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Augen auf beim Autokauf

Wir kamen Ende Oktober 2017 durch den Defekt unseres Diesels in die Situation, unerwartet schnell ein Fahrzeug kaufen zu müssen. Der Erstkontakt wirkte sehr freundlich und vielversprechend. Sowohl die in Aussicht gestellten Rabatte wie auch die Abwrackprämie klangen sehr verlockend, das Versprechen, als "langjähriger Vertragspartner von VW bevorzugt behandelt zu werden, wodurch wir bis spätestens Ende Januar das Wunschauto auf den Hof geliefert bekämen", hätte uns sicher stutzig machen sollen.
Wir fielen auf die Versprechungen herein, unterschrieben den Kaufvertrag, die Finanzierung und stellten das Altfahrzeug zur Verschrottung auf den Hof. Mit der Abgabe der letzten erforderlichen Papiere hatten wir Anfang November 17 unseren Anteil zum Gelingen beigetragen. Da uns unsere Kfz-Versicherung im Dezember auf die anfallenden Versicherungskosten für unser (verschrottetes) Auto hinwies, fragten wir nach, wann denn die Abmeldung erfolgen sollte. Man gab uns zur Antwort, dies erfolge erst, wenn der Auftrag vom Werk in Wolfsburg bestätigt sei. Zwei Wochen später erhielten wir die Abmeldebestätigung und erfragten den genauen Liefertermin, der in der Auftragsbestätigung stehen sollte. Weiterhin hieß es, Ende Januar 18. Den exakten Tag bekomme man erst sechs Wochen vor Lieferung mitgeteilt, wenn die Logistik in Wolfsburg die Routen geplant habe. Sechs Wochen vor Ende Januar fragten wir erneut nach und erhielten die Auskunft, die Lieferung sei doch nur auf das 1. Quartal 18 terminiert, also bis spätestens 31. März 18.
Auf versprochene Anrufe durch den Kundenberater warteten wir vergebens, so dass wir uns Mitte Februar erneut erkundigten, da erneut weniger als sechs Wochen bis zum Ende der avisierten Lieferfrist blieben. Als Antwort bekamen wir einen Termin im Mai 18 genannt. Auch dem Kundenberater fiel auf, dass dies nicht ganz zur Ankündigung 1. Quartal passen mochte. Er werde sich "nochmals" nach den Gründen für die Verzögerung erkundigen. Als E-Mail bekamen wir dann die Mitteilung, der Auftrag aus November 17 sei beim Zwischenhändler nicht bearbeitet worden, unsere Bestellung noch gar nicht zustande gekommen und somit auch kein Liefertermin absehbar. Im Anhang erhielten wir einen neuen Kaufvertrag für "dasselbe Auto", für den man aufgrund der zeitlichen Verzögerung jedoch nicht dieselben Rabatte und Prämien geltend machen könnte. Der Endpreis fiele demnach höher aus, die Lieferfrist verschiebe sich um ein paar Monate.
Am nächsten Morgen fuhren wir mit einem Leihwagen ohne Termin in die Filiale des Autohändlers und stellten den Kundenberater zur Rede. Für die wiederholten Liefertermine, die er uns genannt hatte, konnte er ebenso wenig eine plausible Erklärung liefern, wie für die erfolgte Abmeldung und Verschrottung unseres Alt-Fahrzeugs, für das "die Auftragsbestätigung aus dem Werk Wolfsburg die zwingende Voraussetzung gewesen war". Fakt sei, wir seien im Grunde gezwungen, einen neuen Kaufvertrag beim Autohaus Gruber zu unterschreiben, da man uns weder das verschrottete Alt-Fahrzeug zurückgeben, die Abwrackprämie auszahlen noch diese auf ein anderes Autohaus übertragen könne. Die attraktiveren Konditionen, die uns im Oktober also zum Abschluss beim Autohaus Gruber bewogen hatten, obwohl unser Alt-Fahrzeug bereits auf dem Hof eines VW-Kundenzentrums stand, waren somit Makulatur. An das Autohaus gefesselt, konnten wir aber die inzwischen besseren Konditionen dort nicht mehr nutzen. Das der Fahrzeugpreis vor Verrechnung der Prämien und Rabatte um 500 Euro gestiegen war, ließ sich verschmerzen, die tatsächlichen Mehrkosten durch den veränderten Vertrag lagen beträchtlich höher.
Kulanterweise bot uns der Kundenberater daher an, die Mobilitätkosten bis zum Erhalt des Neufahrzeugs komplett durch das Autohaus Gruber zu übernehmen. Man werde uns eine Ersatzmobilität zur Verfügung stellen, für deren Kosten natürlich das Autohaus aufkomme. Mit Stempel und Unterschrift erhielten wir dies von ihm auch schriftlich, wenn auch auf Blankopapier ohne Briefkopf des Autohauses. Erneut hätten wir nachdrücklicher auf die Form der schriftlichen Zusage pochen sollen. Wir müssen es als Lehre verbuchen.
Denn bereits am nächsten Tag erfolgte der Anruf, die Kostenübernahme könne "frühestens erfolgen, sobald der Fehler bei der Weiterleitung des Kaufvertrages gefunden sei und somit der Schuldige auch die Kosten übernehmen müsse". Auf unsere Ankündigung, die Rechnungen für die Ersatzmobilität bis zum frühestmöglichen Liefertermin Juli 18 (mittlerweile sechs Monate im Verzug) zu sammeln und einzureichen, befürwortete der Kundenberater.
Wir schalteten eine anwaltliche Mediatorin ein, die die Lage und unsere Verträge sowie schriftlichen Zusagen prüfen sollte. Rasch teilte sie uns mit, dass die Zusagen ausreichend klausuliert geschrieben seien und noch dazu ohne Briefkopf wenig offiziell seien. Man habe uns "sauber über den Tisch gezogen" (O-Ton Rechtsanwältin). Tatsächlich wurde uns durch den Nachfolger des inzwischen entlassenen Kundenberaters mitgeteilt, jegliche schriftliche Zusagen seien durch dessen Entlassung ungültig. Ferner sei das Autohaus Gruber zu keiner Zeit Vertragspartner für uns gewesen, sondern der Zwischenhändler, mit dem aber ja kein gültiger Vertrag zustande gekommen sei. Der neue Zwischenhändler, der den zweiten Vertrag bis zur Abholung (Ja, die Lieferung gehörte zu den Inhalten des alten Vertrages und wurde stillschweigend für den neuen Vertrag herausgenommen, um die Mehrkosten nicht noch weiter in die Höhe schießen zu lassen. ) ordnungsgemäß abwickelte, fühlte sich auch nicht berufen, für unsere entstandenen Mehrkosten aufzukommen, da man ja bei dem fehlgeschlagenen Vertrag nicht beteiligt war. Der Geschäftsführer bat um etwas Mitleid. Er sei doch in dem Geschäft der Verlierer, habe keinerlei Einnahmen gehabt (die Vermittlung des Kaufvertrages liefe über eine körperlose Plattform und bringe auch keine Provisionen), den einen Zwischenhändler als Vertragspartner verloren (eben noch war man selbst gar nicht Vertragspartner sondern die obskure Vermittlungsplattform) und einen hochbegabten Kundenberater als Mitarbeiter gegen Zahlung einer hohen Abfindung verloren. Alles nur für einen Vorfall, der in seiner langen Karriere zum ersten Mal vorgefallen sei. Wir sollten doch Verständnis für ihn haben, dass er keinen Präzedenzfall für die anderen laufenden Verfahren (Ich dachte, es sei zum ersten Mal in all den Jahrzehnten vorgefallen? ) kreieren wolle.
Dass die Konfigurationssoftware beim Kauf eines 50 Euro-Feuerlöschers unter dem Beifahrersitz heimlich auch die 2400 Euro-Ledergarnitur bucht,
die gebuchte dritte Sitzreihe aus dem ersten Vertrag beim Übertrag in den neuen Vertrag entfiel,
die abbestellte Dachreling dafür wieder auftauchte,
die bestellte Lieferung in die Filiale im zweiten Vertrag entfiel,
die in die Finanzierung aufgenommenen Kosten für An- und Abmeldung bei der Zulassungsstelle doch wieder in Rechnung gestellt wurden,
ein Gepäcknetz kostenpflichtig zur Ausstattung hinzugefügt wurde (weil die dritte Sitzreihe entfernt wurde),
das Servicepaket für die ersten zwei Jahre im neuen Vertrag nicht mehr enthalten war,
daran dürfte der Geschäftsführer zugegebenermaßen weitgehend unschuldig sein.

Die zusätzlichen Mobilitätskosten von ca. 300 Euro pro Monat (Ich finde, wir waren dank Carsharing sehr sparsam. ) für sechs Monate Verzug, die unnötigen Kosten für einen Monat Kfz-Versicherung des abgestellten Alt-Fahrzeugs, den 500 Euro höheren Kaufpreis bei reduzierter Ausstattung und die Kosten für die Nachrüstung (1400 Euro Material plus Arbeitszeit) werden wir wohl als eine Menge Lehrgeld verbuchen müssen. Denn so blauäugig, auf das Ehrenwort des werten Herrn Geschäftsführers, er "werde für uns um jeden Cent beim Zwischenhändler kämpfen, und das erhaltene Geld umgehend nach Erhalt an uns überweisen", zu vertrauen, bin ich nach der Erfahrung nicht mehr.


Trotz Abgasaffären, schlechter Presse und boomender Geschäfte darf man beim Autokauf offensichtlich weder auf Kundenorientierung noch auf Seriosität oder Kulanz vertrauen.
Augen auf beim Autokauf! !!

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