KennstDuEinen.de - Tipps & Verbraucherinformationen für die Suche nach dem besten Dienstleister http://www.kennstdueinen.de/tipps "Top Tipps" ist ein Verbrauchermagazin von KennstDuEinen.de. Hier findet man Tipps & Verbraucherinformationen für die Suche nach den besten Dienstleistern. Tue, 07 Feb 2012 11:48:38 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.0.3 Haarpflege – Schönheit durch Glanz http://www.kennstdueinen.de/tipps/5140/haarpflege-schonheit-durch-glanz http://www.kennstdueinen.de/tipps/5140/haarpflege-schonheit-durch-glanz#comments Tue, 07 Feb 2012 11:48:38 +0000 Stefan Franke http://www.kennstdueinen.de/tipps/?p=5140 HaarpflegeDie Gesellschaft wird dominiert von optischen Reizen. Ein gesundes und gepflegtes Aussehen ist heute nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Leben von hoher Bedeutung. Es gibt viele Seiten der Schönheit, aber die ersten Blicke gelten immer den Haaren. Sind diese gepflegt, lässt dies gleich positive Rückschlüsse auf den Rest des Körpers zu.

Es gab niemals mehr Möglichkeiten der Haarpflege als heute. Es existieren tausende Möglichkeiten, seine Frisur individuell zu gestalten und die Haare entsprechend der eigenen Bedürfnisse zu pflegen. Heute kann alles getragen werden, was gefällt – von der modischen Kurzhaarfrisur bis zum klassischen Langhaarschnitt; sowohl für Männer als auch für Frauen.

Die Haare sind jeden Tag vielen Belastungen durch Umwelteinflüsse ausgesetzt. Witterung, Kälte und Hitze kann Haare spröde, glanzlos und brüchig machen. Auch die Vererbung spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit der Haare. Vor allem Mangelerscheinungen des Körpers können außerdem die Haarstruktur angreifen. Vitaminmangel beispielsweise kann ursächlich für kraftloses Haar sein. Die richtigen Nährstoffe für gesund aussehendes Haar sind beispielsweise in Fisch, Weizen oder Milch zu finden.

Haarpflege für gesund aussehendes Haar

So individuell jedes Haar ist, so individuell muss auch die Haarpflege auf die Haarstruktur abgestimmt werden. Spliss beispielsweise kann mit der richtigen Haarpflege schon prophylaktisch bekämpft werden. Haarpflege fängt schon mit der richtigen Waschtemperatur an. Bei zu heißem Waschen werden die Haare schnell stumpf. Außerdem ist es wichtig, nur ausgewählte Pflegeprodukte zu verwenden. Für die Haarpflege gilt: weniger ist mehr. Es gibt auch ein zu viel an Pflege, das die Haare auslaugen kann.

Daher der Geheimtipp: Neben vielen Haarkuren ist es auch für Haare erholsam, sie ab und zu einfach mal mit destilliertem, klaren Wasser zu waschen. Außerdem sollten Pflegeprodukte nie mit warmem sondern immer nur mit kaltem Wasser wieder ausgespült werden.

Besonders schädlich sind Handtücher für die Haarstruktur. Viele Menschen mit langen Haaren rubbeln diese nach dem Waschen mit Handtüchern trocken. Die Haare werden dadurch aufgeraut und brüchig, weil sie gerade in nassem Zustand besonders empfindlich sind. Daher sollten Haare nach dem Waschen idealerweise an der Luft getrocknet werden. Dies schont die Haarstruktur und lässt Haare glanzvoller wirken. Wenn möglich sollten die Haare im feuchten Zustand nicht gekämmt werden oder wenn, dann nur mit einem grobzinkigen Kamm.

Produkte für die Haarpflege
Haarpflege
Es gibt eine beinahe unüberschaubar große Produktpalette an Pflegeprodukten auf dem Markt. Hierzu gehören beispielsweise Sprays, die die Haare vor übermäßiger Hitze schützen. Dies ist besonders im Sommer wichtig, um die Haare bei intensiven Sonnenbädern vor zu großer Hitze zu schonen. Außerdem sind diese Hitzesprays für diejenigen sinnvoll, die ihr Haar nicht an der Luft trocknen lassen wollen, sondern das Föhnen vorziehen. Das Spray wird einfach vor dem Styling ins Haar gesprüht und leitet die Wärme ab.

Zur Haarpflege gehören außerdem Haarkuren, die regelmäßig ins Haar einmassiert werden. Hierfür ist eine Einwirkzeit von etwa 20 Minuten nötig. Anwender/innen sollten akribisch die Pflegeanleitung befolgen, denn Haarkuren haben eine intensive Pflegewirkung. Hier werden konzentrierte Inhaltsstoffe eingesetzt, um das Haar zu schonen. Die Kur legt sich wie ein Schutzfilm über die Haare und bewahrt sie vor äußeren Einflüssen. Daher sollten Haarkuren sparsam eingesetzt werden. Der Schutzfilm auf dem Haar hält mehrere Tage; wird in dieser Zeit bereits eine neue Haarkur aufgetragen, können die Haare schnell verkleben. Idealerweise sollten Haarkuren nicht öfter als 1 bis maximal 2 Mal in der Woche angewendet werden.

Suchen Sie jetzt nach Spezialisten zum Thema Haarpflege in Ihrer Nähe!

Geben Sie einfach „Haarpflege“ und eine Ortsbezeichnung in das Formular ein.

Für mehr Feuchtigkeit besonders nach dem Waschen der Haare gibt es spezielle Conditioner. Diese werden direkt nach dem Waschen in die Haare gesprüht. Contitioner gehören heute zu jeder Haarpflege; sie legen einen Feuchtigkeitsspeicher im Haar an und schützen es so vor dem Austrocknen. Conditioner wirken wie eine Spülung; daher werden die Haare nicht mehr so anfällig für Spliss und Haarbruch. Besonders wenn das Haar beispielsweise nach einem Friseurbesuch durch Färbungen oder Dauerwellen beansprucht wurde, sollte in den folgenden Haarwäschen immer mit Conditioner gewaschen werden.

Färbungen und Tönungen sollten generell nur sehr sparsam angewendet werden. Die Tönung ist dabei immer der Färbung vorzuziehen, weil sie unschädlicher ist für die Haare. Färbungen dagegen verändern die Haarpigmente. Auch bei Tönungen sollte man nicht auf chemische sondern auf die naturbelassenen Produkte zurückgreifen. Hier werden die Farbpigmente aus Pflanzen gewonnen. Auch bei Tönungen ist es wichtig, darauf zu achten, dass in der Packung gleich entsprechende Pflegeprodukte enthalten sind.

Fettige Haare? Was man mit der richtigen Haarpflege dagegen tun kann

HaarpflegeWer schnell nach dem Waschen wieder fettiges Haar hat, ist gezwungen, es oft zu waschen. Das ist nicht nur zeitaufwendig und ärgerlich, sondern schadet auch dem Haar. Fettige Haare entstehen durch übermäßige Produktion der Talgdrüsen. Dies ist nicht nur ein Problem pubertierender Jugendlicher sondern betrifft auch viele Erwachsene.

Schnell fettende Haare können auch genetisch oder hormonell bedingt sein. Sie entstehen außerdem, wenn sich jemand zu oft mit den Fingern in die Haare fährt oder übermäßig oft Mützen trägt. Wichtig bei schnell fettendem Haar ist es, die richtigen Pflegeprodukte zu verwenden. Ein mildes Shampoo ohne Öl und Silikon lässt fettiges Haar länger frisch aussehen; um das passende Shampoo zu finden, sollten daher die Inhaltsstoffe genau studiert werden.

Damit das Haar nicht wieder so schnell nachfettet, ist es wichtig, auch die Kopfhaut entsprechend intensiv mit dem Shampoo zu waschen. Nach dem Trocknen sollten die Haare möglichst in Ruhe gelassen werden. Man sollte sprichwörtlich die Finger von ihnen lassen, weil schnell fettendes Haar Schmutz- und Fettpartikel der Finger zusätzlich aufnimmt. Auch übermäßiges Kämmen sollte vermieden werden. Wenn nur der Ansatz schnell fettet, empfiehlt es sich, ein Trockenshampoo zu verwenden. Dieses kann nach dem Aufsprühen einfach ausgebürstet werden.

Mehr Volumen? Tipps für die Haarpflege

Der wichtigste Tipp für mehr Volumen ist es, auf möglichst viele Stylingprodukte zu verzichten. Diese beschweren das Haar und nehmen ihm Volumen. Wenn Haare zu sehr belastet werden, hängen sie kraftlos herunter. Um dem entgegen zu wirken, gibt spezielle Volumen-Shampoos sowie Kapseln zum Einnehmen, die beispielsweise Aminosäuren und weitere Extrakte zur Stärkung der Haare enthalten.

Auch eine gesunde Ernährung trägt zu gesundem Haar bei; dazu gehört es beispielsweise, viel Obst zu essen. Beim Styling dünner Haare sollte besonders auf den Ansatz geachtet werden. Dieser kann beispielsweise mit Schaumfestiger versehen und mit einer Rundbürste Schicht für Schicht antoupiert werden. Das Haar wirkt dadurch sichtbar voller. Nach dem Styling wird die Frisur dann mit etwas Volumenhaarspray fixiert.

Bildquellen:
Gizele P/123rf.com
Paprika/123rf.com
George Mayer/123rf.com

]]>
http://www.kennstdueinen.de/tipps/5140/haarpflege-schonheit-durch-glanz/feed 3
Dachdecker – Balance und Ausdauer erwünscht ! http://www.kennstdueinen.de/tipps/5106/dachdecker-balance-und-ausdauer-erwunscht http://www.kennstdueinen.de/tipps/5106/dachdecker-balance-und-ausdauer-erwunscht#comments Thu, 02 Feb 2012 11:49:48 +0000 Stefan Franke http://www.kennstdueinen.de/tipps/?p=5106 DachdeckerEin Dach über dem Kopf zu haben, ist heute Grundvoraussetzung für ein geregeltes Leben. Dies ist nicht nur sprichwörtlich zu sehen. Das Dach über uns schützt uns täglich vor Witterung, vor Sonne und sonstigen Umwelteinflüssen. Die Voraussetzung: es muss dicht sein und der Dachdecker muss gute Arbeit geleistet haben.

Dachdecker: Die Geschichte eines Berufes

Seitdem die Urmenschen ihre Höhle verlassen haben und in Häuser umgesiedelt sind, brauchen sie ein Dach über dem Kopf. Die allerersten Dächer wurden mit getrockneten Tierhäuten gedeckt ohne Rücksicht auf optische Aspekte. Ein Dach sollte lediglich den Zweck erfüllen, die Bewohner zu schützen und einigermaßen warm zu halten.

Früher war der Aufgabenbereich des Dachdeckers noch nicht so komplex wie heute. Erst ab dem 13. Jahrhundert galt das Dachdeckerhandwerk als eigenständiger Beruf. Die wichtigsten Werkzeuge des Dachdeckers waren in Zeiten des Mittelalters sein Dachdeckerbeil und sein Zirkel.

Seit jeher arbeiteten Dachdecker nahezu selbstständig, denn weder die Bauherren noch die Architekten konnten ihre Arbeit überwachen, da sie sich meist selbst nicht in diese schwindelerregende Höhe trauten. So konnten Dachdecker auf ihren Dächern schalten und walten wie es ihnen beliebte. Diesen Umständen hat auch der Spruch „Das kannst du halten wie ein Dachdecker“ seine Entstehung zu verdanken.

Der Arbeitsalltag eines Dachdeckers
Dachdecker
Die Hauptaufgabe des Dachdeckers ist es, bei Hausneubauten das Dach zu verkleiden und es beispielsweise zusätzlich mit Blitzableitern oder Dachrinnen zu versehen. Auch ältere Dächer instand zu halten, sie zu reparieren und schadhafte Elemente auszutauschen, gehört zu ihrem Tätigkeitsbereich. Dachdecker kümmern sich außerdem um das Verdichten von Dachfenstern.

Bei einem Dach hat jeder das klassische rote Ziegeldach im Kopf. Dabei gibt es zahlreiche verschiedene Arten von Dächern. Es gibt beispielsweise Flachdächer, Turmdächer oder Satteldächer, die alle mit unterschiedlichsten Materialien gedeckt sein können.

Ein Dach soll zum einen das Haus und die Bewohner schützen, aber sich auch optisch in die Umgebung gut einfügen und zum Stil des Hauses passen. Daher müssen sich Dachdecker mit einer Vielzahl von Materialien auskennen. So passt beispielsweise zu einem Fachwerkaus kein klassisches Ziegeldach. Dachdecker müssen Baupläne lesen können und das Dach entsprechend der Unterlagen auf die richtige Art und Weise und mit den passenden Materialien decken. Sie müssen auch nach Bedarf Kunden entsprechend beraten.

Dachdecker arbeiten nach vorgegebenen Standards. Beispielsweise muss ein Dach so gedeckt sein, dass es schallgeschützt und auch entsprechend der ökologischen Vorschriften wärmegedämmt ist. Wichtig ist auch der Schutz gegen Feuchtigkeit – hier sind Dachdecker neben dem Feuchtigkeitsschutz der Dächer auch für die Dämmung der Fassaden zuständig.

Welche Dächer und Dachabdeckungen gibt es?

Früher dienten Dächer nur als Schutz vor der Witterung und sollten lediglich diesen Zweck erfüllen. Auf Optik legte man dabei keinen Wert. Am zweckmäßigsten sind bis heute Satteldächer. Hier können Wettereinflüsse durch die Neigung des Daches weniger Schäden verursachen, weil Niederschläge wie Regen und Schnee leichter abfließen können.

Um Dachschrägen im Inneren des Hauses zu vermeiden, sind vorrangig im südlichen Deutschland Flachdächer weit verbreitet. Hier bringt der Dachdecker in der Regel keine Ziegel an, sondern eine entsprechende Dachhaut. Aber auch bei Flachdächern muss eine Mindestneigung vorhanden sein, damit sich keine Niederschläge sammeln und das Dach zum Einsturz bringen können.

Die meisten Dächer sind entweder mit Dachziegeln, Kupferdächern oder Dachsteinen gedeckt, je nach Baustil des Hauses, Umgebung und Lage. Wichtig ist, dass Häuser und auch Dächer zum Stadtbild passen. Es gibt ganze Städte mit einheitlichen Dachabdeckungen. So darf beispielsweise nicht mitten in einer Siedlung mit Dachpfannen plötzlich ein Reetdach stehen.

Suchen Sie jetzt nach Spezialisten zum Thema Dachdecker in Ihrer Nähe!

Geben Sie einfach „Dachdecker“ und eine Ortsbezeichnung in das Formular ein.

Wer kann Dachdecker werden

Dächer befinden sich selten zu ebener Erde. Daher sollten Dachdecker zuerst einmal schwindelfrei sein und problemlos in großen Höhen arbeiten können. Dachdecker müssen natürlich auch handwerklich begabt sein, im Team arbeiten können und besonders verlässlich sein. Außerdem müssen sie in der Lage sein, selbstständig zu arbeiten und auch flexibel eigene Entscheidungen treffen zu können. Wichtig ist ein gutes Körpergefühl um nicht die Balance zu verlieren und sich selbstständig sichern zu können.

Dachdecker verrichten körperlich anstrengende Tätigkeiten. Voraussetzung für diesen Beruf ist also eine entsprechende Fitness, denn auf Baustellen wird außerdem viel gehoben und getragen. Dachdecker müssen Geduld haben und sehr genau arbeiten können, um gegebenenfalls undichte Stellen zu erkennen.

Dachdecker müssen Arbeitsanweisungen schnell umsetzen können und auch unregelmäßige Arbeitszeiten in Kauf nehmen. Wenn auf einer Baustelle beispielsweise Termindruck herrscht und die Arbeiten durch die Witterung zwischenzeitlich zum Erliegen kamen, müssen Überstunden eingelegt werden. In der gesamten Handwerksbranche wird oft mit Materialien gearbeitet, die sich schädlich auf die Gesundheit auswirken können. Daher ist es auch für einen Dachdecker wichtig, entsprechende Schutzkleidung zu tragen.

Der Arbeitsplatz des Dachdeckers

SicherheitstechnikDachdecker sind auf vielen unterschiedlichen, wechselnden Baustellen tätig. Sie sind oftmals selbst dafür verantwortlich, dass ihr Arbeitsplatz gesichert ist und sie beim Betreten des Daches kein Risiko eingehen. Gleichzeitig müssen sie auch dafür sorgen, dass andere Menschen nicht in Gefahr geraten und versehentlich eine ungesicherte Baustelle betreten.

Dafür müssen Schilder und Warntafeln aufgestellt werden. Außerdem sind sie teilweise auch dafür verantwortlich, Gerüste aufzustellen und diese im eigenen Interesse entsprechend zu sichern. Dachdecker arbeiten meist in Dachdeckereien. Sie müssen sich darauf einstellen, auch außerhalb ihres Wohnortes auf Montage zu arbeiten. Da sie in der Regel auf Baustellen tätig sind, sind Dachdecker oft auch hoher Lärmbelastung ausgesetzt, sowie der Belastung durch Baustaub und Chemikalien.

Der Arbeitsplatz eines Dachdeckers liegt so gut wie nie im Inneren eines Gebäudes. Daher ist diese Berufsgruppe täglich hoher Witterung ausgesetzt. Dachdecker müssen in der Regel sowohl bei großer Hitze als auch unter dem Einfluss von Kälte und Frost sowie Regen und Schnee arbeiten. Daher sind sie auf das Tragen von Schutzkleidung angewiesen. Das Arbeiten in unnatürlicher Haltung, über Kopf und auf den Knien muss ebenfalls in Kauf genommen werden.

Der Arbeitsplatz eines Dachdeckers kann ihn vom Dach sogar bis in den Keller führen. Wenn ein Keller undicht ist, muss der Dachdecker zum Teil Fassaden abdichten, um zu verhindern, dass Wasser eindringt.

Berufliche Perspektiven

Für einen Dachdecker gibt es zahlreiche berufliche Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten wie beispielsweise auf Reetdacharbeiten. Die Reetdachtechnik ist spezielle Art der Bedachung, die gesondert gelernt werden muss und verlangt von einem Dachdecker besondere Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dachdecker sollte nach ihrer Ausbildung als nächste Station ihren Meister anstreben oder einen speziellen, weiterführenden Studiengang.

Bildquellen:
Hans-Joachim Schneider/123rf.com
Robert Lehmann/123rf.com
E. Spek/123rf.com

]]>
http://www.kennstdueinen.de/tipps/5106/dachdecker-balance-und-ausdauer-erwunscht/feed 2
Zum eigenen Schutz – Sicherheitstechnik und wie diese funktioniert http://www.kennstdueinen.de/tipps/5055/zum-eigenen-schutz-sicherheitstechnik-und-wie-diese-funktioniert http://www.kennstdueinen.de/tipps/5055/zum-eigenen-schutz-sicherheitstechnik-und-wie-diese-funktioniert#comments Mon, 30 Jan 2012 15:51:56 +0000 Stefan Franke http://www.kennstdueinen.de/tipps/?p=5055 SicherheitstechnikSicherheitstechnik dient im allgemeinen dazu, Menschen und Objekte wie Häuser, Wohnungen oder Gärten vor Gefahren zu schützen. Je nachdem, welche Gefahrenart dabei im Vordergrund steht, empfehlen sich unterschiedliche Alarmsysteme.

Sicherheitstechnik für Innenräume zum Schutz vor Gas- und Brandgefahr

Um Menschen vor den Gefahren eines unbemerkten Brandes oder Gasaustrittes zu schützen, ist heute moderne Sicherheitstechnik unverzichtbar geworden. Eine Möglichkeit sind hier drahtgebundene Alarmsysteme, die über Kabel miteinander verbunden sind. Eingebaute Sensoren melden Rauch, Gase oder Flüssigkeiten. Wer so eine Alarmanlage bevorzugt, sollte dies bereits in der Bauphase berücksichtigen, damit sie gleich in den Rohbau eingebaut werden kann.

Wer im Anschluss nachrüsten will, muss einen höheren Kosten- und Arbeitsaufwand einplanen. Drahtgebundene Sicherheitstechnik hat den Vorteil, dass sie gegenüber digitaler Technik kostengünstiger ist. Sie ist außerdem kleiner als eine Funkanlage und auch die Kosten für die Wartung fallen niedriger aus. Sicherheitssysteme die über Funksignale laufen, sind teurere als verdrahtete Anlagen. Sie sind jedoch leichter zu installieren und können sofort in Betrieb genommen werden.

Rauchmelder
Sicherheitstechnik
Rauchmelder schützen zwar nicht vor der Entstehung eines Brandes, helfen aber dabei, diesen rechtzeitig zu erkennen. Sie geben bereits kurz nach der Entstehung eines Brandes ein Signal, damit sich Hausbewohner unverzüglich in Sicherheit bringen können. Rauchmelder können somit Leben retten und sind heute beinahe in jedem Wohn- und Geschäftsraum Pflicht.
Die meisten Brandopfer lassen ihr Leben nicht durch das Feuer an sich, sondern durch entstehende Giftgase. Diese können jedoch bereits bei ihrer Entstehung vom Rauchmelder durch akustische Zeichen angezeigt werden. Rauchmelder messen Rauchpartikel in der Luft; wenn ein bestimmter, vorgegebener Wert überschritten ist, geben sie Alarm.

Durch dieses Frühwarnsystem haben Bewohner eventuell sogar noch die Gelegenheit, den Brand selbst zu bekämpfen oder sich gegebenenfalls in Sicherheit zu bringen. In mehrgeschossigen Wohngebäuden- oder Anlagen empfehlen sich Rauchmelder, die über Funk miteinander verbunden sind; wenn ein Rauchmelder Gefahr erkennt, löst er gleichzeitig auch Alarm für alle anderen aus.

Gasmelder

Gasmelder funktionieren nach dem gleichem Prinzip wie Feuermelder. Gas kann hochexplosiv werden, wenn es in Innenräumen unkontrolliert austritt und sich mit dem Sauerstoff der Luft vermischt. Bei Gasaustritt muss also schnell gehandelt werden, bevor es zu lebensbedrohlichen Explosionen kommt. Da viele Gase geruchslos sind, geschieht ein Gasaustritt oftmals selbst am Tage von den Hausbewohnern vollkommen unbemerkt. Im Gasmelder befindet sich daher ein Sensor, der auf austretende Flüssig- oder Methangase reagiert. Er gibt dann entsprechend ein eigenes Signal oder meldet die Gefahr an eine externe Alarmanlage weiter.

Suchen Sie jetzt nach Spezialisten zum Thema Sicherheitstechnik in Ihrer Nähe!

Geben Sie einfach „Sicherheitstechnik“ und eine Ortsbezeichnung in das Formular ein.

Alarmsysteme zum Objektschutz gegen äußere Gewalteinwirkung

Wer seinen Besitz gegen Einbruch schützen möchte, kann heute auf verschiedene Alarmanlagen- und Systeme zurückgreifen. Dies ist eine Investition, die sich lohnt, denn solche Sicherheitssysteme schützen nicht nur Objekte sondern auch Leben. Sie können sowohl im Außenbereich als auch innen eingesetzt werden, um beispielsweise Verbrecher zu überführen, die in Abwesenheit der Bewohner einen Überfall begehen. Die Alarmsysteme haben oftmals schon abschreckende Wirkung, wenn sie gut sichtbar an der Hausfront angebracht werden.

Besonders flexibel sind Alarmsysteme, die über ein Netzwerk funktionieren. Die Bilder, die hier geliefert werden, können nämlich von überall aus bequem über Internet und Handy abgerufen werden. Der Aufwand für die Installation fällt minimal aus und Haus- oder Ladenbesitzer können vollkommen beruhigt in den Urlaub fahren und ihr Objekt in Sicherheit wissen.

SicherheitstechnikVideoüberwachung

Moderne Videoüberwachung kann entweder über eine Funkverbindung, über Kabel oder ein Netzwerk übertragen werden. Per Funk entfällt das aufwendige Verlegen der Kabel, wenn diese in einem Objekt nachgerüstet werden sollen. Funküberwachung kann nach dem Kauf schnell und unkompliziert installiert und eingesetzt werden. Sie ermöglicht eine einfache Montage und Bedienung und bietet beinahe unbegrenzte Überwachungsmöglichkeiten.

Videoüberwachungsanlagen sind oftmals schon zum Schutz von Mietwohnungen eingebaut, damit Bewohner sehen können, wer vor der Tür steht. Auch zur Überwachung eines Kinderzimmers oder für pflegebedürftige Personen sind diese digitalen Videoanlagen geeignet. Über einen Monitor kann dann sichergestellt werden, dass dem Schützling nichts geschieht.

Die so aufgenommenen Bilder können auch aufgezeichnet werden, wenn beispielsweise überprüft werden soll, ob ungebetene Gäste den Besitz betreten oder sich dort in verbotener Weise bewegen. Die Kamerabilder können so nicht nur live beobachtet sondern vor allem auch über einen kleinen, tragbaren Monitor wieder abgespielt werden.

Wer nur auf den Abschreckungseffekt setzt, kann sich schon für wenig Geld Attrappen zulegen. Diese sind für unliebsame Besucher nicht von einer echten Kamera zu unterscheiden. Besonders effektiv sind diese Kameraattrappen in Shops und Einkaufszentren, wenn sie Diebe vom Diebstahl abhalten sollen.

Überfallanlagen

Im Durchschnitt wird in Deutschland etwa alle 2 Minuten ein Einbruch begangen. Diese Verbrechen sind also nicht so selten, wie man vielleicht denken mag. Moderne Überfallanlagen sollen Einbrüche und Überfälle melden. Sie werden in Büros, Ladengeschäften und überall dort installiert, wo Eigentum bewacht werden muss. Darüber hinaus werden auch Menschen geschützt, indem sie im Ernstfall schnell Hilfe holen können. Überfallanlagen sollen beim Auslösen entweder durch akustische Signale den Einbrecher abschrecken oder durch lautlose Signale entsprechend Retter alarmieren. Sie werden in diesem Falle manuell betrieben.

Wenn ein Objekt in Abwesenheit bewacht werden soll, empfehlen sich Bewegungsmelder. Die kritischen Bereiche in Innenräumen können so bewacht und vor Überfall geschützt werden, indem sie den Einbrecher in die Flucht schlagen. Der Installationsaufwand für solche Sicherheitssysteme ist relativ gering, jedoch kann der Täter erst dann entdeckt werden, wenn er sich bereits in diesem sensiblen Bereich befindet. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten neben Fluren und Räumen, beispielweise auch Fenster durch Glasbruchmelder zu überwachen. Oftmals gibt es hier auch kombinierte Anlagen, die sowohl Einbruchschutz als auch den Rauch- und Gasmelder integriert haben. Ein solches Sicherheitssystem muss sorgfältig konzipiert werden, um Falschalarm zu vermeiden, falls beispielsweise ein Mitarbeiter sich einmal länger in den Büroräumen aufhält als üblich.

Schließsysteme
Tischler
Schließsysteme werden sowohl in privaten Wohnräumen als auch in Gewerberäumen eingesetzt, die vor Einbruch oder Vandalismus geschützt werden sollen. Diese Bedrohung kann für viele Menschen existenzgefährdend sein.

Schließsysteme sorgen dafür, dass Schlösser und Schließanlagen nicht durch Gewaltanwendung aufgebrochen werden, sondern lediglich mit entsprechender Berechtigung geöffnet werden können. Sinnvoll sind solche elektronischen Schließsysteme für die Zugangskontrolle nicht nur für Privaträume sondern auch für Betriebe, in denen beispielweise die Zugangskontrolle für sensible Bereiche individuell bestimmt werden soll. Mitarbeitern können so bestimmte Zugangsrechte gewährt oder auf der anderen Seite auch verwehrt werden.

In einem solchen Sicherheitssystem erhält jeder Mitarbeiter einen individuellen Schlüssel; bei Verlust oder Kündigung des Mitarbeiters kann dieser einfach deaktiviert werden. Chefs müssen so nicht vor unberechtigten Zutritten fürchten oder gleich die ganze Anlage austauschen, wenn ein Mitarbeiter mal das Unternehmen verlässt. Solche Anlagen können schnell umprogrammiert werden und sind vor allem dort sinnvoll, wo mit sensiblen Daten gearbeitet wird.

Bildquellen:
Helder Almeida/123rf.com
Maxim Kazmin/123rf.com
basketman23/123rf.com
mipan/123rf.com

]]>
http://www.kennstdueinen.de/tipps/5055/zum-eigenen-schutz-sicherheitstechnik-und-wie-diese-funktioniert/feed 1
Tischler – Ein Handwerk mit Liebe zum Detail http://www.kennstdueinen.de/tipps/4996/tischler-ein-handwerk-mit-liebe-zum-detail http://www.kennstdueinen.de/tipps/4996/tischler-ein-handwerk-mit-liebe-zum-detail#comments Tue, 24 Jan 2012 12:13:20 +0000 Stefan Franke http://www.kennstdueinen.de/tipps/?p=4996 TischlerEine andere, regional geprägt Berufsbezeichnung für den Tischler lautet Schreiner. Tischler oder Schreiner ist ein handwerklicher und gleichzeitig kreativer Beruf, bei dem der Umgang mit Holz im Mittelpunkt der Arbeit steht. Den Kern des Aufgabengebietes bildet die Herstellung von Türen, Rahmen oder Möbelstücken. Kunden wenden sich in der Regel dann an einen Tischler, wenn sie alte Möbel aufgewertet oder ein neues Möbelstück individuell als Unikat gefertigt haben wollen.

Die Geschichte des Berufes

Tischler ist eines der ältesten Handwerksberufe der Welt. Schon die alten Ägypter fertigten noch vor Beginn unserer Zeitrechnung Möbelstücke aus Holz und besaßen spezifische Kenntnisse in der Verarbeitung dieses Rohstoffes. Um Christi Geburt wurden die Techniken in der Holzverarbeitung von den Römern weiterentwickelt. Im 12. Jahrhundert waren bereits spezielle Personengruppen für Holzarbeiten zuständig.

Im 13. Jahrhundert gab es dann erstmals die Tischlerzunft, unter der jedoch noch mehrere Berufsgruppen wie die heutigen Tischler oder Zimmerer zusammengefasst waren. Das Tischlereihandwerk wurde nicht mehr nur als praktische handwerkliche Tätigkeit, sondern zunehmend als Kunstform wahrgenommen. Tischler ist noch heute eines der beliebtesten Ausbildungsberufe, ein Beruf also mit Tradition. Schon früh waren Tischler für die Fertigung von Holzgegenständen wie Schränken, Treppen, Türen und Fenstern zuständig.

Der Aufgabenbereich eines Tischlers
Tischler
Tischler erledigen in aller Regel meist individuelle Aufträge und stellen nach Kundenwunsch Stühle, Tische oder Fensterrahmen in Einzelanfertigung her. Hier ist vor allem Maßarbeit gefragt und penibel genaues Arbeiten. Anbauwände oder Treppen müssen später genau in den Wohnraum des Auftraggebers passen. Ein wichtiger Aspekt der Arbeit ist daher auch die Beratung der Kunden. Schreiner müssen spezielle Kundenwünsche erkennen und praktisch umsetzen können – von der Treppe bis zur Tür.

Entsprechend des Kundenwunsches wird zunächst eine Skizze erstellt. In dieser Arbeitsphase kann sich der Tischler jederzeit noch mit dem Kunden über Änderungswünsche abstimmen. Er muss jetzt auch die richtige Holzart wählen und entscheiden, ob massives Holt benötigt wird oder evtl. auch die günstigeren Spanplatten verwendet werden können.

Der Arbeitsplatz eines Tischlers befindet sich heute nicht mehr ausschließlich an der Werkbank. Tischler benötigen PC-Kenntnisse und müssen sich in branchenspezifischer Software auskennen. In der Regel werden die handgefertigten Skizzen im Anschluss in ein Computerprogramm übertragen, welches ein digitales Modell des zu fertigenden Stückes erstellt. Dadurch können Kunden schon vorab sehen, ob das Resultat ihren Vorstellungen entspricht, bevor mit der eigentlichen Tischlerarbeit begonnen wird.

Bei der Umsetzung der gefertigten Pläne ist handwerkliches Geschick gefragt. Die groben Tischlerarbeiten können zwar weitgehend von Maschinen übernommen, jedoch muss die Feinarbeit immer noch per Hand erledigt werden. Die Fertigung von Verzierungen, kleinen Löchern, Schlitzen und Vertiefungen für passgenaue Einzelteile ist Präzisionsarbeit, die ausschließlich vom Tischler selbst erledigt werden kann. Auch Verleimungen oder die Montage von Griffen können nicht maschinell getätigt werden. Tischler übernehmen in der Regel auch die Montage und den Einbau der hergestellten Stücke. Sie verlegen Parkettböden, passen Schränke ein und rahmen Fenster neu. Des Weiteren veredeln oder reparieren Tischler auch liebgewonnene Möbelstücke.

Suchen Sie jetzt nach Spezialisten zum Thema Tischler in Ihrer Nähe!

Geben Sie einfach „Tischler“ und eine Ortsbezeichnung in das Formular ein.

Der Arbeitsplatz eines Tischlers

TischlerTischler arbeiten in der Regel in kleinen Handwerksbetrieben oder für größere Möbelhersteller. Auch in Baumärkten oder sogar im Theater für die Herstellung eines Bühnenbildes finden sie Anstellung. Sie arbeiten nicht ausschließlich mit Holz sondern müssen auch gelegentlich andere Werkstoffe wie Glas oder Kunststoff in ihre Arbeit integrieren. Ihre Werkzeuge sind hauptsächlich Hobel, Sägemaschinen oder Fräsen. Im Zuge der wachsenden Umweltschutzbestimmungen müssen sie sich zunehmend auf ökologische Materialien insbesondere biologisch abbaubare Klebstoffe einstellen.

Wer Tischler werden möchte, muss sich darauf einstellen, oft in unbequemer gebeugter Haltung im Stehen zu arbeiten. Tischler sind nicht nur in Werkstätten sondern auch beispielsweise in Werkhallen tätig. Dort kann es durch die Maschinen zu unangenehmem Vibrationen und Umgebungslärm kommen.

Tischler müssen oftmals Schutzkleidung tragen. Sie sind durch die Holzbearbeitung Staub, Dämpfen und Bindemitteln ausgesetzt. Sie müssen sehr sorgsam arbeiten und präzise die Arbeitsschutzvorschriften einhalten, da durch die Arbeit an Sägen und anderen Maschinen bei Unachtsamkeiten schnell Unfälle passieren können.
Oft ist eine enge Zusammenarbeit mit Architekten gefragt, wenn Tischler Gegenstände nach vorgefertigten Plänen fertigen müssen.

Berufliche Spezialisierungsmöglichkeiten

Tischler haben zahlreiche Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln. Spezialisierungsberufe sind beispielsweise Bautischler, Bühnentischler, Kunsttischler oder Messebauer. Naheliegend für einen Tischler ist es, zunächst die Meisterprüfung abzulegen und einen eigenen kleinen Handwerksbetrieb zu eröffnen. Des Weiteren haben Tischler auch die Möglichkeit, an einer Hochschule einen Abschluss im Fachgebiet Holztechnik zu erlangen.

Persönliche Eignungen eines Tischlers

Tischler benötigen für ihren Arbeitsalltag vor allem räumliches Vorstellungsvermögen. Sie sollten kreativ sein und gerne handwerklich arbeiten. Kreativität ist dann gefragt, wenn Kunden keine spezifischen Wünsche haben, sondern auf die Vorschläge und Entwürfe des Tischlers angewiesen sind. Sie müssen außerdem für die Arbeit am Computer technisches Verständnis mitbringen und für die Anfertigung von Skizzen zeichnerisch begabt sein. Da es auf Genauigkeit und Präzision ankommt, sind gute mathematische Kenntnisse für einen Tischler unverzichtbar.

Für die Arbeit im Team müssen Tischler verlässlich sein und eigenverantwortlich handeln. Auch und vor allem für den Umgang mit Kunden sollten sie ein positives Sozialverhalten mitbringen. Da Holz ein organischer Werkstoff ist, müssen Tischler sich auf dessen individuellen Eigenschaften flexibel einstellen können.

Perspektiven und Zukunftsaussichten für das Berufsbild

TischlerAuf der einen Seite gibt es mittlerweile in jeder größeren Stadt Möbelhäuser, die eine große Auswahl an Holzmöbeln in ihrem Sortiment anbieten. Herstellung und Verkauf der Möbel verläuft standardisiert über Kataloge. Jeder Tisch und jeder Stuhl wird anhand einheitlicher Normen tausendfach maschinell hergestellt. Anders als in kleinen Tischlereien müssen die Möbelstücke nicht erst gefertigt, sondern können vom Kunden meist direkt ins Auto geladen und mitgenommen werden.

Auf der anderen Seite steigt im Angesicht dieser Entwicklung auch wieder der Wunsch nach Individualität. Menschen möchten zunehmend nicht mehr nur standardisierte Möbel um sich haben, sondern individuelle Vorstellungen verwirklichen können. Auch steigen die Anforderungen an die Qualität der Möbel wieder. Tischler werden langfristig diese individuellen Wünsche von Kunden verwirklichen können. Ihre Arbeit, vor allem in der Präzisionsarbeit kann auch langfristig nicht von Maschinen übernommen werden.

Bildquellen:
drizzd/123rf.com
donatas1205/123rf.com
igorr/123rf.com
tiero/123rf.com

]]>
http://www.kennstdueinen.de/tipps/4996/tischler-ein-handwerk-mit-liebe-zum-detail/feed 0
Neues Haus? Versicherungsmakler! http://www.kennstdueinen.de/tipps/4953/neues-haus-versicherungsmakler http://www.kennstdueinen.de/tipps/4953/neues-haus-versicherungsmakler#comments Tue, 17 Jan 2012 15:17:52 +0000 Stefan Franke http://www.kennstdueinen.de/tipps/?p=4953 VersicherungsmaklerEin Versicherungsmakler arbeitet im Gegensatz zum Versicherungskaufmann nicht für eine bestimmte Versicherung, sondern berät Kunden unabhängig und vermittelt beratend zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer.

Seine Aufgabe ist es, für einen Kunden die geeignete Versicherung mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis herauszusuchen und ihm bei der Wahl eines geeigneten Versicherungspaketes kompetent zur Seite zu stehen. Hier gibt es eine strenge Abgrenzung vom Versicherungsfachmann, der meist nur für eine Versicherung tätig ist und von dieser in Form von Provisionen bezahlt wird.

Der Versicherungsmakler ist verpflichtet, im Sinne seines Kunden zu handeln und das für ihn beste Angebot herauszusuchen. Er handelt damit auch im eigenen Interesse, denn bei falscher Beratung haftet der Versicherungsmakler für Schäden, die dem Kunden dadurch entstanden sind. In der Regel ist der Versicherungsmakler auch während der Vertragslaufzeit jederzeit bei Fragen und Problemen Ansprechpartner für den Kunden und steht ihm beratend zur Seite. Seine Aufgabe ist es auch, den Kunden über Risiken sowie Vor- und Nachteile einzelner Abschlüsse aufzuklären.

Der Arbeitsplatz eines Versicherungsmaklers ist in der Regel ein Maklerbüro. Er arbeitet dort entweder selbstständig oder als Angestellter eines eigenständigen Maklers. Im Rahmen Ihrer Serviceleistungen besuchen Versicherungsmakler ihre Kunden auch zuhause und beraten sie dort. Daher gehören auch unregelmäßige Arbeitszeiten zum Berufsbild.

Wenn ein Versicherungsmakler selbstständig arbeitet, erhält er sein Geld in Form von Abschlussprovisionen. Die Höhe seines Einkommens kann also von Monat zu Monat variieren. Wer als Angestellter arbeitet, bekommt sein Gehalt meist als Kombination eines festen Grundgehaltes einschließlich der entsprechenden Abschlussprovisionen. Eine weitere Einnahmequelle für den Versicherungsmakler sind die Bestandsprovisionen. Hierbei erhält er fortlaufend von einer Versicherung gestaffelte Provisionen für einen Abschluss über die gesamte Länge der Vertragslaufzeit.

Ein Versicherungsmakler kann und sollte sich auf eine bestimmte Versicherungsart spezialisieren wie beispielsweise eine Lebensversicherung. Er gewährleistet damit, dass er in seinem Fachgebiet Experte ist und den vollen Überblick über Anbieter und Leistungen hat. Spezialisierte Versicherungsmakler können Kunden effizienter beraten.

Geschichte des Berufes

VersicherungsmaklerBereits 2000 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung wurde in Babylonien die Not des Einzelnen gemeinschaftlich getragen, wenn jemand beispielsweise durch einen Raubüberfall zu materiellem Schaden gekommen war.

Die Verhandlungen zum Schadensausgleich wurden durch Ehrenmänner geführt; sie sammelten im Vorfeld Geld ein, um im Ernstfall einen finanziellen Schaden einer Privatperson damit decken zu können. Der Beruf des Versicherungsmaklers blickt somit auf eine ehrenvolle Geschichte zurück. Diese Ehrenmänner waren so etwas wie die Urform des heutigen Versicherungsmaklers.

Sie verwalteten die geldlichen Mittel, prüften den Einzelfall und verteilten sie an die zu Schaden gekommenen. Es konnten nur diejenigen Ehrenmänner werden, die eine reine Weste und sich noch nie etwas zu Schulden haben kommen lassen. Sie wurden in diesem Amt vereidigt und mussten ehrlich, fair und gewissenhaft sein. Diese ersten Formen des Schadensausgleiches entstanden zur Abwehr von existenziellen Nöten und boten schon früher den Menschen Schutz vor unvorhersehbaren Katastrophen wie Krankheit oder Missernten. Das Prinzip funktioniert im Grunde genommen bis heute so.

Im 17. Jahrhundert hab es in Deutschland erste gesetzliche Regelungen für Versicherungsfälle. So mussten nun beispielsweise Baumeister, durch deren Arbeit Schäden an Gebäuden entstanden waren, selbst dafür haften. Auch für die Angehörigen von Schiffbrüchigen gab es Einrichtungen, die die Familien nach dem Tod des Seemanns versorgten.

Suchen Sie jetzt nach Spezialisten zum Thema Versicherungsmakler in Ihrer Nähe!

Geben Sie einfach „Versicherungsmakler“ und eine Ortsbezeichnung in das Formular ein.

Bereits 1676 gab es das erste Versicherungsunternehmen: Die Hamburger Feuerkasse, die bis heute besteht. Es folgten weitere Versicherungen, die immer mehr Risiken abdeckten. Einen weiteren Meilenstein legte dann Otto von Bismarck, indem er die Sozialversicherungen ins Leben rief.

Mit den Versicherungen entstanden neue Berufsgruppen. Zeitweilig geriet das Berufsfeld etwas unter Beschuss, denn es konnten sich zunehmend auch Personen ohne spezielle persönliche oder fachliche Kompetenzen Versicherungsmakler nennen. Dadurch litt die Qualität der Beratung. Eine kurze Schulung reichte aus, um fortan als Versicherungsmakler zu arbeiten. Der Beruf litt an schlechtem Ansehen; Versicherungsfachleute wurden Klinkenputzer genannt, die den Menschen Versicherungen aufschwatzten, die sie nicht brauchten. Versicherungsunternehmen versuchten die Makler an sich zu binden und in ihrem Sinne zu arbeiten, was den Verlust der Unabhängigkeit des Versicherungsmaklers nach sich zog.

Heute muss jeder Versicherungsmakler eine fachspezifische Ausbildung durchlaufen oder einen weiterführenden Studiengang absolvieren. Beispielsweise kann ein/e gelernter Versicherungskaufmann/Kauffrau oder ein/e Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen im Anschluss eine Zusatzausbildung zum Versicherungsmakler absolvieren. Zur Qualitätssteigerung existieren mittlerweile eine neue Richtlinie der EU sowie ein Versicherungsvertragsgesetz.

Versicherungsmakler: Ein Beruf mit Zukunft?

VersicherungsmaklerDer Markt der Versicherungen und Finanzen lebt von kompetenten Beratern. Für den Einzelnen gibt es mittlerweile eine unüberschaubar gewordene Anzahl an Versicherungsunternehmen- und Leistungen. Daher werden auch perspektivisch immer mehr Menschen die Hilfe eines Versicherungsmaklers in Anspruch nehmen.

Die Branche ist ein wachsender Wirtschaftsbereich; selbst oder gerade in Krisenzeiten und wird dauerhaft stabil bleiben. Versicherungen können außerdem nicht wie Banken unerwartet in Liquiditätsprobleme geraten. Nicht jeder kann sich Versicherungsmakler nennen.

Seit dem Jahr 2007 bedarf es einer speziellen Zulassung, damit man sich Versicherungsmakler nennen darf. Davor konnte sich im Prinzip jeder Versicherungsmakler nennen. Deshalb gab es entsprechend viele schwarze Schafe, die schnell das große Geld machen wollten. Um dieser Entwicklung zu begegnen und eine einheitliche EU-Richtlinie zu schaffen, gibt es seit 2007 eine Zulassungspflicht für Versicherungsmakler. Heute muss jeder angehende Versicherungsmakler Fachkentnisse nachweisen, um in dieser Branche tätig werden zu können. Dazu muss er eine entsprechende schriftliche und praktische Prüfung bei der entsprechenden Kammer ablegen. Diese Hürde muss jeder bestehen, um seine Zulassung zu erhalten.

Mittlerweile ist der Beruf des Versicherungsmaklers vertrauenswürdiger geworden. Wer als Versicherungsmakler arbeiten will, muss eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung abschließen, falls es durch eine Fehlberatung seiner Kunden zu Vermögensschäden kommt.

Auch persönliche Eigenschaften spielen eine wesentliche Rolle für den Erfolg eines Versicherungsmaklers. Sie sollten kommunikativ, sicher im Umgang mit anderen Menschen sein und vor allem Geschick in Verhandlungsfragen mitbringen. Außerdem sollten sie im eigenen Interesse regelmäßig an Weiter- und Fortbildungen teilnehmen.

Konkurrenz durch Direktversicherungen?

VersicherungsmaklerDirektversicherungen sind Versicherungen, die ohne Makler direkt über das Internet abgeschlossen werden. Die Geschäftsbeziehung wird nicht über Dritte vermittelt. Hier ist der Versicherungsnehmer allerdings wieder selbst in der Pflicht, alle Angebote miteinander zu vergleichen. Auch an Direktversicherungen gibt es mittlerweile schon eine beträchtliche Anzahl. Selbst wenn diese oftmals günstigere Versicherungspakete anbieten, wird die Beratung vor Ort dadurch nicht ersetzt werden können.

Bildquellen:
David Morrison/123rf.com
Thorsten Schmitt/123rf.com
pejo/123rf.com

]]>
http://www.kennstdueinen.de/tipps/4953/neues-haus-versicherungsmakler/feed 0
Strom wird benötigt – Wo ist der Elektriker? http://www.kennstdueinen.de/tipps/4911/strom-wird-benotigt-wo-ist-der-elektriker http://www.kennstdueinen.de/tipps/4911/strom-wird-benotigt-wo-ist-der-elektriker#comments Fri, 13 Jan 2012 13:11:01 +0000 Stefan Franke http://www.kennstdueinen.de/tipps/?p=4911 ElektrikerDas Berufsbild Elektriker umfasst weit mehr, als nur einen Stecker in die Steckdose zu stecken. Für den Elektriker, heute Elektroniker genannt, bieten sich zahlreiche Einsatzfelder. Sie warten, installieren, reparieren und modernisieren Energieversorgungsanlagen wie Beleuchtungs- oder Kommunikationstechnik. Je nach Spezialisierung sind sie auch für die Programmierung und Konfiguration von Systemen verantwortlich. Das Spektrum der Branchen, in denen Elektroniker eingesetzt werden können, ist breit. Beschäftigt sind sie hauptsächlich in Dienstleistungsunternehmen.

Elektriker müssen sich noch während Ihrer Ausbildung auf ein Fachgebiet spezialisieren, beispielsweise in der Informations- und Kommunikationstechnik, der Automatisierungstechnik, der Energie- und Gebäudetechnik oder der Betriebstechnik.

Geschichte des Berufes

1866 wurde die Elektrizität und die Umwandlungen der Energieformen mechanische in elektrische Energie und andersrum von Werner von Siemens entdeckt. Die Elektrizität hielt danach zunehmend Einkehr in die Betriebe, die sich nach und nach umstrukturierten. Mechanische Vorgänge wurden, da wo es ging, durch elektrische ersetzt. Zunächst übernahmen Schlosser und Schmiede die Aufgaben des heutigen Elektriker. Sie verlegten beispielsweise Stromkabel und installierten Lampen. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts fragten auch zunehmend private Haushalte nach Elektrizität. In den 1950ger und 1960ger Jahren erlebte das Geschäft mit elektrischen Haushaltsgeräten einen Boom. Die ersten Computer wurden gebaut und die Unterhaltungselektronik eroberte die Wohn- und Spielzimmer in deutschen Haushalten. Durch diese Entwicklung eröffnete sich ein neuer Berufszweig; die Gerätschaften mussten in Betrieben und Privathaushalten installiert, gewartet und repariert werden. Der Beruf des Elektrikers war geboren.

Mögliche Spezialisierungen während der Ausbildung

Betriebstechnik
Elektriker
Immer dann, wenn Gebäude neu- oder umgebaut werden, sorgen Elektriker für Betriebstechnik für eine fachgerechte Installation der Anlagen. Sie sind für die Entwürfe verantwortlich, müssen Störungen analysieren, beraten Kunden und Auftraggeber und organisieren und gewährleisten die Stromversorgung in den Betrieben. Außerdem sind sie auch für die Konfiguration von Systemen verantwortlich. Ihre Einsatzfelder können betriebliche Anlagen, Schalt- und Steueranlagen sowie Energieverteileranlagen- und Netze sein.

Für Elektriker kann es lebenswichtig sein, die entsprechenden Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Sie müssen die Mitarbeiter der entsprechenden Betriebe in die Funktionalität einweisen und die Mitarbeiter für die Bedienung der installierten Anlagen schulen. Auftraggeber können Umspannwerke, Chemie oder Energieversorgungsunternehmen sein. Als berufliche Perspektive steht einem Elektriker, der sich auf die Betriebstechnik spezialisiert hat, eine Weiterbildung zum Techniker oder Meister offen.

Energie- und Gebäudetechnik

Elektriker für Energie- und Gebäudetechnik planen die energetische Infrastruktur von Gebäuden. Sie installieren Anlagen wie beispielsweise Beleuchtungsanlagen für Straßenbahnen. Als Haustechniker in Gebäuden übernehmen sie Hausmeisteraufgaben. Sie gewährleisten auch die Energieversorgung in Windanlagen, Flughäfen oder Krankenhäusern. Elektriker für Energie- und Gebäudetechnik müssen Schaltkreise und Baupläne lesen können, damit sie Ursachen für Störungen finden können. Sie müssen diese nicht nur diagnostizieren sondern auch beheben können. Elektriker müssen ihre Arbeit dokumentieren und protokollieren, damit es auch für andere Mitarbeiter nachvollziehbar bleibt, was installiert oder verändert wurde.

Die Branche durchlebt eine schnelle Entwicklung. Es entstehen fortlaufend neue Systeme, deren Bedienung Aufgabe des Elektrikers ist. Daher ist der Elektriker auf regelmäßige Fortbildungen angewiesen. Elektriker für Energie- und Gebäudetechnik arbeiten auf Baustellen oder in Netzwerkräumen, in Hallen oder im Freien. Sie können sich nach ihrer Ausbildung weiter spezialisieren beispielsweise auf Bauelektriker, Schiffselektriker oder Servicetechniker.

Suchen Sie jetzt nach Spezialisten zum Thema Elektriker in Ihrer Nähe!

Geben Sie einfach „Elektriker“ und eine Ortsbezeichnung in das Formular ein.

Informations- und Kommunikationstechnik

Elektriker mit dieser Spezialisierung sind verantwortlich für die Planung und Kontrolle von Informations- und Telekommunikationstechnik. Dies können beispielsweise Alarmanlagen oder Überwachungssysteme sein. Elektriker für Informations- und Kommunikationstechnik sind auch für die Installation von Netzwerken oder Software sowie deren Wartung und Inspektion verantwortlich. In ihrem Aufgabenbereich gehört die Betreuung, Beratung und Schulung ihrer Kunden. Elektriker für Informations- und Kommunikationstechnik arbeiten viel in größeren Höhen, beispielsweise auf Gerüsten oder Leitern. Nach ihrer Ausbildung haben sie die Möglichkeit, sich weiter zu spezialisieren und als Antennenmonteure, Qualitätskontrolleure und Systemprogrammierer zu arbeiten.

Automatisierungstechnik

Elektriker für Automatisierungstechnik bedienen hochkomplexe Anlagen; sie nehmen sie in Betrieb, programmieren und testen sie. Sie stellen elektrische Anschlüsse her und müssen die Steuerungstechnik bedienen. Der Arbeitsplatz eines Elektrikers für Automatisierungstechnik liegt häufig in einer Werkhalle. Hier sind die Mitarbeiter in der Regel einer hohen Lautstärke ausgesetzt. Elektriker für Automatisierungstechnik müssen mit Schichtarbeit rechnen.

Arbeitsbedingungen

Maler Elektriker müssen selbstständig und verantwortungsbewusst arbeiten. Bei größeren Einsätzen arbeiten sie im Team und eng mit ihren Kollegen zusammen. Da der Umgang mit Strom lebensbedrohlich werden kann, ist bei der Teamarbeit gegenseitiges Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein erforderlich. Je nach Anstellungsverhältnis müssen Elektriker auch mal auf Montage gehen und auswärts arbeiten.

Oftmals arbeiten Elektriker in unbequemer Körperhaltung, beispielsweise im Stehen, in gebückter Haltung oder über Kopf, auf Leitern und Gerüsten. Die Arbeit kann körperlich anstrengend werden, wenn Bauteile getragen werden müssen. Wenn die Arbeit im Freien anfällt, arbeiten Elektriker bei jeder Witterung. Sie tragen in der Regel eine spezielle Schutzkleidung wie Sicherheitsschuhe oder Helme.

Elektriker müssen im eigenen Interesse und zu ihrem Schutz immer streng darauf achten, die Sicherheitsanweisungen einzuhalten. Der Umgang mit Strom kann bei Nachlässigkeiten lebensgefährlich sein. Elektriker stehen oftmals unter Zeitdruck. Wenn eine Anlage wieder in Gang gebracht werden muss, sind schnelle Entscheidungen notwendig. Elektriker müssen oftmals auf Abruf zur Verfügung stehen und bereit sein, Überstunden zu leisten.

Berufliche Voraussetzungen

Elektriker müssen ein Interesse an Mathematik und Naturwissenschaft haben sowie technische Fähigkeiten und ein Verständnis für technische Vorgänge. Sie dürfen Respekt aber keine Angst vor Elektrizität haben.

Der Beruf des Elektrikers erfordert einen regelmäßigen Umgang mit Kunden; daher sollten Elektriker ein kommunikatives und freundliches Wesen haben. Sie arbeiten nicht immer an sauberen Arbeitsplätzen – daher sollten angehende Elektriker keine Scheu davor haben, sich auch mal die Hände schmutzig zu machen. Elektriker müssen in der Regel eine bestimmte Berufsbekleidung tragen. Manchmal fallen auch Arbeiten an ungewöhnlichen Orten an; beispielsweise in großer Höhe oder in engen Räumen wie Fahrstühlen. Daher sollten Elektriker resistent sein gegen Höhen- und Platzangst. Sie brauchen oftmals viel Geduld.

Ein Elektriker muss praktisch veranlagt sein und darf nicht die berühmten zwei linken Hände haben. Er braucht Freude an organisatorischen und planerischen Aufgaben, sollte zeichnerische Fähigkeiten besitzen sowie Flexibilität und Lernbereitschaft.

Bildquellen:
Gunnar Pippel/123rf.com
fantasista/123rf.com
Samantha Craddock/123rf.com

]]>
http://www.kennstdueinen.de/tipps/4911/strom-wird-benotigt-wo-ist-der-elektriker/feed 0
Für einen neuen Anstrich – Ein Maler steht parat http://www.kennstdueinen.de/tipps/4856/fur-einen-neuen-anstrich-ein-maler-steht-parat http://www.kennstdueinen.de/tipps/4856/fur-einen-neuen-anstrich-ein-maler-steht-parat#comments Tue, 10 Jan 2012 12:52:38 +0000 Stefan Franke http://www.kennstdueinen.de/tipps/?p=4856 MalerDer Beruf des Malers umfasst entgegen der vielfachen Meinung weit mehr, als eine Rolle mit Farbe hoch und runter zu bewegen und damit die Wände anzupinseln. Früher einfach „Anstreicher“ genannt, ist Maler ein Beruf, der nie aussterben wird und mit seiner komplexen Ausbildung viele Facetten birgt. Die vollständige Berufsbezeichnung lautet heute „Maler und Lackierer“.

Geschichte des Malers

Zählt man die Höhlenmalereien in der Steinzeit dazu, hat der Beruf des Malers eine sehr lange Geschichte. In jeder Epoche wurden Wände gestaltet und kunstvoll verziert; von der Antike bis zur Neuzeit. Im Mittelalter gab es eine erste Berufsbezeichnung dafür. Der sogenannte „Schilderer“ bemalte und verzierte beispielsweise die Wappen der Ritter. Dies wurde als hohe Kunst angesehen. Ging es nur um Anstriche, fiel dies in das Betätigungsfeld des Maurers.

Das Aufgabenfeld dehnte sich immer weiter aus. Später gehörte auch die Anfertigung von Wandmalereien in öffentlichen und privaten Gebäuden dazu. Seit dem 15. Jahrhundert gab es offiziell eine Malerzunft und spätestens hier war der Beruf des Malers geboren. Bis heute hat dieses Berufsfeld sehr viel mit Kunst und Gestaltung zu tun und geht weit über das reine anstreichen hinaus. Im 19. Jahrhundert wurden die Zünfte abgeschafft; seitdem gibt es die Malerinnung.

Warum man einen Fachmann beauftragen sollte
Maler
Streichen kann jeder: Dieses Gerücht hält sich unter Hobby-Handwerkern immer noch hartnäckig. Die zahlreich gewordenen Do-it-yourself Handwerkersendungen im Fernsehen, lassen selbst die komplizierteste Wandgestaltung denkbar einfach erscheinen.

Aber: Nicht umsonst muss jeder Maler und Lackierer eine intensive Ausbildung absolvieren, in der er lernt, auf welchen Untergründen welche Materialien eingesetzt werden können und welche Ausrüstung dafür benötigt wird. Selbst wenn eine Wand nur geweißt werden soll, ist es für einen Laien schwierig, ein gleichmäßiges Farbergebnis zu erzielen. Wer lange Freude an schön gestalteten Wänden haben will, sollte daher einen Fachmann beauftragen.

Hobby-Heimwerker, die unsachgemäß arbeiten, laufen Gefahr, mehr Schaden als Nutzen anzurichten. Laienhafte Arbeiten können schnell die Tapete ruinieren; dann zahlt man am Ende drauf und ein Fachmann muss trotzdem beauftragt werden. Laien benötigen außerdem einen wesentlich höheren Zeitaufwand. Jede Wand ist anders. Manchmal müssen Wandschäden wie Nikotinspuren, Feuchtigkeit oder sogar Schimmel mit den richtigen Materialien behandelt werden.

Geschieht dies nicht, wird nach kurzer Zeit ein neuer Anstrich erforderlich. Komplizierte Wandanstriche gehören immer in die Hände eines Fachmanns. Dies spart am Ende nicht nur Geld und unnötig verschwendete Materialien, sondern in jedem Falle auch die Enttäuschung, wenn das Ergebnis nicht so aussieht wie vorgestellt.

Suchen Sie jetzt nach Spezialisten zum Thema Maler in Ihrer Nähe!

Geben Sie einfach „Maler“ und eine Ortsbezeichnung in das Formular ein.

Der Beruf

Maler und Lackierer ist ein sehr vielseitiger Handwerksberuf. In den Hauptaufgabenbereich fallen tapezieren, lackieren und streichen. Eine Wohnung zu tapezieren und anschließend zu streichen, verlangt heute dem Maler viele Kenntnisse ab. Er muss beispielsweise aus den zahlreichen Wandbelägen und Klebeformen die für die Wände und Fassaden geeigneten auswählen. Ein Maler muss für jeden Untergrund die richtigen Materialien wählen, um qualitative und gute Arbeit zu leisten. Neben den traditionellen Tätigkeiten nimmt der Maler und Lackierer beispielsweise auch kreative Aufgaben bei der Wandgestaltung wahr.

Auch die Instandhaltung bestimmter Materialien wie Holz oder Beton zählt zum Betätigungsfeld des Malers. Zum Berufsbild gehören auch Restaurationsaufgaben. Hier liegt der Focus vor allem auf der Erhaltung wertvoller Fassadenmaterialien oder Wandmalereien in historischen Bauten. Dies verlangt sehr viele Kenntnisse über verschiedene Stilepochen, um genau restaurieren zu können. Diese Form der Instandhaltung erfordert daher für jeden Maler und Lackierer eine spezielle Zusatzausbildung.

Maler und Lackierer: Die Arbeitsbedingungen

Maler Nicht immer ist der Arbeitsplatz eines Malers ein gemütlich geheiztes Wohnzimmer. Auch Arbeiten an Außenfassaden gehören zu den Tätigkeiten. Hier arbeitet der Maler sowohl bei Sonnenschein als auch bei Wind und Schmuddelwetter, Nässe und Kälte. Maler sollten keine Scheu vor Schmutz und Staub haben. Trotz speziellem Schutzanzug verlässt ein Maler selten sauber seinen Arbeitsplatz. Er muss beispielsweise Wände für eine neue Gestaltung vorbereiten und dabei alte Anstriche entfernen. Dies kann manchmal sehr stauben und auch gefährliche Stoffe aufwirbeln.

Kreativität

Wände zu streichen, umfasst heute viel mehr, als mit Pinsel und Rolle eine Farbe auf die Wand zu bringen. Es gibt mittlerweile zahlreiche Gestaltungstechniken wie beispielsweise die Wischtechnik, die Lasurtechnik oder die Tupftechnik mit einem Schwamm, die der Maler können und künstlerisch umsetzen muss. Diese Techniken zu beherrschen, ist Teil einer Malerausbildung . Es verlangt außerdem viel Feingefühl im Umgang mit Farben und Formen und Verständnis für Ästhetik. Meist spezialisierte Maler beherrschen besonders kunstvolle und aufwendige Techniken beispielsweise die Imitation von Marmor oder Holz. Ein Maler muss seinen Kunden über die für sein Wohnumfeld geeignete Farbe beraten. Dazu muss er Farbwirkungen kennen und Kunden entsprechene Empfehlungen aussprechen. Oft entwirft er sogar ganze Raumkonzepte.

Der Maler als Feuerwehrmann
Maler
Der Malerberuf bietet seinen Auszubildenden viele Facetten. So sind sie sogar – im übertragenen Sinne – als Feuerwehrmänner tätig. Hier soll jedoch weder ein Feuer gelegt noch gelöscht, sondern ein Brand soll durch feuerfeste Brandbeläge verhindert werden. So gibt es bestimmte Brandschutzbeschichtungen für Holzteile, wenn diese erhöhter Gefahr von Bränden ausgesetzt sind. Auch verwendet das Malerhandwerk heute bestimmte Farben und Lacke, die bei hoher Temperaturentwicklung nicht brennbare Dämmschichten entwickeln.

Diese schützen die darunter liegenden Materialien vor weiterer Überhitzung und Feuer. Je nach Eigenschaften können diese Beschichtungen die darunter liegenden Bauteile bis zu 3 Stunden vor Feuer schützen. Der Maler muss anhand der Gebäudeart und den Möglichkeiten eventueller Brandbekämpfungsmaßnahmen entscheiden können, welche Materialien als Feuerschutz verwendet werden. Der Maler trägt hier also sehr große Verantwortung. Er muss Brandgefahr durch geeignete Beschichtungen minimieren und rettet damit vielleicht. Menschenleben.

Der Maler als Chemiker

Ein Maler muss heute sehr viele Kenntnisse in Chemie besitzen, denn er arbeitet unter anderem mit Bindemitteln und Beschichtungen, die bestimmte chemische Eigenschaften besitzen. Der Maler muss den Kunden beraten können, wie er Sachgegenstände vor verschiedenen äußeren Einwirkungen schützen kann. Dafür stehen ihm Farben und Lacke zur Verfügung, die wasserabweisend sind, bestimmte Gase nicht durchlassen oder vor Strahlen schützen. Genaue Kenntnisse über die Zusammensetzung und Eigenschaften der Farben gehören damit zum Basiswissen eines jeden Malers.

Bildquellen:
Mikhail Dudarev/123rf.com
Paulo Cruz/123rf.com
fikmik/123rf.com
Dmitriy Shironosov/123rf.com

]]>
http://www.kennstdueinen.de/tipps/4856/fur-einen-neuen-anstrich-ein-maler-steht-parat/feed 0
Spa – Wellness mit Wohlfühlfaktor http://www.kennstdueinen.de/tipps/4789/spa-wellness-mit-wohlfuhlfaktor http://www.kennstdueinen.de/tipps/4789/spa-wellness-mit-wohlfuhlfaktor#comments Tue, 03 Jan 2012 13:25:38 +0000 Stefan Franke http://www.kennstdueinen.de/tipps/?p=4789 SpaSpa steht der Wortbedeutung nach für „Gesund durch Wasser“. In Spa-Einrichtungen wird die Heilkraft des Wassers genutzt, um Gesundheit und Wohlbefinden zu schaffen oder wieder herzustellen. Dies können Hotels mit Wellnessbereich, Gesundheitszentren oder sogenannte „Beauty-Farmen“ sein. In der Regel gehören zum Angebot von Spa-Einrichtungen auch Saunen, Solarien, Schwimmbäder, Fitnesseinrichtungen und Entspannungsbereiche.

Spa-Anwendungen

Es gibt zahlreiche verschiedene Spa-Anwendungen zur Pflege der Hände und Füße, der Haut oder für den gesamten Körper. Gemeinsam ist allen Spa-Anwendungen, dass sie mit Wasser oder mit aus dem Meer gewonnenen Produkten durchgeführt werden. Um alle Sinne anzusprechen, kommen bei Spa-Anwendungen häufig auch Aromen zum Einsatz. Zu den klassischen Spa-Anwendungen gehören Thalasso und Hamam.

Hamam: Das Reinigungsritual aus der Türkei

Hamam-Anwendungen konzentrieren sich auf das Waschen des Körpers durch bestimmte Wasch-Rituale. Der Gast sitzt auf einem heißen Stein und wird von einem Hamam-Meister gewaschen. Die Pflege der Haut steht dabei im Mittelpunkt: sie wird eingeseift und mit den Händen massiert. Anschließend kommen grobe Bürsten und Tücher zum Einsatz, mit denen der Körper geschrubbt wird. Der Effekt ist ähnlich einem Peeling. Die Haut wird von Verunreinigungen befreit und außerdem zur Durchblutung angeregt. Durch die Seife werden überschüssige Hautpartikel sowie Schmutzrückstände ausgespült, wodurch die Haut weich und seidig wird. Zum Hamam gehört in der Regel auch ein saunaähnlicher Dampfraum, der vor allem der Entspannung dienen soll.

Thalasso: Gesundheit aus dem Meer
Spa
Für Thalasso-Behandlungen werden bestimmte Wirkstoffe aus dem Meer genutzt. Dazu gehören neben dem reinen Wasser auch das Meersalz, Algen oder Schlamm. Diese Produkte werden für Thalasso-Anwendungen in der Regel direkt aus dem Meer gewonnen. Daher können sie nur von Spa-Einrichtungen angeboten werden, die in der Nähe eines Meeres liegen. Außerdem schließt Thalasso auch die Gesundung des Körpers durch das gesunde Klima an der salzhaltigen Meeresluft mit ein. Traditionell wird Thalasso im Rahmen einer einwöchigen Kur angeboten. Hierbei werden regelmäßig Bäder in Meerwasser und Wanderungen unternommen sowie Schlammpackungen, Massagen und Gymnastikübungen durchgeführt.

Ziel einer Thalasso-Kur ist die Stärkung der Abwehrkräfte und die Anregung des Stoffwechsels. Daher werden Thalasso-Kuren besonders vor der kalten Jahreszeit empfohlen. Sie sollen neue Energie bringen, aber auch die Belastbarkeit und das Wohlbefinden steigern. Thalasso-Behandlungen können gleichzeitig Stütze beim Abnehmen oder Ernährungsumstellungen sein.

Thermen-Spa: Wasser aus der Mineralquelle

Zu den Angeboten im Spa-Bereich gehört auch das Baden in sogenannten Thermalbädern, die aus einer natürlichen Mineralquelle entspringen. Thermen-Spa sind Badeeinrichtungen, in denen Wasser aus einer Mineralquelle mit einer Temperatur um die 20°C für ausgiebige Bäder zur Regeneration des Körpers genutzt wird. Das mineralische Wasser wirkt entspannend und lockert die Muskulatur.
Schon vor unserer Zeitrechnung wurden Thermalbäder zur Vorbeugung und Heilung von Krankheiten empfohlen. Heute sind Spa-Einrichtungen mit Thermalbädern oftmals Saunen und Dampfbäder sowie Massageeinrichtungen angegliedert.

Heilbäder
Spa Heilbäder sind keine Spa-Einrichtungen im eigentlichen Sinne, sondern ganze Ortschaften, die durch ihre Lage und ein gesundes Klima besondere Heileigenschaften besitzen. Sie sind oftmals schon durch das Wort „Bad“ im Ortsnahmen erkennbar. Oftmals befinden sich in Heilbädern spezielle Kureinrichtungen, in denen Menschen zur Vorbeugung oder Therapie Gesundheitsangebote wahrnehmen können. Hier kommen in der Regel Naturheilverfahren zur Anwendung. Heilbäder gibt es in ganz Deutschland, sowohl in den Bergen als auch in Regionen, die direkt mit dem Meer verbunden sind. Je nach Heilwirkung gibt es unterschiedliche Arten von Heilbädern, die immer in landschaftlich attraktiven Gegenden liegen.

Bei besonderes hohen mineralischen Vorkommen wird ein Ort zum Mineralheilbad ernannt. Gibt es auffallend viele Moorgebiete in der Nähe, entsteht ein Moorheilbad. Kann Meeresklima genutzt werden, handelt es sich um ein Seeheilbad. Des Weiteren gibt es unter anderem Kneipp-Heilbäder oder Soleheilbäder.

Heilbäder werden von vielen Menschen gerne als Urlaubsziel ausgewählt, um Gesundheit und Abwehrkräfte zu stärken. Manchmal werden Aufenthalte in Heilbädern sogar als therapeutische Maßnahme per Rezept vom Arzt verschrieben.

Suchen Sie jetzt nach Spezialisten zum Thema Spa in Ihrer Nähe!

Geben Sie einfach „Spa“ und eine Ortsbezeichnung in das Formular ein.

Day-Spa

Day-Spa bedeutet wohlfühlen für einen Tag. Wer keine Zeit findet beispielsweise für eine einwöchige Thalasso-Therapie, kann sich eine Spa-Einrichtung suchen, die Day-Spa anbietet, um dem Körper eine kleine Auszeit zu schenken. Diese finden sich in der Regel in Spa-Resorts oder Wellness-Hotels. Day-Spa inkludiert die freie Nutzung der Wellnesslandschaft; oftmals befinden sich darin Saunen, Fitnessräume und Anwendungsräume für Massagen sowie Sonnenliegen auf der Terrasse und Ruheräume.

Day-Spa wird genutzt, um zu entschleunigen und für den Alltag schnell neue Kraft zu finden. Kombiniert werden kann Day-Spa auch mit anderen Angeboten wie beispielsweise mit einem leichten Wellness-Menü zum Abschluss eines Wohlfühltages.

Wellness

SpaWellness ist der Trend des Jahrhunderts schlechthin. Heute ist alles Wellness: vom Urlaub über Mahlzeiten und Getränke bis hin zur Körperpflege. Pauschal gilt: Was mit Wellness bezeichnet ist, wird zum Verkaufsschlager. Wellness ist der neue Gesellschaftstrend. Im Urlaub bucht man Wellness-Reisen in Wellness-Oasen; im Supermarkt steht man vor Wellness-Drinks und Wellness-Tees, Wellness-Haarshampoo und Wellness-Marmelade. In Zeiten zunehmender Alltagshektik steigt das Bedürfnis für Wohlbefinden im Alltag. Wellness ist beinahe schon zum Lebensstil geworden und bezieht alles ein, was Sinne und Wohlbefinden anregt: Düfte, leise Klänge, Wärme, Berührungen. Schon eine besinnliche Atmosphäre mit Kerzenlicht kann Wellness sein, wenn es Körper, Geist und Seele zur Ruhe bringt.

Wellness-Ernährung

Jeder kennt den Ausspruch: Nur in einem gesunden Körper, wohnt auch ein gesunder Geist. Und ein gesunder Körper ist natürlich untrennbar verbunden mit einer gesunden Ernährung. Durch die zunehmende Globalisierung ist es möglich geworden, beinahe jedes Lebensmittel aus der ganzen Welt zu beziehen. Dies ermöglicht jedem Menschen eine ausgewogene Ernährung mit einem hohen Nährstoff- aber niedrigem Energieanteil. Dazu gehören unter anderem fettarme Lebensmittel wie Getreide und Kartoffeln sowie Vollkornprodukte.

Für eine ausgewogene und gesunde Ernährung greifen daher immer mehr Menschen zu ausgewiesenen Wellness-Produkten, die den Ansprüchen an gesunde Ernährung genügen. Gesundes Essen fängt bei der Nahrungsaufnahme an. Langsames Essen in kleinen Bissen sättigt schneller und kann vom Körper optimaler verwertet werden.

Medical Wellness

Medical Wellness ist mittlerweile zum Trendbegriff geworden. Hierbei handelt es sich um Wellnessurlaub, der mit gesundheitsfördernden Angeboten und Therapien verbunden wird. Es muss dabei jedoch keinen direkten Bezug zur Medizin geben und nicht zwangsläufig unter ärztlicher Begleitung stattfinden.
Medical Wellness sind Aktivitäten, die in Zusammenhang mit Luxus- und Genussangeboten gezielt das körperliche und geistige Wohlbefinden steigern. Dazu gehören neben der Bewegung, Ernährung und Entspannung auch geistige Aktivitäten, die neue Orientierung bieten. Medical Wellness wird teils von Krankenkassen mitfinanziert und soll dann auch dauerhafte Änderungen des Verhaltens im Alltagsleben nach sich ziehen.

Bildquellen:
Lev Dolgatshjov/123rf.com
Gennadiy Poznyakov/123rf.com
Sebastian Duda/123rf.com
Wavebreak Media Ltd/123rf.com

]]>
http://www.kennstdueinen.de/tipps/4789/spa-wellness-mit-wohlfuhlfaktor/feed 1
Franchisegeber – Mit einer Geschäftsidee zum neuen Business http://www.kennstdueinen.de/tipps/4746/franchisegeber-mit-einer-geschaftsidee-zum-neuen-business http://www.kennstdueinen.de/tipps/4746/franchisegeber-mit-einer-geschaftsidee-zum-neuen-business#comments Mon, 26 Dec 2011 13:25:11 +0000 Stefan Franke http://www.kennstdueinen.de/tipps/?p=4746 Franchisegeber Franchising bezeichnet eine unternehmerische Tätigkeit, bei der Existenzgründern gegen ein Entgeld ein Geschäftsmodell zur Verfügung gestellt wird. Das System des Vertriebes beruht dabei auf der Partnerschaft zwischen einem Franchise-Geber und den entsprechenden Franchise-Nehmern. Ziel dieses Vertriebsmodells ist eine Steigerung des wirtschaftlichen Erfolges.

Eine erfolgsversprechende Geschäftsidee kann somit nicht nur an einem Standort sondern durch Partner an mehreren Standorten umgesetzt werden. Der Franchise-Geber agiert ähnlich einem Mutterkonzern. Ihm unterliegen die Rechte an bestimmten Produkten oder Dienstleistungen, die durch den Franchise-Nehmer an einem neuen Standort vertrieben werden. Dafür werden Franchise-Gebühren fällig.

Beim Franchising bekommt der Franchise-Nehmer das Recht, mit diesen Produkten selbst zu handeln und unter dem Namen des Franchise-Gebers seine eigenen Geschäfte zu betreiben. In der Regel hat ein Franchise-Geber nicht nur einen sondern zahlreiche Franchise-Nehmer. Namhafte Beispiele für Franchising sind McDonald’s und Subway.

Zwischen den Franchising-Partnern wird ein entsprechender Vertrag aufgesetzt, in dem die gegenseitigen Rechte und Pflichten geregelt sind. Die Franchise-Nehmer sind dabei in der Regel an die unternehmerischen Vorgaben des Franchise-Gebers gebunden; dieser erstellt ein Konzept, welches in jeder Franchise-Filiale umgesetzt werden muss. Dieses Vorgehen soll einen einheitlichen Markenauftritt und die Stärkung der Unternehmensidentität gewährleisten.

Der Franchise-Nehmer bleibt jedoch jederzeit selbstständig und arbeitet eigenverantwortlich. Dies führt zu einer Win-Win-Situation für beide Parteien: Durch sein erfolgsabhängiges Handeln bringt der Franchise-Nehmer auch entsprechend mehr an Engagement auf, was wiederum zu einer Steigerung des wirtschaftlichen Erfolges sowohl für den Franchise-Nehmer als auch den Franchise-Geber führt. Branchen, in denen Franchising häufig erfolgreich umgesetzt wird, sind beispielsweise die Systemgastronomie oder der Einzelhandel.

Franchising für Franchise-Geber

Pflichten

Die Pflichten eines Franchise-Gebers werden im Franchise-Vertrag schriftlich geregelt. Der Franchise-Geber muss dem Franchise-Nehmer die Nutzungsrechte an seinem Geschäftsmodell einräumen und auch sein Know-How weitergeben. Außerdem sollte er für eine regelmäßige Schulung und Weiterbildung der Franchise-Nehmer sorgen. Einen besonders hohen Stellenwert haben die Informationspflichten des Franchise-Gebers. Dazu gehören die Beratung und Unterstützung des Franchise-Nehmers bis zur Betriebseröffnung. Der Franchise-Geber entwirft die Richtlinien und Verhaltensweisen für die Betriebsführung zur Weitergabe an den Franchise-Nehmer.

Diese werden im sogenannten Franchise-Handbuch definiert. Im eigenen Interesse sollte der Franchise-Geber für sich und seine Vertragspartner die Wettbewerbsbeobachtung durchführen und regelmäßig an der Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen arbeiten. Oftmals beinhalten die vertraglichen Pflichten seitens des Franchise-Gebers auch eine regelmäßige Belieferung des Franchise-Nehmers mit den entsprechenden Vertrags-Produkten.

Vorteile des Franchising für den Franchise-Geber
Franchisegeber
Wird das Konzept richtig umgesetzt, führt es zu einer Win-Win Situation für sowohl Franchise-Geber als auch Franchise-Nehmer. Das System ist flexibel; Unternehmer können ihre Betriebsstrukturen durch Franchising erweitern sowohl für den Verkauf von Produkten als auch Dienstleistungen.

Ist ein Unternehmen erfolgreich, kann es mittels Franchise multipliziert werden und expandieren. Das Konzept kann sich somit auch entsprechend der Marktbedingungen weiterentwickeln und Spezialisierungen bzw. Differenzierungen herausbilden.

Der Franchise-Nehmer arbeitet eigenverantwortlich und bringt somit ein entsprechendes Engagement in das Unternehmen ein. Der Franchise-Geber überwacht und entwickelt das Geschäftskonzept weiter – so kann sich der Franchise-Nehmer auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, was weiter zum wirtschaftlichen Erfolg beiträgt. Durch die Verkauf des eigenen Geschäftsmodelles und die regelmäßigen Zahlungen der Franchise-Nehmer, profitiert der Franchise-Geber auch direkt finanziell vom Franchising. Außerdem hat er schnellere Expansionsmöglichkeiten.

Nachteile des Franchising für den Franchise-Geber

Der Franchise-Geber ist auf die Zuverlässigkeit und die regelkonforme Umsetzung des Geschäftsmodelles durch den Franchise-Nehmer angewiesen. Dies birgt bei Nichtbeachtung, fehlerhaftem Verhalten des Franchise-Nehmers oder falscher Umsetzung die Gefahr, dem eigenen Image zu schaden und damit langfristig wirtschaftliche Einbußen in Kauf nehmen zu müssen. Durch die verzweigten Standorte verlieren Franchise-Geber außerdem leicht den Anschluss an Kunden und Partner und damit auch die Marktentwicklung . Für den Franchise-Geber fällt außerdem ein überdurchschnittlicher Kontrollbedarf der Franchise-Nehmer an mit den entsprechenden Kosten an. Des Weiteren steigt die Höhe der Sozialabgaben für die Arbeitnehmer und das Risiko von Prozessen vor Arbeitsgerichten.

Suchen Sie jetzt nach Spezialisten zum Thema Franchisegeber in Ihrer Nähe!

Geben Sie einfach „Franchisegeber“ und eine Ortsbezeichnung in das Formular ein.

Franchising für Franchise-Nehmer

Pflichten

Die beiderseitigen Pflichten, die aus dem Franchising-Vertrag hervorgehen, kann der Franchise-Nehmer aus dem Franchise-Vertrag entnehmen. Der Franchise-Nehmer hat sich in jedem Falle immer persönlich für eine positive Unternehmensentwicklung einzusetzen und stets im Interesse des Franchise-Gebers zu handeln. Vereinzelt werden auch die Details der Warenpräsentation vertraglich geregelt. Das Franchise-Handbuch ist so etwas wie die Bibel des Franchise-Nehmers: darin sind die Richtlinien, Grundsätze und Anweisungen zur Unternehmensführung des Franchise-Gebers definiert. Nur durch deren Einhaltung kann ein einheitlicher Auftritt gewährleistet werden und das Franchising funktionieren.

Zu den Pflichten können auch bestimmte Teilnahmepflichten an Franchise-Treffen, Fortbildungen und allen vom Franchise-Geber organisierten Veranstaltungen gehören. Der Franchise-Nehmer muss seine Informationspflichten gegenüber dem Franchise-Geber wahrnehmen und regelmäßige Reports über die betrieblichen und wirtschaftlichen Verhältnisse ablegen. Eine der Hauptpflichten ist die regelmäßige Zahlung von Gebühren, die entweder umsatzabhängig oder fest vereinbart werden.

Vorteile von Franchising für Franchise-Nehmer
Pflege
Besonders unerfahrenen Existenzgründern fällt der Weg in die Selbstständigkeit durch Franchising leichter. Sie sind nicht auf sich selbst gestellt, sondern haben einen erfahrenen und erfolgreichen Partner an der Seite. Existenzgründer brauchen nicht erst nach einem eigenen Erfolgskonzept suchen, sondern können Bewährtes zielgerichtet umsetzen. Wenn ein Franchise-Nehmer in die Selbstständigkeit geht, ist sein Modell bereits markterprobt.

Mitarbeiterschulungen sowie Marketing- und PR werden vom Franchise-Geber übernommen; so kann sich der Franchise-Nehmer ganz auf seine Kernkompetenzen, die Kundenbindung und Qualitätssicherung konzentrieren. Durch Franchising haben auch kleinere Unternehmer eine Chance, sich erfolgreich am Markt zu behaupten. Wichtig ist, dass sich der Franchise-Nehmer mit dem Geschäftskonzept identifizieren kann und auch persönlich hinter der Philosophie des Franchise-Gebers steht. Auch seine Qualifikationen und Kernkompetenzen müssen dazu passen.

Daher sollte er sich im Vorfeld möglichst genau über den Franchise-Geber informieren.
Der Franchise-Nehmer profitiert von den günstigen Konditionen, die der Franchise-Geber aufgrund seiner Unternehmensgröße beispielsweise mit Lieferanten aushandeln kann. Der Anschluss an einen Franchise-Geber spart also Zeit, Geld und minimiert das unternehmerische Risiko. Der Franchise-Nehmer bekommt Unterstützung in allen Stadien der Geschäftseröffnung von der Suche nach einem geeigneten Standort bis zur Einrichtung der Geschäftsräume.

Nachteile vom Franchising für den Franchise-Nehmer

Die Vorschriften, die den Franchise-Nehmer auf der einen Seite bei der Geschäftseröffnung unterstützen, können ihn auf der anderen Seite auch stark in seinem eigenen, unternehmerischen Handeln einschränken. Er muss auch Entscheidungen tragen, die nicht seinen persönlichen Vorstellungen entsprechen. Oftmals sind auch genaue Abnahmemengen für bestimmte Franchising-Produkte vertraglich geregelt und können nicht individuell nach Bedarf vom Franchise-Nehmer gesteuert werden. Die Höhe der Zahlungen an den Franchise-Geber hängt vom jeweiligen Gebühren-Modell ab, kann aber bis zu 1/3 des Umsatzes betragen.

Bildquellen:
kheng guan tho/123rf.com
sean pavone/123rf.com

]]>
http://www.kennstdueinen.de/tipps/4746/franchisegeber-mit-einer-geschaftsidee-zum-neuen-business/feed 0
Worauf Sie bei der Pflege achten müssen – Seniorenbetreuung im Altenpflegeheim http://www.kennstdueinen.de/tipps/4689/worauf-sie-bei-der-pflege-achten-mussen-seniorenbetreuung-im-altenpflegeheim http://www.kennstdueinen.de/tipps/4689/worauf-sie-bei-der-pflege-achten-mussen-seniorenbetreuung-im-altenpflegeheim#comments Tue, 20 Dec 2011 15:13:54 +0000 Stefan Franke http://www.kennstdueinen.de/tipps/?p=4689 Pflege Wer in die Situation einer Pflegebedürftigkeit gerät, hat sehr viele Fragen: Kann ich zuhause wohnen bleiben oder muss ich in eine externe Einrichtung umziehen? Wie hoch sind die Kosten und wie werden diese finanziert? An wen kann ich mich wenden? Pflegebedürftigkeit kann ganz plötzlich nach einem Unfall oder nach einer Krankheit oder einfach als Folge des Alterungsprozess schrittweise auftauchen. Besonders die Altenpflege zeigt langfristig immer mehr Bedarf an Pflegepersonal. Durch die verbesserte medizinische Versorgung, werden Menschen immer älter.

Daher vergrößert sich auch der Zeitraum, in denen Menschen auf Altenpflege angewiesen sind. Hinzu kommt, dass die meisten Älteren eine häusliche Pflege vor einer Betreuungseinrichtung vorziehen. Jedoch können Angehörige aufgrund der physischen, psychischen und finanziellen Belastung selten eine dauerhafte Pflege ganz allein leisten, sondern benötigen für die Pflege professionelle Unterstützung.

Krankenpflege

Die Krankenpflege ist das Berufsbild, das neben der Altenpflege langfristig auf dem Arbeitsmarkt gefragt ist und immer mehr Perspektiven entwickelt. Krankenpfleger übernehmen die stationäre oder ambulante Versorgung von Kranken, wodurch oftmals ein enges Vertrauensverhältnis zu den Patienten entsteht. Sie leisten dabei nicht nur körperliche sondern auch seelische Hilfestellungen in den verschiedenen Krankenpflegeeinrichtungen.

Krankenhäuser
Pflege
In Krankenhäusern übernehmen Krankenpfleger nach ärztlichen Anweisungen die medizinische Versorgung von Kranken. Sie bereiten Patienten für Operationen vor, nehmen an ärztlichen Visiten und Besprechungen teil, schreiben Pflegeberichte und überwachen den Materialbestand. Vor allem wird in der Krankenpflege medizinische Hilfe für den Alltag geleistet: von der Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme bis zur Körperpflege. Krankenpflege findet in beinahe allen medizinischen Fachabteilungen von der Chirurgie bis zur Onkologie statt.

Ambulante Pflege

Durch ambulante Pflege werden Angehörige entlastet, die Kranke und Pflegebedürftige nicht in eine Heimeinrichtung geben wollen. Je nach Grad der Pflegebedürftigkeit benötigen Patienten schlimmstenfalls 24h am Tag Aufsicht und Betreuung. Die psychische und körperliche Belastung kann kaum jemand auf Dauer alleine tragen. Ambulante Pflegedienste und Sozialstationen, beispielsweise die der Diakonie, des Roten Kreuzes oder der Caritas, bieten im Rahmen der ambulanten Pflege eine ergänzende Unterstützung und Entlastung der Pflegeperson an.

Hospize

In Hospizen werden Menschen oftmals mit schweren Schicksalen konfrontiert. Hier findet keine Pflege und Behandlung im eigentlichen Sinne mehr statt, sondern eine Begleitung in den Tod, die für austherapierte Kranke in ihrer letzten Lebensphase geleistet wird. Hospize sind in der Regel klein gehalten, mit wenigen Betten, um eine individuelle Begleitung sicher stellen zu können. Zu den Leistungen eines Hospizes gehört neben der Sterbe- auch die Trauerbegleitung. Die Pflege konzentriert sich somit nicht nur auf die Kranken sondern auch auf die Angehörigen. Angestellt sind neben dem medizinischen Fachpersonal vor allem freiwillige Helfer, die entgegengesetzt zu klassischen Pflegeeinrichtungen nicht die Lebensdauer verlängern sondern lediglich die Lebensqualität verbessern wollen.

Suchen Sie jetzt nach Spezialisten zum Thema Pflege in Ihrer Nähe!

Geben Sie einfach „Pflege“ und eine Ortsbezeichnung in das Formular ein.

Kurzzeitpflege

Eine Kurzeitpflege kann dann in Anspruch genommen werden, wenn pflegebedürftige Personen nur vorübergehend betreut werden müssen über einen Zeitraum von maximal 4 Wochen. Die Kurzzeitpflege umfasst beispielsweise die Vorbereitung von Kranken auf die häusliche Rückkehr nach einem Krankenhausaufenthalt oder die Entlastung von pflegenden Angehörigen, die selbst in den Urlaub fahren. Angeboten im Rahmen der Kurzzeitpflege wird auch die Unterbringung kurzzeitig Pflegebedürftiger in speziellen Kurzzeitpflegeeinrichtungen. Hierfür stehen auch Gästebetten in Altenheimen zur Verfügung.

Altenpflege

PflegeEine große Aufgabe in der Altenpflege ist die Wahrung der Menschenwürde, obwohl intimste Grenzen überschritten werden. Alte, pflegebedürftige Menschen leiden darunter, dass einst selbstverständliche Fähigkeiten, nach und nach verloren gehen. Daher ist eine oft unterschätzte aber dennoch zentrale Aufgabe in der Altenpflege nicht nur die körperliche sondern auch die seelische Betreuung alter Menschen.

Seniorenresidenzen

Seniorenresidenzen sind gehobene Pflegeeinrichtungen, die in Ihren Dienstleistungen und in ihrer Ausstattung teils bereits Hotelcharakter erreichen. Es handelt sich dabei um eine Form des betreuten Wohnens mit noblem Wohnumfeld.

In Seniorenresidenzen wohnen Senioren in speziell ausgestatteten Wohneinheiten- oder Apartments mit umfangreichen Freizeitangeboten und meist in schöner Lage. Nicht selten gehören auch Cafés und kleine Parks zur Anlage einer Seniorenresidenz, so dass die Bewohner langfristig aktiv bleiben können. Obwohl der Alltag eigenständig gestaltet werden kann, kann Hilfe durch Pflegedienste jederzeit in Anspruch genommen werden. Das Leben bleibt dennoch selbstbestimmt. Wohnungen werden von den Bewohnern nach individuellem Geschmack frei gestaltet; so können auch lieb gewonnene Einrichtungsgegenstände mitgenommen werden.

Betreutes Wohnen

Betreutes Wohnen zielt darauf ab, die Selbstständigkeit alter Menschen beizubehalten, auch wenn diese bereits pflegebedürftig sind. Es gibt sie in ganz verschiedenen Ausprägungen von einer Pflege rund um die Uhr bis hin zu partieller Unterstützung bei täglichen Erledigungen. Diese Dienstleistung kann sowohl in festen Wohneinrichtungen für Senioren oder als auch als ambulante Betreuung in der eigenen Wohnung in Anspruch genommen werden. Durch betreutes Wohnen können pflegebedürftige Menschen ihre Eigenständigkeit bewahren, aber dennoch individuelle Hilfestellungen in Anspruch nehmen. Wer sich für die häusliche Pflege in speziellen Wohneinrichtungen entscheidet, profitiert von der Erleichterung bei der Bewältigung täglicher Aufgaben wie Einkäufe oder Begleitung zu Arztterminen, barrierefreien Wohnräumen und vor allem der Gesellschaft anderer älterer Menschen.

Altenheime

Altenheime, auch Seniorenheime genannt, sind Wohneinrichtungen, in denen alte Menschen dauerhaft leben können. Je nach Einrichtung gibt es verschiedene Voraussetzungen, um in ein Altenheim ziehen zu können, beispielsweise muss teils bereits eine Pflegestufe oder Pflegebedürftigkeit vorliegen. Feste Altersgrenzen für den Einzug ins Altenheim gibt es in der Regel nicht. Trotzdem das Wort Altenheim bei vielen Menschen negative Assoziationen hervorruft, bietet das Wohnen in einer derartigen Einrichtung viele Vorteile. Neben der Alltagserleichterung durch umfassende Hilfestellungen bietet das Wohnen im Seniorenheim vor allem Geselligkeit. Hier ist je nach gesundheitlichen Voraussetzungen eine Pflege bis ans Lebensende möglich.

Rechtliches

Pflegeversicherung
Pflege
Welche Leistungen ein Pflegebedürftiger in Anspruch nehmen darf, hängt in der Regel von den Leistungen seiner Pflegeversicherung ab. In Deutschland gibt es die gesetzliche Pflicht, eine Pflegeversicherung abzuschließen. Je nach Bedürftigkeit und verschiedenen Leistungsformen wird von der Pflegeversicherung im Pflegefall entweder ein Pflegegeld gezahlt oder die Kosten für externe Pflegeleistungen übernommen.

Die Zusage der Kostenübernahme für Hilfsmittel zur Pflege sowie Pflegedienstleistungen erfolgt nach einer Ermittlung der vorliegenden Pflegestufe, in der auch der zu erwartende Pflegeaufwand festgelegt wird.

Pflegestufen

Die Pflegebedürftigkeit alter Menschen wird grob in drei Stufen unterteilt, je nach Grad der körperlichen Einschränkung und dem zu erwartenden Pflegeaufwand. Die Einstufung erfolgt über den medizinischen Dienst der Krankenkassen. Wenn eine Pflegestufe vorliegt, kann die Leistung der Pflegeversicherung entweder in Form von Geld oder Dienstleistungen erbracht werden. Pflege- und Sachleistungen können auch kombiniert beantragt werden.

Bildquellen:
nejron/123rf.com
Juri Arcurs/123rf.com
Lisa Young/123rf.com
Francesco Ridolfi/123rf.com

]]>
http://www.kennstdueinen.de/tipps/4689/worauf-sie-bei-der-pflege-achten-mussen-seniorenbetreuung-im-altenpflegeheim/feed 0