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Dr. med. Paul A. Perl

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1 von 5 Sternen von insgesamt 4 Bewertungen (Letzte Bewertung am 27.01.2012)

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Bewertungen

  • Metzger oder Orthopäde. ..? !

    Diese Bewertung wurde von G. G., Habsburgerallee 60385, vom 27.01.2012 , mit 1 von 5 Sternen bewertet.

    Hatte einen Unfall bei dem ich mir das Knie verdrehte. Wurde nachts vom Notarzt ins Krankenhaus gebracht wo mein Knie geröngt wurde und ich Schmerzmittel bekam. Sollte am nächsten Tag zu einem Orthopäden gehen um mein Knie genauer untersuchen zu lassen. Da ich neu in der Stadt bin musste ich spontan einen suchen der ebenso spontan einen Termin frei hatte. Dr. Perl hatte also direkt am entsprechenden Tag Zeit - was aber auch schon das einzige positive war. Dort angekommen weigerte er sich zunächst das Knie zu behandeln, da ich die Röntgenbilder aus dem Krankenhaus nicht direkt mitbekommen hatte. Als diese organisiert wurden, sollte ich am nächsten Tag wiederkommen. Gesagt, getan. Ich war also wieder dort, in dieser meiner Meinung nach doch recht spartanisch eingerichteten Praxis. Nach nicht allzu langer Wartezeit wurde ich ins Behandlungszimmer gebeten in dem es so unangenehm roch als würde dort nur alle paar Monate mal gelüftet werden. Er begutachtete die Röntgenbilder, tastete das Knie ab - meinte "alles halb so wild". Die Frage ob ich Schmerzmittel aus dem KH erhalten habe bejahte ich. Er meinte darauf hin nur, dass seine Patienten aus Prinzip keine Medikamente von ihm bekommen. Dafür stellte er fest, dass mein linkes (verletztes) Bein ca. 3cm kürzer sein sollte als das rechte und verschrieb mir Einlagen die ich mir kaufen sollte. Ja, schon verrückt, dass ein Bein das man nicht ganz durchstrecken kann kürzer zu sein scheint als das andere. . d. h.: keine Einlagen benötigt! Im Prinzip wurde das Knie eingecremt und bandagiert. Als es nicht besser wurde gab er mir eine Überweisung zur Kernspintomografie, er meinte wenn ich dort war soll ich direkt einen Termin für den darauf folgenden Tag vereinbaren. Die Angestellten der Radiologie sagten mir nach dem MRT nur "Mein lieber Scholli, da haben sie aber das volle Programm abbekommen! " Ich vereinbarte also einen Termin für den nächsten Tag und ging mit den MRT Bildern zu Dr. Perl. Dieser weigerte sich erneut mich zu behandeln, da kein Bericht zu den Bildern vorhanden war und er selbst die MRT Bilder nicht lesen kann (! !!) - ich erklärte Dr. Perl, dass die Radiologen mir zusicherten, dass der Bericht umgehend in die Praxis gefaxt werden würde. Lächerlicherweise wurde mir daraufhin mitgeteilt, dass Dr. Perl kein funktionsfähiges Faxgerät besitzt, da das zu teuer ist! ! Per Post wäre der Befund wohl auch niemals angekommen, da Dr. Perls Adresse in der Kartei nicht einmal aktuell war. Ich organisierte daraufhin den Bericht um damit wieder zu Dr. Perl zurückzukehren. Dieser sagte mir dann allen ernstes, dass er mich jetzt nicht mehr behandeln wird weil er jetzt in Urlaub geht und ich solle doch ins Krankenhaus fahren. So eine Frechheit ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht widerfahren!
    Ich fuhr also unter wahnsinnigen Schmerzen ins Krankenhaus, woraufhin gleich eine OP für die Tage darauf veranlasst wurde. Im Endeffekt war mein Kreuzband so zerrissen, dass es komplett ersetzt werden musste. Meine Kapseln und die Meniskusbänder wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
    Nach bisheriger wochenlanger Physiotherapie kann ich langsam wieder einigermaßen laufen.

  • Behandlung akuter Schmerzen verweigert

    Diese Bewertung wurde von S. B., Frankfurt am Main 60385 (2), vom 03.09.2010 , mit 1 von 5 Sternen bewertet.

    Ich bekamm bei Herrn Dr. Perl sehr kurzfristig einen Termin und mußte in der Praxis nicht lange warten. Jedoch lehnte Herr Perl es ab, meine akuten, starken Rückenschmerzen zu behandeln, nachdem ich ihn über die Beschränkung meiner privaten Versicherung auf einen verringerten GOÄ-Satz informiert hatte, und er vermittelte mir in einem mehrminütigen Vortrag sehr deutlich und ausdrücklich, daß er Privatpatienten nur behandle, wenn er beliebig hohe Summen abrechnen könne. Ich unterbreitete Herrn Perl den Vorschlag, trotz mangelnder Abdeckung durch die Versicherung "normal" abrechnen zu dürfen, wenn er mich über die einzelnen Behandlungsschritte sowie die damit verbundenen Kosten jeweils im Vorhinein aufkläre und ich damit die Möglichkeit hätte, allzu hohe Zuzahlungen zu vermeiden. Dies lehnte er kategorisch ab und "begründete" er mit seiner fachlichen Expertise. Der Leser dürfte, auch angesichts ähnlicher Erfahrungen anderer Patienten, eine Vorstellung davon gewinnen, mit welcher Einstellung Herr Perl praktiziert.

  • Diese Bewertung wurde von H. A., Frankfurt 60311, vom 01.03.2010 , mit 1 von 5 Sternen bewertet.

    Extreme Wartezeiten und ruck zuck prinzig im behandlungszimmer! !

  • Diese Bewertung wurde von H. A., Frankfurt 60311, vom 16.02.2010 , mit 2 von 5 Sternen bewertet.

    Mit Rückenschmerzen zu Herrn Perl. Ohne Termin und als Kassenpatient eine halbe Stunde gewartet, das ist vollkommen in Ordnung. Untersuchung in 2 Minuten, abtasten und klopfen. Diagnose: Bandscheibenvorfall. Auf meinen Einwurf, wie denn diese - recht harte - Diagnose zustande käme, eine verblüffend einfache Antwort: "Erfahrung, junger Mann! ".

    Das hätte eiegentlich schon reichen sollen, aber wegen der irrwitzigen Schmerzen ließ ich mich auf eine Diskussion ein. Folge: Überweisung zum Röntgen & Spritze.

    Mit dem Röntgenbild (und der Aussage des Radiologen sowie etwas Internetrecherche) im Gepäck am nächsten Tag wieder hin. Diagnose "Bandscheibenvorfall, habe ich Ihnen doch gesagt! Da müssen wir operieren. "
    Auf meinen etwas energischeren EInwurf , was er denn auf dem Röntgenbild erkennen könne: "Bandscheibenvorfall, ich habe 20 Jahre Erfahrung, junger Mann". Na ja, ich habe mir noch eine Überweisung für ein MRT geben lassen und dann das Weite gesucht.

    Ende der Geschichte:
    Mit dem MRT-Bild in der Tasche zu einem anderen, von Kollegen empfohlenem Orthopäden. Von diesem nach 5 Minuten eine Packung Voltaren in die Hand gedrückt bekommen: "Jeden Abend eine, übermorgen muss es deutlich besser sein. "
    Eine Woche später war gar nichts mehr. Schmerzen vollkommen weg.

    Mir graut vor Ärzten wie Dr Perl, die leichtfertigst Patienten operieren.
    Wer böse ist, könnte denken, dass da jemand seine Belegbetten voll kriegen möchte. Aber böse bin ich ja nicht.

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Gesamtbewertung

Durchschnittsbewertung: 1 von 5 Sternen, mangelhaft

Bewertungen in den einzelnen Kategorien:
Preis
1.5 von 5 Sternen, mangelhaft
Qualität
1 von 5 Sternen, mangelhaft
Betreuung
1.5 von 5 Sternen, mangelhaft
Termintreue
2.5 von 5 Sternen, ausreichend

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