Reinfall
Diese Bewertung wurde von
A. K., Bremen 28207, vom 19.02.2010
, mit 1 von 5 Sternen
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Wir haben uns eine Wohnung angesehen, die vom Wohnungszentrum verwaltet wurde. Wir wollten diese Wohnung mieten, brauchten aber eine schnelle Zusage, ob dies möglich ist, da wir nicht aus Dresden stammen. Nachdem wir die erforderlichen Unterlagen hingeschickt hatten (Mietschuldenfreiheitsbestätigung, Ausweise, Lohnabrechnungen), wurde uns mitgeteilt, dass wir sie mieten können, der Vermieter hätte sich dafür entschieden. Danach haben wir auch alle anderen Wohnungen abgesagt. Dann wollte ich nach 5 Tagen noch einmal nachfragen und dann wurde mir mitgeteilt, dass sich der Vermieter doch anders entschieden hatte (für einen Mieter der schon im Haus wohnt). Das Beste ist ja, dass ich es gar nicht erfahren hätte, wenn ich nicht angerufen hätte (vielleicht hätte er es mir gesagt, wenn ich mit den Kisten vor der Wohnung stehe? ?)
Fazit: Wir haben keine Wohnung mehr, obwohl wir schon unsere gesamten Informationen weitergegeben haben und alle anderen Wohnungen abgesagt haben! Es scheint inzwischen so üblich zu sein, dass man alles angeben muss, aber meine letzten vier (! ) Wohnungen habe ich auch ohne diesen Firlefanz bekommen. Zudem sind wir nicht unbedingt die gefürchteten "HartzIV Empfänger". Für den Aufwand dann nach einer Zusage doch wieder eine Absage zu bekommen grenzt schon fast an Betrug. Das Wohnungszentrum war außerdem die einzige Maklerfirma, die auch noch eine Courtage für diese Arbeit verlangt hat, die das mieseste war, was mir bis jetzt untergekommen ist. Mag sein, dass die Makler nicht direkt etwas dafür konnten aber dann man muss doch abklären, ob der Vermieter nicht andere Interessen hat und nicht erst mal die Wohnung zur Vermietung frei geben!
Einziger Pluspunkt: Dem Makler tat es dann wohl selber leid und er hat bei einer anderen Maklerin für uns angerufen ob noch eine Wohnung frei ist. Die ist jetzt aber teurer und kleiner.