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Ein guter Tipp kann oft Gold wert sein

Wiesbadener Kurier

Hausverwaltung – Leistungen für Eigentümer

Geschrieben von Daniela Greve

Hausverwaltungen haben es im Allgemeinen eher schwer: Nur in wenigen Fällen hört man Loblieder über ihre Dienste. Oft gelten sie als unauffindbar, unfreundlich oder langsam. Erledigen sie ihre Aufgaben jedoch schnell, effektiv und zuvorkommend, wird das nur selten bemerkt. Das mag vor allem daran liegen, dass Hausverwaltungen sich im schwierigen Spannungsfeld der Interessen zwischen Eigentümern und Mietern bewegen. Oft ist zudem den Mietern einer Immobilie nicht genau bekannt, welche Leistungen von der Hausverwaltung denn eigentlich übernommen werden. Diese sind vertraglich zwischen den Eigentümern einer Immobilie (sei es die einzelne Wohnung, eine sogenannte Wohneigentumsgesellschaft o.ä.) und der Hausverwaltung festgelegt und können in ihrem Umfang stark variieren.

Schaut man jedoch auf das üblicherweise von Hausverwaltungen angebotene Leistungsspektrum lässt sich unterscheiden in die Aufgaben der kaufmännischen Verwaltung sowie der technischen Verwaltung. In Ersterem führt der Verwalter die finanzielle Abwicklung der Mietzahlungen und Nebenkostenabrechnungen durch, verhandelt für den Eigentümer die Mietverträge und kümmert sich um die Verträge mit den Energie-, Wasser- und Wärmeversorgern. Der zweite Bereich umfasst das Management und die Instandhaltung von Dingen wie Haustechnik, Gartenanlagen usw. Viele Hausverwaltungen bieten heute zusätzlich zu den oben genannten Leistungen auch Hausmeisterdienste an, was für Wohnungseigentümer und Mieter durchaus vorteilhaft sein kann, da dadurch Zuständigkeitsprobleme wegfallen und eine Hausverwaltung und Betreuung aus einem Guss gewährleistet werden kann.

Gute Gründe, warum Eigentümer die Dienste einer Hausverwaltung in Anspruch nehmen sollten

Nicht selten wähnen sich Besitzer von Wohn- oder Gewerbeimmobilien in dem Glauben, eine Firma für die Hausverwaltung zu engagieren sei ein überflüssiger Luxus, der lediglich viel Geld kostet für eine Arbeit, die nicht mehr als ein bisschen Papierkram und ein paar regelmäßige Besuche des Objektes umschließt. Schaut man sich jedoch die unzähligen rechtlichen und administrativen Details an, mit denen sich eine Hausverwaltung tagein tagaus zu befassen hat, wird schnell klar, dass man als Eigentümer, der nicht gerade Rentner ist und evtl. über sehr viel Zeit verfügt hier schnell überfordert ist. Grundsätzlich gesprochen ist für Immobilienbesitzer das Engagieren einer Hausverwaltung ein Muss.

1. Kosten – steuerlich geltend zu machen und sinnvoll investert

Als Wohnungseigentümer sollte man pro Wohneinheit mit monatlichen Kosten im Bereich zwischen 20 und 40€ kalkulieren. Abhängig von den durch die Hausverwaltung zusätzlich erbrachten Leistungen kann der Betrag jedoch auch etwas höher ausfallen. Hausverwaltungskosten können vom Eigentümer jedoch lt. Gesetz jedoch nicht auf die Miete addiert werden, wohl aber steuerlich geltend gemacht werden. Als Unternehmer bzw. Selbständiger, aber auch privater Besitzer von ggf. nur einer Wohneinheit sind die Vorteile einer Beauftragung von Verwaltungsprofis nicht von der Hand zu weisen.

Insbesondere dann, wenn wenn man zahlreiche Mietobjekte und Eigentumswohnungen sein Eigentum nennt, die sich zudem nicht am eigenen Wohnort befinden, ist eine Hausverwaltung Gold wert. Aus der Ferne verliert man schnell den Überblick über notwendige Maßnahmen und hat wenig Chancen auf eine kooperative Kommunikation mit den Mietern, um gleich evtl. auftretende Probleme gemeinsam zu klären.

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2. Sicherheit – Die Hausverwaltung haftet für ihre Fehler in der Arbeit mit Mietern, Versorgern usw.

Im Anbetracht der sich ständig erweiternden gesetzlichen Regelungen und Novellierungen handelt es sich bei der Beauftragung eines Hausverwalters jedoch um eine Investition, die sich durchaus lohnt und als kluge Investition verbucht werden kann. Denn: Als Besitzer, der die Verwaltungsaufgaben aus Kostengründen lieber selbst in die Hand nehmen will kann man im Umgang mit dem Mieter, den Versorgern usw. so viele Fehler begehen, dass sich daraus kein Mehrwert ergibt. Versäumt es zum Beispiel ein Eigentümer, dem Mieter die Nebenkostenabrechnung innerhalb eines Jahres vorzulegen, sind diese Kosten nicht mehr einforderbar und der Besitzer bleibt auf den Kosten sitzen. Ist jedoch eine Hausverwaltung beauftragt, haftet diese für besagte Nachlässigkeit und der Eigentümer ist auf der sicheren Seite.

3. Kenntnisse – Recht, Markt und Mieter wollen gut gekannt sein für wirtschaftlich sinnvolle Immobilienwirtschaft

Nur eine möglichst reibungslose stetige Vermietung der eigenen Mietobjekte gewährleistet eine gute Rendite und macht die Immobilienwirtschaft letztlich so lohnenswert. Dazu gehören verlässliche Kenntnisse über die zu erzielenden Mieteinnahmen, die auf einer realistischen Einschätzung des Wohnstandards und der Wohnlage basieren.

Zudem ist nicht jeder Eigentümer auch gleich ein guter Verhandlungsführer wenn es um das Aushandeln von Bedingungen, Mietpreisen und die Übergabe von Wohnungen geht. Dinge, wie die heutzutage dringend notwendige Bonitätsprüfung zur Entlarvung von potentiellen Mietnomaden sind auch nicht jedermanns Sache und lassen sich durch eine beauftragte Hausverwaltung effektiv ‘outsourcen’.

Auf den Seiten von KennstDuEinen.de finden Interessierte ausgewählte Profis im Bereich Hausverwaltung und können sich anhand der abgegebenen Bewertungen und Erfahrungsberichte gut orientieren.

„Bunter Wohnen 1“ © 2011 boscopics / pixelio.de
„Lesestunde am Ofen“ © 2009 Rainer Sturm / pixelio.de


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