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Vorsicht bei Onlinewetten: So schützen Sie sich vor Spielsucht

Vom regelmäßigen Wetten bis hin zur ausgewachsenen Spielsucht ist es nicht weit. Insbesondere online verleitet die einfache Spielscheinabgabe zum leichtfertigen Wetten. Einige Tipps können vor Spielsucht schützen.

Darum führen Onlinewetten leicht zur Spielsucht

Eine Spielsucht kann sich sowohl beim traditionellen Glücksspiel in lokalen Abgabestellen als auch beim Spielen im Internet entwickeln. Die große Gefahr beim Onlinewetten liegt vor allem darin, dass Sie das eingesetzte Geld nicht sehen. Sie spielen nicht mit Bargeld, sondern laden Ihr Wettkonto per Überweisung, Kreditkarte oder PayPal auf. Dadurch ist das eingesetzte Geld für Sie nicht greifbar. Da Sie lediglich Zahlen sehen, verleitet dies möglicherweise zum unbedachteren Spielen. Zudem sind die Wettangebote im Internet zu jeder Zeit verfügbar, sodass man auf diese Weise sogar nachts spielen kann.

Insbesondere beim Fußball setzen Wettanbieter auf immer umfangreichere Spielpläne. Live auf Partien aus kleinen Ligen in Südamerika oder Asien zu wetten, ist kein Problem mehr. Die Tipps sind unkompliziert abzugeben, denn mit wenigen Klicks sind die Voraussagen gemacht, der Einsatz gesetzt und die Abgabe des Wettscheins bestätigt. All dies sind Dinge, die das Wetten im Internet erleichtern und möglicherweise bestehende Hemmnisse abbauen sowie die Entwicklung einer Spielsucht begünstigen. Doch wie kann man sich davor schützen?

Setzen Sie sich eine Einsatz- und Verlustgrenze

Verantwortungsbewusstes Wetten beginnt immer damit, bereits im Vorfeld klare Grenzen zu ziehen. Überlegen Sie genau, wie viele Euro Sie zum Spielen verwenden möchten und vor allem können. Es darf zu keinem Zeitpunkt gravierende Auswirkungen auf Ihr Bankkonto geben. Denken Sie daran, dass Sie Rechnungen, Lebensmittel und die Miete bezahlen müssen – auch dann, wenn Sie keine einzige Wette gewinnen.

Treffen Sie eine verantwortungsvolle Entscheidung, wie viel Verlust Sie verkraften können. Übertreiben Sie es zudem beim Einsatz nicht. Riskieren Sie nicht zu viel Geld für eine Wette, auch wenn dies aufgrund eines möglichen höheren Gewinns verlockend ist. Beschränken Sie sich selbst, indem Sie beispielsweise nicht mehr als zehn Euro für eine einzelne Wette setzen. Überschreiten Sie diese selbst gesetzten Grenzen niemals.

Leihen Sie sich keinesfalls Geld

Es ist wichtig, dass Sie nur mit Ihrem eigenen Geld spielen. Ist Ihr Einsatzlimit erreicht, dann hören Sie mit dem Wetten auf. Suchen Sie nicht verzweifelt nach Finanzierungsmöglichkeiten und lassen Sie auf jeden Fall Bekannte, Freunde und Verwandte außen vor. Leihen Sie sich keinesfalls Geld von ihnen, da dies das Abgleiten in die Spielsucht nur beschleunigen würde.

Zu Beginn machen viele aus Unwissenheit nämlich den Fehler, tatsächlich Geld zu verleihen. Auf Dauer führt dies allerdings unvermeidlich zu Schulden und höchstwahrscheinlich irgendwann auch zu Streit über die Rückzahlung. Lügen und Ausreden belasten dann viele Beziehungen. Merken Sie sich außerdem: Greifen Sie niemals auf eiserne Reserven zurück, die zum Beispiel für Ihre Kinder oder wirklich prekäre Lebenslagen gedacht sind.

Versuchen Sie nicht, Verluste auszugleichen

Einen großen Fehler begehen nahezu alle Zocker, die in eine Spielsucht schlittern: Sie versuchen, durch verlorene Wetten eingefahrene Verluste sofort wieder auszugleichen. Dabei besteht gleich auf zwei Ebenen eine enorme Gefahr: Auf der einen Seite ist der Zwang so groß, dass auch auf Sportarten oder Ereignisse gewettet wird, von denen die Spieler eigentlich nur wenig Ahnung haben.

Auf der anderen Seite greifen Betroffene dann häufig auf höhere Einsätze zurück, um den Verlust unverzüglich auszugleichen. Häufig wird aus Frust gewettet, ohne das System wirklich zu durchschauen. In den seltensten Fällen funktioniert dies. Viel häufiger verschlimmert sich die Situation, indem auch das letzte Guthaben des Wettkontos verschwindet. Finden Sie sich mit einer verlorenen Wette ab und nehmen Sie sich diese nicht allzu sehr zu Herzen.

Nutzen Sie den Kundenschutz

Sind Sie jemand, der selbst gesetzte Limits beim Wetten nicht einhält? Dann greifen Sie auf die Hilfe des Wettanbieters zurück. Seriöse Unternehmen bieten Kunden die Möglichkeit, einen Selbstschutz einzurichten. Geben Sie zum Beispiel an, dass Sie pro Monat nicht mehr als 50 Euro für das Wetten ausgeben möchten, dann werden Sie vom System beim Überschreiten dieses Wertes blockiert.

Auf diese Weise hindert Sie der Wettanbieter selbst daran, mehr als geplant auszugeben. Allerdings ist dies freiwillig. Wer bereits spielsüchtig ist, macht höchstwahrscheinlich einen großen Bogen um eine solche Funktion. Gerade als Anfänger ist es daher empfehlenswert, diese vorbeugende Maßnahme zu ergreifen, da sie sich in vielen Fällen als sehr hilfreich erweist. Nutzen Sie deshalb unbedingt den Kundenschutz.

Wetten Sie nur in gutem psychischem und physischem Zustand

Wenn Sie wetten, dann bitte nur in einer guten Verfassung. Geben Sie Ihre Tippscheine niemals ab, wenn Sie unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen stehen. Stress, Depressionen und weitere Ihre Gemütsverfassung einschränkende Krankheiten sind ebenfalls schlechte Voraussetzungen, um online zu wetten. Es besteht stets die Gefahr, dass Sie unverhältnismäßig agieren und eine leichtsinnige Wette abschließen.

Achten Sie auch darauf, dass Sie nicht zu müde sind. Bei depressiven Menschen ist zusätzlich das Risiko erhöht, dass eine verlorene Wette die Melancholie verstärkt oder zu folgenschweren Handlungen oder gar Suizidgedanken führt. Wetten Sie demnach nur, wenn Sie sich gut fühlen und geistig völlig klar sind.

Behalten Sie die Zeit im Blick

Investieren Sie nicht zu viel Zeit in das Wetten. Sicher: Wenn Sie nur zum Vergnügen tippen, dann möchten Sie trotzdem bestens informiert Ihre Voraussagen treffen. Das ist auch gut so. Schauen Sie sich daher Tabellen, Trends und Ähnliches an, um sich eine Meinung über den Ausgang eines Spiels zu bilden. Kostet Sie das Onlinewetten allerdings mehrere Stunden täglich, dann sollten Sie hellhörig werden.

Vernachlässigen Sie sogar Ihre Familie, die Arbeit oder die Hausarbeit, ist das ebenso ein Alarmsignal. Wetten darf niemals der Fixpunkt Ihres Lebens werden. Es empfiehlt sich, die jeweils verwendete Zeit aufzuschreiben. Grundsätzlich hilft es Ihnen, eine Tabelle anzulegen mit allen wichtigen Daten. So sehen Sie auf einen Blick, wann Sie wie viel Geld für welche Wetten eingesetzt haben und wie viel Zeit dies in Anspruch genommen hat.

So erkennen Sie die Spielsucht

Leider ist es bei manchem Spieler schon zu spät und der kritische Punkt bereits überschritten. Viele Betroffene merken nicht, dass sie mitten in einer Spielsucht stecken. Ein verräterisches Anzeichen für eine solche Sucht sind finanzielle Schwierigkeiten. Zocker nutzen oftmals Geld zum Wetten, das für andere Bereiche des Lebens vorgesehen ist. Wer zudem lügt oder gar betrügt, um an neues Geld zum Wetten zu gelangen, der darf dieses Warnzeichen nicht länger übersehen. Auch körperliche Auswirkungen wie Schlafprobleme können auf eine Spielsucht hinweisen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Betroffene das Wachliegen mit dem Sinnieren über neue Wettstrategien verbringen. Häufig wirkt sich die Spielsucht auch auf das Privatleben und die engsten Mitmenschen aus. Anstatt Zeit mit ihnen zu verbringen, sitzen Süchtige lieber vor dem PC. Dies geht sogar so weit, dass das Onlinewetten wichtiger als die eigene Familie ist.

Ein weiteres alarmierendes Zeichen ist es
, wenn Betroffene derart intensiv auf das Wetten fokussiert sind, dass sogar die Arbeit vernachlässigt wird. Die Folgen sind prekär, weil hierdurch die gesamte finanzielle Sicherheit gefährdet ist. Verlieren Spielsüchtige ihren Job, vergrößert sich die finanzielle Krise zusehends.

Betroffene versuchen manchmal auch von sich aus, das Wetten zu beenden oder zumindest nur noch kleinere Einsätze zu riskieren. Scheitern derartige Vorhaben aber, weist dies auf eine Abhängigkeit hin. Auch die mit dem Wetten verbrachte Zeit kann ein Warnsignal sein: Wer bereits aus Gewohnheit oder Zwang vor der Arbeit, in kurzen Pausen oder zu anderen ungewöhnlichen Zeiten wettet, bei dem sollten die Alarmglocken schrillen.

Fazit

Niemand muss in die Spielsucht abgleiten. Es gibt genügend Methoden, um beim Wetten Maß zu halten und dennoch nicht den Spaß zu verlieren. Ganz wichtig ist das vorherige Festlegen von Grenzen. Dies betrifft sowohl die verwendete Zeit als auch die Finanzen. Legen Sie eine Einsatz- und Verlustgrenze fest. Sind diese Werte erreicht, hören Sie mit dem Wetten auf und leihen sich auch kein Geld von Verwandten, Freunden und Bekannten.

Lassen Sie sich zudem von Ihrer Psyche nicht übers Ohr hauen und versuchen Sie nie, Verluste auszugleichen. Wetten Sie nur dann, wenn Sie sich gut fühlen und bei klarem Verstand sind. Machen Sie sich außerdem bewusst, wie gering gemäß der statistischen Wahrscheinlichkeit die Chance ist, durch Wetten tatsächlich reich zu werden.



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