Die Küche stellte lange Zeit das Herz eines jeden Haushalts dar und auch heute ist sie häufig noch Mittelpunkt des familiären Lebens. Die Wohnküche war in vergangenen Jahrhunderten oft der einzig beheizbare Raum, sodass sich die ganze Familie nach getaner Arbeit dort aufhielt. Auch heute noch wird in der Küche viel Zeit miteinander verbracht – es wird zusammen gekocht, gegessen und auch am Nachmittag sitzt man häufig mit einer Tasse Kaffee gemeinsam am Küchentisch und bespricht die alltäglichen Dinge. Und dass die besten Partys in der Küche stattfinden, bewahrheitet sich auch oft. Kein Wunder, denn man findet doch meist Nachschub für Getränke, Essen und nette Unterhaltungen genau an diesem Ort.
So ist es nicht weiter verwunderlich, dass viele Menschen besonderen Wert darauf legen, dass die Küche ein Raum ist, in dem man sich wohlfühlen kann und sich gerne auch länger als nur zum Kochen aufhält.
Die praktische Küche
Die Mutter der modernen Einbauküche ist die „Frankfurter Küche“, die in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts von der Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky entwickelt wurde. Sie war kompakt gehalten, um Arbeitswege zu verkürzen und somit die Arbeitsabläufe zu rationalisieren. Die Frau sollte auch mittels moderner Gerätschaften weniger Zeit in der Küche und mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen können. Bemängelt wurde dann allerdings in späteren Jahren, dass aufgrund des geringen Platzangebotes in der Küche die Dame des Hauses geradezu vom Rest der Familie isoliert wurde, da weder gemeinsames Essen noch Raum für Kinder im Konzept der Frankfurter Küche vorgesehen waren.
In der ehemaligen DDR entwickelte sich deswegen aus diesem Ansatz heraus ein Küchentyp, in dem praktische und kurze Arbeitsabläufe zwar auch im Mittelpunkt standen, aber es zum Wohnzimmer hin keine Massive Trennwand gab, sondern eine Regalwand mit großzügig dimensionierter Durchreiche den Kontakt zwischen der Hausfrau und der Familie auch während des Kochens sicherstellte. All diese Ansätze fokussierten klar die Frau als Hauptnutzerin der Küche. Dieses stereotype Bild der Hausfrau und Mutter ist mittlerweile stark verblasst, auch wenn die klassische Rollenverteilung weiterhin noch überwiegt.
Gebrauchte Küchen zum günstigen Preis
Aber auch in der heutigen Zeit nutzen viele Menschen die Küche gerne als Gemeinschaftsraum. Gerade in WG´s findet das soziale Leben oftmals ausschließlich in diesem Raum statt. Allerdings sind hier Möbel, Tische, Unterschränke und Arbeitsplatten häufig bunt durcheinander gewürfelt und wollen nicht so recht zueinander passen. Manchmal verleiht gerade dieser Stilmix der Küche einen ganz besonderen Charme, oftmals aber wirkt er einfach nur unstrukturiert und stellt sich sogar als unpraktisch heraus, wenn Höhen und Größen der einzelnen Komponenten nicht aufeinander abgestimmt sind. Auch die Montage von Küchenmöbeln kann schon ein Hindernis darstellen, denn die hat es manchmal in sich. Man gut beraten ist, wenn man sich genügend Zeit nimmt und jemand beim Aufbau dabei ist, der schon über Erfahrung im Austarieren von Unterschränken und dem Anbringen von Türen hat. Aber in der Regel lässt sich jemand auftreiben, der schon den einen oder anderen Umzug mitgemacht hat und mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.
Kleine Schönheitstricks möbeln gebrauchte Küchen auf
Problem in WG´s: das Geld in der Gemeinschaftskasse ist oft knapp und niemand will eine größere Investition tätigen, von der er hinterher bei einem Auszug nichts mehr hat. Abhilfe kann da eine gebrauchte Küche schaffen, die oft sehr günstig zu kaufen ist. Und um aus einer alten, schon etwas abgenutzten oder unmodernen Küche optisch noch etwas herauszuholen, muss man aber kein Innenarchitekt oder Tischler sein. Einfache Tricks wie das Anbringen von neuen Griffen oder das Bekleben von Oberflächen verleihen den alten Möbeln ein neues strahlendes Aussehen und kosten zudem nicht viel. So kann man wieder in netter Umgebung schnelle Küche oder aufwendige und leckere Rezepte genießen.
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