Die Sprechstundenhilfen sind hier die wahren Herrscher
Diese Bewertung wurde von S. G., Schöneck 61137, vom 13.12.2010 , mit von 5 Sternen bewertet.
Noch bevor meine Schwangerschaft festgestellt wurde, erwähnte ich, dass ich als Erzieherin im Kiga arbeite und somit einer Risikogruppe angehöre was bestimmte Krankheiten angeht. Ob ich direkt den Arbeitsplatz wechseln sollte war für die Sprechstundenhilfen erstmal gar keine Frage. Zum Arzt wurde ich natürlich gar nicht durchgestellt.
Besagte Sprechstundenhilfen sind übrigens überheblich, selbstgefällig und herablassend. Die Wartezeiten trotz Termin sind ein Graus. Die gelblich, düstere Beleuchtung im komplett orange gestalteten Wartezimmer, hindert einen zusätzlich noch am Entspannten Zeitungslesen.
Als ich zum zweiten Termin mit Magenschmerzen erschien, erklärte ich, dass ich ein Mettbrötchen gegessen habe und mir deshalb offenbar etwas übel sei. Mit Entsetzen wurde ich darauf hingewiesen, dass ich doch sämtliche Zeitschriften hätte lesen sollen, die mir mitgegeben wurden. Denn dann hätte ich gewusst, dass ich das nicht hätte essen sollen. Herzlichen Dank, aber mal ehrlich, man hat auch noch andere Verpflichtungen und kann nicht mit Feststellen der Schwangerschaft alles stehen und liegen lassen und sich ausschließlich mit Lektüre beschäftigen. Ich erwarte, dass man mich auf Gefahren mündlich hinweist und nicht im Nachhinein entsetzt ist.
Zu dem fiel mir auf, dass im Mutterpass eine Anamnese angekreutzt wurde, zu der ich komischerweise gar nicht befragt wurde, jedenfalls nur oberflächlich und der Rest wurde scheinbar nach gut Dünken angekreuzt.
Zusätzlich wird man von den Sprechstundenhilfen, denen sowieso alles zu viel ist, noch schnippisch darauf hingewiesen, dass nur 3 Ultraschalluntersuchungen bezahlt werden.
Fazit: Man fühlt sich dort eher als Belästigung für die Sprechstundenhilfen als als Patient. Einzig positiv, Dr. Matner selbst ist sehr nett.
Lieber würde ich mich von Tierarzt meines Hundes behandeln lassen.
