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Bootsausflug mit der Familie – Diese Dinge sollten Sie für eine unvergessliche Bootstour..

Unvergesslich schön, erlebnisreich und erholsam soll Ihr Bootsausflug mit der Familie in Erinnerung bleiben. Jedoch bleibt manch Unliebsames leider ebenfalls unvergesslich. Dies aber können Sie weitgehend vermeiden, wenn Sie vor Antritt des Ausflugs und bei der Anmietung eines Bootes auf einige wesentliche Dinge und Voraussetzungen achten.

Vorausplanung

Lassen Sie Ihren Bootsausflug möglichst lange vorher schon im Geiste an sich vorbeiziehen. Dabei werden Ihnen schon manche Details und Fragen auffallen, die für die Planung wichtig sein können. Beginnen Sie auch möglichst frühzeitig, Ihre Familientour vorzubereiten, damit für alle Beteiligte ein großartiges Erlebnis daraus wird. Das Internet hilft Ihnen dabei, fast alle Informationen zur genauen Planung zu erhalten. Als sehr nützlich haben sich darüber hinaus mindestens zwei „Merkzettel“ erwiesen – ganz gleich, ob auf Papier oder in elektronischer Form. Einer für die Auswahl und Auflistung der infrage kommenden Boote und Vermieter, ein anderer für die Ausrüstung, das Gepäck, die Verpflegung und Sonstiges.
Ehe Sie sich für ein Boot und einen Bootsvermieter entscheiden, machen Sie sich einen Plan anhand einiger Fragen. Von wo und wohin soll der Ausflug gehen? Wie lange brauchen Sie, um Ihre Tour mit Rückfahrt zu bewältigen? Planen Sie dabei bitte großzügig Zeit ein, denn es kann immer freiwillige oder unfreiwillige Verzögerungen geben. Die Zahl der Mitfahrer und die Art Ihres Bootsausflugs sind ebenfalls ganz entscheidend. Möchten Sie das Meer, einen Fluss oder großen See befahren? Wird es eine Motorbootfahrt oder eine Segeltour? Geht es um einen Tagestrip mit Badespaß, eine Besichtigungsfahrt oder eine große Fahrt per Motoryacht? Wollen Sie an Bord essen und übernachten? Fahren auch Kinder mit, die besondere Aufmerksamkeit brauchen oder Familienmitglieder, die gesundheitlich beeinträchtigt oder weniger mobil sind?

Als Neuling unter den Bootsfahrern erkundigen Sie sich zunächst über die notwendige Fahrerlaubnis, denn diese müssen Sie in der Regel beim Vermieter vorlegen. Auf bestimmten Flüssen oder großen Seen, wie dem Bodensee, genügt oft nicht allein der Bootsführerschein – häufig ist auch ein Schifferpatent erforderlich. Grundsätzlich ist auf See ab 15 PS Motorleistung – auch bei motorisierten Segelbooten – und auf Binnengewässern ab 5 PS ein Führerschein notwendig. Für Segelboote ist meist keine Fahrerlaubnis nötig – jedoch wird Ihnen kaum ein Vermieter oder Charterunternehmen einen gepflegten Komfortsegler oder gar die Luxusyacht ohne Nachweis der Befähigung anvertrauen. Nicht zu vergessen ist dabei auch die rechtliche Situation im Schadenfall. Eine amtliche Fahrerlaubnis kann dabei meist eine für Sie günstigere Regulierung bewirken.

Genaueres zu Sportbootscheinen und Prüfungen erfahren Sie unter anderem beim deutschen Hochseesportverband Hansa.
Ganz ohne Führerschein lässt sich auf deutschen Binnengewässern vielerorts ein Hausboot mieten. Gerade mit Familie bietet diese Form der mobilen Erholung auf dem Wasser einen ganz besonderen Reiz mit großem Erlebnispotenzial. Meist reicht eine kurze technische und fahrerische Einweisung durch den Vermieter – und schon kann es losgehen!

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Bootsmiete – Bootscharter

Bequemlichkeit und genügend Bewegungsspielraum sind gerade auf längeren Touren wichtig. Bei Vollbelegung kann es auf einem Boot schnell eng werden. Um das zu vermeiden, sollte Ihre Bootsbesatzung ein bis zwei Personen unter der maximalen Besatzungszahl liegen, denn Enge kann an Bord schnell zu Konflikten führen. Das gilt für Motorboote und Segler gleichermaßen und speziell dann, wenn Sie auf Ihrem schwimmenden Heim übernachten, also vorübergehend wohnen.

Bei Tagestouren und auf kleineren Booten ist vordergründig die Sicherheit vor dem Luxus zu beachten. Seitens des Vermieters sollten alle üblichen Bootsversicherungen vorgegeben sein. Gerade in Küsten- und Strandnähe oder beim An- und Ablegen in Marinas kann schon mal ein Missgeschick passieren, das die Urlaubskasse belasten könnte. Fragen Sie nach, ob auf Ihrer Tour eine zusätzliche Haftpflichtversicherung für den Bootsführer sinnvoll wäre.

Ein funktionsfähiger Feuerlöscher sowie ein Verbandskasten gehören unbedingt an Bord. Rettungswesten für jeden Mitfahrer sind ebenfalls obligatorisch – achten Sie auch auf passende Westen für Kinder. Bei Yachten stehen oft auch aufblasbare Rettungsinseln zur Verfügung. Lassen Sie sich ausreichend Bootsleinen mitgeben, die auch zum Schleppen geeignet sind, und Fender zum Schutz der Bordwand für Ihre Aufenthalte in Häfen oder an Molen.

Funk- und Navigationsinstrumente sind in der oberen Boots- und Yachtklasse ohnehin selbstverständlich; nach Möglichkeit prüfen Sie jedoch deren Funktionstüchtigkeit bei einer kurzen Testfahrt, bei der Sie auch die Handhabung des Bootes kennenlernen.

Beim Inspizieren Ihres Ausflugsgeräts achten Sie bitte auch auf die sehr wichtige Funktionstüchtigkeit der Innenausstattung. An deren Eindruck kann man oft schon auf den Zustand der versteckten, technischen Einrichtungen schließen. Auch das Erscheinungsbild des Decks, der Holz-, Kunststoff- und Metallteile gibt Aufschluss über die Qualität der Pflege des Fahrzeugs. Achten Sie auch auf die Sanitär- und die Kombüsen-Einrichtung sowie auf die Wasserversorgung, die Ihren Hygiene- und Kochansprüchen gerecht werden sollen.
Gerade in Meeresregionen ist der Blick auf den Außenrumpf, insbesondere unter der Wasserlinie sehr wichtig. Wenn Sie dort starken Algenbewuchs erkennen, so lässt das darauf schließen, dass das Boot länger nicht bewegt und nicht gereinigt wurde. So etwas führt bei Motor- und Segelbooten zu deutlich langsamerer Fahrt und bei Motorbetrieb zu wesentlich höherem Treibstoffverbrauch. Auch die Antriebsschrauben sollten frei von groben Verunreinigungen und Beschädigungen sein.

Im Sommer und in südlichen Regionen empfiehlt sich ein Boot mit Sonnensegel oder Sonnendach, und für Ihre Badestopps sollte das Boot über eine mobile oder eingebaute Leiter verfügen.
Werfen Sie ruhig auch einen Blick in den Motorraum, auf Leitungen und Schläuche. Fallen Ihnen zum Beispiel starke Verschmutzung, Risse oder übermäßiger Ölgeruch auf, so sprechen Sie den Vermieter gleich drauf an. Genauso wie Sie sich Mängel am besten vor der Fahrt schriftlich bestätigen lassen sollten, sofern Ihr Trip davon ansonsten nicht beeinträchtigt wird.
Im Wesentlichen gilt dies alles auch für Segelboote, wobei hier noch auf den ordentlichen Zustand der Segel, des Ruders und der Takelage zu achten ist. Man kann im Allgemeinen aber davon ausgehen, dass professionelle Boots- und Yachteigner ihre Fahrzeuge in Schuss halten. Trotzdem gilt auch auf dem Wasser: Vorsicht ist besser als Nachsicht!

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Sie haben für Verpflegung, Wasser und sonstige Getränke, aber auch für Zeitvertreib an Bord gesorgt? Die Wetterlage auf Ihrer Tour ist Ihnen auch bekannt? Die Bekleidung ist auf die Witterung abgestimmt? Gut! Nachdem Sie nun alles bestmöglich geplant und vorbereitet haben, können Sie endlich mit Ihrer Familie ablegen und sich auf eine erlebnisreiche und unvergessliche Bootstour freuen.

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