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Ein guter Tipp kann oft Gold wert sein

Wiesbadener Kurier

Betreuung im Fitnessstudio

Geschrieben von Deborah Seifert

So geht es wahrscheinlich den meisten: Man weiß, dass man mehr Sport machen und sich mehr bewegen müsste. Dennoch bleibt diese Feststellung oft auch nur eine Feststellung und wird nicht in die Tat umgesetzt. Die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio kann da Abhilfe schaffen. Allerdings gilt da dasselbe Prinzip: Vom Vorsatz allein ändert sich nichts an der Gesundheit. Man muss auch tatsächlich hingehen, damit man einen Effekt verspürt und und sich Wohlbefinden und Gewicht langfristig verbessern.

Betreuung ist das A und O

Grund für das schlechte Durchhaltevermögen ist nicht immer nur der berühmte innere Schweinehund. Oft ist auch mangelnde Betreuung vor Ort ein Grund für viele Menschen, dass sie unzufrieden sind und nicht mehr ins Fitnessstudio gehen. Dabei sind das Fachwissen des Trainers und die Hilfestellung auf der Trainingsfläche für den Kunden von entscheidender Bedeutung. Ein Studio kann sich vor allem durch professionelles und qualifiziertes Personal von der Konkurrenz absetzen.

Bei einer Studie der „Stiftung Warentest“ von 2009 konnte nur eines von 24 getesteten Studios von acht deutschen Fitnessstudioketten mit der Note „gut“ abschneiden, drei mit „befriedigend“, der Rest war schlechter. Grund hierfür waren vor allem Defizite bei der Trainingseinführung und der Erstellung der Trainingspläne, denn qualifizierte Trainer sind Mangelware. Auch wenn das Angebot an Kursen oft reichhaltig ist und man oft neben Ausdauersport und Gymnastik auch noch viele Zusatzleistungen vorfindet, so mangelt es doch an der Anleitung zur Fitness.

Ausbildung erfolgt durch ein Studium

Neue Studiengänge können diesem Problem Abhilfe schaffen. An der deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement kann man sich in international anerkannten dualen Bachelor-Studiengängen ausbilden lassen. In dem Studium werden eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit gebündelten Anwesenheitsphasen in Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz kombiniert. Schwerpunkte des Studienganges sind die Bereiche Bewegung, Ernährung, Entspannung und Management.
Durch den Abschluss kann eine optimale Betreuung der Kunden gewährleistet werden, die es oft mit unzureichend geschulten Trainern zu tun haben.

Was kann man noch erwarten?

Neben der Betreuung der sportlichen Aktivitäten der Fitnessstudiokunden spielen noch andere Faktoren eine Rolle, damit der Sportwillige zufrieden ist und wiederkommt.
Für Eltern ist es vor allem sehr erfreulich, wenn das Studio über eine eigene Kinderbetreuung verfügt. Einige Fitnessketten und vor allem Fitnessstudios speziell für Frauen bieten diesen Service an. So können Mama oder Papa ungestört und ohne schlechtes Gewissen trainieren, während auch die Kleinen und ganz Kleinen sinnvoll beschäftigt werden.

Auch der Wellness-Bereich lockt viele Freizeitsportler in das Fitnessstudio. Von Sauna über die Möglichkeit zum Schwimmen und Massageangeboten kann man so einiges finden, um sich auch neben dem Sport etwas Gutes zu tun. Die Bars mit gesunden Shakes und Snacks sind darüber hinaus ein beliebter Treffpunkt zum Plaudern und Entspannen vor oder nach den Anstrengungen. Allerdings steigt in der Regel auch der monatliche Beitrag, je mehr Extras ein Fitnessstudio seinen Kunden zu bieten hat. Es empfiehlt sich also, vorher zu überlegen, worauf es einem am meisten ankommt: Ist einem um das reine Training am wichtigsten, sollte man verstärkt Augenmerk auf Geräteausstattung und Kursangebot richten. Möchte man aber dazu noch etwas für die Entspannung und die Seele tun, fühlt man sich in einem Studio mit umfangreichen Wellness-Angeboten bestimmt sehr wohl und kommt gerne wieder. Aber in jedem Fall sollte man sich optimal betreut fühlen und immer einen kompetenten Ansprechpartner in der Nähe haben.

Und die Preise?

Einige Fitnessstudios arbeiten sogar in Kooperation mit Krankenkassen zusammen und bieten verschiedene Kurse zu vergünstigten Konditionen an oder die Kosten werden sogar komplett von der Krankenkasse übernommen. Dies müssen nicht unbedingt nur Kurse sein mit Namen wie „Rückenschule“ oder „Reha“, auch Yoga oder Aerobic werden finanziell bezuschusst, sodass zum Beispiel Übergewicht oder einem Bandscheibenvorfall vorgebeugt wird und so Folgekosten vermieden werden können.

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