Sicherheitsdienst in der Nähe - 346 Anbieter mit 224 Bewertungen

Alle Infos über Sicherheitsdienst: Bewertungen, Kosten & Preise

Sicherheitsdienst finden: Was wirklich zählt (und was du dir sparen kannst)

Du suchst einen Sicherheitsdienst und merkst schon nach fünf Minuten Recherche: Klingt alles gleich, kostet irgendwie immer „ab X“, und jede Firma schreibt, sie sei „zuverlässig, diskret und professionell“. Klar. Aber was heißt das konkret – für dein Event, dein Objekt, deine Baustelle oder deinen Laden um die Ecke?

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Aktuelle Bewertung für Sicherheitsdienst

5,0 Sterne

von Stets B., 06618

Gut geführtes mittel...

Gut geführtes mittelständisches Sicherheitsunternehmen mit Tradition auf dem Markt. Engagiert, flexibel und motiviert. Sehr zuverlässig und vertrauenswürdig!...

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Neueste Bewertungen für Sicherheitsdienst

5,0 Sterne

von Stets B., 06618

Weißenfelser Wach &Sicherheitsdienst GmbH

Gut geführtes mittel...

Gut geführtes mittelständisches Sicherheitsunternehmen mit Tradition auf dem Markt. Engagiert, flexibel und motiviert. Sehr zuverlässig und vertrauenswürdig!...

5,0 Sterne

von Andrea M.

ADO GmbH

Exzellenter Service,...

Exzellenter Service, kam sehr schnell, obwohl es 5 Uhr morgens war, es hat das Problem in 2 Minuten gelöst, zu einem mehr als fairer Festpreis. Außerdem sehr...

5,0 Sterne

von Hasan H., München 80933

Fair Guards Security

ich melde mich als S...

ich melde mich als Security Kreis FFB München Handy Nummer 017662380452

5,0 Sterne

von Halil Ö., Berlin

KOC Kurier- und Sicherheitsdienste GmbH

Hatte ein Vorstellun...

Hatte ein Vorstellungsgespräch im Büro von Herr Koc Fazit: kompetent und fürsorglich

5,0 Sterne

von Tahir S., 60386

Walter Sicherheitsdienste GmbH

Guten Tag, ich suche...

Guten Tag, ich suche eine Job Sicherheitsmitarbeiter, ich habe Erfahrung mindestens mehr der fünf Jahre im Sicherheitsbereich.

1,0 Stern

von Martina Z., Berlin

WATCHMEN Sicherheitsdienstleistungen und -management GmbH

Schlechter gehts nim...

Schlechter gehts nimmer bloss nicht da anfangen ,bringt keine Punkte hoch 10

1,0 Stern

von Fatih S., Dachau 85221

Pignus Sicherheitsgesellschaft mbH

Am 21.12.2021 musste...

Am 21.12.2021 musste ich zum LANDRASAMT Dachau. Der kleine Mitarbeiter total aggressiv. Die Leute mussten in der Kälte draußen 1 Stunde warten. Auf meinem Be...

Sicherheitsdienst finden: Was wirklich zählt (und was du dir sparen kannst)

Inhaltsverzeichnis

Warum ein Sicherheitsdienst manchmal Gold wert ist

Weißt du was? Ein guter Sicherheitsdienst fällt oft gar nicht auf – und genau das ist das Kompliment. Er verhindert Stress, bevor er entsteht. Nicht durch Macho-Gehabe, sondern durch Präsenz, klare Abläufe und ein Team, das Situationen lesen kann. Wenn du schon mal erlebt hast, wie eine kleine Rangelei vor dem Eingang plötzlich kippt, weißt du: Es geht selten um „Action“, eher um Deeskalation im richtigen Moment.

Praxis-Check: Woran du „gute Sicherheit“ erkennst

  • Ruhige Ansprache statt Lautstärke; Deeskalation hat Priorität.
  • Klare Zuständigkeiten: Wer funkt mit wem, wer entscheidet im Ernstfall?
  • Unauffällige Präsenz: sichtbar genug, um zu wirken – ohne Gäste/Kunden zu nerven.
  • Dokumentation: Vorfälle werden sauber protokolliert (kurz, sachlich, verwertbar).

Welche Arten von Sicherheitsdiensten gibt’s überhaupt?

„Sicherheitsdienst“ ist wie „Handwerker“ – kann alles heißen. Die Klassiker sind Objektschutz (Gebäude, Gelände, Logistik), Veranstaltungsschutz (Einlass, Bühne, Backstage), Revierfahrten (Kontrollfahrten), Empfangs- und Pfortendienst (Besucher, Ausweise, Schlüssel), sowie Baustellenbewachung (Material, Maschinen, Zutritt). Und dann gibt’s die Mischformen: Ein Hotel will nachts eher Ruhe und Ordnung, ein Industriepark will Prozesse, Zugänge, Brandschutz und manchmal auch Werkschutz-Feeling.

Mini-Lexikon: Die gängigen Leistungen in normaler Sprache

  • Objektschutz: Präsenz am Objekt, Kontrollgänge, Zutrittskontrolle, Schließrunden.
  • Event-Security: Einlassmanagement, Crowd-Handling, Backstage-Kontrolle, Notfallwege.
  • Revierdienst: Mobile Kontrollen nach Plan, oft nachts; inkl. Protokoll und Alarmverfolgung.
  • Empfang/Pforte: Besuchermanagement, Telefon, Ausweise, Schlüssel, manchmal auch Post/Warenannahme.
  • Baustellenbewachung: Schutz vor Diebstahl/Vandalismus, Zufahrts- und Lieferantensteuerung.

Alle Arten von Sicherheitsdiensten im Detail

Objektschutz

Beim Objektschutz wird ein Gebäude oder Gelände dauerhaft überwacht. Das kann tagsüber, nachts oder rund um die Uhr passieren. Typische Einsatzbereiche sind Bürogebäude, Industrieanlagen oder Logistikzentren. Zielgruppe: Unternehmen, Immobilienbesitzer und öffentliche Einrichtungen.

Die Kernfragen zum Objektschutz (mit Antworten):

  • „Rund-um-die-Uhr möglich?“ Ja, 24/7-Bewachung ist üblich.
  • „Nur Präsenz oder aktiv eingreifen?“ Beides – Prävention und Intervention.
  • „Für wen sinnvoll?“ Bei erhöhtem Einbruch- oder Vandalismusrisiko.

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Werkschutz & Empfangsdienst

Hier geht es um Zugangskontrolle, Besuchermanagement und Sicherheit auf Firmengeländen. Oft kombiniert mit Empfangsaufgaben. Einsatzbereich: Industrie, große Unternehmen, Verwaltungsgebäude. Zielgruppe: Firmen mit regelmäßigem Publikumsverkehr.

Die Praxis-Checks:

  • „Nur Sicherheit oder auch Service?“ Oft beides – Sicherheit plus Empfang.
  • „Kontrolle von Lieferanten?“ Ja, inklusive Ausweisprüfung.
  • „Für wen geeignet?“ Für Unternehmen mit sensiblen Bereichen.

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Revier- & Streifendienst

Beim Revierdienst werden mehrere Objekte in festgelegten Intervallen kontrolliert. Einsatzbereich: kleinere Firmen, Arztpraxen, Einzelhandel oder Wohnanlagen. Zielgruppe: Kunden, die keine Dauerpräsenz benötigen.

Die Streifen-Infos:

  • „Wie oft wird kontrolliert?“ Je nach Vertrag mehrmals täglich oder nachts.
  • „Was wird geprüft?“ Türen, Fenster, Alarmanlagen, Gelände.
  • „Kosten günstiger als 24/7?“ Ja, da keine permanente Besetzung.

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Veranstaltungsschutz

Hier sorgt Sicherheitspersonal für Ordnung bei Events – von Konzerten bis Firmenfeiern. Einsatzbereich: Festivals, Sportevents, Messen, Partys. Zielgruppe: Veranstalter und Eventagenturen.

Die Event-Sicherheitsfragen:

  • „Einlasskontrollen?“ Ja, inklusive Taschenkontrollen.
  • „Deeskalation geschult?“ Professionelles Personal ist entsprechend trainiert.
  • „Nur große Events?“ Nein, auch kleinere Veranstaltungen.

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Personenschutz

Personenschutz dient dem Schutz einzelner Personen vor Bedrohungen. Einsatzbereich: Prominente, Politiker, Unternehmer oder gefährdete Personen. Zielgruppe: Privatpersonen oder Institutionen mit erhöhtem Risiko.

Die Schutz-Fakten:

  • „Unauffällig oder sichtbar?“ Beides möglich, je nach Bedarf.
  • „Nur in Deutschland?“ Oft auch international.
  • „Wann notwendig?“ Bei konkreter Gefährdungslage.

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Baustellenbewachung

Baustellen sind häufig Ziel von Diebstahl oder Vandalismus. Sicherheitsdienste schützen Material, Maschinen und Gelände. Einsatzbereich: Neubauten, Großprojekte, Infrastrukturmaßnahmen. Zielgruppe: Bauunternehmen und Projektentwickler.

Die Baustellen-Checks:

  • „Nur nachts?“ Meistens nachts, aber auch tagsüber möglich.
  • „Mit Kameratechnik?“ Oft kombiniert mit mobiler Überwachung.
  • „Warum wichtig?“ Verhindert hohe Ersatzkosten und Verzögerungen.

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Ladendetektiv & Einzelhandelssicherheit

Ladendetektive überwachen diskret Verkaufsflächen und verhindern Diebstahl. Einsatzbereich: Einzelhandel, Einkaufszentren. Zielgruppe: Händler mit erhöhtem Warenschwund.

Die Einzelhandels-Fragen:

  • „Zivil oder Uniform?“ Meist in Zivil.
  • „Rechtslage beachten?“ Ja, geschultes Vorgehen ist Pflicht.
  • „Wann sinnvoll?“ Bei auffälligem Inventurverlust.

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Doorman & Zugangskontrolle

Doormen stehen sichtbar am Eingang und wirken präventiv gegen Diebstahl oder unerwünschte Personen. Einsatzbereich: Einzelhandel, Clubs, Hotels. Zielgruppe: Unternehmen mit Publikumsverkehr.

Die Eingangs-Checks:

  • „Nur Abschreckung?“ Hauptsächlich präventiv, aber auch eingreifend.
  • „Freundlich oder streng?“ Professionell und situationsangepasst.
  • „Für wen geeignet?“ Für stark frequentierte Orte.

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Alarmaufschaltung & Notrufleitstelle

Hier werden Alarmanlagen auf eine Leitstelle geschaltet, die im Ernstfall reagiert. Einsatzbereich: Wohnhäuser, Gewerbe, Industrie. Zielgruppe: Eigentümer mit installierter Alarmtechnik.

Die Leitstellen-Fakten:

  • „24/7 besetzt?“ Ja, dauerhaft überwacht.
  • „Reaktion bei Alarm?“ Verständigung von Polizei oder Interventionsdienst.
  • „Nur für Firmen?“ Auch für Privathaushalte geeignet.

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Brandschutz & Evakuierungshelfer

Hier geht es um vorbeugenden Brandschutz, Brandwachen oder Unterstützung bei Evakuierungen. Einsatzbereich: Veranstaltungen, Industrie, öffentliche Gebäude. Zielgruppe: Unternehmen und Veranstalter.

Die Brandschutz-Checks:

  • „Nur im Notfall?“ Auch präventiv bei Arbeiten mit Brandrisiko.
  • „Geschultes Personal?“ Ja, spezielle Ausbildung notwendig.
  • „Für wen Pflicht?“ Oft vorgeschrieben bei Großveranstaltungen.

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Mobile Sicherheits- & Überwachungstechnik

Mobile Kameratürme, Zugangssysteme oder temporäre Alarmsysteme kommen bei Baustellen oder Events zum Einsatz. Zielgruppe: Projektbetreiber und Veranstalter.

Die Technik-Insights:

  • „Fest installiert?“ Nein, flexibel einsetzbar.
  • „Mit Leitstelle kombinierbar?“ Ja, üblich.
  • „Für wen sinnvoll?“ Bei temporären Sicherheitsanforderungen.

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Ordnungs- & Kontrolldienst

Ordnungsdienste überwachen öffentliche Bereiche oder private Gelände im Auftrag von Kommunen oder Unternehmen. Einsatzbereich: Parkanlagen, Wohnanlagen, Großevents. Zielgruppe: Städte, Gemeinden, Veranstalter.

Die Kontroll-Fragen:

  • „Hoheitliche Befugnisse?“ Nein, nur im Rahmen des Hausrechts.
  • „Konfliktmanagement?“ Deeskalation steht im Fokus.
  • „Für wen geeignet?“ Für öffentliche oder stark frequentierte Bereiche.

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So läuft eine Beauftragung ab (ohne Drama)

Ich hole jetzt einfach mal aus: Viele denken, man ruft an, bestellt zwei Leute, fertig. In der Praxis ist’s eher wie bei einer guten Reiseplanung. Erst kommt das Ziel: Was soll verhindert werden? Diebstahl? Ärger am Einlass? Unbefugtes Betreten? Dann klärt man Rahmenbedingungen: Zeiten, Orte, Besucherzahlen, Risikofaktoren (Alkohol, Bargeld, Prominenz, Baustellenlage). Danach entsteht ein Einsatzkonzept – manchmal nur eine Seite, manchmal ein kleines Handbuch. Und ja, das ist gut so. Spontanität ist nett, aber bei Sicherheit eher so mittel.

So gehst du Schritt für Schritt vor

  • Ziel definieren: „Was genau soll morgen besser/sicherer sein?“
  • Rahmen abstecken: Zeiten, Zugänge, sensible Zonen, Ansprechpartner.
  • Einsatzkonzept anfordern: Aufgaben, Kommunikation, Eskalationsstufen.
  • Briefing vor Ort: 10–20 Minuten können später Stunden sparen.

Qualifikation, §34a & Co.: Was muss wirklich nachweisbar sein?

Jetzt wird’s kurz etwas formeller: In Deutschland ist §34a GewO das Stichwort, wenn’s um Bewachungsgewerbe geht. Je nach Tätigkeit braucht Personal mindestens die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung. Seriöse Anbieter können dir das belegen. Dazu kommen Themen wie Ersthelfer, Brandschutzhelfer, ggf. Waffenrecht (selten relevant für Standardaufträge), und ganz wichtig: Erfahrung im passenden Umfeld. Ein top Mann für Baustellen ist nicht automatisch die beste Besetzung für eine Gala mit VIP-Gästen. Klingt banal, ist aber ein häufiger Denkfehler.

Worauf du bei Nachweisen achten solltest

  • §34a-Unterrichtung oder Sachkundeprüfung: schriftlich belegbar.
  • Einweisung/Einsatzanweisung: Wer macht was – und wer darf was?
  • Ersthelfer/Brandschutzhelfer: besonders bei Events und Objekten mit Publikumsverkehr.
  • Referenzen im gleichen Setting: Event ist nicht gleich Baustelle ist nicht gleich Empfang.

Kosten: Wovon hängt der Preis ab?

Ehrlich gesagt: Der Preis ist selten „nur“ der Stundenlohn. Er hängt an Qualifikation, Einsatzzeit (Nacht, Wochenende), Risiko, Verantwortung, Anfahrten, Dokumentationspflichten, und daran, ob du kurzfristig planst. Dazu kommt die Frage, wie eng der Dienst geführt wird. Ein Team mit klarer Leitung (Schichtführer) kostet mehr – funktioniert aber oft deutlich reibungsloser. Und dann gibt’s noch die weichen Faktoren: Kommunikation, Zuverlässigkeit, Auftreten. Die sind schwer in Euro zu messen, aber du merkst sie spätestens dann, wenn’s brennt (im übertragenen Sinn… hoffentlich).

Preis-Treiber, die viele übersehen

  • Zeitzuschläge: Nacht/Feiertag/Wochenende sind oft teurer.
  • Kurzfristigkeit: „Für morgen“ ist möglich, aber selten günstig.
  • Komplexität: Mehr Zugänge, mehr Besucher, mehr Schnittstellen = mehr Aufwand.
  • Leitung: Ein erfahrener Schichtführer spart Chaos – kostet aber extra.

Kostenübersicht als Tabelle

Damit du ein Gefühl bekommst, findest Du ganz am Ende des Artikels eine kompakte Übersicht. Wichtig: Das sind typische Richtwerte pro Stunde oder pro Einsatz, wie sie häufig in Angeboten auftauchen. Dein Standort, Tarifbindung, Einsatzdauer und Risiko können das verschieben. Auf den Punkt gebracht heißt das: Die Zahl hilft beim Einordnen – das Angebot entscheidet.

So liest du die Zahlen richtig

  • Die Werte sind als einzelne Beispielwerte gedacht (keine Spanne), damit du vergleichen kannst.
  • „Pro Stunde“ ist der Standard; manche Leistungen werden auch pauschal angeboten.
  • Bei längeren Laufzeiten (z. B. Baustelle über Monate) werden Konditionen oft neu verhandelt.

Typische Fehler bei der Auswahl – und wie du sie vermeidest

Unter uns: Der häufigste Fehler ist „Wir nehmen den günstigsten, wird schon passen“. Kann passen. Muss aber nicht. Sicherheit ist wie ein Regenschirm – wenn er billig ist und beim ersten Windstoß umklappt, ist der Ärger größer als die Ersparnis. Der zweite Klassiker: Unklare Erwartungen. Wenn du „Einlass“ sagst, meint der Anbieter vielleicht Ticketkontrolle. Du meinst aber zusätzlich Taschenkontrolle, Bändchen, Jugendschutz, Gästelisten, VIP-Zugang und Fundbüro. Das wird sonst ein unangenehmes Missverständnis mit Publikum.

Fehler-Vermeider: Schnell-Checkliste

  • Nicht nur Preis vergleichen: Konzept, Personalprofil, Führung und Erreichbarkeit zählen.
  • Aufgaben schriftlich fixieren: Ein Satz mehr im Angebot spart Diskussionen.
  • „Wer ist verantwortlich?“ klären: Ansprechpartner mit Entscheidungsrecht benennen.
  • Plan B abfragen: Was passiert bei Personalausfall oder Lageänderung?

Fragen, die du einem Anbieter immer stellen solltest

Wenn du nur fünf Minuten am Telefon hast, konzentrier dich auf Fragen, die Substanz liefern. Nicht „Sind Sie zuverlässig?“ – das sagt jeder. Frag lieber nach Prozessen. Wie läuft die Übergabe? Wie wird dokumentiert? Wer ersetzt krankes Personal? Welche Funk- oder Kommunikationswege nutzt ihr? Und: Wer ist nachts erreichbar, wenn wirklich was ist? Das klingt nüchtern, gibt dir aber ein sehr gutes Bauchgefühl. Oder eben ein schlechtes – was auch hilfreich ist.

Telefon-Skript (kurz, aber wirkungsvoll)

  • „Wie sieht Ihr Einsatzkonzept aus – bekomme ich das schriftlich?“
  • „Welche Qualifikation hat das Personal für genau diesen Einsatz?“
  • „Wer ist Schichtleitung und wie ist die Erreichbarkeit geregelt?“
  • „Wie dokumentieren Sie Vorfälle (Bericht, Zeiten, Fotos, Zeugen)?“
  • „Was passiert, wenn kurzfristig jemand ausfällt?“

Spezialthemen: Baustelle, Event, Einzelhandel, Empfang

Jetzt eine kleine Abschweifung, weil’s oft gesucht wird: Die „beste“ Security hängt brutal vom Setting ab. Baustellen brauchen oft klare Zufahrtsregeln, Lichtkonzept, Schließrunden, und manchmal auch Technik (Kamera, Bewegungsmelder, Baustellenzaun). Events brauchen Einlasslogik, Besucherführung und Fingerspitzengefühl – Alkohol plus Warteschlange ist so eine Mischung, die man nicht unterschätzt. Im Einzelhandel geht’s häufig um Prävention, Beobachtung, Ansprache, und um das Zusammenspiel mit dem Team im Laden. Und am Empfang? Da ist Security oft halb Gastgeber, halb Ordnungshüter. Freundlich sein ist Teil der Leistung, nicht „Bonus“.

Welche Leistung passt zu welchem Umfeld?

  • Baustelle: Nachtbewachung, Kontrollgänge, Zutrittslisten, Technik-Kombi (z. B. Kamera + Streife).
  • Event: Einlass, Backstage, Crowd-Management, klare Eskalationskette.
  • Einzelhandel: Präsenz, Diebstahlprävention, ruhige Ansprache, saubere Übergabe an Marktleitung.
  • Empfang: Besuchermanagement, Ausweise/Badges, Schlüsselverwaltung, Service-Mentalität.

Recht, Haftung, Versicherung: kurz, aber wichtig

Kein Lieblingsthema, ich weiß. Aber hier trennt sich oft „seriös“ von „wird schon“. Ein Sicherheitsdienst sollte eine Betriebshaftpflicht haben, und du solltest wissen, was abgedeckt ist. Außerdem ist wichtig, dass Aufgaben rechtlich sauber bleiben: Security ist nicht Polizei. Sie darf nicht „alles“. Hausrecht, Jedermann-Festnahme unter engen Voraussetzungen, Verhältnismäßigkeit – solche Begriffe sind nicht nur Theorie, die entscheiden im Ernstfall über Ärger oder Ruhe. Wenn ein Anbieter bei solchen Punkten ausweicht oder flapsig wird, ist das ein Warnsignal.

Recht & Versicherung in verständlich

  • Betriebshaftpflicht: Nachweis anfordern (Deckungssumme, Geltungsbereich).
  • Hausrecht: Wer erteilt Anweisungen, wer spricht Hausverbote aus?
  • Dokumentation: Kann bei Streitfällen Gold wert sein (Zeit, Ort, Beteiligte).
  • Verhältnismäßigkeit: „Zu hart“ ist nicht professionell – es ist riskant.

Zusammenarbeit vor Ort: Damit’s nicht knirscht

Eine Sache wird online selten gesagt: Selbst der beste Sicherheitsdienst kann nur so gut sein wie die Zusammenarbeit vor Ort. Wenn das Team keinen Ansprechpartner hat, keine Infos bekommt oder ständig widersprüchliche Ansagen hört, wird’s zäh. Umgekehrt läuft’s erstaunlich rund, wenn du ein kurzes Briefing machst, klare Ziele setzt und den Leuten die nötigen Infos gibst (Zugänge, sensible Bereiche, Notfallnummern, „wer ist VIP“, wo sind Fluchtwege). Das ist wie beim Umzug: Wenn einer sagt, welche Kisten wohin sollen, trägt man weniger doppelt.

So wird’s vor Ort entspannt

  • Ein Ansprechpartner auf deiner Seite, der Entscheidungen treffen darf.
  • Kurzes Kickoff-Briefing: Lage, Ziele, No-Gos, Kommunikationswege.
  • Klare Regeln zu Fotos/Datenschutz: was dokumentiert wird und wie.
  • Nachbesprechung: 5 Minuten Feedback verbessern den nächsten Einsatz spürbar.

Fazit

Ein Sicherheitsdienst ist dann richtig gut, wenn du ihn kaum „spürst“ – weil Abläufe sitzen, Menschen respektvoll behandelt werden und Probleme klein bleiben. Achte auf passende Qualifikation, saubere Prozesse, klare Kommunikation und ein Angebot, das deine Lage wirklich verstanden hat. Wenn du dir bei der Auswahl Unterstützung wünschst: Auf KennstDuEinen helfen dir Kundenbewertungen und Empfehlungen dabei, seriöse Anbieter in der Nähe zu finden – und die Online-Reputation ist oft ein überraschend guter Frühindikator für verlässliche Beratung und solide Arbeit.

Kostenübersicht Sicherheitsdienst (Beispielwerte)
Kategorie Kosten / Preis
Revierfahrt (Kontrollrunde) 42 €
Empfang / Pforte 45 €
Objektschutz (Tag) 50 €
Objektschutz (Nacht) 35 €
Baustellenbewachung 55 €
Event-Security (Einlass) 60 €
Schichtführer / Teamleitung 48 €
Alarmverfolgung (Einsatz) 30 €

Häufige Fragen & Antworten rund um Sicherheitsdienst:

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