriger Vergleich zwischen unterschiedlichen Verfahren

So sehr sich das Dampfen von Wasserpfeifen und Zigarettenrauchen ähnelt, so schwierig ist ein direkter Vergleich. Das hohe Schädigungspotenzial von Zigaretten ergibt sich aus den beiden Komponenten direktes Einatmen von der Glut weg und Aufnahme bedenklicher Inhaltsstoffe. Wie gezeigt, ist Nikotin der Katalysator von Schädigungen, wenn die Körperreaktion durch Wiederholen zur Sucht führt. Die direkte Gefahr stellt sich beim Shisha-Rauchen als geringer heraus. Aber auch hier darfst du nicht ohne Weiteres glauben, dass es unbedenklich ist. Es kommt auf den Einzelfall an.

Die Chance von Shisha-Bars

Erkenne Shisha-Bars als Chance an und nutze sie, statt sie allgemein zu verdammen. In renommierten Lokalen sorgt ein verantwortungsvolles Management für reibungslose Abläufe. Das Einhalten der Altersvorgaben findet ebenso Beachtung, wie Tabak in geprüfter Qualität zum Sortiment gehört. Als junger Erwachsener hast du hier die Möglichkeit, mit Altersgenossen und anderen Gleichgesinnten einen Versuch zu wagen. Von deiner eigenen Verantwortung beim Umgang mit dir selbst spricht dich das jedoch nicht frei.

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Fazit

Shisha zu rauchen ist nicht gesünder als das Konsumieren von Zigaretten. Diese nüchterne Feststellung basiert auf den vorliegenden Fakten. Bestenfalls ist davon auszugehen, dass das Nutzen einer Wasserpfeife etwas weniger schädlich ist als Zigarettenrauchen. Aber auch das hängt von den Umständen ab. Welchen Tabak verwendest du wie oft und wie anfällig ist der jeweilige Mensch für die schädlichen Stoffe? Wer so charakterfest ist, der Versuchung zu widerstehen, vermeidet Shisha-Rauchen ebenso wie Zigarettenkonsum.



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