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Autoradio selbst einbauen – die Schritt-für-Schritt Anleitung

Das neue Autoradio ist da! Jetzt muss es nur noch eingebaut werden. Damit dabei nichts schief geht, finden Sie hier eine komplette Anleitung.

Bevor Sie das neue Radio einbauen können, muss das alte Gerät entfernt werden. Die meisten Hersteller liefern beim Kauf das notwendige Werkzeug mit. Falls Sie es nicht mehr finden, stellt das jedoch kein großes Hindernis dar. Gehen Sie einfach zu Ihrem Autohändler. Sie bauen das alte Radio mit ein paar Handgriffen aus. Unabhängig davon, wer das Radio entfernt, sollten Sie danach darauf achten, dass die Anschlusskabel nicht im Schacht verschwinden, da Sie diese noch benötigen.

Kleine Stecker- und Kabelkunde

An jedem Autoradio befinden sich zwei Arten von Anschlüssen: Eingänge und Ausgänge. Zu den Eingängen gehört beispielsweise die Stromversorgung. Zu den Ausgängen zählen die Anschlüsse für die Lautsprecher. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, können Sie die Kabel mit kleinen Aufklebern versehen. So finden Sie sich nachher besser zurecht. Übrigens verwenden nicht alle Hersteller die gleichen Stecker. Um Ihr neues Radio verkabeln zu können, sollten Sie sich in dem Fall einen Satz Adapterstecker besorgen. Ein weiterer Punkt ist die Stromversorgung des Antennenverstärkers.

Bei manchen Radios erfolgt diese über den Antennenausgang. Man spricht dann von einem aktiven Ausgang. Wenn das neue Radio diesen nicht besitzt (also „passiv“ ist), können Sie hier ebenfalls einen speziellen Adapterstecker verwenden. Man spricht dann von einer Phantomspeisung. Im Prinzip geht es auch ohne. Allerdings ist dann der Radioempfang schwächer. Wenn Sie sich vorab um diese Dinge kümmern, geht nachher alles viel leichter von der Hand.

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Die Stromversorgung – auf was Sie achten sollten

An der Stelle sollten wir einen Blick auf die Stromversorgung Deines Radios werfen. Wie bei allen elektrischen Geräten gilt auch hier, dass ohne Strom nicht viel los sein wird. Im besten Fall verwendet der Hersteller Deines Autos genormte ISO-Stecker. Falls nicht, können Sie auch hier auf Adapterstecker zurückgreifen. Problematisch wird es, wenn der Fahrzeughersteller eine abweichende Belegung der Steckkontakte verwendet. Eine Sache, die beispielsweise bei Volkswagen passieren kann. In dem Fall würden Sie am Anfang keinerlei Probleme haben. Bis dann eines Tages die Zündungsplusleitung den Dienst quittiert. Solche Dinge sind im Prinzip Kleinigkeiten. Gerade deshalb werden sie aber auch oft übersehen. Es ist besser, sich hier vorab ein paar Gedanken mehr zu machen, um nachher keine bösen Überraschungen zu erleben.

Es geht los!

Nach all den Kleinigkeiten, um die wir uns kümmern mussten, kann es jetzt zur Sache gehen. Um unnötigen Stress zu vermeiden, empfiehlt es sich, alle notwendigen Werkzeuge vorab zu besorgen. Diese wären:

* Eine spitze Zange
* Eine Quetschzange
* Kfz-Quetschklemmen
* Ein Schrumpfschlauch
* Ein Föhn oder eine Heißluftpistole
* Ein Schraubenzieher

Manche dieser Bezeichnungen mögen sehr ungewöhnlich für Sie klingen. Machen Sie sich deswegen keine Sorgen: Sie bekommen all diese Dinge im Fachhandel. Wenn Sie keinen Schraubenzieher haben, empfiehlt sich ein Modell mit austauschbaren Einsätzen. Dann haben Sie für alle Fälle die richtige Variante parat. Beim Föhn sollten Sie darauf achten, dass er tatsächlich Heißluft produziert. Er wird benötigt um die Schrumpfkabel einzuschmelzen. Ein Badezimmerföhn wird hier überfordert sein.

Wenn alles vorhanden ist und bereitliegt, widmen Sie sich der Autobatterie. Es empfiehlt sich, sie während des Einbaus abzuklemmen. Andernfalls könnten unliebsame Überraschungen auftreten. Beispielsweise ein Schaden an den Sicherungen. Nimm jetzt das Radio zur Hand. Autoradios werden mit einem Einbaurahmen geliefert. Falls er nicht separat im Karton war, entfernen Sie ihn jetzt vom Radio. Anschließend schieben Sie ihn in den Einbauschacht.

Um dem Radio sicheren Halt zu bieten, sind diese Rahmen oft mit kleinen „Nasen“ versehen. Diese werden mit dem Schraubenzieher nach außen gebogen. Sobald alles sitzt, werden die Kabel mit dem Radiogerät verbunden. Auch wenn es überflüssig klingen mag: Achte bitte genau darauf, alle Kabel mit den richtigen Steckern zu verbinden. Wenn man hier kurz unkonzentriert ist, muss man nachher alles wieder ausbauen. Ebenso ist es wichtig, dass die Stecker wirklich einrasten.

So erstellen Sie eine sichere und dauerhafte Verkabelung

Beim Verkabeln kommen nun auch unsere Utensilien zum Einsatz: Die Quetschklemmen werden verwendet, um Kabelenden zu verbinden. Die Klemmen werden mit der Quetschzange verbunden. Der Schrumpfschlauch wird über die Kabelverbindungen gezogen. Auf diesem Weg ist alles gut isoliert. Es erfordert etwas Fingerspitzengefühl, lässt sich aber mit etwas Ruhe und Geduld leicht bewerkstelligen. Zum Schluss werden die Schrumpfschläuche mit dem Heißluftföhn erhitzt. Dabei schmilzt das Material und legt sich eng an die Kabel an. Dadurch kann nichts mehr verrutschen und alles sitzt bombenfest.

Die letzten Arbeitsschritte

Wenn Sie bis hierher gekommen sind, müssen Sie das Radio nur noch in den Schacht schieben. Achten Sie dabei bitte darauf, dass kein Kabel beschädigt wird. Das Radio ist sicher an seinem Platz, sobald es einrastet. Nun können Sie die Blende (sofern vorhanden) anbringen. Danach schließen Sie die Autobatterie wieder an. Geschafft!

Mögliche Tücken

Es soll nicht verschwiegen werden, dass es beim Einbau eines Autoradios ein paar Probleme geben kann, die einen Laien schnell überfordern. Dazu zählt die oft sehr komplexe Elektronik im Auto. Ein Beispiel: Man spricht bei der Kfz-Elektronik von einem Zündungsplus und einem Dauerplus. Die Belegungen stimmen in den meisten Fällen mit denen im Radio überein.

Dennoch kann es vorkommen, dass hier eine Abweichung vorliegt. Ist dies der Fall, können Sie Ihr Radio trotzdem gefahrlos nutzen. Allerdings lässt es sich dann nicht ausschalten. Auch das Speichern verschiedener Einstellungen am Radio klappt oft nicht mehr. Für jemanden, der mit Elektrotechnik vertraut ist, stellen solche Dinge kein großes Problem dar. Man muss nur die richtigen Steckverbindungen tauschen.

Für manche von uns ist das eine einfache Angelegenheit. Ein Laie kann hier aber schnell überfordert sein. Ein weiteres Problem kann entstehen, wenn das Auto ein fest eingebautes Navigationssystem besitzt. Hier werden oft Radio, Navi-Gerät und andere Dinge über ein zentrales Display mit der gleichen Tastergruppe bedient. Das stellt zwar kein unüberwindbares Hindernis dar, allerdings gibt es dann keinen normgerechten Einbauschacht für das neue Radio. Auch hier kann ein Laie schnell an seine Grenzen stoßen.

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Fazit:

Ein Autoradio zu kaufen ist nicht schwer. Es einzubauen, erfordert eine Reihe von geschickten Handgriffen sowie eine ruhige Hand und Konzentration. Falls man hier an Berührungsängsten leidet, sollte man sich an einen Fachmann wenden. Gleiches gilt, wenn man mit elektronischen Problemen konfrontiert wird, die man selbst nicht lösen kann.

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