Gewinnen Sie neue Kunden mit KennstDuEinen!

Lassen Sie sich von Ihren Kunden per Online-Mundpropaganda weiterempfehlen! Zielgerichtetes Empfehlungsmarketing für lokale Unternehmen, Dienstleister und Filialketten mithilfe der Bewertungen ihrer zufriedenen Kunden. Informieren Sie sich über unser Angebot!

Bewertungen

» Jetzt Bewerten!

Gesamtbewertung ( 1   Bewertung)

1 /5 Sterne

Gesamtbewertung im Detail

Betreuung: 1 Stern mangelhaft

Qualität: 1 Stern mangelhaft

Termintreue: 1 Stern mangelhaft

Preis: 1 Stern mangelhaft




vom

1 Stern

Details ein-/ausblenden

Betreuung

Qualität

Termintreue

Preis

Verkäuferinnen vertreiben Kunden.

Seit ich denken kann bin ich Kundin bei Salamander gewesen. Schon als Kind habe ich während der Lektüre von Lurchis Abenteuern im Schuhgeschäft still und artig Schuhe ausprobiert, solange meine Mutter das wollte, aber die Behandlung, die mir nun in diesem Schuhhaus zuteil wurde, macht es mir unmöglich weiterhin Kundin dort zu bleiben.

Ich hatte heute mein Kind bei meinem Mann untergebracht, um unbeschwert in der Innenstadt von Hannover Schuhe zu kaufen, als ich bei Salamander eben jenes Paar Stiefel im Angebot sah, das ich schon den ganzen Winter lang haben wollte (welches mir aber bislang zu teuer gewesen war).

Froh gelaunt betrat ich also das Geschäft und fragte nach den Stiefeln. Die Verkäuferin brachte mir das Paar, und es stand mir genauso gut, wie ich es erhofft hatte. Leider war der Reißverschluss an einem Stiefel ein paar Zentimeter eingerissen. Ich fragte also danach, wie sich das regeln ließe. Gab es die Möglichkeit, den Schaden zu reparieren? Ich könnte das natürlich auch selbst machen lassen, wenn man mir dafür die Kosten auf den Preis nachließe.

Die Verkäuferin machte daraufhin ein grimmiges Gesicht und meinte, sie müsse dafür die Chefin fragen. „Gerne, “ sagte ich, „Bitte machen Sie das doch. “ Und ohne ein weiteres Wort drehte sie sich um und dampfte davon. Kurze Zeit später kam sie zurück und meinte: „5 Euro, mehr gibt’s dafür nicht, sagt die Chefin. “

„Für fünf Euro kriege ich das nicht repariert, “ antwortete ich. „Vielleicht könnte ich das mit der Chefin selbst klären? “

Wieder ohne ein Wort zu verlieren, drehte sich die Verkäuferin um und verschwand ein weiteres Mal. Als sie wiederkam, wurde sie von ihrer Chefin begleitet, in deren Gesicht ich eine Miene sah, die mich an blanke Mordlust erinnerte.

„Die Reparatur kostet 3, 20 Euro, “ blaffte sie, „Da sind Sie mit den 5 Euro Preisnachlass noch gut dabei. “

Immer noch freundlich fragte ich, ob es denn möglich wäre, die Stiefel denn zu reparieren, ich würde sie ja gerne haben, aber eben in einem gebrauchsfertigen Zustand.

Die Verkäuferin und ihre Chefin wechselten einen Blick, als hätte ich sie eben in einer asiatischen Fremdsprache angeredet. Schließlich stemmte die Chefin die Hände in die Hüften, richtete sich zu ganzer Größe auf und stellte fest: „Die 3, 20Euro gibt’s dann aber nicht mehr runter! “

„Ja gute Frau, “ sagte ich, mittlerweile nicht mehr ganz so freundlich aber immer noch milde. „Ich will doch nur die Stiefel heile und für den Preis, den Sie ausgeschrieben haben. “

„Na gut, “ sagte die Chefin und gab mir zu verstehen, dass sie mir damit einen persönlichen Gefallen tue und dass ich sie ab sofort dafür in mein Nachtgebet einzuschließen habe. „Das dauert aber. “

Wir wechselten noch ein paar Worte und schließlich kristallisierte sich heraus, dass ich die Stiefel am Mittwoch abholen konnte, wobei nochmals betont wurde, dass ich aber auf keinen Fall noch einen Preisnachlass bekäme.

Nachdem das geregelt war, atmete ich auf und machte mich auf den Weg aus dem Geschäft. Da fiel mein Blick auf ein paar Kinderturnschuhe, die sich bestimmt gut an meinem kleinen Spross machen würden. Auch die waren reduziert. Ich nahm das Paar und machte mich auf, eine Verkäuferin zu suchen, um zu fragen, ob ich die Schuhe zusammen mit meinen Stiefeln am kommenden Mittwoch abholen konnte, dann bräuchte ich sie jetzt nicht den Rest des Tages mit mir herumzuschleppen.

Als ich eine Verkäuferin fand (eine andere als zuvor), kam ich jedoch gar nicht dazu meine Frage zu stellen. Ich war noch einige Schritte von ihr entfernt, da rief sie mir schon entgegen: „Nein, das geht nicht! “

„Aber ich hab‘ doch noch gar nichts gefragt. Lassen Sie mich doch zu Wort kommen. “ Ich argwöhnte, dass mein Ruf von der Chefin aus dem ersten Stock bereits durchs ganze Haus verbreitet worden war und blickte mich suchend um, ob bereits Steckbriefe mit meinem Gesicht darauf ausgehängt wurden.

„Nein, “ rief die Verkäuferin wieder, „Reduzierte Ware ist vom Umtausch ausgeschlossen! “

„Ich hab sie doch noch gar nicht gekauft, ich…“ Aber ich kam nicht zu Wort.

„Nein! Vom Umtausch ausgeschlossen! “ Jetzt wurde sie echt biestig.

Nun hatte ich endgültig die Belastbarkeit meines Geduldsfadens erreicht. Trotzdem probierte ich es noch einmal freundlich, hielt der Verkäuferin die Schuhe unter die Nase und flehte händeringend: „Ich will die Schuhe doch kaufen. Ich will doch nur wissen, ob ich sie zusammen mit meinen Stiefeln am Mittwoch abholen kann. Mehr will ich doch nicht. “

Aber scheinbar drang diese Information nicht bis zu ihr vor.

„Nein! “ blaffte sie wieder wie eine schlecht erzogene Sprechpuppe. „Das geht auch nicht! Reduzierte Ware ist vom Umtausch ausgeschlossen! “

Und das war der Moment, wo mir schlagartig bewusst wurde, dass mir Salamander gar keine Waren verkaufen wollte und dass ich als Kundin nur den Frieden der Verkäuferinnen untereinander störte. Und als mir das klar wurde, dass ich sowieso nur als Störenfried angesehen wurde, hatte ich auch keinen Grund mehr, hier etwas zu kaufen. Ich drückte der verdutzten Verkäuferin ihre reduzierten und vom Umtausch ausgeschlossenen Kinderturnschuhe in die Hand. Sollte sie sich die Dinger doch übers Bett hängen. Danach ging ich zur Kasse und stornierte meinen Auftrag für die Stiefel. Ich bedankte mich nochmal für die vielen Jahre, in denen ich hier Kundin sein durfte und versprach, dieses Haus nicht noch einmal mit meiner Anwesenheit zu stören.

Eine halbe Stunde später fand ich die gleichen Stiefel (unbeschädigt) und die gleichen Kinderturnschuhe nur etwa 200 Meter weiter für insgesamt 25 Euro weniger.

In diesem Sinne also vielen Dank dafür, dass ihr mir nichts verkaufen wolltet, liebe Salamander-Verkäuferinnen, aber hättet ihr das gleich gesagt, hätten wir uns nicht so streiten müssen.

Auf Nimmerwiedersehen…

Fragwürdigen Inhalt melden

Bewertungen 1 bis 1 von 1

Haben Sie gute Tipps auf Lager?

Firma nicht gefunden?

Sie kennen empfehlenswerte Anbieter, die noch nicht auf KennstDuEinen zu finden sind?

Dann tragen Sie den Dienstleister hier schnell und einfach ein.



Bewerten Sie Salamander Deutschland GmbH & Co. KG

Betreuung *

Qualität *

Termintreue

Preis

Ihre Gesamtbewertung
ergibt sich aus Ihren Detailbewertungen

Bitte beachten Sie unsere Verhaltensregeln.

Wir veröffentlichen Ihre Bewertung per Aktivierungslink, den wir Ihnen per E-Mail senden. Nur dafür benötigen wir Ihre E-Mail Adresse.

Ihre Daten werden von uns nicht an Dritte weitergegeben.

Zu den AGB »

* Notwendige Angaben

Das Bewertungsportal KennstDuEinen.de ist ein Service der WinLocal GmbH - © 2016