Es gibt nur ein einziges Geheimrezept, um den Tag Ihrer Hochzeit zu einem der schönsten in Ihrem Leben werden zu lassen: eine gute und rechtzeitige Planung. Auch die Vorbereitungen sind ein Teil des großen Ereignisses und sollten Ihnen daher nicht zur Last fallen, sondern Ihnen mit einem guten Zeitplan und der folgenden Checkliste ebenso viel Freude bereiten. Lesen Sie hier nun den zweiten Teil des Beitrags und vervollständigen Sie Ihre Checkliste. Der Countdown bis zum großen Tag läuft und es gibt noch einiges zu organisieren. Aber keine Angst, wir haben für Sie an die wichtigsten Dinge gedacht.
Die Gäste einladen
Suchen Sie nach schönen Einladungskarten in Fachgeschäften. Sie können Karten auch relativ günstig online bestellen und drucken lassen oder wenn Sie kreativ sind und die nötige Zeit haben, sie einfach selbst gestalten. Vergessen Sie nicht, auch die Partner Ihrer Freunde und Familienmitglieder anzusprechen; nicht dass im Nachhinein Ungewissheit darüber entsteht, wem die Einladung gilt. Legen Sie viel Wert darauf, dass die Gäste in der Karte alle notwendigen Informationen finden. Legen Sie am Besten eine Anfahrskizze bei, damit jeder die Örtlichkeit schnell findet.
Geben Sie Gästen, die von weiter anreisen müssen Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten: Stehen dort, wo Sie feiern Zimmer zur Verfügung oder sollen sich Gäste selbst kümmern? Gibt es in der Nähe Übernachtungsmöglichkeiten? Geben Sie ein verbindliches Datum zur Rückmeldung an, welches nicht allzu großzügig bemessen sein sollte. Sie brauchen frühzeitig die endgültige Gästezahl – für die Platzverteilung im Standesamt und in der Kirche sowie für die Bestuhlung der Räumlichkeiten an Ihrem Veranstaltungsort. Geben Sie in der Karte auch einen kleinen, dezenten Hinweis zu Ihrem Geschenkwunsch an: Haben Sie einen Hochzeitstisch vorbereitet? Möchten Sie lieber Geld geschenkt bekommen? Lassen Sie die Karte im Anschluss noch einmal von einem Außenstehenden gegenlesen: Tauchen noch offene Fragen auf?
Bestimmen Sie einen Ansprechpartner
In der Regel übernimmt diese Aufgabe einer der Trauzeugen, der am großen Tag aber auch vorab in die Organisation eingebunden wird. Geben Sie seine Telefonnummer am Besten in der Einladungskarte an oder richten Sie eine extra E-Mailadresse ein. Die Gäste können mit dem Ansprechpartner beispielsweise Spiele oder Überraschungen für das Brautpaar organisieren, von denen es nichts wissen soll. Praktisch ist das Engagieren eines erfahrenen Hochzeitsplaners, der für die gesamte Vorbereitung, Planung und Durchführung das Heft in die Hand nimmt und sich um die vielen Kleinigkeiten kümmert. In welchem Umfang man die Dienste eines solchen Wedding Planners in Anspruch nimmt kann selbstverständlich jeweils individuell abgesprochen werden.
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Vorbesprechungen, Termine und Fristen
Sie müssen einiges an Terminen in Ihren Hochzeitskalender unterbringen. Rückt die Eheschließung näher, vereinbaren Sie einen Termin mit dem Standesbeamten, um Formalitäten und persönliche Wünsche wie Musik und den Inhalt der Traurede zu besprechen. Auch wenn sich dem Standesamt eine kirchliche Trauung anschließt, gibt es vieles mit dem zuständigen Pfarrer zu bereden. In der Regel fallen bei kirchlichen Trauungen mehrere Gesprächstermine im Vorfeld an, die frühzeitig koordiniert und vereinbart werden sollten.
Außerdem müssen Sie sich mit dem Veranstalter Ihrer Hochzeitslocation zusammensetzen und den Ablauf der Feier planen: Wann kommen die Gäste? Soll es vorab einen Sektempfang geben? Welche Getränke gehen auf Ihre Gesamtrechnung und für was sollen die Gäste eventuell selbst aufkommen? Wie soll die Bestuhlung aussehen? Wird es einen Sitzplan geben?
Wenn Sie einen Fotografen wünschen, müssen Sie auch mit ihm einen Termin zur Besprechung vereinbaren. Bestimmen Sie, wann er dabei sein soll: Nur bei der offiziellen Trauung oder auch während der Feier? Kontaktieren Sie Musiker, Band oder DJ, wenn die Musik nicht aus der Anlage kommen soll.
Vereinbaren Sie einen Termin bei einem guten Friseur zur Probefrisur und Make-Up und im Blumenladen für die Auswahl der Hochzeitsfloristik. Bestellen Sie Ihre Hochzeitstorte beim Konditor. Einige Bäcker haben nur eine begrenzte Auswahl an Etageren für Ihre Hochzeitstorte. Buchen Sie Ihre Hochzeitsreise und vor allem: Kontrollieren Sie, ob Ausweise und Reisepässe noch gültig sind.
Die Hochzeitsgarderobe
Etwa 3-4 Monate vor der Hochzeit sollten Braut und Bräutigam sich für eine Garderobe entschieden haben. Traditionell müssen beide zukünftigen Ehepartner die Kleidung getrennt voneinander kaufen, um den anderen am Tag der Hochzeit zu überraschen. Selten passt die Festgarderobe auf Anhieb. In der Regel müssen sowohl Anzug als auch Hochzeitskleid nach dem Kauf noch zum Schneider gebracht und umgeschneidert werden. Auch dies nimmt Zeit in Anspruch.
Braut und Bräutigam benötigen viele kleinen Accessoires. Der Bräutigam muss passend zu seinem Anzug Schuhe, Fliege oder Krawatte und Manschetten besorgen. Die Braut benötigt Brautschuhe, Strumpfband, Haarschmuck (wenn in die Frisur Perlen oder Spangen eingearbeitet werden sollen) und schöne Unterwäsche. Vor allem die Braut sollte daran denken, die Schuhe vorher einzulaufen, um sich nicht am Tag ihrer Hochzeit mit Blasen herumzuquälen. Denn nichts ist schlimmer als eine Braut die auf den Hochzeitsfotos mit Schmerz verzerrtem Gesicht versucht ein gequältes Lächeln hervorzubringen.
Die Ringe
Die Ringe gehören zu den wichtigsten Utensilien bei einer Hochzeit. Nehmen Sie sich Zeit für die Auswahl – sie werden die Ringe im Idealfall ein ganzes Leben lang an Ihren Händen tragen. Nehmen Sie sich also ausreichend Zeit für die Auswahl und ziehen Sie auch in Betracht, dass Sie bzw. Ihr Partner sich vielleicht noch einmal anders entscheiden könnten. Ein guter Juwelier hat in der Regel nur Ausstellungsstücke in Einheitsgrößen vorrätig. Er wird Ihre richtige Ringgröße ermitteln und die Ringe dann bestellen. Auch Zeit für eine Gravur müssen Sie einplanen um Ihren Ringen eine individuelle Note zu verleihen und sie zu dem Erinnerungsstück werden zu lassen, dass es sein sollte.
Die Feier planen
Wenn Sie damit beginnen, den zeitlichen Ablauf Ihrer Feier zu planen, sollte bereits der Ort der Veranstaltung und der musikalische Rahmen feststehen. Vorweg: Keine Feier lässt sich bis ins kleinste Detail durchorganisieren, denn die Feier machen immer die Gäste. Dennoch sollten grobe zeitliche Eckpfeiler definiert sein. Wann treffen die Gäste für den Sektempfang ein, wann soll das Abendessen serviert oder aufgebaut werden, wann wird die Hochzeitstorte angeschnitten?
Haben Sie ein Buffet bestellt? Ein Tipp: Bei einem Buffet empfiehlt es sich, um unnötig Unruhe zum Anfang zu vermeiden, eine Suppe vorweg servieren zu lassen. Dann entfällt der ungemütliche erste Ansturm aufs Buffet und Sie beginnen das Abendessen gemeinsam mit Ihren Gästen. Vielleicht kann vor dem Essen der Brautvater oder der Bräutigam noch eine Rede halten.
Klären Sie auch Fragen wie die anschließende Heimfahrt der Gäste. Oftmals findet sich ein guter Bekannter, der gegen ein kleines Entgeld einen Fahrservice anbietet. Geben Sie alle weiteren Aufgaben wie das Abholen der Hochzeitstorte und das Verteilen der Tischkärtchen in die Hände eines anderen. Ihre Aufgabe am Tag der Hochzeit ist es ausschließlich, ihn zu genießen. Ein Tipp für wertvolle Erinnerungen: Verteilen Sie Einweg-Fotoapparate auf den Tischen, damit die Gäste selbst für Schnappschüsse sorgen können – So bekommen Sie tolle Aufnahmen aus allen Perspektiven der gesamten Hochzeit. Sie werden überrascht sein, wie viel Spass es machen wird, durch die vielen Schnappschüsse Ihrer Freunde und Verwandten zu gehen. Mit fortschreitender Uhrzeit werden die Aufnahmen sicherlich immer amüsanter.
Der Tag davor
Jetzt sollten wirklich alle Vorbereitungen abgeschlossen sein. Die Braut sollte sich am Tag davor wichtigste Utensilien bereit legen: Ersatzstrumpfhose, Make-Up, Stecknadeln oder Nähzeug, Pflaster usw. Bereiten Sie alles vor, was Sie vorbereiten können, damit der Tag so entspannt wie möglich beginnen kann.
Hier gelangen Sie zum ersten Teil unserer Serie: Hochzeitsplanung leicht gemacht – eine Checkliste: Teil 1.
Bildquellen:
„Ehepaar“ © 2011 Sebastian Engel / aboutpixel.de
„Geschlossene Gesellschaft“ © 2011 Ute Pelz / aboutpixel.de
„Festhalten“ © 2011 Sven Schneider / aboutpixel.de
„Brautpaar“ © 2011 Uwe Dreßler / aboutpixel.de
„Schoen von hinten“ © 2011 Kwiveo Oeviwk / aboutpixel.de
„HochZeit“ © 2011 Vanessa Heß / aboutpixel.de
„Lass uns ewig weitertanzen“ © 2011 Michael Schneppensiefer / aboutpixel.de
„Hochzeit“ © 2011 Hubert Juranek / aboutpixel.de

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