Verstörende Erfahrung mit der Traumatherapie bei Rita Hausmann
Diese Bewertung wurde von J. D., Köln 50678, vom 01.12.2011 , mit von 5 Sternen bewertet.
Nach/ während der Therapie bei Frau Hausmann hat sich meiner subjektiven Wahrnehmung nach meine Symptomatik signifikant verschlechtert - das kann ich für die PTSD typischen Symptome Hyperarousal, Dissoziationsneigung, Flashbacks und vegetative Reaktionen sagen. Ich habe Sie als einen Menschen empfunden, der die eigene Biographie und auftretende sogenannte "Gegenübertragungen" in sehr hohem, zum Teil extrem belastendem Maße ausagiert und in Stress- oder Konfliktsituationen zu Affektdurchbrüchen neigt. Als besonders verstörend habe ich dabei ihr ambivalentes Verhalten erlebt, bei dem manche Erlebnisse mit ihr dem warmherzigen, respektvollen ersten Eindruck diametral entgegengesetzt wirkten. In der zur Zeit stattfindenden Folgetherapie sind die Erlebnisse bei Frau Hausmann immer wieder Thema - vor allem in Bezug auf meine Erwartungsangst, dass die Situation jederzeit "kippen" kann und meine "Dr Jekyll und Mr. Hyde" Phantasien, die seitdem in Bezug auf Helfersituationen immer wieder auftauchen.
Aufgrund meiner Erlebnisse bei Frau Hausmann habe ich mich außerdem an mehrere öffentliche Institutionen gewandt. Dazu gehören neben der Psychotherapeutenkammer auch das deutsche Institut für Psychotraumatologie, der Notruf für vergewaltigte Frauen, die unabhängige Patientenberatung, Frauen Leben und der Gesundheitsladen für Frauen.
Gerade Menschen, die früh schlechte Erfahrungen mit "versagenden" Bindungspersonen gemacht haben, würde ich empfehlen, im Verlauf immer wieder wachsam zu überprüfen, ob die Therapie Ihnen guttut und ggf. mit aussagekräftiger Dokumentation/ Aufzeichnung durchführen. Aufgrund meiner Erfahrungen würde ich Traumapatienten eher abraten. Für weniger sensible Patienten, die auf der Suche nach jemanden sind, der ihre sogenannten Widerstände aufbricht, kann ich mir ggf. einen besseren Verlauf vorstellen als bei verletzlicheren Patienten.
