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Promotion für das eigene Unternehmen – Die Schritt für Schritt Anleitung für die Einkaufspassage

Einkaufspassagen sind ein hervorragender Ort für Werbung, da dort unzählige Menschen auf einmal anzutreffen sind. Doch was ist bei einer solchen Marketingaktion zu beachten?

Die ersten Schritte

Bevor Werbung in der Einkaufspassage überhaupt beginnt, sollten einige Dinge im Vorfeld geklärt werden. Darunter fällt etwa das gesamte Werbekonzept an sich. Möchten Sie die Leute mit einem festen Stand auf sich aufmerksam machen, oder lieber herumgehen und Flyer verteilen? Für ein Restaurant würde es sich auch anbieten, Kostproben der eigenen Speisen zu verteilen. Die Möglichkeiten sind hier je nach Unternehmen zahlreich und es lohnt sich, sich darüber intensiv Gedanken zu machen.

Örtliche Gesetze beachten

In Deutschland ist es kaum möglich, ohne eine Genehmigung größere Werbeaktionen zu starten. Um in einer Einkaufspassage Flyer zu verteilen oder auf andere Art und Weise zu werben, ist deshalb in den meisten Fällen eine Genehmigung des Ordnungsamts erforderlich. Wer sich darum nicht kümmert, macht sich im schlimmsten Fall strafbar. Allerdings kann es örtlich auch kleinere Abweichungen von dieser Regel geben. An einigen Orten ist das Werben sogar gleich ganz untersagt. Informieren Sie sich also auf jeden Fall, wie und in welchem Rahmen Sie an einem bestimmten Ort werben dürfen.

Wer nicht nur in der Einkaufspassage bleiben möchte, sondern auch anliegende Einkaufszentren oder Geschäfte zur Werbung nutzen möchte, braucht in diesem Fall die Genehmigung des jeweiligen Betreibers. Ansonsten kann es passieren, dass das örtliche Sicherheitspersonal Werbetreibende freundlich aber bestimmt nach draußen bittet. Es ist auch nicht sinnvoll, einer solchen Aufforderung nicht nachzukommen. Denn ansonsten hat der Inhaber jedes Recht, ein Hausverbot zu erteilen oder sogar eine Klage wegen Hausfriedensbruch ins Leben zu rufen.

Wie werbe ich am besten?

Sind alle Vorbereitungen getroffen, kann es endlich an die Werbung an sich gehen. Hier ist es wichtig, seine Zielgruppe zu kennen. Es hat beispielsweise nur wenig Sinn, wenn sich ein Hersteller für Baumaschinen auf Jugendliche festlegt. Mit ein wenig Menschenkenntnis ist es aber möglich, auf den ersten Blick zu erkennen, wer an einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung Interesse haben könnte.

Eine Pauschalanleitung gibt es dafür jedoch nicht und es wird auch häufig vorkommen, dass Menschen einfach an Ihnen vorbeiziehen. Lassen Sie sich davon jedoch nicht entmutigen. Ein Profi kann Ihnen hier helfen, die Zielgruppe genauer zu definieren. Content-Anbieter helfen Ihnen beispielsweise Ihre Zielgruppe im wahrsten Sinne des Wortes „anzusprechen“: Nicht jeder Ausdruck, eignet sich für jeden potenziellen Kunden. Wer Sie nicht versteht, entwickelt an Ihren Produkten auch keinen Bedarf.

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Im zweiten Schritt ist es wichtig, stets freundlich und offen auf die Menschen zuzugehen. Es ist der Sache nicht dienlich, die Leute zu sehr zu einem Vertragsabschluss oder einem Kauf zu drängen. Dadurch wirkt das Unternehmen viel mehr unsympathisch, was dem Ruf langfristig schaden kann. Bei den meisten Werbeaktionen geht es auch gar nicht darum, sofort für steigende Umsätze zu sorgen. Viel mehr steht im Vordergrund, dass das Unternehmen und dessen Angebote in den Köpfen der Verbraucher bleiben. Denn dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie im Bedarfsfall zu Ihnen zurückkommen.

Informieren Sie deshalb einfach über das eigene Unternehmen und antworten Sie freundlich auf alle Fragen, die sich eventuell stellen. So wirken Sie selbstbewusst und hinterlassen einen guten Eindruck. Und wie jeder weiß, ist der erste Eindruck der wichtigste überhaupt.

Setzen Sie sich von anderen ab!

Bei aller Zurückhaltung ist aber gerade in der Einkaufspassage auch etwas Ideenreichtum gefragt. Denn die Konkurrenz ist hier meist hoch, sodass nicht jeder jedem Werbestand einen Besuch abstatten kann. Versuchen Sie deshalb, sich möglichst von anderen Werbetreibenden abzusetzen, um schon aus der Ferne interessant zu wirken.

Möglich ist das zum Beispiel mit einem Unterhaltungsprogramm oder auch einfach nur mit einem besonders imposanten Stand. Es gibt in dieser Beziehung viel Spielraum für eigene Ideen. Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass die Umsetzung zum Profil des eigenen Unternehmens passt. Denn ein Hersteller von klassischen Herrenanzügen wird wohl kaum mit einer Breakdance-Tanzshow werben wollen. Einen solchen Stilbruch strafen die meisten eher mit Desinteresse.

Verlassen Sie diesen Ort, wie Sie ihn vorzufinden wünschen

Geht der Tag und damit die Werbeaktion zu Ende, können Werbetreibende in der Einkaufspassage leider nicht direkt Feierabend machen. Es sollten möglichst sämtliche Verunreinigungen beseitigt werden, für die Sie direkt oder indirekt verantwortlich sind. Dazu zählen also zum Beispiel auch Flyer, die weggeworfen wurden. Im besten Fall laufen Sie deshalb die gesamte Einkaufspassage nochmals ab und sammeln alles auf, was in irgendeiner Weise mit Ihrem Werbestand in Verbindung steht. Meist weist auch das Ordnungsamt vor Erteilung einer Genehmigung auf diese Pflicht hin.

Manch einer spielt vielleicht mit dem Gedanken, Flyer oder andere Werbematerialien einfach liegen zu lassen. Immerhin wird die Werbung so von mehr Menschen wahrgenommen und das auch noch am nächsten Tag. Von dieser Praxis ist jedoch abzuraten. Zwar sind nicht viel härtere juristische Folgen als eine Geldstrafe zu erwarten, doch jedes Unternehmen sollte sich die Frage stellen, ob das eigene Firmenlogo inmitten von Müll zu finden sein soll. Ein guter Eindruck entsteht dabei nämlich definitiv nicht. Nicht zuletzt gebietet es auch einfach der Anstand, den eigenen Müll möglichst vollständig wegzuräumen.

Eine einmalige Sache

Es sei noch gesagt, dass Einkaufspassagen sich nur bedingt für langfristige Werbekampagnen eignen. Viel mehr sind es eher einmalige Aktionen, die hier Früchte tragen. Diese können auch schon mal einige Tage oder eine Woche dauern, das ist nicht das Problem. Doch wenn ein Stand für einen ganzen Monat oder sogar noch länger in einer Einkaufspassage steht, sorgt das eher für Unmut bei den Leuten.

Nutzen Sie deshalb die Einkaufspassage vor allem, um potenziellen Kunden neuartige Angebote näherzubringen. Es ist dabei unerheblich, ob es sich um ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder einfach ein neues Unternehmen an sich handelt. Sie können damit eine große Anzahl von Menschen schnell darauf aufmerksam machen. Um bereits bekannte Marken zu pflegen, empfehlen sich jedoch in jedem Fall andere Kanäle.

Die Auswertung

Nach Ende einer Marketingaktion ist es wichtig, die Ergebnisse aus der Einkaufspassage auch noch genau auszuwerten. Dazu gehören beispielsweise Reaktionen der Menschen, mögliche Verkäufe oder Vertragsabschlüsse aber auch Veränderungen bei den eigenen Umsätzen.

Gerade Letzteres ist nicht immer einfach zu überblicken, da die Umsätze bei den meisten Unternehmen natürlich ohnehin stets etwas schwanken. Es gibt jedoch Marketing-Analyse-Experten, die Unternehmen bei einer solchen Auswertung zur Seite stehen. So erfahren Sie genau, was funktioniert hat und was nicht und was Sie beim nächsten Mal vielleicht noch besser machen können.

Alle Schritte im Überblick

Hier nochmal alle wichtigen Schritte für erfolgreiches Marketing in der Einkaufspassage im Überblick:

• ein stimmiges Gesamtkonzept erstellen

• die Art und Weise der Werbung festlegen (stationär, mobil, Flyer etc.)

• örtliche Genehmigungen einholen

• den eigenen Stand von der Konkurrenz absetzen

• Menschen freundlich und offen über das eigene Angebot informieren

• am Ende des Tages einpacken und aufräumen – auch den verursachten Müll!

• die Werbeaktion auswerten

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Fazit

In der Einkaufspassage haben Unternehmen die Chance, direkt mit potenziellen Kunden zu kommunizieren und gleichzeitig viele Menschen auf einmal zu erreichen. Doch es müssen dabei viele Dinge beachtet werden, sowohl in Bezug auf das Marketing als auch rechtlich und organisatorisch. Manch einer ist mit einer solchen Fülle an Aufgaben schnell überfordert.

Glücklicherweise muss sich aber niemand selbst um all diese Dinge kümmern. Mit professionellen Marketingexperten erstellen auch Menschen mit wenig Erfahrung eine in sich stimmige Kampagne für die Einkaufspassage und erhalten gleichzeitig Hilfe bei der Auswertung der Ergebnisse. So lassen sich die Möglichkeiten in einer Einkaufspassage optimal für das eigene Unternehmen nutzen. Natürlich ist dabei auch niemand hilflos einer wahllosen Marketingagentur ausgeliefert. Sie genießen stets volles Mitspracherecht, sodass die Werbung auch in jedem Fall den persönlichen Vorstellungen entspricht.

Sind erstmal alle Hürden genommen, ist eine Einkaufspassage vor allem für neue Produkte oder Unternehmen eine riesige Chance, um in die Köpfe potenzieller Kunden zu gelangen. Wer hingegen längerfristige Kampagnen plant oder bereits bekannte Dinge bewerben möchte, sollte sich in den meisten Fällen eher nach Alternativen umsehen. Welche dies sind, verrät im Zweifel ebenfalls ein passender Experte mit der nötigen Erfahrung.

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