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Abgesoffen oder weggeflogen? Warum sich Qualität bei Zelten auszahlt

Camping liegt im Trend. Damit Ihr Urlaub ein voller Erfolg wird, wählen Sie Ihr Zelt nach dem Klima am Zielort und nach dem Reisezweck aus.

In einem kleinen Zwei-Mann-Zelt kuscheln Sie sich gemütlich an den Partner. Am Abend sitzen Sie mit der ganzen Familie vor dem Großraumzelt und lauschen auf die Geräusche in der Natur. Mit mehreren Freunden feiern Sie den Sommeranfang am See, ohne auf lärmempfindliche Nachbarn zu achten. So oder so ähnlich stellen sich Einsteiger die Campingfreuden vor.

Wer schon Erfahrung mit einem Camping- oder Zelturlaub gemacht hat, berichtet vielleicht ähnliche Erlebnisse. Damit Sie sich an solchen Urlaubsgeschichten erfreuen, achten Sie bei der Auswahl des Zeltes am besten auf die Qualität. Wird es im Inneren feucht und kalt, ist es mit dem Spaß an der flexiblen Unterkunft schnell vorbei. Im schlimmsten Fall drohen sogar längere gesundheitliche Probleme durch Unterkühlung und Nässe. Worauf achten Sie also bei der Auswahl und wie erkennen Sie bei einem Zelt gute Qualität?

Ein gutes Zelt ist praxistauglich

Das ideale Modell ist praxisgerecht und auf die Lage des Campingplatzes ausgerichtet. Für einen Urlaub im sonnigen Süden hat Ihr Zelt andere Anforderungen zu erfüllen als beim Trekking in Skandinavien. Für das entspannte Wintercamping benötigen Sie eine andere Ausrüstung als im Sommer. Eine Trekkingtour nach Marokko verlangt nach einem anderen Zelt als der kurze Aufenthalt an heimischen Seen oder im Schwarzwald.

Besondere Ansprüche an die Qualität stellen Touren in Regionen mit extremen Witterungsbedingungen. Bevor Sie sich für den Kauf entscheiden, überlegen Sie also gut, welche Reisen Sie unternehmen werden. Bedenken Sie, ob Sie lediglich mit einem Freund oder Bekannten unterwegs sind und deshalb nur ein Zwei-Mann-Zelt benötigen oder ob Sie mit der ganzen Familie campen. Je besser das Zelt auf Ihre persönliche Reiseplanung ausgerichtet ist, desto mehr Spaß haben Sie bei Ihrem Campingurlaub.

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So erkennen Sie ein gutes Zelt

Ein praxistaugliches Modell ist durch eine stimmige Konstruktion gekennzeichnet. Eine wasserdichte und schnelltrocknende Außenhaut aus Polyester oder Nylon gehört ebenso dazu wie ein atmungsaktives Innenzelt. Am Innenzelt sind am besten Moskitoeinsätze befestigt. Sie schützen vor unliebsamen Besuchern im Inneren. Wichtig ist, dass sich die Einsätze zusammen mit dem Stoff des Innenzelts verschließen lassen.

Vor allem bei Familienzelten oder wenn Ihre Campingreise in eine Region mit schlechtem Wetter führt, ist ein großer Vorraum wichtig. Wenn der Stoff weit genug von der Flamme des Campingkochers entfernt ist, lässt sich das Vorzelt gut als überdachte Kochmöglichkeit nutzen. Achten Sie darauf, dass die Entfernung zwischen der Kocherflamme und dem Zeltstoff an jeder Stelle mindestens 50 Zentimeter beträgt. So entzündet sich der Stoff beim Kochen nicht. Außerdem schaffen Sie im Vorzelt zusätzliche Aufbewahrungsfläche für Ihr Gepäck.

Im Sommer oder beim Campen in warmen Regionen gilt es, ein starkes Aufheizen im Innenraum zu vermeiden. Dazu wählen Sie ein Zelt mit zwei Eingängen. Wenn Sie beide Eingänge öffnen, stellen Sie auf Durchzug, um die Temperaturen im Inneren zu senken. Falls das Außenzelt nicht bis zum Erdboden reicht, schaffen Sie eine zusätzliche Lüftungsmöglichkeit. Wenn das Modell mit Lüftern ausgestattet ist, achten Sie darauf, dass diese gegenüberliegend angebracht sind. Wichtig ist, das alle Lüfter sich vollständig schließen lassen, um Zugluft zu vermeiden.

Für den festen Stand der Außenhaut sind stabile Sturmabspannungen unerlässlich. Sie sind im besten Fall am Gestänge befestigt. Wenn ein Abspannpunkt am unteren Drittel des Gestänges ansetzt, erhöht das den stabilen Stand des Gerüsts.

Ein Zeltboden aus dickem und robustem Nylon ist mehr als verzichtbarer Luxus. Er hält die Temperatur des Erdbodens gut ab. Außerdem federt er Unebenheiten ab, die beim Liegen und Sitzen auf dem Boden stören. Wenn die Seiten an den Kanten knapp zehn Zentimeter nach oben ragen, bleibt es auch bei nassem Erdboden und in Pfützen trocken im Zelt. Beim Gestänge haben Sie die Wahl zwischen Aluminium und Carbon. Aluminium ist stabil und robust, ist aber etwas schwer. Ein Gestänge aus Carbon ist deutlich leichter. Der teure Anschaffungspreis lohnt sich, wenn Sie regelmäßig zelten.

Sofern Sie mit dem Zelt in Gegenden mit extremen Wetterbedingungen reisen, ist es erforderlich, dass alle Elemente mit Handschuhen zu bedienen sind. Wichtig ist, dass das Material von Außen- und Innenhaut bei niedrigen Temperaturen flexibel zu bewegen ist. Alle Beschichtungen sind am besten so beschaffen, dass sie großer Kälte standhalten. Achten Sie außerdem darauf, dass das Zelt auch bei schwerer Schneelast stabil bleibt. Dazu sind stabile Abspannleinen hilfreich.

Diese Zeltformen sind beliebt

Kuppelzelte oder Igluzelte gelten als das klassische Campingzelt. Sie sind besonders für Trekking- oder Bergtouren geeignet. Diese Zelte sind windstabil und kommen somit auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen zum Einsatz. Bei einem Kuppel- oder Igluzelt spannt sich die Außenhaut über ein gekreuztes Gestänge. Dadurch sind sie besonders widerstandsfähig gegen Wind und Wetter. Für große Familien sind diese Zelte meist nicht geeignet, weil es im Innenraum ziemlich beengt zugeht.

Bei einem Tunnelzelt ist das Verhältnis von Platz zu Gewicht sehr vorteilhaft. Obwohl solche Zelte recht groß sind, lassen sie sich für Stürme stabil abspannen. Wenn für eine Trekkingreise wenig Gewicht nötig ist, ist das Tunnelzelt die bevorzugte Variante. Tunnelzelte eignen sich durch die große Grundfläche und das angemessene Raumvolumen ideal als Familienzelt. Sie sind mit mehreren Gestängebögen aufzubauen. Daraus entsteht die klassische Tunnelform.

Komfortzelte kommen ebenfalls gut für die Reise mit der Familie in Frage. Sie sind ein optimales Basislager, wenn Sie am Tag mit dem Fahrrad oder mit dem Boot unterwegs sind oder zum Klettern gehen. Komfortzelte bieten genügend Platz für eine kleine Familie, wenn noch ein Klapptisch, ein Kocher und andere Freizeitausrüstung unterzubringen sind.

Eine Alternative für Basislagerzelte sind Tipis. Sie sind zwar relativ teuer, sehen optisch aber gut aus. Tipis gibt es mit hohem Gewicht, es sind aber auch leichte Modelle am Markt erhältlich. Durch die spitze Konstruktion eignen sich Tipis gut für Gegenden mit hoher Schneelast. Mit einem eingebauten Ofen sind sie für das Wintercamping einsetzbar.

Wenn Sie ein sehr stabiles Zelt benötigen, wählen Sie ein geodätisches Modell. Das Gewicht ist im Vergleich etwas höher, weil sich das Gestänge durch mehrere Kreuzungspunkte gegenseitig stützt. Vor allem auf Expeditionen in Gebiete mit Extremwettern oder auch in stürmische Gefilde kommt ein geodätisches Zelt oft zum Einsatz. Denn es gibt derzeit keine widerstandsfähigeren Modelle auf dem Markt. Die Form ähnelt einem Kuppelzelt, deshalb ist es besonders windabweisend. Für den Aufbau bringen Sie besser etwas Erfahrung mit, er ist aufgrund der sich kreuzenden Zeltstangen etwas kompliziert.

Das Wurfzelt ist ideal für Sie, wenn Sie noch keine Erfahrung mit dem Zeltaufbau haben oder wenn wichtig ist, dass es beim Aufbau schnell geht. Diese Modelle bauen sich innerhalb von kürzester Zeit selbst auf. Sie sind nach einem Pop-up-Prinzip konstruiert, deshalb heißen sie auch Pop-up-Zelt oder Sekundenzelt. Bei einem Wurfzelt entfernen Sie die Schlaufe, die das Zelt zusammenbindet und werfen das Modell in die Luft.

Durch die Zugluft stellt es sich in der Flugkurve praktisch von selbst auf. Zerknüllte Zeltaußenhäute, komplizierte Gestänge und komplexe Aufbauanleitungen sind somit bei einem Wurfzelt nicht zu befürchten. Für den stabilen Stand befestigen Sie nur noch die Abspannseile. Ebenfalls zügig aufzubauen ist ein aufblasbares Zelt. Hier genügen schon wenige Handgriffe und die Modelle sind auf nahezu jedem Untergrund aufzustellen.

Das Modell lässt sich auseinanderfalten und ist danach nur aufzupumpen. Durch die Struktur sind diese Zelte äußerst wind- und wetterabweisend. Aufblasbare Zelte bestehen aus einem Mehrkammersystem. Selbst wenn eine Kammer beschädigt ist, bleibt der Aufbau insgesamt stabil. Dadurch lässt sich ein einzelnes Loch leicht finden und reparieren.

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Fazit

Dank der großen Auswahl findet jeder Camper das richtige Modell für seinen Bedarf. Dazu ist es wichtig, zuerst die persönlichen Anforderungen festzulegen. Ein großes Zelt für den Familienurlaub in warmen Regionen ist anders ausgestattet als eine Unterbringung für zwei Personen für Gebiete mit extremen Wetterverhältnissen. Wer das beachtet und sich dann für ein hochwertiges Modell entscheidet, verbringt beim Zelten eine entspannte Zeit. Sie ist mit dem Urlaub im schicken Hotel sicher vergleichbar und bringt ungleich mehr unvergessliche und individuelle Eindrücke.



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