HPM Portfolio Management vom Richter schuldig gesprochen.
Diese Bewertung wurde von A. G., Frankfurt am Main 60325, vom 14.08.2008 , mit von 5 Sternen bewertet.
Ich hatte der Gesellschaft damals Geld anvertraut, weil diese mit einem Musterdepot geworben hatte, was im Durchschnitt mind. 20% p. a. über mehrere Jahre gemacht hat. Das tolle war, das man mit Short-Positionen, sprich mit fallenden Kursen, ebenso hätte Gewinne machen können. Herr Paulus war damals mein Ansprechpartner. Mir wurde zugesichert, dass die Performance der Kundendepots sich stark am Musterdepot orientiert. Nach 6Monaten war das Musterdepot mit 20% im Plus, mein Depot allerdings mit 50% im Minus! Mir wurde von HPM versichert, dass sich das Depot innerhalb eines halben Jahres wieder fangen würde, nur sollte ich Geld „nachschießen“ damit auch weiterhin eine Diversifikation garantiert werden könnte. Nach mehr als einem Jahr wurden +40 Trades realisiert, weil HPM u. a. Geld durch die generierten Transaktionsgebühren verdient (steht kleingedruckt in den AGBs und wurde bei direkter Ansprache am Telefon sogar verneint). Die Gesamtperformance nach ca. 1Jahr belief sich dann auf Minus 70%! Ich hatte gekündigt und HPM angezeigt. Der Richter hat HPM schuldig gesprochen und HPM musste den entstandenen Verlust + Zinsen zurückzahlen.
Meine Rechtsanwaltkanzlei Kanzlei Marschke & Kollegen (Berlin) hatte damals sehr gute Arbeit geleistet und hatte mehr als einen HPM Vorfall auf dem Tisch zu liegen.
