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Oldtimer, Youngtimer, Jahreswagen, Neufahrzeug – Der Kosten-Nutzen-Check

Zwischen einem schicken Neufahrzeug und einem klassischen Oldtimer bewegt sich die Skala der Traumwagen eines jeden Autofahrers. Mit einem kurzen Kosten-Nutzen-Check finden Sie treffsicher Ihr neues Traumauto.

Neuwagen oder Altauto?

Die Anschaffung eines neuen Wagens wird immer mit Spannung erwartet. Regelmäßig stellen Sie sich dann die Frage, ob es diesmal endlich der Traumwagen sein wird, den Sie schon als Kind bei den Großeltern in der Garage bewundert haben. Vielleicht geht Ihnen auch das neueste Modell des etablierten Sportwagenherstellers nicht mehr aus dem Kopf, weil Sie es unbedingt Ihr Eigen nennen wollen. Individuelle Finanzierungsmöglichkeiten sorgen heute für eine zusätzliche Auswahl, denn fast jedes Fahrzeug kann mit einer Finanzierung oder per Leasing bezahlt werden, wenn die vorhandenen Rücklagen nicht aufgewendet werden sollen. Somit haben Sie als Autofahrer die freie Wahl zwischen Neufahrzeug und Jahreswagen, zwischen Oldtimer und Youngtimer. Damit Ihr Traum vom neuen Fahrzeug ohne Reue wahr wird und Sie nicht in eine unerwartete Kostenfalle stolpern, lohnt sich ein kurzer Kosten-Nutzen-Check.

So unterscheiden sich Neufahrzeug und Jahreswagen

Ein Neufahrzeug stellen Sie sich ganz nach Ihren Wünschen zusammen. Sie müssen bei Ausstattung, Komfort und Farbe keine Kompromisse machen, denn Sie können aus der Serien- und Sonderausstattung frei wählen, was Ihnen am besten gefällt. Grenzen sind Ihnen allenfalls auf der finanziellen Seite gesetzt, wenn Sie ein gewisses Budget nicht überschreiten wollen. In jedem Fall sind Sie bei einem Neufahrzeug der Erstbesitzer, das Auto ist erstmalig auf Sie zugelassen. Hier unterscheidet sich das Neufahrzeug von einem Jahreswagen. Der Jahreswagen ist rund ein Jahr alt, er hatte mindestens einen Besitzer und ging unter Umständen bereits durch mehrere Hände. Wurde ein Jahreswagen als Firmenwagen von mehreren Fahrern gefahren, kann die Kilometerleistung beträchtlich sein.

Neufahrzeuge: Wenig Risiko, hoher Wertverlust

Ein Neufahrzeug können Sie bei Ihrem Händler ganz nach Ihren Wünschen fabrikneu bestellen. Muss der Wagen noch produziert werden, müssen Sie auf die Auslieferung unter Umständen einige Wochen oder Monate warten. Häufig hat Ihr Händler aber auch Neuwagen vor Ort in der Niederlassung vorrätig oder er kann Ihr Wunschfahrzeug aus einer Nachbarfiliale besorgen. Dann sind die Wartezeiten deutlich kürzer. Einer der größten Nachteile eines Neuwagens ist der hohe Preis. Je nach Jahreszeit bieten viele Autohäuser Sonderaktionen mit attraktiven Rabatten an, wenn Sie Ihr Neufahrzeug aus dem vorhandenen Sortiment aussuchen und kurzfristig zulassen.

Entscheiden Sie sich für eine Barzahlung des Kaufpreises, können Sie außerdem interessante Nachlässe aushandeln, die bei Neuwagen häufig zu einer erheblichen Reduktion des Kaufpreises führen. Der größte Nachteil eines Neufahrzeugs ist allerdings der Wertverlust im ersten Jahr. Selbst wertstabile Marken haben im ersten Jahr nach dem Kauf einen deutlichen Wertverlust zu verzeichnen, der mit jedem gefahrenen Kilometer zunimmt. Planen Sie dagegen, Ihr neues Auto über mehrere Jahre zu fahren, lohnt sich die Investition. An einem fabrikneuen Wagen, der von Ihnen allein genutzt wird, sollten Sie viele Jahre lang Freude haben. Er entspricht dem neuesten technischen Standard und ist kaum anfällig für unerwartete und teure Reparaturen.

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Jahreswagen: Die günstige Katze im Sack

Bei einem Jahreswagen handelt es sich um ein Fahrzeug, das mindestens von einem Besitzer genutzt wurde. Nicht selten hatte ein solches Fahrzeug trotz der Kürze der Zeit mehrere Vorbesitzer und wurde entsprechend von mehreren Fahrern genutzt. Deshalb können Sie nicht sicher sein, wie pfleglich das Fahrzeug behandelt wurde. Handelt es sich gar um einen Firmenwagen, wurde dieser vielleicht von vielen Autofahrern gefahren, die unter Umständen wenig sorgfältig mit ihrem Fahrzeug umgegangen sind. Natürlich wird auch Ihre Wahl zwischen unterschiedlichsten Modellen mit Serien- und Sonderausstattungen nach Wunsch eingeschränkt sein. Der größte Vorteil eines Jahreswagens ist in der Regel der attraktive Preis. Wenn Sie darauf achten, ein scheckheftgepflegtes Fahrzeug zu erwerben, das lediglich einen Vorbesitzer hatte und dessen Kilometerleistung akzeptabel ist, können Sie an einem Jahreswagen noch viele Jahre lang Freude haben. Dies gilt umso mehr, wenn Ihre eigene Kilometerleistung überschaubar ist. Das Risiko des Wertverlustes ist bei einem Jahreswagen in jedem Fall kaum noch gegeben, vielmehr war der größte Verlust schon im ersten Jahr zu verzeichnen. Bei guter Pflege und bei einem attraktiven Preis kann der Jahreswagen also eine solide Alternative zu einem Neufahrzeug sein.

Der kleine Unterschied zwischen Old- und Youngtimer

Der Begriff des Oldtimers ist im Paragraphen 2 Absatz 22 der deutschen Fahrzeugzulassungs-Verordnung definiert. Danach ist ein Oldtimer ein Fahrzeug, das vor mindestens 30 Jahren zum ersten Mal im Verkehr zugelassen wurde. Es muss weitestgehend dem Originalzustand entsprechen und gut erhalten sein. Das bedeutet, dass bei einer Reparatur Originalteile verwendet werden müssen, deren Beschaffung den stolzen Besitzer vor eine Herausforderung stellen kann. Schließlich muss ein Oldtimer der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturguts dienen. Was damit gemeint ist, versteht jeder Autoliebhaber sofort, wenn er ein solches Exemplar einmal im Straßenverkehr beobachtet hat: Ein gepflegter Oldtimer ist eine echte Augenweide für jeden Liebhaber. Für Youngtimer gibt es dagegen keine offizielle Definition. Nach herrschender Meinung geht man davon aus, dass Fahrzeuge mit einem Alter zwischen 20 und 29 Jahren als Youngtimer bezeichnet werden. Auch Autos ab 15 Jahren findet man manchmal unter dem Begriff des Youngtimers. Aus einem Youngtimer soll mit zunehmendem Alter irgendwann ein Oldtimer werden, deshalb gelten für die Reparatur und die Instandhaltung ähnlich strenge Auflagen wie für den klassischen Veteranen.

Oldtimer: Ein Liebhaberfahrzeug mit Seltenheitswert

Der Oldtimer muss für seine steuerliche und versicherungsrechtliche Anerkennung möglichst nahe am Originalzustand erhalten sein. Als Halter eines Oldtimers dürfen Sie mit Vergünstigen bei der Kfz-Steuer und bei der Versicherung rechnen. Mit dem begehrten H-Kennzeichen dürfen Sie auch auf Strecken fahren, auf denen üblicherweise eine Umweltplakette vorgelegt werden muss. Dennoch handelt es sich bei einem Oldtimer um ein Liebhaberfahrzeug, das entsprechend pfleglich behandelt werden will. Bei jeder Reparatur müssen Sie auf die Verwendung von originalen Ersatzteilen achten. In der Versicherung sind meist nur geringe Kilometerleistungen zulässig, ein Zweitfahrzeug zur alltäglichen Nutzung muss angemeldet sein. Insgesamt ist ein Oldtimer kaum zur Verwendung im Alltag geeignet, sondern ausschließlich als Hobby für Autoliebhaber gedacht.

Youngtimer: Auf dem Weg zum Oldtimer

Da aus einem Youngtimer mit zunehmendem Alter ein Oldtimer werden soll, gelten die Oldtimer-Vorschriften für Reparaturen im Grunde auch für Youngtimer. Wenn Sie bei einem 20 oder 25 Jahre alten Auto stets originale Ersatzteile verwenden, haben Sie die besten Chancen, Ihren Klassiker später mit Begünstigungen bei der Autosteuer oder bei der Versicherung anzumelden. Für Youngtimer gelten solche Vorteile noch nicht. Das bedeutet, dass die Kfz-Steuer und die Versicherung für Ihr Fahrzeug recht teuer sein werden. Ob sich dieser finanzielle Aufwand für Sie lohnt, ist der Prüfung des Einzelfalls vorbehalten. In der Regel dürfte sich ein Youngtimer bei einer hohen Fahrleistung pro Jahr aufgrund der anfallenden Benzin- und Versicherungskosten kaum rentieren. Lediglich ausgewiesene Fans der älteren Fahrzeuge dürften daran Gefallen finden.

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Fazit: Budget und Fahrverhalten bestimmen Ihr Traumfahrzeug

Jeder Autofahrer träumt im Lauf seines Autofahrerlebens mindestens einmal davon, seinen Traumwagen zu fahren. Steht aber der finanzielle Aspekt im Vordergrund, bietet sich vor dem Kauf ein Kosten-Nutzen-Check an. Der Neuwagen ist für Vielfahrer ideal, wenn sie den Wagen längere Zeit fahren wollen. Der Jahreswagen bietet sich bei guter Pflege und bei geringer Kilometerleistung an, wenn Sie Geld sparen wollen. Der Oldtimer ist als Liebhaberwagen gedacht, der als Zweitwagen kostengünstig zu führen ist. Ein Youngtimer dagegen ist aufgrund der Unterhaltskosten bei einer hohen Kilometerleistung pro Jahr kaum interessant. Bei ausschließlicher Betrachtung des Kosten-Nutzen-Aspekts dürfte also die Entscheidung für einen Neu- oder Jahreswagen fallen. Ist das finanzielle Budget nicht allein ausschlaggebend, kommen natürlich auch ein gut erhaltener Oldtimer mit Seltenheitswert oder ein prestigeträchtiger Youngtimer in Frage.

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