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Im Alter zu Hause bleiben – Sanitätsbedarf hilft

Wer immer aktiv war, hat den Wunsch, das auch im Alter zu bleiben. Wenige Hilfen sind bereits in der Lage, die Selbstständigkeit zu erleichtern, für mehr Sicherheit und Eigenständigkeit zu Hause.

Was das Altern erschwert

Laut der aktuellen Wissenschaft werden Menschen bis zu 120 Jahre alt. Zugegeben, dies passiert nicht gerade vielen. Aber ab und an ist von einem 100. Geburtstag zu hören. Welche Faktoren wesentlich für ein hohes Alter verantwortlich sind, ist nicht sicher. Wer sich eine Pause vom Stress gönnt und sich überwiegend ausgewogen ernährt, hat aber gute Chancen. Ein Geheimrezept gibt es nicht, da auch die Veranlagung eine entscheidende Rolle spielt. Das ist schade, denn viele Menschen besitzen den Wunsch, sehr alt zu werden. Wer die die 70 überschreitet, macht sich seine Gedanken zum Alt sein. Denn die goldenen Jahre sind oft von Einschränkungen jeglicher Art geprägt. Sind Herz und Kreislauf verschont, sorgen möglicherweise Bewegungs-Einschränkungen für Probleme.

Hilfsmittel, die sich lohnen

Die heutige Zeit macht das Altern leichter. Experten entwickeln zahlreiche Hilfsmittel, um das Leben älterer Menschen zu unterstützen. Sanitätshäuser schießen aus dem Boden wie Pilze, um ihre kleinen und großen Innovationen für den Alltag an den Mann zu bringen. Aber was braucht der Mensch wirklich und was ergibt tatsächlich Sinn? Fakt ist, der Bedarf an Hilfsmitteln ist nicht mit einer Pflege-Bedürftigkeit gleichzusetzen. Wer sich im Alter die einen oder anderen Hilfen zu Nutze macht, ist noch lange kein Greis oder Pflegefall. Vielmehr unterstützen bereits Kleinigkeiten wie ein Greifarm im Tagesablauf und bringen Entlastung. Warum sich abmühen, wenn es Hilfsmittel gibt? Als Hilfsmittel verstehen Experten alles, was das Dasein, den Tag, das Leben und die Arbeit erleichtert. Das trifft auf verschiedene Bereiche zu, Hilfsmittel, die körperlich Nutzen bringen, wie Brille und Co., oder die die Abläufe erleichtern. Denken Sie an Schulkinder. Hier gilt der Taschenrechner als unzulässiges oder zulässiges Hilfsmittel bei der Klassenarbeit. Gerade für den häuslichen Bereich gibt es für Bedürftige oder Senioren eine Vielzahl an Hilfen.

Wann werden Sie alt?

Laut Studien der Gerontologie, der Alterswissenschaften, altert ein Mensch ab dem 40. Lebensjahr, natürlich nur Stück für Stück und als schleichender Prozess. Viele merken ab 40 Einbußen an Zähnen und Augen. Eine Lesebrille gilt auch als sogenanntes Hilfsmittel und ist oft schon ab 40 notwendig. Sie nutzen also bereits in diesem Alter kleine Hilfen, die großen Nutzen bringen. Eine altersbedingt verminderte Sehkraft ist als normal einzustufen und lässt sich dank Brille schnell korrigieren. Das Gebiss bekommt oft schon ab dem 30. Lebensjahr Erneuerungen jeglicher Art, teilweise sogar bereits Zahnersatz. Das kennen Sie ebenfalls und nutzen es urteilsfrei.

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Auch im Alter up to date

Heutzutage bieten Sanitätshäuser altersgerechte technische Innovationen an. Viele Senioren sind eingeschränkt, aber dennoch agil. Mobile Telefone gibt es beispielsweise als Senioren-Edition zu kaufen. Sogenannte Seniorenhandys bieten mehr Komfort und sind leichter zu bedienen. Tasten und Display sind größer und machen die Anwendung nutzerfreundlicher. Wer kein Handy braucht, hat ein Festnetz-Telefon zu Hause. Diese Apparate sind oft nicht mehr passend und im Alter schlechter in der Handhabung. Hierfür gibt es Mittel und Wege, um das Anwenden zu vereinfachen. Telefonverstärker korrigieren die Lautstärke und sind somit besonders für Schwerhörige ein Zugewinn. Eine bessere Akustik erreichen Sie auch dank Kopfhörer, die Sie an dem TV-Gerät anschließen. Dies ist wichtig, wenn Sie im Mehrfamilienhaus leben und andere auf diese Weise nicht durch lautes Fernsehen stören. Selbstverständlich gelten auch Hörgeräte als sinnvolle Möglichkeit, natürliches Hörvermögen zu simulieren. Die Vielfalt an Geräten ist grenzenlos. Schnurlose Telefone nehmen Sie überall im Haus und im Garten mit. Sie verhelfen zu mehr Flexibilität. Wer sich aufgrund bestehender Krankheiten und Einschränkungen unsicher bewegt, kann Notruf-Systeme installieren lassen. Technische Hilfen gibt es viele, Sie brauchen sich nur über das Angebot zu informieren.

Sinnvolle Anpassungen für zu Hause

Physische Einschränkungen sind bei Senioren gefürchtet. Viele der deutschen Rentner verbringen ihren Lebensabend am liebsten zu Hause. Das ambulante Versorgen durch den Pflegedienst ist heute keine Seltenheit mehr und leicht zu verwirklichen. Wichtig ist ebenfalls, dass die häusliche Umgebung mitspielt und beispielsweise behindertengerechte Faktoren bietet. Sind die Treppen zum Bad im Obergeschoss weiterhin überwindbar? Ein häufiges Problem, das Sie durch einen Treppenlift beseitigen. Dieser ist bei einem stark eingeschränkten Bewegungsapparat das erste Mittel der Wahl. Er ermöglicht der betroffenen Person ein adäquates Leben in den eigenen vier Wänden. Bei mäßigen Problemen im Bereich Fortbewegung helfen Gehstützen. Die Auswahl an guten Stützen ist groß und umfasst Gehstöcke, Gehgestelle, Krücken und den Rollator. Sie verhelfen zu mehr Sicherheit bei der Fortbewegung, ob daheim oder unterwegs. Rollatoren gibt es in vielen Ausführungen, wobei das typische Design mit Einkaufskorb und Ablage am bekanntesten ist. Damit bewegen Sie sich im gewohnten Umfeld sicher von einem ins nächste Zimmer und sind in der Lage, bequem zum Einkaufsladen zu gehen. Einkaufstrolleys sind ebenfalls hilfreich, um die wichtigen Besorgungen noch selbst zu erledigen.

Veränderungen im Umfeld

Wer eine Pflegestufe besitzt, bekommt Renovierungen für ein behindertengerechtes Zuhause bezuschusst. Dies beinhaltet das Anpassen des Badezimmers oder das Verbreitern der Türen. Die wenigsten Lebensräume sind auf das Alter vorbereitet, was nachzuholen ist. Wenn große bauliche Maßnahmen nicht notwendig sind, reichen kleine Installationen aus. Haltegriffe gelten als wichtiger Bestandteil der Sturzprophylaxe und sind schnell befestigt. Sie bestehen aus robustem Metall und Sie bringen sie da, wo es nötig ist, an. Das ist an der Toilette, um das Aufstehen zu erleichtern, oder im Flur und am Bett. Sie sind flexibel einsetzbar und helfen nachweislich, Stürze zu vermeiden. Laut Expertenstandard der DNQP (Deutsches Netzwerk für Qualitäts-Entwicklung in der Pflege) sind Stürze bei älteren Menschen aufgrund fehlender Balance und eines reduzierten Allgemeinzustands ein hohes Risiko. Im schlimmsten Fall führen sie zu schwer heilbaren Brüchen, die ein externes Unterbringen unvermeidbar machen. Daher ist es wichtig, dass Sie Schwierigkeiten in Ihrer Beweglichkeit erfassen und nach Lösungen suchen. Viele Hilfsmittel sind vor allem zur Sturzprophylaxe gedacht und leicht anwendbar.

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Zweckmäßige Alltagshilfen nutzen

Im Mittelpunkt des Tages steht die Körperpflege sowie Ernährung und einhergehende Ausscheidung. Niemand redet gerne darüber, aber Probleme haben viele in diesen Bereichen. Das ist natürlich und verständlichen Bewegungs-Einschränkungen zuzuschreiben. Gerade bei der Körperhygiene helfen kleine Anschaffungen für ein leichteres Durchführen. Beispielsweise sorgen hochwertige Matten für das Badezimmer für eine verminderte Rutschgefahr. Sie haben die Möglichkeit, einen speziellen Badhocker vor das Waschbecken zu stellen, der sich durch seine wertigen Materialien leicht säubern lässt. Sinnig ist auch ein Duschstuhl, den Sie in die Dusche stellen. Hiermit duschen Sie im Sitzen, was bequem und effektiv ist. Für die geliebte Badewanne gibt es Badelifter. Diese setzen Sie mit wenigen Handgriffen in die Wanne ein. Der Lifter fährt den Körper bei Bedarf in die Wanne runter und hoch. Sie erhalten sich hierdurch mehr Eigenständigkeit bei der Hygiene. Für die intimen Verrichtungen des Alltags eignen sich Sitzerhöhen für die Toilette. Der Radius zum Hinsetzen ist weniger groß, was das Aufstehen erleichtert. Wenn notwendig, eignen sich spezielle Toilettenstühle, die Sie beispielsweise nachts ans Bett stellen. Der Weg ist nicht mehr weit und Sie sind in der Lage, Ihre Bedürfnisse zeitnah und hygienisch zu verrichten.

Fazit

Abschließend bleibt zu sagen, dass die Welt des Sanitätsbedarfs nie so vielfältig war wie heute. Für jedes Leiden, Gebrechen und Problem gibt es eine passende Lösung, die Experten notfalls maßschneidern. Wer heutzutage altert, hat die Möglichkeit, sich raffinierte Hilfsmittel zu Nutze zu machen. Je nach Art und Fall erhalten Sie für diese Zuschüsse und Fördermittel. In früheren Zeiten war das Altern nicht leicht und auch heute ist es mit Einschränkungen behaftet. Aber zumindest erhalten Sie durch durchdachte Hilfen die Option, zu Hause zu altern, während Ihre Eigenständigkeit durch deren Einsatz erhalten bleibt. Informieren Sie sich über Ihre Möglichkeiten und bleiben auch Sie im Alter zu Hause.

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