- Stundenhonorar (allgemeine Anfragen) – 120 €
- Monatliche Mitgliedschaft (Basis) – 199 €
- Reiseplanung (komplettes Wochenende) – 349 €
- Event-/Dinner-Organisation (Anlasspaket) – 450 €
- Relocation-Support (Tagespaket) – 650 €
- Notfall-Service (außerhalb Servicezeiten) – 180 €
- Business-Retainer (Executive, monatlich) – 1200 €
Inhaltsverzeichnis
- Was ist ein Concierge Service – und warum reden plötzlich alle darüber?
- Für wen lohnt sich das (wirklich)?
- Welche Leistungen sind typisch – von Reise bis Notfall
- So läuft die Zusammenarbeit ab (inkl. kleiner Stolperfallen)
- Kosten & Preise: Wofür zahlst du eigentlich?
- Anbieter auswählen: Woran du Qualität erkennst
- Concierge für Unternehmen: Executive, Relocation, VIP
- Digitaler Concierge, KI & Apps: praktisch, aber nicht magisch
- Diskretion, Datenschutz, Vertrauen – der unterschätzte Kern
- Alltags-Hacks: So holst du maximalen Nutzen raus
- FAQ: Die Fragen, die fast jeder stellt
Was ist ein Concierge Service – und warum reden plötzlich alle darüber?
Concierge Service ist im Grunde „Probleme lösen, bevor sie dir den Tag zerlegen“. Ursprünglich kommt das Bild aus Hotels: jemand, der scheinbar mühelos Tickets besorgt, Reservierungen klärt oder den passenden Fahrer organisiert. Im Alltag und im Business ist es ähnlich – nur breiter. Ein Concierge kümmert sich um Organisation, Recherche, Buchungen, Abstimmungen und manchmal auch um echte Notfälle. Und ja, manchmal fühlt sich das an wie ein persönlicher Backstage-Pass fürs Leben. Aber offen gesprochen: Meist ist es einfach nur gute Logistik mit menschlichem Gespür.
Was viele dabei übersehen
- Concierge ist weniger „Luxus“, mehr „Zeitmanagement als Dienstleistung“.
- Der Nutzen entsteht oft durch Netzwerke: Kontakte, Partner, lokale Insider.
- Viele Services funktionieren remote – per Telefon, WhatsApp, E-Mail oder App.
- Ein guter Concierge fragt nach Kontext (Budget, Stil, No-Gos), statt blind zu buchen.
Warum das Thema so präsent ist? Weil unsere To-do-Listen wachsen, während die Tage gleich lang bleiben. Dazu kommt: Termine sind knapp, gute Dienstleister ausgebucht, Events schnell ausverkauft. Wer schon mal spontan einen Kinderarzt-Termin, einen Handwerker „noch diese Woche“ oder eine Restaurant-Reservierung für Samstag 20 Uhr gesucht hat, weiß: Das ist kein Hobby, das ist ein Nebenjob. Ein Concierge nimmt dir diesen Nebenjob ab – und du bekommst Hirnkapazität zurück. Klingt banal, ist aber Gold wert.
Realitätscheck: Wo der Druck herkommt
- Knappheit: beliebte Restaurants, Tickets, Termine – alles schneller weg.
- Koordination: mehrere Personen, Kalender, Orte, Wünsche, Budgets.
- Informationsflut: 30 Tabs offen, am Ende doch unsicher.
- „Hidden Work“: das kleine Organisieren frisst erstaunlich viel Energie.
Für wen lohnt sich das (wirklich)?
Wenn du jetzt denkst: „Das ist doch nur was für Promis“, dann lass mich kurz ausholen. Concierge lohnt sich für Menschen, die oft in Zeitnot sind oder deren Alltag viel Koordination braucht. Das können Führungskräfte sein, klar. Aber auch Selbstständige, Eltern mit vollem Kalender, pflegende Angehörige, Vielreisende oder Leute, die gerade umziehen und nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Unter uns: Manchmal reicht schon ein einziger stressiger Monat, damit sich die Unterstützung rechnet.
Typische Situationen, in denen Concierge Sinn macht
- Du jonglierst Job, Familie, Termine – und irgendwas kippt ständig um.
- Du planst eine Reise mit vielen Bausteinen (Flug, Bahn, Hotel, Transfers, Tickets).
- Du brauchst kurzfristig Lösungen: Ersatzflüge, Notunterkunft, Arzt, Übersetzer.
- Du willst delegieren, ohne jedes Detail selbst zu managen.
Es gibt aber auch Fälle, wo ein Concierge eher „nice to have“ bleibt: wenn du grundsätzlich gern selbst planst, Zeit dafür hast und dir das Organisieren sogar Spaß macht. Das ist kein Widerspruch – es ist wie Kochen. Manche lieben es, stundenlang Rezepte zu optimieren. Andere wollen einfach, dass das Essen gut ist und pünktlich auf dem Tisch steht. Beides ist okay. Die Frage ist nur: Was ist dir deine Zeit wert?
Selbsttest in 30 Sekunden
- Wie oft sagst du „Ich komm nicht hinterher“?
- Wie viele Entscheidungen triffst du pro Tag „nebenbei“?
- Was würdest du tun, wenn du pro Woche 3–5 Stunden zurückbekommst?
- Ist der Stress gerade teurer als ein Service?
Welche Leistungen sind typisch – von Reise bis Notfall
Concierge klingt nach „alles möglich“, aber in der Praxis gibt es Klassiker. Reiseplanung steht ganz oben: Flüge, Hotels, Restaurant-Reservierungen, Mietwagen, Transfers, sogar Sitzplatzwünsche oder barrierefreie Details. Dazu kommen Lifestyle-Themen wie Event-Tickets, Geschenkbesorgung (inklusive Gravur, Karte, Lieferung) oder die Organisation von besonderen Anlässen. Und dann gibt’s den Bereich, den man erst schätzt, wenn man ihn braucht: Notfall- und Krisenhilfe. Wenn der Koffer weg ist, ein Anschlussflug platzt oder du im Ausland einen Arzt brauchst, zählt Geschwindigkeit – und jemand, der ruhig bleibt.
Leistungsbereiche, die du oft findest
- Reise & Mobilität: Buchung, Umbuchung, Visa-Infos, Transfers, Bahn, Lounge.
- Gastronomie & Events: Reservierungen, Tickets, VIP-Arrangements (wo möglich).
- Home & Handwerk: Handwerker finden, Termine koordinieren, Angebote vergleichen.
- Alltag & Besorgungen: Geschenke, Spezialbestellungen, Kurier, Blumen, Catering.
- Notfälle: Ersatzplanung, medizinische Kontakte, Übersetzung, Kommunikation.
Ein guter Concierge sagt auch mal „Nein“ – oder genauer: „So geht’s nicht, aber so geht’s“. Das wirkt erst wie ein Dämpfer, ist aber ein Qualitätsmerkmal. Denn seriöse Anbieter versprechen nicht das Unmögliche, sie finden realistische Wege. Und sie erklären dir, warum. Gerade bei Tickets oder ausgebuchten Hotels ist Transparenz wichtig: Welche Optionen sind legal, welche sind riskant, welche kosten extra? Wenn jemand da rumdruckst, wird’s später teuer oder unangenehm.
Warnsignal oder Profi-Move?
- Profi: klare Grenzen (z. B. keine dubiosen Ticketquellen).
- Profi: Alternativen mit Begründung (andere Uhrzeit, anderes Viertel, anderes Konzept).
- Warnsignal: „Kriegen wir immer hin“ ohne Rückfragen zu Budget und Details.
- Warnsignal: fehlende Dokumentation (keine Bestätigung, keine Belege, keine AGB).
So läuft die Zusammenarbeit ab (inkl. kleiner Stolperfallen)
Die Zusammenarbeit startet meist mit einem kurzen Briefing. Du sagst, was du brauchst, bis wann, in welchem Rahmen – und was dir wichtig ist. Manche Concierges arbeiten mit festen Paketen, andere nach Stunden, wieder andere über Mitgliedschaften. Danach geht’s in die Umsetzung: Recherche, Telefonate, Buchungen, Abstimmungen. Und ja: Gute Concierges stellen Rückfragen, die du im ersten Moment nervig findest („Wie flexibel bist du beim Datum?“) – aber genau diese Fragen sparen dir später Chaos.
So bereitest du ein Briefing vor, das wirklich hilft
- Ziel + Deadline: Was genau soll stehen, und bis wann?
- Budget: eine klare Zahl oder ein „bis X Euro“.
- Must-haves/No-gos: z. B. „ruhig“, „zentral“, „keine Umstiege“, „vegan“.
- Entscheidungsweg: willst du 3 Optionen oder eine Empfehlung mit Begründung?
Stolperfallen sind oft banal. Beispiel: Du willst „ein schönes Hotel“ – aber „schön“ kann Boutique, Business, Design oder einfach ruhig bedeuten. Oder du willst „ein Überraschungsgeschenk“, verrätst aber nicht, dass die Person Allergien hat oder bestimmte Marken meidet. Je mehr Kontext, desto treffsicherer wird das Ergebnis. Ein Concierge ist keine Gedankenleserin, eher wie ein sehr guter Projektmanager mit Stilgefühl. Gib ihm Material, dann liefert er.
Die häufigsten Missverständnisse (und wie du sie vermeidest)
- „Schnell“ heißt nicht automatisch „günstig“ – Express kostet oft extra.
- „VIP“ ist manchmal nur ein Marketingwort; frag nach konkreten Leistungen.
- „Alles inklusive“ gilt selten für Drittanbieter-Kosten (Tickets, Hotel, Kurier).
- Dokumente: Namen wie im Pass, Geburtsdaten, Rechnungsadresse – lieber einmal sauber.
Kosten & Preise: Wofür zahlst du eigentlich?
Reden wir über Geld, ohne Rumgedruckse. Concierge Services rechnen typischerweise auf drei Arten ab: Mitgliedschaft (monatlich/jährlich), Stundenhonorar oder Projektpauschale. Dazu kommen Fremdkosten (z. B. Hotel, Tickets, Kurier) und manchmal eine Service-Fee bei Buchungen. Und jetzt der kleine Widerspruch: Ein Concierge kann teuer wirken – und dir trotzdem Geld sparen. Wie das? Weil Fehlbuchungen, unnötige Upgrades, schlechte Lage oder verpasste Stornofristen ebenfalls kosten. Nur merkt man’s dort oft zu spät.
So setzt sich der Preis in der Praxis zusammen
- Arbeitszeit: Recherche, Telefonate, Koordination, Umbuchungen.
- Netzwerk & Erfahrung: Zugang zu verlässlichen Partnern, lokale Kenntnis.
- Erreichbarkeit: 24/7 kostet mehr als Bürozeiten.
- Haftung/Prozesse: seriöse Anbieter dokumentieren, bestätigen, arbeiten sauber.
Wenn du vergleichen willst, achte auf den „effektiven“ Preis: Wie schnell bekommst du Lösungen? Wie viele Schleifen brauchst du? Wie gut passt die Empfehlung zu deinem Stil? Ein Concierge, der 20 Euro günstiger ist, aber dreimal nachbessert, ist nicht automatisch günstiger. Auf den Punkt gebracht heißt das: Preis ohne Ergebnis ist nur eine Zahl.
Vergleichen, ohne dich zu verkalkulieren
- Frag nach Beispiel-Cases: „Wie würden Sie X lösen?“
- Klär vorab: Was ist inklusive, was wird extra berechnet?
- Gibt es Mindestabnahmen (z. B. 5 Stunden/Monat)?
- Wie werden Drittanbieter-Kosten abgerechnet (Belege, Durchlaufposten, Aufschläge)?
Anbieter auswählen: Woran du Qualität erkennst
Das Schwierigste ist oft nicht der Service an sich, sondern die Auswahl. Denn „Concierge“ ist kein geschützter Titel. Du findest Ein-Personen-Services, Boutique-Agenturen und große Anbieter mit Schichtsystem. Was ist besser? Kommt drauf an. Wenn du eine feste Ansprechperson willst, ist Boutique charmant. Wenn du 24/7 brauchst, ist ein Team oft stabiler. Wichtig ist: Prozesse, Transparenz, Kommunikation. Und dieses Gefühl, dass jemand wirklich zuhört – nicht nur abhakt.
Checkliste: Seriös wirkt, wer …
- klare AGB und Preise hat (keine Nebelkerzen).
- Erreichbarkeit realistisch beschreibt (und nicht „immer“ verspricht).
- Datenschutz ernst nimmt (siehe Diskretion & Datenschutz).
- Referenzen, Bewertungen oder nachvollziehbare Erfahrungen vorweisen kann.
Ehrlich gesagt: Ich würde immer einen kleinen Testauftrag machen. Nichts Riesiges, eher etwas, das typisch ist – eine Restaurant-Reservierung mit Sonderwünschen oder eine Tagesplanung für eine Stadt. Du merkst schnell, wie gearbeitet wird: Kommen Rückfragen? Wird mitgedacht? Gibt’s Plan A und Plan B? Und wie klingt die Kommunikation – wie ein Mensch oder wie eine automatische Antwort?
Mini-Testauftrag, der viel verrät
- Gib bewusst 2–3 Prioritäten: „ruhig“, „zu Fuß erreichbar“, „unter 60 € p. P.“
- Frag nach Alternativen: „Wenn das nicht klappt, was wäre Plan B?“
- Achte auf Ton: freundlich, klar, nicht pushy.
- Schau auf Tempo: erste Rückmeldung innerhalb eines realistischen Zeitfensters.
Concierge für Unternehmen: Executive, Relocation, VIP
Im Unternehmenskontext wird Concierge schnell sehr handfest. Executive Concierge entlastet Führungskräfte (Reisen, Kalender-Logistik, Event-Organisation). Relocation Concierge hilft beim Umzug in eine neue Stadt oder ein neues Land: Wohnungssuche, Übergabe, Behörden, Schule/Kita, manchmal sogar die Anmeldung von Strom und Internet. Und VIP-Concierge ist oft Teil von Kundenbindung: besondere Betreuung für wichtige Kundschaft, Events, Hospitality. Klingt glamourös, ist aber meistens Projektarbeit mit vielen Stakeholdern.
Business-Use-Cases, die echt häufig sind
- Reise- und Terminpakete für Roadshows oder Messen.
- Relocation: Besichtigungstage, Übersetzer, Maklertermine, Schulbesuche.
- Hospitality: Restaurant, Transfer, Hotelkontingente, Rahmenprogramm.
- Assistenz-Entlastung: weniger Kleinkram, mehr Fokus auf Kernaufgaben.
Wichtig im Business: Abrechnung und Nachvollziehbarkeit. Wer intern Budgets verantwortet, braucht Belege, klare Freigabeprozesse und saubere Kommunikation. Gute Anbieter liefern das wie selbstverständlich: übersichtliche Reports, Buchungsbestätigungen, definierte Ansprechpartner. Und sie wissen, dass Diskretion nicht nur „nett“ ist, sondern Vertragsgrundlage. Gerade bei Executive-Themen (Reisen, Gesundheitsanfragen, private Termine) ist Vertrauen die Währung.
Für Entscheider: Darauf solltest du im Vertrag achten
- Abrechnungslogik: Stunden, Paket, Retainer – plus klare Definition von „Task“.
- Freigaben: Wer darf was buchen, bis zu welchem Betrag?
- Dokumentation: Belege, Reports, Ansprechpartner, Eskalationswege.
- Vertraulichkeit: NDA, Umgang mit sensiblen Daten, Löschfristen.
Digitaler Concierge, KI & Apps: praktisch, aber nicht magisch
Es gibt inzwischen digitale Concierge-Modelle, die stark über Apps laufen. Praktisch, weil du schnell anfragen kannst und alles dokumentiert ist. Und ja, KI hilft: bei Vorschlägen, Sortierung, ersten Recherchen. Trotzdem bleibt der Kern menschlich – weil es um Nuancen geht. Ein Algorithmus weiß nicht automatisch, dass „romantisch“ für dich Kerzenlicht heißt, aber bitte ohne Kitsch; oder dass du nach einem langen Arbeitstag lieber zehn Minuten weniger Fahrt hast als den „angesagtesten“ Laden.
Tools, die in der Praxis oft auftauchen
- Kommunikation: WhatsApp, Signal (für mehr Privatsphäre), E-Mail.
- Organisation: Google Calendar, Outlook, Notion, Trello (je nach Anbieter).
- Reisen: Google Flights, Skyscanner, Trainline, DB Navigator als Datenbasis.
- Reservierungen: OpenTable, TheFork – plus direkte Telefonate für Sonderfälle.
Wenn du einen digitalen Concierge nutzt, frag nach dem „Hand-off“ zum Menschen. Also: Wann übernimmt ein echter Ansprechpartner? Gibt es feste Servicezeiten? Wie werden Sonderwünsche gelöst, die nicht in ein Formular passen? Und wie sieht’s mit Erreichbarkeit aus, wenn’s brennt? Eine App ist super für Standards. Aber wenn der Flug annulliert wird und du in 45 Minuten eine Alternative brauchst, willst du keine Schleife durch fünf Menüs drehen.
Gute digitale Services erkennst du an …
- klaren Eskalationswegen (Chat → Telefon → Notfallkontakt).
- transparenter Ticket- oder Task-Historie.
- echten Ansprechpartnern, nicht nur Chatbots.
- sauberer Kostenfreigabe in der App (Limits, Bestätigung, Belege).
Diskretion, Datenschutz, Vertrauen – der unterschätzte Kern
Ein Concierge weiß oft mehr über deinen Alltag, als dir lieb ist: Reiserouten, Vorlieben, Adressen, manchmal Gesundheits- oder Familiendetails. Das ist sensibel. Darum sollte Diskretion nicht nur ein Versprechen sein, sondern ein System. Frag ruhig nach: Wo werden Daten gespeichert? Wer hat Zugriff? Wie lange bleiben Informationen im System? Wird mit Dienstleistern nur das Nötigste geteilt? Seriöse Anbieter beantworten das ohne genervtes Augenrollen.
Datenschutz-Fragen, die du stellen darfst (und solltest)
- Arbeitet ihr DSGVO-konform, und wo liegen die Daten (EU/außerhalb)?
- Gibt es Rollen & Rechte im Team (nicht jeder sieht alles)?
- Wie werden Zahlungen abgewickelt (Kreditkarte, Rechnung, virtuelle Karten)?
- Wie läuft Datenlöschung, wenn ich kündige?
Auch bei Zahlungen gilt: Klarheit schützt. Manche Kundinnen und Kunden geben eine Kreditkarte frei, andere arbeiten lieber mit Rechnungen oder virtuellen Karten (z. B. über Banken/FinTechs, je nach Land). Was du willst, hängt von deinem Sicherheitsgefühl ab – und davon, wie spontan gebucht werden soll. Wichtig ist, dass es Regeln gibt: Limits, Freigaben, transparente Belege. Dann bleibt das Ganze entspannt, statt schlaflose Nächte zu produzieren.
Saubere Zahlungsprozesse = weniger Stress
- Setz Buchungslimits pro Task oder pro Tag.
- Besteh auf Belege und Buchungsbestätigungen.
- Klär Storno- und Umbuchungsregeln vorab.
- Nutze getrennte Zahlungsmittel für private vs. geschäftliche Ausgaben.
Alltags-Hacks: So holst du maximalen Nutzen raus
Wenn du Concierge nutzt, mach’s dir leicht: Baue eine kleine „Preferences“-Liste auf. Lieblingshotels, Zimmerlage, Allergien, No-Gos, bevorzugte Flugzeiten, ob du eher minimalistisch oder verspielt magst. Das klingt nach Aufwand, spart aber jedes Mal Rückfragen. Und noch ein Trick: Gib dem Concierge nicht nur Aufgaben, gib ihm Ziele. Statt „Such mir ein Restaurant“ lieber „Ich will heute Abend runterkommen, ruhige Ecke, italienisch, maximal 15 Minuten Fußweg“.
Dein persönliches Briefing-Dokument (das du einmal pflegst)
- Reisen: Sitzplatzwünsche, Gepäck, Airlines, Hotelstil, Check-in/Check-out.
- Essen: Allergien, Unverträglichkeiten, Lieblingsküchen, „bitte nicht“.
- Kommunikation: lieber 3 Optionen oder 1 Empfehlung mit kurzer Begründung?
- Budgetlogik: wo sparst du gern, wo zahlst du gern für Komfort?
Und dann: nutz den Service regelmäßig, nicht nur im Ausnahmezustand. Das ist kontraintuitiv, ich weiß. Aber je mehr dein Concierge dich kennt, desto besser werden die Treffer. Es ist wie beim Friseur: Beim ersten Mal wird’s gut, beim dritten Mal wird’s „genau so“. Außerdem lohnt es sich, wiederkehrende Aufgaben zu bündeln – zum Beispiel monatliche Restaurantideen für Kundentermine oder eine standardisierte Reiseplanung für bestimmte Städte.
Routine statt Rettungsring
- Lege wiederkehrende Tasks fest (z. B. „2 Lunch-Optionen pro Woche“).
- Mach Feedback konkret: „Option A super wegen X, Option B nie wieder wegen Y“.
- Nutze Vorausplanung: Geburtstage, Jahrestage, Saison-Events (Weihnachten, Messezeiten).
- Arbeite mit Vorlagen: ein Standard-Briefing für Reisen spart jedes Mal Zeit.
FAQ: Die Fragen, die fast jeder stellt
Ist Concierge Service dasselbe wie persönliche Assistenz? Ähnlich, aber nicht identisch. Eine persönliche Assistenz ist oft langfristig, stark in deinen Alltag eingebunden und übernimmt auch interne Aufgaben. Concierge ist häufig „on demand“: Aufgaben rein, Lösung raus – mit Fokus auf Organisation und externe Abstimmung. Es gibt natürlich Mischformen, gerade bei Premium-Anbietern.
FAQ-Notizen, die Klarheit schaffen
- Assistenz: mehr interne Prozesse, oft exklusiv für eine Person/Firma.
- Concierge: mehr externe Koordination, häufig mehrere Kunden parallel.
- Hybrid: Retainer + feste Ansprechpartner + definierte Stundenkontingente.
- Frag nach Zuständigkeit: Wer macht was, und wie schnell?
Kann ein Concierge wirklich bessere Reservierungen oder Tickets bekommen? Manchmal ja – aber nicht, weil gezaubert wird. Es geht um Kontakte, Timing, Alternativen und Erfahrung. Ein Profi kennt Nebenzeiten, hat Partner, weiß, wie man freundlich hartnäckig bleibt, und kann Optionen kombinieren. Wenn etwas komplett ausverkauft ist, bleibt es ausverkauft. Alles andere wäre… sagen wir: mindestens fragwürdig.
Wenn’s um „Zugang“ geht: das ist realistisch
- Realistisch: Wartelisten, kurzfristige Stornos, Partnerkontingente.
- Realistisch: Alternativkonzepte (früher Slot, anderer Tag, ähnliches Venue).
- Nicht seriös: dubiose Zweitmarkt-Tickets ohne klare Herkunft.
- Frag nach: „Wie genau kommt ihr an die Option?“
Wie schnell geht das? Kommt auf Aufgabe und Anbieter an. Eine einfache Reservierung kann in Minuten stehen. Eine komplexe Reise mit mehreren Stops braucht eher Stunden oder Tage, weil Bestätigungen, Preise und Verfügbarkeiten schwanken. Gute Services geben dir eine realistische Zeitschätzung und melden sich proaktiv (ups – anderes Wort: sie melden sich von sich aus), wenn sich etwas ändert.
Tempo steuern: so geht’s
- Gib eine Deadline („bis 16 Uhr“) statt „so schnell wie möglich“.
- Priorisiere: „Optionen zuerst, Buchung nach Freigabe“.
- Erlaube Spielraum: „±1 Tag“ kann viel möglich machen.
- Leg Notfallkriterien fest: Wann darf ohne Rückfrage gebucht werden?
Woran erkenne ich, ob ein Concierge zu mir passt? An der Art, wie gefragt wird. Ein passender Concierge will verstehen, wie du tickst: Tempo, Stil, Budgetlogik, Kommunikationsform. Und er bleibt dabei angenehm klar. Wenn du nach drei Nachrichten das Gefühl hast, du musst dich rechtfertigen oder wirst in eine Schublade gesteckt – weiterziehen. Das ist wie bei einem guten Berater: Es muss fachlich stimmen und menschlich passen.
Passung ist mehr als „nett sein“
- Sprache: verständlich, ohne Show.
- Struktur: klare Rückfragen, klare Zusammenfassungen.
- Empfehlungen: begründet, nicht zufällig.
- Grenzen: seriös, transparent, nachvollziehbar.
Fazit
Concierge Service ist kein Märchen aus der Hotellobby, sondern oft schlicht die Abkürzung zu mehr Ruhe im Kopf: weniger Suchen, weniger Abstimmen, weniger „Mist, das hab ich vergessen“. Wenn du Angebote vergleichst, schau nicht nur auf den Preis, sondern auf Transparenz, Prozesse, Diskretion und echte Erfahrungen anderer. Für die Suche nach einer guten Beratung oder einem seriösen Concierge Service in deiner Nähe kann auch ein Bewertungsportal wie KennstDuEinen helfen – weil Kundenbewertungen, Empfehlungen und die Online-Reputation dir ein ziemlich ehrliches Bild geben, bevor du dich festlegst.
| Kategorie | Kosten / Preis |
| Stundenhonorar (allgemeine Anfragen) | 120 € |
| Monatliche Mitgliedschaft (Basis) | 199 € |
| Reiseplanung (komplettes Wochenende) | 349 € |
| Event-/Dinner-Organisation (Anlasspaket) | 450 € |
| Relocation-Support (Tagespaket) | 650 € |
| Notfall-Service (außerhalb Servicezeiten) | 180 € |
| Business-Retainer (Executive, monatlich) | 1200 € |