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Werbeagentur finden: Was du wirklich brauchst (und was nur nett klingt)

Du suchst eine Werbeagentur und willst nicht im Buzzword-Nebel landen? Hier bekommst du einen klaren Überblick: Leistungen, Abläufe, Kosten, Red Flags, Briefing-Tipps und wie du seriöse Anbieter in deiner Nähe erkennst – ohne Marketing-Blabla. Weiterlesen

Aktuelle Bewertung für Werbeagentur

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Neueste Bewertungen für Werbeagentur

5,0 Sterne

von M. K., 59439

malocherkind GmbH & Co. KG

Top Webauftritt

malocherkind hat unseren Webauftritt aktualisiert. Erst wollten wir "nur" das. Design machen. Dann hatte Thomas uns mitgeteilt, was es eigentlich noch alles ...

5,0 Sterne

von Bea Helmling, Ludwigshafen Am Rhein

Bengi Design Werbeagentur

Top Leistung

Wir sagen Danke. Sehr kompetente Beratung unsere Wünsche wurden erfüllt und schnell umgesetzt. Preisleistung unschlagbar. Unser Firmenfahrzeug war nach Fo...

5,0 Sterne

von Mel W.

BIKEEXCHANGE DE VERTRIEBS GMBH

Super

Sehr netter Kundenservice, tolles Bike, schnelle Lieferung und super Preis. Sehr zu empfehlen!

1,0 Stern

von Milad H., 40789

SUMAX

Intransparente Abrechnung und mangelhafte Kommunikation

Ich kann die Zusammenarbeit mit SUMAX leider absolut nicht empfehlen. Meine Erfahrungen decken sich mit anderen negativen Rezensionen hier: Intransparente...

5,0 Sterne

von Oliver P., Nürnberg

medioton Werbeagentur

Team mit Kompetenz in Daily Business und Konzeption

Seit mehreren Jahren unterstützt medioton in Projekten von Social Media und Markenberatung. Kompetent und wertschätzend :-)

5,0 Sterne

von Sophie F.

Deutsche Schutzbrief Gesellschaft

Schönes Gefühl von Sicherheit

Ich nutze die DSG für Schlüssel-Schutz und den Gesundheits-Schutz. Es ist beruhigend, wenn man allein lebt und trotzdem abgesichert ist. Ich habe DSG schon m...

1,0 Stern

von Paul R., Fulda

RTO GmbH

Firma ist Betreiber von Ladies de

Die Firma ist Betreiber von Ladies de. und auch vielen anderen Seiten in diesem Gewerbe. Einzig allein die Werbeeinnahmen sind dem Unternehmen hier wichtig. ...

Werbeagentur finden: Was du wirklich brauchst (und was nur nett klingt)

Inhaltsverzeichnis

Warum überhaupt eine Werbeagentur?
Welche Agentur passt zu dir?
Leistungen: Was macht eine Werbeagentur konkret?
So läuft die Zusammenarbeit typischerweise
Briefing, aber bitte ohne Bauchweh
Kosten & Budgets: Was ist realistisch?
Red Flags: Woran du schlechte Agenturen erkennst
Auswahl in der Nähe: So triffst du eine gute Entscheidung
Trends, die gerade wirklich zählen
Häufige Fragen, die fast immer kommen

Warum überhaupt eine Werbeagentur?

Eine Werbeagentur ist oft genau dann sinnvoll, wenn du merkst: „Wir machen schon irgendwas mit Marketing“, aber es fühlt sich an wie ein Flickenteppich. Mal ein Posting, mal eine Anzeige, mal eine neue Website-Idee – und trotzdem bleibt der Effekt aus. Eine gute Agentur bringt Struktur rein, priorisiert gnadenlos und sorgt dafür, dass aus „wir müssten mal“ ein Plan wird. Und ja: Manchmal ist sie auch einfach der externe Sparringspartner, der dir ehrlich sagt, wenn eine Idee nett, aber wirkungslos ist.

Warum das mehr ist als „Outsourcing“
  • Eine Agentur bündelt Strategie, Kreation und Umsetzung – statt dass alles bei dir „nebenbei“ passiert.
  • Externe Perspektive: weniger Betriebsblindheit, mehr Klarheit bei Zielgruppe und Botschaft.
  • Priorisierung: erst die Maßnahmen, die Umsatz, Leads oder Anfragen bewegen.
  • Typischer Gewinn: schnellere Entscheidungen, bessere Konsistenz, sauberere Messbarkeit.

Unter uns: Viele suchen eine Werbeagentur, weil intern die Zeit fehlt. Das ist okay. Entscheidend ist nur, dass du nicht einfach Arbeit ablädst, sondern Verantwortung teilst. Sonst wird’s ein Ping-Pong aus „Kannst du mal…?“ und „Wir bräuchten noch…“ – und du zahlst am Ende für Chaos. Wenn die Rollen klar sind, kann eine Agentur dagegen richtig Spaß machen: Du lieferst das Wissen über dein Geschäft, die Agentur übersetzt es in Kommunikation, die draußen ankommt.

So teilst du Verantwortung, ohne die Kontrolle zu verlieren
  • Benenn bei dir eine Ansprechperson mit Entscheidungskraft (kein „Wir fragen mal in der Runde“).
  • Definiere Ziele als Ergebnis, nicht als Aufgabe: „20 qualifizierte Leads/Monat“ statt „mehr Social Media“.
  • Lege Freigabewege fest: wer darf was entscheiden, bis wann.
  • Halte Kernbotschaften schriftlich fest (ein Mini-Brand-Guide reicht am Anfang).

Welche Agentur passt zu dir?

„Werbeagentur“ ist ein Sammelbegriff. Das ist ein bisschen wie „Restaurant“: Kann Sterne-Küche sein, kann Dönerbude sein – beides hat seinen Moment. Es gibt Full-Service-Agenturen, die alles abdecken wollen; es gibt Spezialisten für Performance-Marketing, Branding, Web, SEO oder Social. Und dann gibt’s Mischformen, die sich eine klare Kernkompetenz behalten und für den Rest ein Netzwerk nutzen. Klingt widersprüchlich? Ist aber oft genau die gesunde Mitte.

Agentur-Landkarte: Wer macht was?
  • Full-Service: Strategie + Kreation + Umsetzung (oft mit mehreren Teams).
  • Branding-/Design-Agentur: Marke, Corporate Design, Tonalität, Kampagnenlook.
  • Digital-/Performance-Agentur: Ads, Tracking, Landingpages, Conversion-Optimierung.
  • Webagentur: Websites, Shops, Wartung, teilweise SEO/Content.
  • PR/Kommunikation: Pressearbeit, Positionierung, Krisenkommunikation.

Weißt du was? Die „beste“ Agentur ist selten die mit dem größten Portfolio, sondern die, die dein Problem wirklich versteht. Wenn du z. B. einen Handwerksbetrieb hast und lokal gefunden werden willst, brauchst du keine Hochglanz-Kampagne wie ein DAX-Konzern. Dann zählen Google Business Profile, lokale Landingpages, Bewertungen, ein solides Tracking und Anzeigen, die nicht verbrennen. Wenn du dagegen ein neues Produkt launchen willst, kann Branding plus Kampagnenidee plötzlich wichtiger sein als die letzte SEO-Schraube.

Mini-Check: Welche Agentur-Art passt zu deinem Ziel?
  • Mehr Anfragen in der Region: Local SEO, Google Ads, Landingpages, Bewertungsstrategie.
  • Neuer Markenauftritt: Branding/Design + Web + Content (in dieser Reihenfolge).
  • E-Commerce wachsen lassen: Performance (Meta/Google), CRO, Feed-Optimierung, Tracking.
  • Recruiting: Employer Branding, Social Ads, Karriereseiten, Bewerber-Funnel.

Leistungen: Was macht eine Werbeagentur konkret?

Ganz praktisch besteht Agenturarbeit aus drei Bausteinen: Denken, Bauen, Betreiben. Denken heißt Strategie: Zielgruppe, Angebot, Positionierung, Kanäle, Messaging. Bauen heißt Kreation und Produktion: Design, Texte, Website, Anzeigenmotive, Video, Foto. Betreiben heißt laufende Optimierung: Kampagnen steuern, Budgets anpassen, Reportings, Tests. Manche Agenturen sind stark im Denken, andere im Bauen, wieder andere im Betreiben – und genau da lohnt sich Nachfragen.

Leistungs-Übersetzer: Was steckt hinter den Begriffen?
  • Strategie-Workshop: Ziele, Zielgruppen, USP, Wettbewerber, Prioritätenliste.
  • Branding: Logo ist nur ein Teil; wichtiger sind System, Sprache, Wiedererkennung.
  • Performance: Anzeigen + Tracking + Landingpage = ein System, kein Einzelteil.
  • Content: nicht „viel“, sondern passend zu Suchintention und Funnel-Stufe.

Ein typischer Stolperstein: Du kaufst „Social Media“, bekommst aber eigentlich nur hübsche Posts. Hübsch ist okay, aber hübsch zahlt selten Rechnungen. Wenn Social ein Kanal für dich ist, brauchst du eine Logik dahinter: Welche Themen ziehen? Welche Calls-to-Action? Welche Landingpage? Wie wird gemessen? Und wenn du Ads schaltest, ist Tracking kein Extra, sondern Sicherheitsgurt. Ohne sauberes Tracking fährst du im Nebel und wunderst dich, warum das Budget schneller weg ist als der Kaffee im Büro.

Praxis-Tipp: Frag nach dem „System hinter der Maßnahme“
  • Welche Kennzahlen sind Ziel? (z. B. CPL, ROAS, Conversion Rate)
  • Welche Inhalte braucht es davor? (z. B. Trust-Elemente, Referenzen, FAQ)
  • Wie wird getestet? (A/B-Tests für Headlines, Creatives, Zielgruppen)
  • Wie oft wird optimiert? Wöchentlich ist meist realistischer als „irgendwann“.

Kleiner Exkurs, weil’s oft untergeht: Viele Agenturen bieten auch „Beratung“ an, meinen aber Projektmanagement. Beides ist wichtig, nur eben nicht dasselbe. Beratung heißt: klare Empfehlung, klare Begründung, klare Priorität. Projektmanagement heißt: Timings, Abstimmungen, To-dos. Du willst beides – aber du willst wissen, wofür du zahlst. Gerade bei kleineren Budgets kann eine Stunde echte Beratung mehr bringen als zehn Stunden „Wir machen mal ein paar Entwürfe“.

So erkennst du echte Beratung
  • Die Agentur sagt auch mal „Nein“ und erklärt warum.
  • Es gibt eine Prioritätenliste (Must-have / Nice-to-have).
  • Empfehlungen sind messbar: Ziel, KPI, Zeitraum, nächster Schritt.
  • Du bekommst eine Entscheidungsgrundlage, nicht nur Dateien.

So läuft die Zusammenarbeit typischerweise

Die meisten guten Projekte starten nicht mit Design, sondern mit Fragen. Viele Fragen. Wer sind deine Kunden wirklich? Was kaufen sie, und warum bei dir? Wo springen sie ab? Danach kommt ein Konzept, dann Umsetzung, dann Betrieb. Klingt linear, ist aber eher ein Kreislauf: Planen – Umsetzen – Lernen – Nachschärfen. Eine Agentur, die direkt mit „Wir machen dir ein neues Logo“ startet, ohne den Kontext zu checken, setzt gern am Symptom an.

Der typische Agentur-Prozess (ohne Theater)
  • Kick-off: Ziele, Scope, Rollen, Zeitplan, Zugänge.
  • Audit: Website, Tracking, Wettbewerber, bestehende Kampagnen, Assets.
  • Konzept: Botschaften, Funnel, Kanäle, Budgetlogik.
  • Produktion + Launch: Creatives, Landingpages, Ads, Tracking-Setup.
  • Optimierung: Tests, Reportings, Learnings, nächste Iteration.

Ehrlich gesagt: Das größte Risiko ist nicht „falsche Kreativität“, sondern schlechte Abstimmung. Wenn Feedbackschleifen ausufern, stirbt jedes Projekt leise. Darum sind klare Timings Gold wert. Ein fester Jour fixe (30 Minuten, wöchentlich) wirkt unspektakulär, rettet aber Nerven. Und ja, Tools helfen: Trello, Asana oder Jira fürs Tasking, Slack oder Microsoft Teams für schnelle Fragen, Google Drive oder SharePoint für Assets. Nicht sexy, aber wirksam.

Zusammenarbeit, die nicht ausfranst
  • Fixe Meeting-Rhythmik: kurz, regelmäßig, mit Agenda.
  • Ein Kanal für Entscheidungen (z. B. „Freigaben nur per E-Mail“).
  • Asset-Ordnung: Logos, Schriften, Bildrechte, Brand-Guide an einem Ort.
  • Definition of Done: Wann ist etwas „fertig“?

Briefing, aber bitte ohne Bauchweh

Ein Briefing ist kein Aufsatz, sondern ein Kompass. Du musst nicht alles wissen – aber du solltest sagen können, was du erreichen willst und was auf keinen Fall passieren darf. Viele Briefings scheitern, weil sie zu vage sind („modern, frisch, seriös“) oder zu eng („mach’s genau so wie Wettbewerber X“). Besser: ein paar klare Leitplanken, echte Beispiele und ein realistischer Rahmen. Dann kann die Agentur kreativ sein, ohne ins Blaue zu raten.

Briefing-Checkliste, die wirklich hilft
  • Ziel: Leads, Verkäufe, Bewerbungen, Bekanntheit – bitte eins priorisieren.
  • Zielgruppe: Wer entscheidet? Wer nutzt? Wer blockt?
  • Angebot: Was genau wird verkauft – und was ist der Hauptnutzen?
  • Ton: eher „freundlich-direkt“ oder „formal-vertrauensvoll“?
  • No-Gos: rechtlich, markenbezogen, inhaltlich.

Wenn du Beispiele lieferst, nimm nicht nur „gefällt mir“, sondern auch „funktioniert“. Das sind zwei Paar Schuhe. Eine Landingpage kann dir gefallen und trotzdem schlecht konvertieren. Frag die Agentur ruhig: „Warum würdet ihr das so lösen?“ Gute Leute freuen sich über die Frage, weil sie dann erklären können, wie sie denken. Und du merkst schnell, ob da Substanz ist oder nur Show.

So nutzt du Beispiele, ohne dich festzufahren
  • Bring 2–3 Referenzen: „mag ich“ plus Begründung (z. B. Struktur, Ton, Klarheit).
  • Bring 1–2 Negativbeispiele: „bitte nicht so“ (und warum).
  • Frag nach Hypothesen: „Was testen wir zuerst, um Wirkung zu sehen?“
  • Bestehe auf Klartext bei Zielkonflikten (Design vs. Conversion vs. Aufwand).

Kosten & Budgets: Was ist realistisch?

Kosten sind das Thema, bei dem alle kurz husten. Verständlich. Agenturpreise wirken manchmal wie Wetterberichte: schwer planbar. Der Trick ist, die Kosten in Bausteine zu zerlegen: Strategie/Workshop, einmalige Produktion (z. B. Website, Branding), laufende Betreuung (z. B. Ads/SEO) und Media-Budget (also Geld, das direkt an Google/Meta geht). Und dann: klären, was „inklusive“ ist. Reporting? Tests? Landingpage-Optimierung? Das macht den Unterschied.

Kostenlogik, die du sofort anwenden kannst
  • Trenne Agenturhonorar von Media-Budget (sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen).
  • Frage nach Abrechnungsmodell: Festpreis, Retainer, Tagessatz.
  • Definiere Output: Anzahl Creatives, Landingpages, Kampagnen, Iterationen.
  • Plane Puffer ein: rechtliche Abstimmungen, Freigaben, interne Ressourcen.

Wichtig, bevor du dich an Zahlen festbeißt: „Günstig“ kann teuer werden, wenn du dreimal neu starten musst. Gleichzeitig ist „teuer“ kein Qualitätsbeweis. Eine sehr kleine, erfahrene Agentur kann effizienter sein als ein großes Setup mit vielen Abstimmungen. Auf den Punkt gebracht heißt das: Schau auf die Passung, den Prozess und die Belege (Cases, Referenzen, messbare Ergebnisse). Dann wirkt auch ein Preis plötzlich logisch.

Budget-Realität: Was entscheidet den Preis?
  • Komplexität: Anzahl Zielgruppen, Produkte, Sprachen, Standorte.
  • Tempo: Express kostet, weil Kapazitäten geschoben werden.
  • Qualitätslevel: Foto/Video-Produktion vs. Stock, Custom-Design vs. Template.
  • Messbarkeit: Tracking/Consent/Analytics-Setup ist Aufwand, spart aber später Geld.

Red Flags: Woran du schlechte Agenturen erkennst

Es gibt diese Gespräche, da klingt alles super – und trotzdem zieht sich innerlich was zusammen. Hör auf das Gefühl, aber prüf es mit Fakten. Eine Red Flag ist zum Beispiel, wenn dir jemand Ergebnisse verspricht, die niemand seriös versprechen kann („Platz 1 bei Google in 2 Wochen“). Oder wenn ständig nur über Tools geredet wird, aber nie über deine Zielgruppe. Tools sind Werkzeuge, keine Strategie.

Warnsignale, die du ernst nehmen solltest
  • Garantien ohne Datenbasis (Rankings, ROAS, Leads „fix“).
  • Kein Interesse an Zahlen, CRM, Marge, Zielkunden.
  • Unklare Eigentumsrechte: Wem gehören Designs, Konten, Daten?
  • „Wir machen alles“ – aber niemand kann erklären, wie genau.

Eine andere Red Flag ist die „Blackbox-Betreuung“. Du zahlst monatlich, bekommst aber nur bunte PDFs ohne echte Learnings. Gute Reportings sind nicht lang, sondern klar: Was wurde gemacht? Was hat’s gebracht? Was lernen wir daraus? Was ist der nächste Test? Und wenn etwas nicht funktioniert: wird nicht beschönigt. Das ist keine Schwäche, das ist Professionalität.

So sieht ein Reporting aus, das dir wirklich hilft
  • 1 Seite KPIs: Leads, Kosten pro Lead, Conversion Rate, Umsatz (wenn messbar).
  • Top 3 Learnings: was hat gezogen, was nicht, warum vermutlich.
  • Nächste Schritte: konkrete Tests + erwartete Wirkung + Aufwand.
  • Transparenz: Zugriff auf Google Ads, Meta Ads, GA4, Search Console.

Auswahl in der Nähe: So triffst du eine gute Entscheidung

„Werbeagentur in der Nähe“ zu suchen ist nicht altmodisch, sondern pragmatisch. Gerade bei Workshops, Foto/Video oder wenn du einfach schneller Vertrauen aufbauen willst, ist regionale Nähe ein Plus. Trotzdem: Nähe ersetzt keine Kompetenz. Die beste Kombi ist eine Agentur, die deine Branche grob kennt, deine Sprache spricht und dich nicht mit Fachbegriffen erschlägt – außer du willst genau das.

So kombinierst du Nähe und Qualität
  • Workshop vor Ort: schnelleres Verständnis, weniger Missverständnisse.
  • Kurze Wege bei Produktion (z. B. Standortfotos, Teamshooting).
  • Prüfe Cases mit ähnlicher Ausgangslage (nicht nur „große Namen“).
  • Achte auf klare Kommunikation: Wer macht was bis wann?

Beim Vergleichen von Angeboten hilft ein einfacher Trick: Stell allen die gleichen drei Fragen. Erstens: „Was würdet ihr in den ersten 30 Tagen tun?“ Zweitens: „Welche Daten braucht ihr von uns, damit es funktioniert?“ Drittens: „Woran merken wir nach 90 Tagen, dass wir richtig liegen?“ Die Antworten zeigen dir mehr als jede Hochglanz-Präsentation. Und ja, wenn jemand bei Frage zwei ausweicht, wird’s später zäh.

Die 3-Fragen-Methode (zum Mitnehmen)
  • 30 Tage: Fokus auf Setup, Audit, Quick Wins, Messbarkeit.
  • Daten: Zielmargen, Zielkunden, CRM-Status, bisherige Kampagnen, Assets.
  • 90 Tage: klarer KPI-Checkpoint + Entscheidung „skalieren, ändern, stoppen“.

Trends sind so eine Sache: Manche sind wichtig, andere sind nur laut. Was gerade wirklich zählt, ist Vertrauen. Nutzer klicken nicht blind auf Anzeigen, sie prüfen. Bewertungen, Referenzen, klare Preise, echte Fotos, verständliche Texte – das sind die Dinge, die Conversion bringen, auch wenn sie nicht nach „Trend“ aussehen. Dazu kommt: KI-Tools wie ChatGPT können Content schneller machen, aber ohne menschliche Kontrolle wird’s schnell generisch. Und generisch ist im Marketing der schnellste Weg in die Austauschbarkeit.

Was 2026 in der Praxis den Unterschied macht
  • Trust-Elemente: Bewertungen, Siegel, Cases, Team, echte Einblicke.
  • KI als Co-Pilot: Ideen, Variationen, Struktur – aber mit redaktioneller Führung.
  • Messbarkeit: GA4-Events, saubere UTM-Logik, Consent-Setup.
  • Landingpages statt „nur Anzeigen“: Wer klickt, will geführt werden.

Und dann ist da noch das Thema „Zero-Click“: Viele Suchen enden, ohne dass jemand auf eine Website klickt – weil Google direkt Antworten zeigt oder weil People zuerst Bewertungen lesen. Das ist nicht schlimm, nur anders. Für dich heißt das: Lokale Präsenz (Google Business Profile), gute Snippets (FAQ, strukturierte Daten) und ein Markenauftritt, der auch ohne Klick vertrauenswürdig wirkt. Klingt abstrakt, wird aber sehr konkret, wenn Anfragen ausbleiben.

Konkrete Maßnahmen gegen Zero-Click-Verluste
  • Google Business Profile pflegen: Kategorien, Leistungen, Fotos, Posts, Fragen & Antworten.
  • FAQ auf der Website + strukturierte Daten (Schema.org) für bessere Snippets.
  • Bewertungsmanagement als Prozess, nicht als „wenn mal Zeit ist“.
  • Brand-Suche stärken: Name + Leistung soll gefunden werden (z. B. durch PR, Social, Kooperationen).

Häufige Fragen, die fast immer kommen

„Wie lange dauert das, bis man Ergebnisse sieht?“ Kommt drauf an – ja, wirklich. Bei Google Ads kann in Tagen etwas passieren, bei SEO eher in Monaten. Bei Branding hängt’s davon ab, wie viel entschieden werden muss. Wichtig ist, dass ihr Zwischenziele definiert: Setup fertig, Tracking sauber, erste Tests, erste Learnings. Ergebnisse sind selten ein Knall, eher ein sauberes Hochfahren.

Zeithorizonte, realistisch gedacht
  • Google Ads: 2–4 Wochen bis stabile Daten für Optimierung da sind.
  • SEO: 3–6 Monate für sichtbare Bewegung (je nach Wettbewerb auch länger).
  • Website-Relaunch: 6–12 Wochen, wenn Inhalte/Feedback zügig kommen.
  • Branding: 4–10 Wochen, abhängig von Entscheidungswegen und Umfang.

„Müssen wir alles neu machen?“ Nein. Manchmal reicht ein sauberer Umbau: Landingpages verbessern, Angebot schärfen, Tracking reparieren, Creatives testen. Das ist sogar oft der bessere Start, weil du schneller lernst. Später kannst du immer noch groß neu denken. Und noch eine Frage, die sich viele nicht trauen: „Was, wenn wir nicht zusammenpassen?“ Dann sollte es einen fairen Exit geben. Gute Agenturen haben klare Kündigungsfristen, übergeben Daten ordentlich und halten Konten nicht als Geisel.

So sicherst du dich ab (ohne Misstrauen zu säen)
  • Vertrag: Kündigungsfrist, Leistungsumfang, Reaktionszeiten, Eigentumsrechte.
  • Zugänge: Konten laufen auf dich (Google Ads, Meta, GA4), Agentur wird hinzugefügt.
  • Dokumentation: Tracking-Setup, Kampagnenstruktur, Learnings.
  • Onboarding/Offboarding-Prozess schriftlich vereinbaren.

Fazit

Eine gute Werbeagentur fühlt sich nicht wie „noch ein Dienstleister“ an, sondern wie ein Team, das Ordnung ins Marketing bringt, ehrlich priorisiert und Ergebnisse sichtbar macht. Wenn du Anbieter vergleichst, helfen dir echte Kundenbewertungen und Empfehlungen enorm – besonders, weil Online-Reputation ein ziemlich verlässlicher Hinweis auf Arbeitsweise und Seriosität ist. Für die Suche nach einer passenden Werbeagentur in der Nähe kann sich deshalb ein Blick auf KennstDuEinen lohnen: Dort siehst du Erfahrungen anderer und findest schneller eine Beratung, die wirklich zu deinem Vorhaben passt.

Kostenübersicht: typische Agentur-Bausteine
Kategorie Kosten / Preis
Strategie-Workshop 800 €
Website (Basis) 3000 €
Branding (Starter) 2800 €
SEO-Monatspaket 1600 €
Google-Ads-Setup 2400 €
Social-Ads-Setup 1200 €
Content-Paket (4 Texte) 2000 €
Betreuung/Reporting (monatlich) 1800 €

Häufige Fragen & Antworten rund um Werbeagentur:

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