Sicherheitstechnik dient im allgemeinen dazu, Menschen und Objekte wie Häuser, Wohnungen oder Gärten vor Gefahren zu schützen. Je nachdem, welche Gefahrenart dabei im Vordergrund steht, empfehlen sich unterschiedliche Alarmsysteme.
Sicherheitstechnik für Innenräume zum Schutz vor Gas- und Brandgefahr
Um Menschen vor den Gefahren eines unbemerkten Brandes oder Gasaustrittes zu schützen, ist heute moderne Sicherheitstechnik unverzichtbar geworden. Eine Möglichkeit sind hier drahtgebundene Alarmsysteme, die über Kabel miteinander verbunden sind. Eingebaute Sensoren melden Rauch, Gase oder Flüssigkeiten. Wer so eine Alarmanlage bevorzugt, sollte dies bereits in der Bauphase berücksichtigen, damit sie gleich in den Rohbau eingebaut werden kann.
Wer im Anschluss nachrüsten will, muss einen höheren Kosten- und Arbeitsaufwand einplanen. Drahtgebundene Sicherheitstechnik hat den Vorteil, dass sie gegenüber digitaler Technik kostengünstiger ist. Sie ist außerdem kleiner als eine Funkanlage und auch die Kosten für die Wartung fallen niedriger aus. Sicherheitssysteme die über Funksignale laufen, sind teurere als verdrahtete Anlagen. Sie sind jedoch leichter zu installieren und können sofort in Betrieb genommen werden.
Rauchmelder

Rauchmelder schützen zwar nicht vor der Entstehung eines Brandes, helfen aber dabei, diesen rechtzeitig zu erkennen. Sie geben bereits kurz nach der Entstehung eines Brandes ein Signal, damit sich Hausbewohner unverzüglich in Sicherheit bringen können. Rauchmelder können somit Leben retten und sind heute beinahe in jedem Wohn- und Geschäftsraum Pflicht.
Die meisten Brandopfer lassen ihr Leben nicht durch das Feuer an sich, sondern durch entstehende Giftgase. Diese können jedoch bereits bei ihrer Entstehung vom Rauchmelder durch akustische Zeichen angezeigt werden. Rauchmelder messen Rauchpartikel in der Luft; wenn ein bestimmter, vorgegebener Wert überschritten ist, geben sie Alarm.
Durch dieses Frühwarnsystem haben Bewohner eventuell sogar noch die Gelegenheit, den Brand selbst zu bekämpfen oder sich gegebenenfalls in Sicherheit zu bringen. In mehrgeschossigen Wohngebäuden- oder Anlagen empfehlen sich Rauchmelder, die über Funk miteinander verbunden sind; wenn ein Rauchmelder Gefahr erkennt, löst er gleichzeitig auch Alarm für alle anderen aus.
Gasmelder
Gasmelder funktionieren nach dem gleichem Prinzip wie Feuermelder. Gas kann hochexplosiv werden, wenn es in Innenräumen unkontrolliert austritt und sich mit dem Sauerstoff der Luft vermischt. Bei Gasaustritt muss also schnell gehandelt werden, bevor es zu lebensbedrohlichen Explosionen kommt. Da viele Gase geruchslos sind, geschieht ein Gasaustritt oftmals selbst am Tage von den Hausbewohnern vollkommen unbemerkt. Im Gasmelder befindet sich daher ein Sensor, der auf austretende Flüssig- oder Methangase reagiert. Er gibt dann entsprechend ein eigenes Signal oder meldet die Gefahr an eine externe Alarmanlage weiter.
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Alarmsysteme zum Objektschutz gegen äußere Gewalteinwirkung
Wer seinen Besitz gegen Einbruch schützen möchte, kann heute auf verschiedene Alarmanlagen- und Systeme zurückgreifen. Dies ist eine Investition, die sich lohnt, denn solche Sicherheitssysteme schützen nicht nur Objekte sondern auch Leben. Sie können sowohl im Außenbereich als auch innen eingesetzt werden, um beispielsweise Verbrecher zu überführen, die in Abwesenheit der Bewohner einen Überfall begehen. Die Alarmsysteme haben oftmals schon abschreckende Wirkung, wenn sie gut sichtbar an der Hausfront angebracht werden.
Besonders flexibel sind Alarmsysteme, die über ein Netzwerk funktionieren. Die Bilder, die hier geliefert werden, können nämlich von überall aus bequem über Internet und Handy abgerufen werden. Der Aufwand für die Installation fällt minimal aus und Haus- oder Ladenbesitzer können vollkommen beruhigt in den Urlaub fahren und ihr Objekt in Sicherheit wissen.
Videoüberwachung
Moderne Videoüberwachung kann entweder über eine Funkverbindung, über Kabel oder ein Netzwerk übertragen werden. Per Funk entfällt das aufwendige Verlegen der Kabel, wenn diese in einem Objekt nachgerüstet werden sollen. Funküberwachung kann nach dem Kauf schnell und unkompliziert installiert und eingesetzt werden. Sie ermöglicht eine einfache Montage und Bedienung und bietet beinahe unbegrenzte Überwachungsmöglichkeiten.
Videoüberwachungsanlagen sind oftmals schon zum Schutz von Mietwohnungen eingebaut, damit Bewohner sehen können, wer vor der Tür steht. Auch zur Überwachung eines Kinderzimmers oder für pflegebedürftige Personen sind diese digitalen Videoanlagen geeignet. Über einen Monitor kann dann sichergestellt werden, dass dem Schützling nichts geschieht.
Die so aufgenommenen Bilder können auch aufgezeichnet werden, wenn beispielsweise überprüft werden soll, ob ungebetene Gäste den Besitz betreten oder sich dort in verbotener Weise bewegen. Die Kamerabilder können so nicht nur live beobachtet sondern vor allem auch über einen kleinen, tragbaren Monitor wieder abgespielt werden.
Wer nur auf den Abschreckungseffekt setzt, kann sich schon für wenig Geld Attrappen zulegen. Diese sind für unliebsame Besucher nicht von einer echten Kamera zu unterscheiden. Besonders effektiv sind diese Kameraattrappen in Shops und Einkaufszentren, wenn sie Diebe vom Diebstahl abhalten sollen.
Überfallanlagen
Im Durchschnitt wird in Deutschland etwa alle 2 Minuten ein Einbruch begangen. Diese Verbrechen sind also nicht so selten, wie man vielleicht denken mag. Moderne Überfallanlagen sollen Einbrüche und Überfälle melden. Sie werden in Büros, Ladengeschäften und überall dort installiert, wo Eigentum bewacht werden muss. Darüber hinaus werden auch Menschen geschützt, indem sie im Ernstfall schnell Hilfe holen können. Überfallanlagen sollen beim Auslösen entweder durch akustische Signale den Einbrecher abschrecken oder durch lautlose Signale entsprechend Retter alarmieren. Sie werden in diesem Falle manuell betrieben.
Wenn ein Objekt in Abwesenheit bewacht werden soll, empfehlen sich Bewegungsmelder. Die kritischen Bereiche in Innenräumen können so bewacht und vor Überfall geschützt werden, indem sie den Einbrecher in die Flucht schlagen. Der Installationsaufwand für solche Sicherheitssysteme ist relativ gering, jedoch kann der Täter erst dann entdeckt werden, wenn er sich bereits in diesem sensiblen Bereich befindet. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten neben Fluren und Räumen, beispielweise auch Fenster durch Glasbruchmelder zu überwachen. Oftmals gibt es hier auch kombinierte Anlagen, die sowohl Einbruchschutz als auch den Rauch- und Gasmelder integriert haben. Ein solches Sicherheitssystem muss sorgfältig konzipiert werden, um Falschalarm zu vermeiden, falls beispielsweise ein Mitarbeiter sich einmal länger in den Büroräumen aufhält als üblich.
Schließsysteme

Schließsysteme werden sowohl in privaten Wohnräumen als auch in Gewerberäumen eingesetzt, die vor Einbruch oder Vandalismus geschützt werden sollen. Diese Bedrohung kann für viele Menschen existenzgefährdend sein.
Schließsysteme sorgen dafür, dass Schlösser und Schließanlagen nicht durch Gewaltanwendung aufgebrochen werden, sondern lediglich mit entsprechender Berechtigung geöffnet werden können. Sinnvoll sind solche elektronischen Schließsysteme für die Zugangskontrolle nicht nur für Privaträume sondern auch für Betriebe, in denen beispielweise die Zugangskontrolle für sensible Bereiche individuell bestimmt werden soll. Mitarbeitern können so bestimmte Zugangsrechte gewährt oder auf der anderen Seite auch verwehrt werden.
In einem solchen Sicherheitssystem erhält jeder Mitarbeiter einen individuellen Schlüssel; bei Verlust oder Kündigung des Mitarbeiters kann dieser einfach deaktiviert werden. Chefs müssen so nicht vor unberechtigten Zutritten fürchten oder gleich die ganze Anlage austauschen, wenn ein Mitarbeiter mal das Unternehmen verlässt. Solche Anlagen können schnell umprogrammiert werden und sind vor allem dort sinnvoll, wo mit sensiblen Daten gearbeitet wird.
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