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  • Profi-Orthopäden bzw Chirurg mit wenig Zeit f. viele Patienten

    Diese Bewertung wurde von Dieter H., Bremen 28199, vom 29.08.2010 , mit 2 von 5 Sternen bewertet.

    Knie-Arthroskopie (Innenmeneskus) wurde von Dr Reineke zeitnah erkannt (CT 2/2010) und später ohne Komplikationen von Dr Saxler ambulant und erfolgreich operiert (8/2010) . Überweisung zwischen den Ärtzen der Gemeinschaftspraxis wurde von mir ebenso gewünscht, wie der Ort der OP in der Paracelsus Kurfürsten Klinik im Stadteil Neue Vahr in Bremen. Allerdings wurde nur auf normale Abnutzung des Meneskus(47J) erkannt, während erst die OP einen tieferen Riss zeigte. Dadurch erschien die einvernehmlich zuvor vereinbarte Verzögerung der OP um 4 Monate in einem neuen Licht. Der Riss läßt sich nachträglich nicht mehr zeitlich einordnen. Die Verzögerung und sogar evtl Arztwechsel wurde von mir Monate zuvor erwogen, nachdem Dr Saxler für den ersten OP Termin im Mai kurzfristig (15 Min) eine Spritzenkur noch während der OP empfahl. Diese wurde von Dr Reinecke zuvor nicht empfohlen, so daß mir eine dritte Meinung angemessen erschien (keine Spritzen! ). Zunächst fiel mir auf, daß der erste Kontakt mit dem Chirurg ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für zusätzliche oder neue Maßnahmen war, wenn der Orthopäde aus der gleichen Gemeinschaftspraxis bereits seine Diagnose über mehrere Monate abgeschlossen hatte. Daher kritisierte ich später offen bei beiden Ärzten die fehlende Abstimmung über den Einsatz von Spritzen beim Innenmeneskus. Möglicherweise wird es dennoch später noch sinnvoll.
    Ob in präzisen CT Aufnahmen der Riss bereits erkennbar war oder spät hinzukam, ist mir bis heute nicht gleichgültig. Der zweite Chrirurg für die dritte Meinung hat es im Juni ebenfalls nicht gefunden und kam zu der gleichen Diagnose.

    Bei der OP fiel mir auf, daß ich meinen Chirurg vor und hinterher nicht zu sehen bekam, weil mehrere schwere OPs vor mir durchgeführt wurden. Ich hatte nicht erwartet, zuerst an die Reihe von ca 4 OPs an diesem Tag zu gelangen, Die Entscheidung für die 6 stündige Liegezeit vor der OP wurde jedoch allein der Anästhesie der Kurfürsten-Klinik zugeordnet. Nur 3 Stunden waren absehbar bzw hätten ausgereicht. Schlecht war die Ungewißheit von 3 Stunden.

    Fazit: Die OP ist trotz eines tieferen Risses dank professioneller routinierter Ärtze gelungen, die Kommunikation im Sinne des Patienten insbesondere zwischen unterschiedlichen fachbezogenen Ärtzen, (Hausarzt, Orthopäde und Chirurg) erscheint mir verbesserungswürdig. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Reformen der letzten Jahre richtig verstanden habe, wonach nur ein Arzt (Hausarzt ? Orthopäde ?) Hauptansprechpartner für den Patienten bleiben sollte, während der Spezialist (Chirurg) möglichst schnell und effizient operiert. Würde das funktionieren, gäbe es an der OP von Dr Saxler nichts zu kritisieren. Hervorragende Praxisausstattung, kurze z. T optimale Wartezeiten in und außerhalb der Praxis kann ich für diese Gemeinschaftspraxis nur bestätigen. Er nahm sich sogar noch eigenhändig Zeit für die Pflaster nach der OP ;-)



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