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8 Gründe warum es sich lohnt Getränke in Glasflaschen zu kaufen

Plastikflaschen – auch PET-Flaschen genannt – haben längst die Regale aller Supermärkte erobert. Dabei gibt es unzählige Gründe, die gegen sie und für Glasflaschen sprechen.

Die versteckten Gefahren in Plastikflaschen

Plastikflaschen haben sich längst durchgesetzt und sind die Nummer eins unter den Getränkebehältnissen. Auf den ersten Blick leuchtet dies auch durchaus ein: Sie sind nicht nur leichter als Glasflaschen und daher einfacher zu transportieren, sondern im Gegensatz zu diesen auch unzerbrechlich. Oberflächlich betrachtet spricht also einiges für Plastikflaschen und kaum etwas gegen sie. Dringt man jedoch etwas tiefer in die Thematik ein, sieht die Sache gleich ganz anders aus: Die Nachteile von Plastikflaschen liegen nämlich im Verborgenen und wiegen umso schwerer, da sie nicht nur den Menschen, sondern auch die Umwelt betreffen. Bei den folgenden 8 Punkten handelt es sich um die schwerwiegendsten Gründe, die gegen Plastik- und für Glasflaschen sprechen.

1. Plastikflaschen werden aus fossilen Rohstoffen hergestellt

Plastikflaschen sind auch unter der Bezeichnung PET-Flaschen bekannt. Dabei steht die Abkürzung PET für Polyethylen-Terephthalat. Dieser Kunststoff wird aus Erdöl, einem der meistumkämpften fossilen Rohstoffe der Erde, hergestellt. So benötigt man für die Herstellung von zwölf PET-Flaschen rund einen Liter Erdöl. Der Abbau von Erdöl geht nicht nur mit hohen Belastungen für die Umwelt einher, sondern auch mit Unruhen und Kriegen. Jede gekaufte Plastikflasche trägt zu diesen Verhältnissen bei und je größer die Nachfrage nach Plastikflaschen ist, desto mehr Erdöl wird auch abgebaut. Dessen sollten Sie sich stets bewusst sein und daher beim nächsten Einkauf im Supermarkt vielleicht doch lieber zu Glasflaschen greifen.

2. Plastikflaschen belasten die Umwelt schwer

Keine Frage: Plastikflaschen stellen eine hohe Belastung für die Umwelt dar, und das sowohl in ihrer Produktion als auch in ihrer Entsorgung. Die meisten Plastikflaschen landen nämlich nicht beim Recyceln, sondern ganz einfach im Müll. Und bis Plastikflaschen zerfallen, dauert es hunderte von Jahren. Dies gilt in der Regel auch für jene Flaschen, die von den Herstellern als biologisch abbaubar bezeichnet werden. Jede gekaufte Plastikflasche stellt daher eine zusätzliche Belastung für die Umwelt dar und verschmutzt diese wieder ein Stückchen mehr. Die umweltfreundliche Alternative: Glasflaschen.

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3. PET-Flaschen halten Getränke nicht lange frisch

Ein weiterer Nachteil von Plastikflaschen gegenüber Glasflaschen ist, dass Plastikflaschen nicht komplett gasdicht sind. Aus diesem Grund kann Kohlendioxid aus ihnen entweichen, was zur Folge hat, dass diverse Getränke oft schon nach relativ kurzer Zeit schal und abgestanden schmecken. Darüber hinaus kann auch Sauerstoff in Plastikflaschen eindringen und dafür sorgen, dass der Inhalt verdirbt. So bleiben Getränke in Plastikflaschen nur etwa halb so lange frisch wie jene in Glasflaschen. Dabei gilt: Je kleiner die Plastikflasche, desto kürzer bleibt der Inhalt frisch. Aus diesem Grund werden viele Getränke auch nur in PET-Flaschen mit über einem Liter Inhalt angeboten.

4. Plastikflaschen enthalten hormonell wirksame Substanzen

In wissenschaftlichen Studien konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass PET-Flaschen Stoffe enthalten, die hormonell wirksam sind. Diese Stoffe verhalten sich ähnlich wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen und können in entsprechender Konzentration den Hormonhaushalt durcheinander bringen. So wurde in einer Studie der Universität Würzburg aus dem Jahr 2009 etwa festgestellt, dass in PET-Flaschen abgefülltes Mineralwasser je Liter bis zu 75 Nanogramm hormonähnliche Substanzen enthält. Im Schnitt konnte im Vergleich zu Mineralwasser aus Glasflaschen eine etwa doppelt so hohe Belastung mit hormonähnlichen Stoffen festgestellt werden.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen Forscher der Universität Frankfurt: Sie ließen je eine Gruppe von Schnecken für den Zeitraum von acht Wochen in einer Glasflasche sowie in einer PET-Flasche leben. Nach dieser Zeit konnte bei den Schnecken in der PET-Flasche eine deutlich erhöhte Reproduktionsrate festgestellt werden. Dies sei laut Forschern eindeutig auf die Wirkung hormonähnlicher Substanzen in den PET-Flaschen zurückzuführen.

Experten gehen unter anderem aufgrund dieser Forschungsergebnisse davon aus, dass sich Getränke aus PET-Flaschen auch auf den menschlichen Hormonhaushalt negativ auswirken. So reichen die vermuteten Auswirkungen von Störungen des Stoffwechsels und einem erhöhten Diabetesrisiko über eine Vergrößerung der Prostata bis hin zu einer Verschlechterung der Spermienqualität, die sogar zu Unfruchtbarkeit führen kann.

Dies alles spricht eindeutig gegen PET-Flaschen und für Glasflaschen, denn diese sind frei von hormonähnlichen Substanzen, die sich negativ auf Ihre Gesundheit auswirken können.

5. Plastikflaschen enthalten gesundheitsschädliches Acetaldehyd

In PET-Flaschen finden sich nicht nur hormonell wirksame Substanzen, sondern noch zahlreiche weitere gesundheitlich bedenkliche Stoffe. Zu diesen zählt etwa Acetaldehyd, das unter anderem auch in Zigarettenrauch vorkommt. Acetaldehyd gilt als stark gesundheitsschädlich und wirkt insbesondere in der Leber. Dort begünstigt es die Entstehung von Leberzirrhosen. Darüber hinaus fördert es die Bildung gefährlicher freier Radikale, die Zellen angreifen und zerstören.

Manchmal macht sich der Gehalt an Acetaldehyd durch einen leichten Weingeschmack und -geruch der in PET-Flaschen abgefüllten Getränke bemerkbar. Obwohl der Acetaldehyd-Gehalt von PET-Flaschen unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert liegt, kann er in Untersuchungen dennoch eindeutig nachgewiesen werden. Wenn Sie also auf Nummer sicher gehen und das mit Acetaldehyd einhergehende Gesundheitsrisiko vermeiden wollen, sollten Sie statt zur PET-Flasche lieber zu Glasflasche greifen.

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6. PET-Flaschen enthalten krebserregendes O-Methyl-Carbamat

Anders als Glasflaschen können PET-Flaschen nicht durch Hitze keimfrei abgefüllt werden. So ist es nicht möglich, die Getränke heiß in PET-Flaschen zu füllen. Stattdessen erfolgt die Entkeimung von Plastikflaschen mittels Dimethyldicarbonat (DMDC). Obwohl diese Substanz an sich hochgiftig ist, geht von ihr direkt noch kein gesundheitliches Risiko aus. Sie wird nämlich während des Entkeimungsvorganges abgebaut. Hier entsteht jedoch wiederum das Abbauprodukt O-Methyl-Carbamat, welches in geringen Mengen in der PET-Flasche zurückbleibt. Die krebserregende Wirkung dieses Stoffes konnte immer wieder in Versuchen an Ratten nachgewiesen werden. Der US-Bundesstaat Kalifornien führt O-Methyl-Carbamat daher auch auf seiner Liste der krebserregenden Substanzen.

Auch hier gilt: Wenn Sie jegliches Gesundheitsrisiko vermeiden möchten, bleibt Ihnen nur der Griff zur gesundheitlich unbedenklichen Glasflasche.

7. Plastikflaschen sind besonders für Kinder und Schwangere gefährlich

All die bereits aufgezählten, von PET-Flaschen ausgehenden gesundheitlichen Risiken treffen besonders zwei Personengruppen: Schwangere und Kinder. Beide sind insbesondere für die Auswirkungen der hormonähnlichen Substanzen empfänglich. Diese können bereits bei ungeborenen Kindern im Mutterleib zu Entwicklungsstörungen führen und organische Schäden verursachen. Auch bei Kindern kann sich der Konsum von Getränken aus PET-Flaschen negativ auf die Entwicklung auswirken. Gerade wenn sich der Körper noch im Wachstum befindet, können hormonell wirksame Substanzen zahlreiche negative Folgen haben. Aus diesem Grund sollten besonders Schwangere und Kinder möglichst die Finger von PET-Flaschen lassen und unbedingt Getränke aus Glasflaschen bevorzugen.

8. Plastikflaschen stehen im Verdacht, zahlreiche gesundheitliche Beschwerden auszulösen

Dass PET-Flaschen hormonell wirksame Substanzen sowie potenziell gesundheitsschädliche und krebserregende Stoffe enthalten, ist eindeutig wissenschaftlich bewiesen. Diese können nicht nur zu ernsthaften und schweren Erkrankungen führen, sondern stehen auch immer wieder im Verdacht, diffuse Beschwerden auszulösen. So vermuten Ärzte immer wieder, dass der ständige Genuss von Getränken aus Plastikflaschen zu einer sogenannten schleichenden Intoxikation – also einer stufenweisen Vergiftung – führt.

Diese kann sich auf unterschiedlichste Art äußern:

Kopfschmerzen, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Kreislaufprobleme, ständige Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und auch Hautausschläge zählen zu den typischen Symptomen einer solchen schleichenden Vergiftung. Zurückgeführt wird dies häufig auf die schädliche Wirkung, die die in PET-Flaschen enthaltenen Substanzen unter anderem auf Leber und Herz haben. Je länger Getränke aus PET-Flaschen konsumiert werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass derartige Symptome auftreten. Wenn auch Sie diese bereits bei sich beobachten konnten, sollten Sie in Zukunft auf Plastikflaschen verzichten, und stattdessen Getränke aus Glasflaschen bevorzugen. Vielleicht können Sie dann bald eine Verbesserung Ihres Befindens feststellen.

Fazit

Glasflaschen haben gegenüber Plastikflaschen zahlreiche Vorteile: Sie sind umweltfreundlich, halten Getränke länger frisch und sind nicht gesundheitsschädlich. Vor allem die von Plastikflaschen ausgehenden gesundheitlichen Risiken werden immer wieder intensiv diskutiert. Auch wenn offizielle Stellen Verbraucher stets beschwichtigen, ist es doch eindeutig bewiesen, dass PET-Flaschen zahlreiche gesundheitsschädliche Substanzen enthalten. Wenn Sie also auf Nummer sicher gehen möchten, sollten Sie beim nächsten Einkauf im Supermarkt statt zur Plastikflasche lieber zu Glasflasche greifen.

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